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Show 116 Bühl - Büsweiler. verkauften. Diese trugen es 1369 den Grafen von Bitsch- Zweibrücken auf und empfingen es als Lehen zurück. Nach dem Aussterben der Fleckenstein 1720 beanspruchte Hanau- Lichtenberg., dem 157H mit der Erbschaft der Bitsch-Zwei-brücken auch das Obercigenthum auf B. zugefallen war, den Ort als heimgefallenes Lehen und erreichte es, dass der Conseil souverain 1724 ihm denselben unter Zurückweisung der Ansprüche der Rohan-Soubise zusprach. B., das unter den Fleckenstein zum Amte Rödern gehört hatte, wurde darauf mit dem Amte Hatten vereinigt und kam 1736 an Hessen-Darmstadt. Das Schloss zu B. 1632 zerstört, später wieder aufgebaut, 1805 abgebrochen. - 1545 wurde die Reformation in B. eingeführt; es wurde Filiale der protest. Pfarrei Hatten und 1846 selbst, protest. Pfarrei. Die Kirche, 176'» gebaut, stand anfangs den Katholiken, die zur Pfarrei Stundweiler (s. 1302 zur Pfarrei Trimbach, 1808-20 zu Niederrödern) gehörten, 1 Mal im Jahre zur Benützung zu, seit 1790 1 Mal monatlich. Erst seit 1S25 vollständige Simultankirche. Der Grundstein zu einer ausschliesslich kathol. Kirche ist 1898 g-i h gt worden. Das Patronat besassen die Fleckenstein. - B. liegt a m Keltenwege von Selz nach Sulz u. W . Grabschriften der Fleckensteiner aus dem 16. und 18. Jhdt. B ü h l , Bad. Bildet, wie das ganze Ulrichsthal, einen Theil der Stadt Barr (Ka. Barr, Kr. Schlettstadt, U.-E.). Eisenhaltige Alinerakiuelle (St. Ulrichsquellei, 1773 entdeckt; eine 1858 entdeckte Ouelle ist wieder versiegt, eine weitere, 1861 entdeckte, hat ihren Schwefelgeschmack verloren. B. ist ILid s. der ersten Hälfte des 19. Jhdts., das Gasthaus 1863 erbaut. B ü h l , Fsths. (Gde. Bühl, Ka. u. Kr. Gebweiler, O.-E.). 8 E. 1 IL. 1879 erbaut. B ü h l , Hsr. (Gde. Sulzern, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). 16 E. 4 Hsr. H a u s auf d e m Bühel 1575, 15*5, 1726. B ü h l , Bergbezeichnung, vergl. die allgemeine Bemerkung unter: Berg. S u h l , H , 25 1,5 m. zwischen dem Ehnbach und der Strtisse Oberehnhcim-Ottrott. B ü h l , d e r Nächste, B . s, Nächste Bühl, der. B ü h l a c k e r , Hf. Gde. Mitzach, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.c Früher AO., jetzt Theil der Gde. Alitzach. B ü h l b a c h s. Fecht 21. B u e h l b e r g . Ein auf dem Bann der Gde. St. Ulrich (Ka. Hirsingen, Kr. Altkirch, O.-E.) sw. des Dorfes liegender künstlicher Hügel, durch einen tiefen Graben von der U m gebung getrennt; soll eine römische AVarte getragen haben. Bühlgraben s. Saar 28. Buel, abgeg. Ort bei Alaursmünster (Ka. Maursmünster, Kr. Zabern, U.-E.i. Ciehörte dem Kloster Alaursmünster. B u r e a u , Hsr. iGde. Kreuz wald, Ka. Busendorf, Kr. Bolchen, L.c 14 E. 2 Hsr. 1872 als Zollstelle erbaut. B ü r e n , abgeg. Ort (Gde. Höfen, Ka. Sulz u. AV., Kr. Weissenburg, U.-E.), B u r o n 1207; B u r e 1394; B u r e 1431. 1207 erwähnt; das Hospital in Höfen war damals dort begütert. Anfang des 14. Jhdts. hatte das Stift Jung St. Peter zu Strassburg den Dinghof und bedeutende Rechte in Höfen (s. I. und B., doch hatten bereits 1354 die Ochsenstein und die Fleckenstein Antheil daran: sie erhielten je ein Drittel, das Stift auch ein Drittel der Gerichtsgefälle; den Schultheissen ernannte das Stift. Die Ochsenstein verliehen dann ihren Antheil den Puller von Hohenburg, die schon 1431 neben den Fleckcnsteinern im Besitz erscheinen. 1450 trat das Stift den beiden Alitinhabern, den Hohenburg und Fleckenstein, alle seine Rechte tib, mit Ausnahme des Kirchensatzes der Pfarrkirche zu Höfen. - B. wird noch 1476 als hohen-burgisches Dorf erwähnt. B ü r e n , abgeg. Ort zwischen Ottersweiler und Schweinheim (Ka. Maursmünster, Kr. Zabern, U.