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Show . i Leberach - Leberau. recht. LT. mündet südwestl. Leberau - 3,5 km, 1 Brücke. (Zufl.: Klosterpfad - 1,1 km.i 22. CraintOte, Die (Rinn-thalbach), link. LT., mündet westl. Leberau - 0,5 km, 2 Brücken. 2 3 . C r e u s6pr e b a c h, recht. IT., mündet südl. Leberau - 1,5 k m 24. D e u t s ch - R u m b a ch, link. Uf., mündet in Leberau | Fbrk., M. entspringt westl. L a Hingrie - Deutsch-Rumbach 2 Sgm.), kreuzt die Eisenb. - 6,5 km, 14 Brücken. - Zufl.: H a u t e Fontaine - 1,5 k m ; Noir-scieuxbach - 1 k m ; B a r a n s o n .Gehegebach) - 0,5 km; G el in goutte - 0,5 k m ; B e s t e g o u t t e - 1,5 k m; V o u g n i g o u t t e - 1 km; B iagoutt e - 1 k m ; Perreuse-goutte mündet nördl. Deutsch-Rumbach - 2,5 km; Nangigoutte - 1,5 km, 2 Brücken ; H er go u 11 e - 1 km, Brücken; G r a n d ' G o u t t e mündet nördl. Leberau - 1 km, 4 Brücken [Zufl.: V a u r i e r e - 1,5 km, 5 Brücken].) 25. H o i m b a c h . recht. LT., mündet südwestl. Leberau - 1,5 km. 26. Mollenbach, recht. Uf., Vereinigung von 2 Bächen [die z w e n e bollenbach 1435] mündet südöstl. Leberau. - 2,5 km. 2 Brücken. 27. W a n z e l , Die, link. IT., mündet nördl. Leberau, Grenze zwischen Ober- und Unter-Elsass, kreuzt die Eisenb. - 3 km, 2 Brücken. 28. Vesprezbach, recht. LT., mündet südöstl. Leberau - 2,5 km, 2 Brücken. 2 9 . Fülbach, link. IT., mündet westl. Bhf. Wanzel - 1,5 km, 1 Brücke. 3 0 . Saarbach, recht. IT., mündet südöstl. Leberau, entspringt am Nordhang des Sehänzelbcrg im Banne von St. Pilt - Orschweiler - 1 km, 2 Brücken. 31. Kaitenbrunnen. recht. LT., mündet südl. Hurst - ; km, 2 Brücken - (Zufl.: Grossedelba c h - 15 km, 1 Brücke.i 32. Saalbächel, recht. LT., mündet bei Bhf. Wanzel - 2,5 km, 4 Brücken. 33. E n gel b a c h, i. cht. IT., mündet westl. Kestenholz, kreuzt die Eisenb. - .5 km, : Brücken.- Zufl.: Ribbach - 2,4 km, 3 Brücken). L e b e r a c h s. Leber. L e b e r a u s. a. Klein-Leberau. L e b e r a u , Df. .Ka. Markirch [1790 Ka. Markirch, 1795 bis 1802 Ka St. Kreuz im Leberthal, dann wieder Ka. Markirch], Kr. Rappoltsweiler, O.-E. . 2132 E. (Sterbt". 30,2, leb. Geb. 35 aul 1000 346 Hsr 18 GRe.) - 275 m. - AG. Markirch (8,4); Bhf. L. (0,3). - L e p r a h a 777; Liepvre 1869; ma. L a w e r ä u . - Die Gde. umfasst den HO. L. 1587 E. 234 Hsr.i und die A O . Aspygoutte, Baraques-du-Bas, Ba-raques- du-Haut, Basse-des-Noyers, Basse-Mathis, Bois-1'Abbesse, Chalmont, Creusepre, Derriere-la-Fabrique, Frarupt, Hammerschmiede, Hoimbach. Menabois, Mollenbach, Musloch, Spiemont .Spitzenberg , Vesprez, Votembach (der frühere A O . Pr^-de-la-fabrique ist jetzt Theil des HO.). - P. III. Kl. T. Bhf. (s. 1864). Gendarmeriestat. Ortseinn. StEBez. Markirch. Kantonalarzt. Armr. (s. 5. Dez. 1839). Verein für gegenseitige Unterstützung. Sparkasse s. 1891). Verbds.- Fw. s. 1889, 6 spritzen . - Kath. Hilfspfarrei des Dek. Markirch (s. 1802). Kirche zu Ehren Maria Himmelfahrt (15. Aug.'. Marienkapelle im AO. Musloch (s.d.). Filiale der prot. Pfarrei Augsb. Konf. und der ref. Pfarrei in Markirch. - Baumwollweberei Fr. Bresch, mit Dampfkraft; 16 ' Arbeiter Weberei und kleine Färberei für wollene Damenklciderstoffe, Dietsch & Cie.. gegründet 1817, 337 Webstühle, ca. 500 Arbeiter, mit Wasser- und Dampfkraft, zusammen 250 Pferdekräfte. Kleine Getreidemühle mit Wasserkraft. Kleine Getreide- und Sägemühle. Kleine Sägemühle. Elektricitätswerk mit Wasserkraft (15 Pferdekräfte .. Jeden Montag, und wenn derselbe ein Feiertag ist, am vorhergehenden Freitage, Kram- und Wochenmarkt. Hausindustrie: Handweberei wollener Damenkleiderstoffe, nebst Garnspulerei und Stückputzerei. Die Arbeit geschieht auf Rechnung von Markircher Firmen. Das Benediktinerkloster L. wurde von Fulrad, dem Abte von St. Denis, u m 768 gegründet. Es hiess ursprünglich Fulradovillare oder F u 1 radocel 1 a. Dorthin übertrug Fulrad die Reliquien der Heiligen Alexander und Cucufat, die er aus R o m mitgebracht hatte, weshalb auch die Bezeichnung locus saneti Alexandri (777) vorkommt. Im selben Jahre erscheint auch der N a m e L e p r a h a , der seit dem 10. Jhdt. in ausschliesslichem Gebrauche ist. In seinem Testamente .777) bestimmte Fulrad, dass L. auf immer dem Kloster St. Denis unterthan sein sollte. 