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Show Escheringen - Escheringen, Df.(Ka. Kattenhofen [1790 Ka. Hettingen, 1795-1802 Ka. Oetringen], Kr. Diedenhofen-Ost, L.i. 482 E. 120 Hsr. (10 GRe.) - 355 m. - AG. Diedenhofen (15,6); HSt. Suftgen (7,6). - E schir inch ingos (?) 893; Enxcranges L'14; Encheringen 13%. - Die Gde. umfasst den HO. E. (315 E. 79 Hsr.), die AO. Buchhof und Alolvingen (s. 1811, vorherselbständig) und die verschw. O. Büsel, Hohenhof, Krökel. - StEBez. Gross-Hettingen. Fw. (s. 1862, 1 Spritzec - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Kattenhofen (s. 1802), zu der bis 1546 Arsweiler (s. d.) gehörte. Kirche des hl. Petrus (29. Juni). - 2 Steinbrüche. Kleine Getreidemühle. Dorf und Herrschaft Fscheringen war luxemburgisches Lehen; die Herrschaft umfasste die Gemeindebänne von 1) Escheringen z. Th. (Df. Escheringen); 2) Oetringen z. Th. (Df. Entringen). Escheringen war alter Besitz der Abtei Alünster. Die den Herren von Oettingen zustehenden A'ogteirechte hat die Abtei 1268 durch Kauf erworben; Entringen. Lehen von Rodemachern, hat die Abtei Alünster 1288 durch Schenkung erworben. Beide Orte vereinigt bildeten ein mit Hochgerichtsbarkeit ausgestattetes Lehen, das auch «Herrscha ft Alünster genannt wurde. 1631 reversirte die Abtei für diese Herrschaft, zu welcher noch Güter in Garsch gehörten. - 893 schenkte Bischof Ruotbert von Aletz der Abtei Neumünster bei Ottweiler in der Pfalz drei Hüben, wahrscheinlich aus seinem eigenen Besitze in Eschirinchingos, das jedoch eher Eschringen östlich von Saarbrücken zu sein scheint. - E. war bis 1S02 Pfarrei des Archipr. Diedenhofen. Den Kirchensatz hatte die Abtei Alünster in Luxemburg. Gemeindewald (Oberförsterei Diedenhofen) 127,1 ha. Alter Besitz der Gde. Eschweiler, Df. (Ka. Drulingen [1793-1801 Ka. AA'olfskirchen], Kr. Zabern, L'.-E.). 229 E. 52 Hsr. 110 GRe). - 295 m. - AG. Drulingen (7,9); HSt. AA'olfskirchen (5,6). - Ex wilre 134o: ma. Eschwiller, Eschwelr. - StEBez. Drulingen. Armr. (Gründungsjahr unbekannt). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats AA'eyer (s.1802). Kirchenfest 15. Aug. ( Maria Himmelfahrt). Filialen : Diedendorf, Hirschland.AVolfs-kirchen. - Hausindustrie: Palmhutflechterei. für Firmen. E. gehörte zur Grafschaft Saarwerden (s. d.); bei deren Theilung (1745) kam es an Nassau-Saarbrücken. Bis 1319 war es Saarwcrdensches Lehen im Besitz der Frygen (Freien) von Alben (Saaralben); 1349 von diesen der Grafschaft zurückgegeben. Das Stift St. Blasien zu Saarwerden hatte Güter zu E. Im 16. und 17. Jhdt. war das Dorf ganz unbewohnt. Erst um 1690 wurde es durch lothringische Katholiken wieder besiedelt. - Römische Reste - A'on 1690-1771 war E. nacheinander Filiale der Pfarreien Niederstinzel, Bärendorf, AVolfskirchen und Postdorf. Seit 1771 eigene kath. Pfarrei iLandkapilel Bockenheim des Bisthums Metz), mit den Filialen Diedendorf, Eyweiler und Wolfskirchen. Gemein de wald (Oberförsterei Bitsch-Nord) 6.5 ha. Eschweiler, Wir. (Gde. [s. 1813] u. Ka. AVolmünster, Kr. Saargemünd, L.i. 241 E. 55 Hsr. - Eckeins wilre um 1210; Eckeswilre 1271; Eschweiler 1594. - A'or 1813 selbständig und s. 1790 zum Ka. Wolmünster gehörig. Hat seinen besonderen Bann behalten. - Kapelle zu Ehren der Darstellung Alariä. AVar ehemaliges Lehen der Herrschaft Bitsch (s. d.) und zwar ursprünglich, wie es scheint, der Grafen von Saarbrücken, später des Hauses Zweibrücken-Bitsch, und wurde erst durch dieselben mit der Herrschaft Bitsch vereinigt. Die ersten Lehensträger waren die Edeln von Eckesweiler, 1271 und 1296 erwähnt. Später scheinen die Herren von Fleckenstein damit belehnt gewesen zu sein. Sie wurden von den Freiherren Vitzthum von Egersberg 1720 beerbt, welche dort auf der Stelle der alten, schon im 12. Jhdt. vorhandenen Burg ein neues Schloss bauten. 