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Show 500 Kanal - Kanfen. den Leyweiler-Hof) umfassend. Kirche des hl. Martin (11. Nov.). Die Protestanten gehören zur Pfarrei Augsb. Konf. in St. Avold. K. gehörte zu der Herrschaft Homburg-St. Avold. Es wurde 1586 auf einer Rodung im Fresnewald gegründet. 17l"( hat Lothringen die Dörfer Machern, Lixingen, (Vahl-) Ebersingen, < Klein-)Ebersweiler. K. mit ganzer Gerichtsbarkeit gegen Besitz in der Herrschaft Fontenoy dem Freiherrn von Henningen überlassen. - K. war von jeher Pfarrei (seit 1804 Hilfspfarrei) des Archipr. St. Avold, zu welcher bis 1881 auch Altweiler gehörte. Den Kirchensatz hatten als Gründer die Herzoge von Lothringen. Gemeinde wald (Oberförsterei St. Avold) 43,9 ha. Kanal, Wir. (Gde. Wolxheim, Ka. u. Kr. Molsheim, U.-E.) 127 E. 35 Hsr. - Entstanden als Unterkunft für die Arbeiter, durch welche IbSl Vauban den Brctisoh-Mossig- Kanal zum Transport der beim Bau der Strassburger Citadelle nöthigen Steine herstellen liess. Die jetzigen Herrschaftshäuser dürften späteren Ursprungs sein. Kanal, Weiher im Modergebiet, westl. an Bärenthal - 3 ha. Fabrikbetrieb. Privatbesitz. Zu- u. Abfls. s. Zinsel. Kanal, A m , Hsr. (Gde. Boofzheim, Ka. Benfeld, Kr. Erstein, U.-E.). 22 E. 5 Hsr. Bestehen seit Erbauung des Rhein-Rhone-Kanals (um 1S34). Kanal, A m , Hsr. (Gde. Harskirchen, Ka. Saarunion, Kr. Zabern, l\-E.). 20 E. 4 Hsr. Besteht seit Erbauung des Saar- Kanals. Kanal, A m , Hsr. (Gde. u. Ka. Hochfelden, Ldkr.Strassburg, U.-E.i. 32 E. 3 Hsr. Bestehen seit 1849. Kanal, A m , Hsr. (Gde. Riedisheim, Ka. Habsheim, Kr. Mülhausen, O.-E.). 22 E. 3 Hsr. Bestehen seit Ende der 50er Jahre des 19. Jhdts. Kanal, A m , Hsr. (Gde. Volgelsheim, Ka. Neubreisach, Kr. Colmar, O.-E.). Hierzu gehört auch der früher besonders autgeführte AO. Ladhof. Die Häuser bestehen seit Ende der 7()er Jahre des 18. Jhdts. Kanal, A m , Hs. .Gde. Montigny b. Metz, Ka. u. Kr. Metz, L... 10 E. 1 Hs. 1882 erbaut. Kanal, A m , Hs. (Gde. Nordhausen, Ka. u. Kr. Erstein, U.-E... 6 E. 1 Hs. lSb4 erbaut. Kanal, A m , Hs. (Gde. Schwindratzheim, Ka. Hochfelden, Ldkr. Strassburg, U.-E.). 5 E. 1 Hs. Anfang der sechziger Jahre des 19. Jhdts. erbaut. Kanal, A m , Wir. Gde. Mutzenhausen, Ka. Hochfelden, Ldkr. Strassburg, U.-E.). 4 E. 2 Hsr. Das erste Wohnhaus am Kanal ist 1868 erbaut worden. Kanal, A m , Wir. (Gde. Steinburg, Ka. u. Kr. Zabern, | IL-E.). 32 E. 6 Hsr. 1853 entstanden. Kanal, A m , Wirthshsr. (Gde. Suffelweyersheim, Ka. Schiltigheim, Ldkr. Strassburg, U.-E.). Früher besonderer AO., bildet jetzt mit dem früheren AO. Suffelschanz zusammen den AO. Bischweilerstrasse derselben Gde. Kanal, A m , W. Gde. Arzweiler, Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L.i. Dieser frühere AO. zählt jetzt zum AO. Schleusenwärterhaus Nr. 2 derselben Gde. Kanal, A m , W. (Gde. Dianen-Kappel, Ka. u. Kr. Saarburg, L.). 8 E. 2 Hsr. Bestehen seit Anlage der Staatsstrasse 20 (Napoleonische Zeit). Kanal, A m , W. (Gde. Grossblittersdorf, Ka. u. Kr. Saargemünd. L.>. 11 E. 1 Hs. Besteht seit Ende der 60er Jahre des 19 Jhdts. Kanal, A m , W. (Gde. Gunzweiler, Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L.i. 9 E. 1 Hs. 1846 erbaut. Kanal, A m , W. (Gde. u. Ka. Saaralben, Kr. Forbach, L.'. 10 E. 1 Hs. 1868 erbaut. Kanal, A m , W. Gde. Wingersheim, Ka. Hochfelden, Ldkr. Strassburg, U.-E.). 3 E. 1 Hs. Besteht seit 1864. Kanal, A m , verschw. Baracke .Gde. Schweixingen, Ka. u. Kr. Saarburg, L. . 1890 errichtet, 1899 abgebrannt. Kanal, A m Chevalier), Hof (Gde. Baldersheim, Ka. Habsheim, Kr. Mülhausen, O.-E.)." 