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Show Fecht - Fehringen. 285 mündet in Sulzbach -1,9 km).22-_Tho r matte nb ach. link. Uf., mündet in A\reier im Thal - 4 km, 3 Brücken. 23. Gewerbekanal, link. LT., mündet in AVeier im Thal (Ziegelei) - 1,1 km, 5 Brücken. 24. St auf fenbac h, recht. LT., mündet nordöstl. AVeier im Thal. 25. Wal- oder Winkelb ac h, link.Uf., mündet südöstl. Walbach entspringt am S.-Hang des Hohnack - 4,5 km, 2 Brücken. - (Zufl.: Erlengraben - 0,7 km). 26. Tasche oder Taschbach, im obern Lauf Butzenthalbach, link.Uf., mündet südöstl. Zimmerbach - 4 km, 4 Brücken. 27. Rothenbach <1422i früher auch Aro-gelbach (1422). link. Uf., mündet w. Türkheim - 1,8 km, 1 Brücke. 28. Weidbach [Wegebach 1328, AVeid-bach 1535, Weibach 1560], link. IT.. mündet südl. Ingersheim, entspringt w. Niedermorschweier 4,5 km, 4 Brücken.- (Zufl.: Dorschbach (AI.) [Ze gt ori sb ac h 1209, Storspach 1441] - lkm). 29. Weiss s.d. 30. Alte Fecht, recht. Uf , mündet südöstl. Bennweier, zweigt östl. Ingersheim von der Fecht ab - 5 km, 5 Brücken 31. Sembach, link. Uf. (S e n bach 1328. S e m pa c h t 1412), mündet südl. Ostheim, entspringt am O.-Hang des Königstuhl - Reichenweier, Bebeinheim, Alittelweier, kreuzt die Colmarer Eisenbahn - 11 km, 19 Brücken.- (Zufl.: Hagelgraben, mündet in Alittelweier - 2,2 km, 4 Brücken; Rittmattengraben - 1,9 km). 32. Alten- oder Dürren bach, link. LT., mündet nordöstl. Ostheim, entspringt östl. Zellenberg, kreuzt die Colmarer Eisenbahn - 4,5 km, 5 Brücken. 33. Streng- oder Alühlbach, link. Uf.. (Mulibach 817, Alulebach 1298, Strengbach 1576) mündet sydl. Gemar, entspringt am AA'.-Hang des A'enuskopf - Rappoltsweiler (4 Sgm., AL, 4 Fbrkn), kreuzt die Eisenbahn - lo km, 25 Brücken Adelsbach - 2 km, 3 Brücken. - (Zufl.: Altweier-bach entspringt am O.-Hang des Dreibannstein - Altweier - 5 km, 2 Brücken ; Hinterglashütten- oder Hin ter- Ibach [Affterybach 1441] entspringt am AV.-Hang des Schelmenkopf - 2,5 km, 2 Brücken; Müsbach |Müssbach 1441; Alossbach 1530], entspringt am SO.-Hang des Alüsberg - 3,2 km, 2 Brücken [Zufl.: G r o ssst ei n thalbach- 1 km; AI ey thalbach - 0,6 km]; A p f e 11 h albach - 0,3 km; Kremsthalbach - 1,5 km, 2 Brücken; VorJer- Ibach [1441] entspringt am SO.-Hang des Rammelstein - 3,5 km, 4 Brücken [Zufl.: Bif fort st h alb a ch - 1,1km] ;Bi l-steinthalrunz - 1,7 km; D usenbach - 1,5 km, 1 Brücke; Sillthalrunz od;r AVevbach [1258] südl. Rappoltsweiler - 2,5 km, 3Brücken I. 33a. Loh bach, link. Uf., mündet südl. Gemar, kreuzt die Eisenbahn - 2,6 km, 4 Brücken. 34. Alühlbach, link. Uf., mündet in Gemar, entspringt in Rappoltsweiler, kreuzt die Bahn - 7 km, 8 Brücken. - i Zufl.: Lützelbach [Luzelbach, Lüzzelenbach 1278] mündet in Rappoltsweiler - 2 km, 6 Brücken; AVeybaum-bach - 1,5 km; AA'eiherbächlein - 3 km, 1 Brücke). 35. Westergraben (AVesternä 1259, Westernohe 1450, Westerlach und AVesternach 1543), recht. Uf., mündet w. Illhäusern, entspringt im Colmarer AValde - 4 km, 2 Brücken. - (Zufl.: Spitzbrunnen oder Brunn wasser (spy tzbrunne 1471) ; E n t e n w e i h e r mit Verbindungsgräben. 36. Brunn wasser, recht. LT., mündet w. Illhäusern - 3,4 km, 1 Brücke. - (Zufl.: D ac h sb r u n ne n - 3 km, 2 Brücken; W ü r z e lbrunn e n - 1,7 km, 1 Brücke.) Fecht, Kleine, s. Kleine Fecht. Fechtwald, Fsths. (Gde. Sigolsheim, Ka. Kaysersberg, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 7 E. 1 Hs. 1862 erbaut. Federmüss, Sennh. <Gde. Urbeis, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.i. 1 Hs. Fed remus (Sennhütte) 1637. Herrschaft Rappoltstein. Feengarten, franz. Jardin des fies, ein von einem noch ziemlich gut erhaltenen Steinkreis (auf der Nordostseite nicht mehr vorhanden) eingeschlossener Platz auf dem Gipfel des Vorder-Langenberges bei Lützelhausen (s. d.). A^orge-schichtliche Kultusstätte, wahrscheinlich aus der Bronzezeit. L'eber die hier lokalisirte Sage s. Stöber, Eis. Sagen. I Neue Ausg. IL S. 54 u. 2%. S. auch Jac. Schneider, Befestigungen in den Vogesen. Trier 1H44. S. 4.5 f. Fegersheim, Df. (Ka. Geispolsheim [s. 1790], Kr. | Erstein. U.