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Show Königsmachern - Köstlach. 531 bereits die andere Hälfte von den Greifenstein zu Lehen trug. Im Anfang des 15. Jhdts. sind K. und Kaltweiler eingegangen. Die Banne der Dörfer kamen im 15. Jhdt. nach und nach durch Verkauf von den Küttolsheim an die Stadt Zabern, vor allem der Wald von K. - Erhalten Waldbezirkname K. - Fundstätte römischer Alterthümer. Königsmachern, Df. (Ka. Metzerwiese [1790-1802 KHO.]. Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 1119 E. 342 Hsr. (12 GRe.) - 150 m.- AG. Diedenhofen (10,1); HSt. K.(0,5). - Machra 1065; Macheren... by Sierk 1240; Machcren vor Kachenheim 1376; Regia Machera 1392; Königsmacke 1399; Macre-le-Roy 1490 (1793-1817 amtl. Freimachern genannt). - Die Gde. umfasst den HO. K. (866 E. 257 Hsr.), die AO. Griesberg, Metrich (s. 1810, vorher selbständig), Mewinkel und die verschw. O. Breissem, Danheim, Grumete (?), Nonnenburg (?). - P. T. HSt. (s. LS78). Ortseinn. StEBez. Diedenhofen Armr. (s. 1. Jan. 1859;. Wasserltg. (s. 1895). Fw. (s. 1844, 1 Spritze). Krgv. (s. 27. Jan. 1889). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Metzerwiese (s. 1804). Kirche des hl. Martin dl. Nov.). Die Reformirten gehören zur Pfarrei Diedenhofen. - Kleine Giesserei (jährlich 4 t Gussw.); Dampfsägemühle; 3 kleine Getreidemühlen. Ende Aug. Viehmarkt. K. war Sitz einer luxemburgischen Herrschaft (s. d.). Ursprünglich war es Königsgut, das 1065 vom Kaiser Heinrich IV. dem Magdalenen-Stift in Verdun mit Markt und Zoll, Kirchensatz und Vogtei geschenkt wurde. Hol wird ein Otto de Machro, wahrscheinlich Ministeriale von Verdun, erwähnt. 1225 vom Stifte an die Abtei St. Matthias bei Trier vertauscht. Dieser Tausch wurde durch päpstliche Bulle bestätigt. Obervögte der Abtei scheinen die Grafen von Luxemburg geworden zu sein, die das Dorf den Herren von Diesdorf aus dem Hause Rodemachern zu Lehen vergaben. Dieses Lehen wurde später zurückerworben, und Herzog Wenzel hat um 1370 K. zum Sitz einer Probstei erhoben. 1428 wurde diese Probstei den Herren von Rollingen zu Dagstuhl als Erblehen verpfändet. Die Pfandschaft wurde 1611 ausgelöst und 1626 auf kurze Zeit erneuert. 1662 war K. noch Sitz einer luxemburgischen Probstei (franchise de Koenigsmachern); bald darauf wurde es von Frankreich eingezogen. 1431 war die Deutschordenskomthurei Luxemburg in K. begütert. - 1131 soll bei K. (nicht Machern bei St. Avold) der Erzbischof von Trier, der Bischof von Metz und der Graf von Bar durch die Truppen des Herzogs von Lothringen geschlagen worden sein. 1490 war Macre le Roy marche d'Estault (Gerichtsstelle) zwischen Bisthum Metz und Erzbisthum Trier. - Alte Pfarrei, vor 1804 des Archipr. Kedingen, Kirche 1742 restaurirt. Den Kirchensatz hatte der Abt von St. Mathias bei Trier. - A n ein megalithisches Denkmal scheint die Benennung «La pierre qui tourne quand eile entend sonner midi» zuerinnern. Auf der Stelle des verschwundenen Dorfes Danheim (Dauheini), sowie bei der Rochus- Kapelle angebliche römische Reste. - Auf dem Nonnenberg soll früher eine Niederlassung eines unbekannten Frauenklosters gewesen sein. Der Ort war früher befestigt. Südl. vomOrteKapelle zu Ehren der hll. Sebastian und Rochus, zur Erinnerung an die Pest von 1625 durch Peter Klop von Diesdorf und seine Frau Anna Feus 1628 erbaut, früher Einsiedelei. Gemeindewald (Oberförsterei Kedingen) 337,6 ha. (Hainbuchen, Eichen und Buchen; Mittelwald.) Soll seit dem 16. Jhdt. im Besitze der Gde. sein. Königsmachern, Herrschaft oder Probstei, umfasste Dorf Königsmachern, dessen heutiger Bann theils zu den Probsteidörfern von Diedenhofen gehörte (Schi. Griesberg, Hf. Daubhaus), theils zum Gerichte Kattenhofen (Danheimer-bann), theils zur Herrschaft Busbach (Df. Metrich). S. Königsmachern, Df. Königsmachern, Kanton. Der Ka. K. (1790-1802), 179 1-93 Zum Distrikt, 1800-1802 zum Arrondissement Diedenhofen gehörig, umfasste s. 1790 die Gden. Illingen. Jeutz, Kerlingen, Sierck, Klein-Breisdorf, Klein-Hettingen, Königsmachern, Künzig, Lemmersdorf, Mackenhofen, Metrien, Niederham, Stückingen Udern, Walmesdorf. Kerlingen, Klein-Hettingen und Lemmersdorf kamen wie es scheint schon 1790 zum Ka. Sierck, von den andern 1802 Jeutz und Mackenhofen zum Ka. Diedenhofen, die übrigen zum Ka. Metzerwiese. Königstuhl, Felsmasse, 938 m, mit sesselartiger Vertiefung, der höchste Punkt des Plateaus der Seelburg (s. d.), am Ostrand derselben gelegen; schöne Aussicht. Vergl. Kraus, Kunst und Alterthum in E.-L. II, S. 14. Köpfchen, Das, 326,6 m, TP, B. östl. Weiler Weiss-i kirchen. Gde. u. Ka. Wolmünster, Kr. Saargemünd. Köpfel, Ruine (Gde. Ottrott, Ka. Rosheim, Kr. Molsheim, U.-E.). S. Köpfel, Berg bei Klingenthal. Köpfel, 500 m, kleiner Kopf am Osthang der Hohkönigsburg bei Schlettstadt, östl. über Fsths. Schaflägcr, früher Köpfel. Köpfel, nordwestlicher Vorsprung des Odilienberg-massives, ca.520m, südwestl. Klingenthal, Ka. Rosheim, mit der Ruine einer kleinen Befestigung, 21 m lang, 10m breit. Die Mauer, aus grossen Quadern mit Füllung von kleinen Steinen bestehend, ist bis 2,20 m dick und zeigt dieselbe Bauart wie die benachbarte Heidenmauer (s. d.) auf dem Odilienberg, ; wenn ihr auch die charakteristischen Schwalbenschwänze i fehlen; auf der Nordseite werden die Grundsteine eines | Thurmes bemerkt. Die Ruine stammt wohl nicht, wie man I bisher allgemein annahm, aus römischer Zeit, sondern noch aus gallischer Zeit und bildete ein Vorwerk der Heidenmauer, wie ein ähnliches jedenfalls auch da vorhanden war, wo jetzt die beiden Schlösser Lützelburg und Rathsamhausen stehen. Köpfel, 390 m, im Eichwald westl. Rosenweiler, Ka. Rosheim, Kr. Molsheim. Köpfel, B., 443,1 m, westl. über Zabern. Köpfel, IL, 295,6 m, zwischen Mosbächel- und Schusterthal, südwestl. Wimmenau, Ka. Lützelstein. Köpfel, 47o m, H. am Südostausgang von Haarberg, Ka. Saarburg. Köpfelhof, ortsübliche Benennung des Aussenortes ; Jägerhof (Gde. Dagsburg, Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L.). Köpffei, Fsths. (Gde. Orschweiler, Ka. u. Kr. Schlettstadt, U.-E). 1 Hs. 1842 entstanden. Köpfle, Sennh. (Gde. Metzeral, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.i. 1 Hs. Entstehungsjahr unbekannt. Köpflen, Hsr. (Gde. Lautenbach-Zell, Ka. u. Kr. Gebweiler, O.-E.i. 10 E. 2 Hsr. Soll im 17. Jhdt. entstanden i sein. Koppel, H., 290 m, nördl. Zittersdorf, Ka. und Kr. Saarburg. Köppenhof, Hf. (Gde. Dagsburg, Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L.). 6 E. 1 Hs. Soll aus dem Ende des 18. Jhdts. stammen. Köppenmühle (Alte), Sgm. (Gde. Dagsburg. Ka. Pfalzhurg, Kr. Saarburg, L.). 2 E. 1 Hs. 1697 erbaut. Köppenmühle (Mittlere), Sgm. (Gde. Dagsburg, Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L.). Nur Betriebsstätte. 1859 errichtet. Köppenmühle (Untere), Sgm. (Gde. Dagsburg, . Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L.). Nur Betriebsstätte. 1852 errichtet. Körperhof, Hf. (Gde. Altdorf [Freialtdorf], Ka. Albesdorf, Kr. Chäteau-Salins, L.). 9 E. 1 Hs. 1834 erbaut. Köstenberg, Osthang des Köpfeis (s. d.) westl. Zabern. Köstlach, Df. (Ka. Pfirt [s. 1790], Kr. Altkirch, O.-E.). | 431 E. 108 Hsr. (10 GRe.) - los m. - AG. Pfirt (4,0); Bhf. Pfirt (3,2). - Che sela sc he 1152; ma. Chäschli. - Zwischen Köstlach und Mörnaeh lag der verschw. O. Erzach. - |