774 machte Karl der Grosse auf Bitten des Fulrad dem neu gegründeten Gotteshause eine grosse Schenkung von Wald ex marca fisco nostro Quuningishaim (Kinzheim b. Schlettstadt), die aus ; einem Theile des Lcberthals bestand, der von Klein-Rumbach und St. Blasien a m linken Ufer der Leber bis gegen Wanzel abwärts reichte. Nach Süden zu, auf dem rechten Ufer der Leber, erstreckte er sich bis zur Schneeschmelze 1 (per ducias),' also bis zu dem wasserscheidenden K a mm des Tännchels. Die Bestimmung der Grenzen des verliehenen Gebietes auf dem rechten Leberufer nach der Ebene zu scheint unmöglich, doch ist diese Schenkung für die Besitzverhältnisse der umliegenden Gemeinden bis auf den heutigen Tag von grösster Bedeutung. Wahrscheinlich rührt auch der Dinghof in Gemar, den L. besitzt, davon her, sowie die Berechtigungen der Gemeinde L. an den Wäldern von St. Pilt, Orschweiler, Kinzheim und St. Kreuz, die erst 1763 und später vertheilt wurden. Noch lb09 liess das Kapitel von St. Georg in Nancy in einem Walde bei Gemar Eichen hauen, wogegen die Rappoltsteiner protestirten; die Gemarer Besitzungen von L. hatte 1670 die Familie Wendung zu Erblehen mit der Verpflichtung, Dinghofzins und Gefälle einzuziehen und abzuliefern. 980 wurde das Kloster durch Kaiser Otto IL vom Grafenbann ausgenommen, die Rechte sollte der vom Abt ernannte Advocatus ausüben. Sehr bedeutend kann das Kloster nicht gewesen sein, da I 1061 in einer Bestätigungsurkunde des Papstes Nikolaus IL für St. Denis von Abbatista die Rede ist. Im späteren Mittelalter stand es unter lothringischer Landeshoheit. Die lothringischen Herzoge waren auch die Vögte. Wahrscheinlich ist das Kloster durch die Vogtei in territoriale Abhängigkeit gerathen und zwar wohl in der zweiten Hälfte des 11. Jhdts. Doch blieb der Zusammenhang mit St. Denis bis zum Jahre 1502 gewahrt. Damals wurde L. auf Veranlassung des lothringischen Herzogs durch Papst Alexander VI. der Collegiatkirche von St. Georg zu Nancy unterworfen, welche dafür die Verpflichtung übernahm, einen Welt- oder Ordens- ! priester in L. für den Gottesdienst zu unterhalten. 1742 trat die Primatialkirche von Nancy, mit welcher das St. Georgenstift vereinigt wurde, in die Rechte desselben ein. Der Klo-sterbau, in dem sich die Gruft der Familie Eckerich (s. d., erloschen 13811 befand, wurde 1751 zerstört und das Material zum Bau der Pfarrkirche verwendet. L. gehörte zum 1751 gegründeten Bailliage St. Die\ - 1338 wurde L. von den Verbündeten des Strassburger Bischofs verbrannt, das Thal verwüstet. 1445 wurde es von dem Pfalzgrafen Ludwig, dem j Bischof von Strassburg und der Stadt Strassburg zerstört, weil es sich den Armagnaken im Jahre 1444 unterworfen j hatte, damals verlor es seinen Charakter als Stadt. 1499 überliess der Herzog von Lothringen Meierei, Schloss und Einkünfte des Leberthaies an Jean d'Anneville und seine Frau Margarethe auf Lebenszeit. 1609 litt L. im Jülicher Erbfolgekriege. - In kirchlicher Beziehung gehörte bis ins vorige Jhdt. Deutsch-Rumbach zu L. Seit 1802 ist L. Hilfs- , pfarrei des Dekanats Markirch; 1802-08 gehörte KTein-L. (Gde. Markirch), 1808 - b 0 Wanzel (jetzt selbst Pfarrei) zur Pfarrei. - L. liegt an einem Keltenwege von Rheinau in's Leberthal und nach St. Die\ Romanischer Kirchthurm aus dem 12. Jhdt., das Kirchenschiff modern; spätgothische j Custodia. Als Fuss des Taufsteines dienen 2 romanische Kapitale. Im Pfarrgarten Grabstein (ehemaliger Altarstein) der Eckerich mit Inschrift. Auf dem Friedhofe Kärner aus dem 17. Jhdt., zu dem romanische Werksteine verwendet 1 Nach der L'ebersetzung von Archivrath Pfannen-schmid in Colmar.) |