1631 und 1758 reversirte für das Lehen ein Herr Seyes (nur niedere Gerichtsbarkeit). Essert-Peterhu. •_,;-, Eschweiler, zerst. Df. (Gde. Berg, Ka. Grosstänchen, Kr. Forbach, L. . Estweiler 1447; Eschwiller 1472; Berg ci devant Eschvillers 1756. - War Dort der Herrscha It Hin-singen (s. d., Aleierei Bischdorf; wahrscheinlich im 30jährigen Krieg zerstört. Eschweiler, verschw. Hf. (Gde. Hundlingen. Ka. u. Kr. Saargemünd. L.). 1694 ist die Rede von einem <geriedt | nennet sich Eschweiler; liegt zwischen dem Harrweg und der hohen Strassen; streckt unten auf die Quellen?. , Lempfrid, LI., Verschw. lothr. Orte. -Ib. f. Gesch., [ Spr. u. Litt. E.-L. IV, 1888, S. 99.) • Eschweilerbach - Schwalb 14. Eschweiler Mühle, M Gde. u. Ka. Wolmünster, Kr. Saargemünd, L). 10 E. 1 Hs. Hat schon Anfang des 18. Jhdts. bestanden. Eselberg, IL, 237 m, östl. Ueberkinger, Ka. Saaralben, Kr. Forbach. Eselsmühle, Fournierschneidesäge iGde. St. Peter, Ka. Barr. Kr. Schlettstadt, U.-E.). 4 F. 1 Hs. Soll schon im ls. Jhdt. bestanden haben, war bi. 1883 Alühle und wurde dann in eine Fournierschneidesäge umgewandelt. Eselsprung, F., hart an der Strasse Kaysersberg- Eschelmer, w. AVeiler Alspach. Eselsrücken -. s.niimerkopf. Eselsthalbach s. Zorn 9. Esingen, Wir. iGde. Rodemachern [s. 1811], Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost; L.). 57 E. 12 Hsr. A'or 1811 selbständig und seit 1790 zum Ka. Rodemachern, seit 1802 zum Ka. Kattenhofen gehörig. - Heicingen 1191; Essingen hei Rodemachern 1463. - AVar Dorf der Aleierei, dann Herrschaft, Hagen (s. d. . - 1191 war «Heicingen Besitz der Abtei Echternach und Sitz einer Pfarrei. Auf der Gemarkung dieses Ortes soll Arnold von Rodemachern sein Schloss Rodemachern erbaut haben. 1463 haben Wilhelm und Wyrich von Püttlingen die Hälfte von Esingen von Friedrich von Brandenburg-Aleysenburg zu Lehen erhalten. War bis 1817 Annexe der Pfarrei Bust. Eskerthalbach s. Rothbach Moder '_'. Eslingerbach s. Anzelingerbach 4. Espange s. Estingen (Gde. Hessdorf, Ka. Busendorf, Kr. Bolchen, L. . Espelhof, Hf. (Gde. Ingweiler Ka. Buchsweiler, Kr. Zabern. L'.-E.;. 8 E. 1 Hs. - Nespelgut 17o7. - Auf dem «Herrenfeldc - gelegen, früher der Nelsbac herhof genannt, 1573 durch AVilhelm von Nelsbaeh. Schultheiss von Ingweiler, von Strassburger Bürgern käuflich erworben. Der jetzige Hof ist 1707 durch einen Schweizer (Hochstetter) erbaut worden; er wurde damals Nespelgut genannt. Esperance, H>r. Gde. Kuttingen, Ka. Dieuze, Kr. Chäteau-Salins, L. . lo E 4 Hsr. - 1831-3"> entstanden. Esperance, W. (Gde. Bollingen, Ka. Fentsch, Kr. I Diedenhofen-West, L.). 1 Hs. Gegen 1830 erbaut. Essart, Hf. (Gde. u. Ka. Dieuze. Kr. Chäteau-Salins, L.i. o E. 1 Hs. - Soll Ende des 17. Jhdts. als Bauerngut entstanden sein und wurde 1830 umgebaut. Essartweiher oder Rouge Etang im Seillegebiet 1,1 km. südl. Dieuze - 11 ha; Karpfen-Fischerei. AVird nicht abgelassen. Militär-Schwimmanstalt. Besitzer Alasson von ! Alontalivet zu Paris. Abfl. s. Seille 2. Esselbach s. Rössel 6. Essely, Hf. (Gde. u. Ka. Alarkirch, Kreis Rappoltsweiler, O.-E.). Früher besonderer AO. der Gde. Alarkirch, zählt jetzt zum AO. Bödele derselben Gde. Essenbachkopf, B. 973,4 m, der vom Rimbach-kopf in nördlicher Richtung abzeigende Bergrücken; der mudliche Ausläufer heisst A'order-Essenbachkopf auch Pet erle waldkopf, sw. Alollau bei AVesserling. Essenberg, 393 m, schmaler Bergrücken östl. Algrin- I gen, Ka. Hayingen. Essert-Peterlot s. Larg 4. |