-E. i. B u r a 8. Jhdt. : B u o r o n um 1120. - Begütert ab 8. Jhdt. Kloster Alaursmünster; u m 1120 Kloster Sindeisberg i Dinghof). - Erhalten : Flurname Bürfeld. Bürgerbach s. Saar 42. Bürgermattbach s. Biber 12. B ü r g e r w e i h e r im Illgebiet. 2,5 k m südl. Hcimers-dorf. - 5,7 ha. Fischerei. Wird alle 6-10 Jahre abgelassen und behaut. Gemeindebesitz; Abfluss zum S c h r e i b c r s - w e i h e r. B ü r g e r w e i h e r , 2 kleine AVeiher im Dollergebiet, 1 k m südl. Niederburbach, meist trocken. Gemeindebiisitz. B ü r g e r w e i h e r , 2 zusammenhängende AA'eiher im Doubsgebiet, 1,70 k m sw. St. L'lrich. - Zusammen 1,9 ha. Fischerei. Werden alle 6-10 Jahre abgelassen und behaut. Privatbesitz. Abfluss zum L u t t e r g r a b e n s. R h e i n - i Rhonekanal 2 Biirglin (Strassenhäuser), ILr. (Gde. Jettingen, Ka. u. Kr. Altkirch, O.-E.i. 38 E. 11 Hsr. U n d e r dem B ü r g lin lä40. - Entstehungszeit unbekannt, doch soll dieser A O , älter sein als dtis Dorf Jettingen selbst. - Bruchstücke von römischen Ziegeln gefunden. Bürkelweg, A m (b. Schäffersheim), Hsr. (Gde., Ka. u. Kr. Erstein, U.-E.). 11 E. 2 Hsr. Das eine Haus besteht s. IS:;L das andere s. 1872. B ü r l e n b e r g , H., 307 m, nördl. Bärendorf, Ka. Drillingen, Kr. Zabern, U.-E. Büsel, verschw. Hf. (Gde. Escheringen(?), Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost, L.i. Der Hof war Besitz der Abtei Alünster (Luxemburg , angeblich um 1630 zerstört. Er lag zwischen Escheringen und Entringen. Büst, Df. (Ka. Drulingen [s. 1793], Kr. Zabern, U.-E.). 5o) LL 106 Hsr. (12 GRe.) - 315 m. - AG. Drulingen (5,9); HSt. Tieffenhach-Struth 112,4c - ma. Bischt. - Die Gde. umfasst den HO. B. (560 E. 105 Hsr.) und den A O . Hinter-wald; den verschw. O. Ebersweiler. - P. F. Oeffentl. Sprechstelle. Ortseinn. StEBez. Drulingen. Armr. (s. 1869). Fw. (s. 1886, 1 Spritze-'. - Prot. Pfarrei Augsb. Konf. (s. 1861, vorher Filiale von Hangweiler) des Konsistoriums Drulingen der Inspektion Lützelstein. Filiale: Sieweiler. Etwaige Katholiken gehören zur Pfarrei Sieweiler. - 4 Steinbrüche. 2 Oel-mühlen. B. gehörte Theils zur Baronie Fins t inge n,theils(sammt Kirche) zur Grafschaft Lützelstein. Der finstingensche Theil kam 1664 an Lothringen, nach dessen Vereinigung mit Frankreich (1766) durch Tausch an Nassau-Saarbrücken (1768). - A'or der Reformation gehörte B. zum Landkapitel Zabern des Bisthums Strassburg. 1556 wurde die Reformation eingeführt. Das Dorf war Filiale der Pfarrei Hangweiler; eigene Pfarrei erst seit 1861. Die Kirche ist 1761 erbaut worden, die Kirchenbücher gehen mit Unterbrechung bis 1779 zurück. Die Katholiken waren wahrscheinlich ! nach AAreyer eingepfarrt. G e m e i n de w a l d (Oberförsterei Saarunion) 97 ha. B ü s w e i l e r , Df. (Ka. Buchsweiler [s. 1790], Kr. Zabern, U.-E.). 293 E. 64 Hsr. (10 GRe.) - 225 m. - A G . Buchsweiler (8,0); Bhf. Obermodern (3,4). - B u u s s ouu illare 784 (Trad. Wiz.); Buzswilre 9. Jhdt.; Buzilonisvilla u m 1120 Bussewilre 1431; ma. Bueswiller. - Ortseinn. StEBez. Buchsweiler. Armr. (s. 1866). Gaylingsches Legat (s. 1675). Wasserltg. i Einrichtungsjahr unbekannt, i - Filiale der kath. Pfarrei Kirweiler und der prot. Pfarrei Augsb. Konf. in Ringendorf. Prot. Kirche. Die Israeliten gehören zum Rabbinat Buchsweiler. Altes Dorf, bereits 784 und 821 erscheint die Abtei Weissenburg daselbst begütert; es gehörte später zur Reichsritterschaft, stand jedoch seit alten Zeiten unter dem Schirm der Herren von Lichtenberg. 1453 verkaufte AVilhelm von Alittelhausen seine Hälfte von B. den Lichtenberg i A m t Pfaffenhofen), von denen sie 1480 an Hanau- Lichtenberg gelangte. 1648 wurde sie den Erthal verliehen. Die andere Hälfte kam in der ersten Hälfte des 16. Jhdts. von den Berstett durch Heirath an die von Sultz, die sie I jedoch 1544 dem Bisthum Strassburg auftrugen und seitdem |