-E.). 17*2 E. 310 Hsr. (18 GRe.) - 145 m. - AG. Illkirch (5,3); Bhf. F. (0.6). - Vegersheim 1180; ma. Fajersehe. - Die Gde. umfasst den HO. F. (1357 E. 235 Hsr.), die AO. Au, Erlenmühle und Ohnheim. den unbewohnten O. Aukapelle und den verschw. O. Weiler. - P.III. Kl. T. Oeff. Fernsprechstelle, i Bhf. F. [s. 1841] gehört zur Gde. Lipsheim.) Ortseinn. StEBez. Ulkirch-Grafenstaden. Kantonalarzt. Apoth. Armr. (Gründlingsjahr unbekannt).- Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Geispolsheim (s. 1802). Schutzheiliger hl. Alauritius (22. Sept.). Filiale: A O . Ohnheim. Rabbinat (bestand schon Anfangs des 19. Jhdts.). Sprengel: j F., Benfeld, Erstein, Ulkirch-Grafenstaden. Neue Synagoge | (s. 1890). Jüdischer Friedhof (s. 1813). - 2 Getreidemühlen. ! Korbmacherei (Wandergewerbe!. Hausindustrie- Gänse-mästen und Hausweberei, auf eigene Rechnung. Erheblicher Tabackbau. Tabackbauverein. Fischerei. Handel: AA'ein, Hanf, Alehl, Vieh. F. wird in der Alitte des 11. Jhdts. zum ersten Alale erwähnt: ! Das Kloster Eschau war damals und noch 1180 (laut Bestätigung Alexanders III.) dort begütert. F. gehörte der Herrschaft Ochsenstein (dieselbe kam 1486 an Zweibrücken. 1570 an Hanau-Lichtenberg, 1736 an Hessen-Darmstadt) und war schon in der Alitte des 14. Jhdts. im Lehensbesitz der Rathsamhausen von Ehenweier, die es bis zur Revolution innehatten. F. war reichsritterscha f t lieh. Das Schloss zu F. wurde 1590 von den Rathsamhausen an Rudolf von Breitenlandenberg verkauft, 1592 von den Strassburgern verbrannt, k a m im 17. Jhdt. an die Albertini von Ichtratz-heim, im 18. an die Alackau von Hürtigheim. Der Dinghof zu F. gehörte der Abtei Eschau. Weisthum von 1341. Adliges Geschlecht von F. schon 1211 erwähnt, 1627 ausgestorben. Den Beinamen von F. führten zeitweilig auch gewisse Linien der Knobloch (ausgestorben (1560), Sturm (1407) und Zorn (Ende des 14. Jhdts.). - Kirchlich gehörte F. zum Landkapitel Benfeld. Die Kirche schon im 11. Jhdt. erwähnt, ein Plebanus schon 1255, dazu AVeisthum des 13. Jhdts. Zur Pfarrei gehörte auch Ohnheim, 1808-44 auch Ichtratzheim. Patronat und Zehntrecht besass das Kloster Eschau, später (seit ca. 1525) das Strassburger Domkapitel L'm 1573 wurde von den Rathsamhausen die Reformation eingeführt, 1603 jedoch auf Betreiben des Domkapitels wieder abgeschafft. - F. liegt an der römischen Konsularstrasse von Basel-Äugst nach Strassburg und an den Niederrhein. Bronze-Funde. L. E h r h a r d , Anstellungsurkunden einiger Lehrer zu Fegersheim im vorigen Jhdt. u. im Anfang dieses Jhdts. (Reichsländ. Lehrerztg. VII, 1890, S. 83-86 u. 100-104; Ec-clesiasticum Argentinense IX, Archival. Beilage S. 45 bis 55.) F e h r i n g e n , Df. (Gde. Ebersweiler [s. 1811], Ka. Busendorf, Kr. Bolchen, L.). 127 E. 31 Hsr. Viringen 1137; Fei-ringa 1403; Feiringen 1448; F e r a n g e 1869. - A'or 1811 selbstdg. und zum Ka. Busendorf gehörig. Das Dorf war zwischen der Kastellanei Bolchen und dem Landschultheissenamte Sierck getheilt. Es bildete früher mit Isingen und Laubrücken eine eigene Dorfschaft. Der Antheil von Bolchen, wahrscheinlich die zwei Häuser, welche später mit ganzer Gerichtsbarkeit zur Herrschaft Alenskir-chen gehörten, war alter Besitz der Abtei Alctlach. Das übrige, welches altes Kirchengut der Abtei Rettel war und das als solches noch im 18. Jhdt. zur Retteischen Meierei Diedingen gehörte, ging später an die Herrschaft Freisdorf • über. Alte Schaftrechte hatte hier die Herrschaft Busch- , bacher Hof. Ein altes Gechlecht von Veringen (A'erange), wahrscheinlich A'ögte der Abtei Rettel, scheint hier seinen Stammsitz gehabt zu haben. Orts w a l d (Oberförsterei Busendorf) 178,5 ha. (Eichen, Buchen, Hainbuchen-AIitlelwald). Alter Besitz der Gde. |