7 E. 1 Hs. U m 1865 entstanden. Kanalhäuschen, Hs. (Gde. Carspach, Ka. u. Kr. Altkirch, O.-E.i. 3 E. 1 Hs. Besteht seit 1833. Kanalmühle, Hs. (Gde. Oberhergheim, Ka. Ensisheim, Kr. Gebweiler, O.-E.). 4 E. 1 Hs. A m Vaubankanal. Besteht seit 179b; war bis in die jüngste Zeit Mühle. Kanalmühle, M. (Gde. Dessenheim, Ka. Neubreisach, Kr. Colmar, O.-E.). 10 E. 1 Hs. Kleine Getreidemühle mit Wasserkraft. 1x54 erbaut. Kanalweiher, 4 zusammenhängende künstlich ausgehobene Wasserbehälter im Doubsgebiet dicht am Rheinkanal nordwestl. Menglatt, von der Suarcine gespeist. - Zusammen 2,8 ha. Theils Fischerei, theils zum Wasser-vorrath für den Kanal. Staatseigenthum. Kanapeefels, ein am Boden liegender Felsblock mit sesselartiger Aushöhlung (ähnlich wie der sogen. Stuhl des hl. Quirinius, s. St. Quirinfelsen), auf dem Odilienberg, südl. vom Kloster. Kandelberg, Südosthang gegen das linke Saarufer, nördl. Herbitzheim, Ka. Saarunion. Kandelberg (MB. Kantelberg), 370 m, mit dem Kandelfelsen auf dem nordöstl. Ausläufer, westl. Weiler Erbsenthal, Gde. Egelshardt, Ka. Bitsch. Kanfen, Df. (Ka. Kattenhofen [1790 Ka. Hettingen, 1795 Ka. Oetringen], Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 470 E. 111 Hsr. (10 GRe.) - 240 m. - AG. Diedenhofen (11,4); HSt. Suftgen (3,5). - Canthouaine 1282; Kancevannes 1290; Kant-phania 1439; Kantphen 1465. - Die Gde. umfasst den HO. K. (4b5E. HO Hsr.) und die AO. Grube Karl Ferdinand und Keyburg. - Legitimationsscheinstelle. Ortseinn. StEBez. Gross-Hettingen. Fw. (s. 1863, 2 Spritzen). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Kattenhofen (s. 1802). Kirche des hl. Mauritius (22. Sept.), in Key bürg. Die Reformirten gehören zur Pfarrei Diedenhofen. - Weinhandel. K. gehörte zu der Landmeierei Oetringen, zwei Unterthanen gehörten zur Herrschaft Rodemachern. Es war ursprünglich (mit Wollmeringen) (s. d.) Besitz der Abtei St. Denis bei Paris, Vögte der Abtei waren im 12. Jhdt. die Herren von Valcourt, dann die Linie Valcourt-Fentsch (1239), später die Herren von Oettingen z. Th., welche ihren Antheil 12b8 an die Abtei Münster in Luxemburg verkauften, dann die Herren von Sierck wegen der Herrschaft Freudenburg, 1465 wurde das Dorf von den Sierck den von Lim-pach verpfändet, 1479 vom Domprobst Philipp von Sierck dem Gerhard von Oettingen zu Lehen gegeben. Die von Oettingen reversirten noch 1553 dafür. Die Rollingen-Kriechingen erbten Kanfen (1494) und verpfändeten es mit Meilberg (s. d.) im 17. Jhdt. lbbS gehörte die hohe Gerichtsbarkeit dem Könige von Frankreich wegen Diedenhofen (Landmeierei Oetringen). Das Lehen wurde 1722 an die von Gevigny verkauft. Die mittlere und niedere Gerichtsbarkeit war damals Pfandlehen von Meilberg mit einem herrschaftlichen Hof. Einige Renten waren den Herren von Eltz zu Wollmeringen als Afterlehen übertragen worden. Von 1239-1432 erscheint ein Rittergesehlecht von Kante-vannc i Kanfen I, Lehensleute der Valcourt-Fentsch und Sierck- Moncler. - Die Abtei St. Denis, welche in K. sowie in Wollmeringen 1531 nur noch Grundbesitz behalten hatte, verkaufte ihre sämmtlichen Rechte mit dem Kirchensatze in K. an die von Eltz zu Oettingen. Auch die Abtei St. Martin bei Metz war in K. begütert gewesen. 1082 reversirte Pierre d'Arras, wohl als Pfandherr, für die Herrschaften Wollmeringen und K. mit hoher, mittlerer und niederer Gerichtsbarkeit. - K. war bis 1802 Pfarrei des Archipr. Diedenhofen mit Wollmeringen als Annexe. - Kirche 1744 restaurirt. Den Kirchensatz hatten (s. o.) die Eltz zu Wollmeringen. Gemeinde wald (Oberförsterei Diedenhofen i 183,4 ha. (Mittelwald, Eiche, Buche, Hainbuche, Esche.) Alter Besitz der Gemeinde. |