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Show Chaude-COte - Chauvclin. namigen Statthalter von Diedenhofen erbaut worden sein. Spanischer Statthalter war um jene Z. ii Bernhard von Schauenburg Chaude-Cöte (Heissenrain), Wir. (Gde. Urbach, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 56 E. 12 Hsr. L a chaulde costc 1441; C h a u d e Coste 1606. 18 Zinspflichtige, '- Scheuern, Herrschaft Rappoltstein, C h a u d e - R o c h e , Sgm. (Gde. Grandfontaine, Ka. Schirmeck. Kr. Molsheim, LT.-E.). Frühen- (bis is-s, Bezeichnung des AO. K i r c h b e r g - S ä g e (s. d.) derselben Gde C h a u d - P o e l e , IL. (Gde. Türkstein, Ka. I ön hing« n, Kr. Saarburg, L i. 5 E. 1 Hs. Soll seit mehreren hundert Jahren bestehen. C h a u d - R a i n , IL, s Heissrain. C h a u d r i o n b ä c h e l s. Breusch 21. C h a u f o u r , Hs. (Gde Borny, Ka u. Kr. Metz, L. . 6 E 1 lls. - Zuerst Kalkbrennerei. 1850 erbaut. C h a u f o u r , Hsr. (Gde. Ranrupt, Ka. Saales, Kr Molsheim. U.-E.). 7 1-5 2 ILr. Umfasst auch den [rühei besonders aufgeführten AO. L a Gotelle (s. d.). L'm 1790 entstanden C h a u f o u r , A u , Hs. (<ide. u. Ka. Rixingen, Kr. Saarburg, I. i, 2 I-:. 1 IL. 1851 erbaut. C h a u l m a r d b a c h s. Alosel 10. C h a u m e b a c h s Seille 26 C h a u m e - d e - L u s s e , lit (Gde. St. Kreuz im Liberthal, Ka. Alarkirch, Kr. Rappoltsweilei 0 I 5 E. I Hs. Auch F e r m e de St, Ri m > genannt, an der Goutte de la Fontaine St. Remy, die in den kleinen Rumbach mundet. Soll schon 1700 bestanden haben. C h a u m e - M a t t h i e u Gde. Diedolshausen) s. Petite- Ferme. C h a u r n e - M i e l o , Sennh (Gde. Diedolshausen, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 3 E 1 Hs. - L'en-clos Claude Miquelot 1762. Herrschaft Rappoltstein C h a u m e - P i e r r o t , Mei. (Gde. Diedolshausen, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler,O E .Frühere Bezeichnung des AO. Luschbach'derselben Gde. C h a u m e - T h i r i e t , Melk (Gde. Diedolshausen, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, 0. E. . 1 Hs, Neu ai im Jahre 1890. Herrschalt Rappoltst, in C h a u m e s , les H a u t e s , Rücken im Grenzkamm, ca. 880-900 m, westl. des Rundloches, frz. L e Rond- Pertuis s. d bei Schirmeck. C h a u m e s , Petites 'Kleine Hochweide Rücken im Grenzkamm 875,2 m, oberhalb des Thaies von Champenay, Ka. Saales im obern Breuschthal. C h a u m o n t , ehem. Bann 'Ode. Alorville", Ka. u. Kr. Chäteau-Salins, L.i. Schon im 11. Unit, und noch 15 wähnt, war Bi sitz der Abtei Salival und lag zwischen Melival und Morville, wahrscheinlich Ueberrest einer verschwundenen (Irtschaft. C h a u m o n t o i s . P a g u s Calvi m o n t e n s i s um 641; Calmontissc, C a l m o n t i n s e 8. Jhdt.; C a h o m o n ten-sis 770; C a Imont ensis "-Tu; C a l v u s m o n s . C a l m o n t i s, C h a u m o n t , später C h a u m o n t o i s , deutsch übersetzt: K a i m u n t g a u , K e l m ü n z g a u . Dieser alti Gau reichte im Süden bis zu den Quellen der Aleurthe und der .Mosel und grenzte im Norden an den oberen Saar gau und den Seillegau, im Westen an das Saintois dii ehemalige Grafschaft Vaudemont) und das Toulois, im Osten an den K a m m der Vogesen. Im Chaumontois lagen die Gebiete der grossen Abteien und Stifte Remiremont, Saint-I >i. . Moyenmoutier, Senones, Etival, Domevre, Hauteseille (Hochforst), dii spät« i dem Bisthum Metz gehörigen Kastellaneien Moyen, Baccarat und Rembervillers, die späteren Grafschaften Luneville, Salm, Langenstein und Blämont, die Herrschaft Gerbevillers, das Thal des Sänon, wahrscheinlich auch Amance. Lav und Champigneulles nördl. von Xanev u, s. vv. V o m jetzt deutschen Gebiete lagen im Chaumontois ein Theil der (Grafschaft Salm und der I lerrschaft Türkstein, die Herrschaft Rixingen und ein Theil der Kastellanei Lagarde. Der Gau Ch. ist bei der Theilung unter den Söhnen Ludwigs des Frommen 870 an Deutschland gekommen. Die Grafen von Chaumontois sein inen im9 und lo. Jhdt. auch das Saintois, einen Theil des Portois (St, Nicolas), den Seillegau u.s. w. erworben zu haben, wenn nicht diese kleineren (Line durch Theilung des Ch. entstanden sind. Die Grafen von Chaumontois ivaren, wie Erzbischof Ulrich von Rheims, Sohn des Grafen Hugo von Chaumontois ''5s geh gentlich der Schenkung von Lav an die Abtei St. Arnull in Metz erklärte, Nachkommen des hl. Arnulf, der als Bis, hol von Metz 640 starb, und der von weiblicher Seite von den Merovingern abstammte und zugleich Stammvater der Karolinger war. Die ältere Linie des Hauses erlosch mit Ulrich, Erzbischof von Rheims, 969; die jüngere Linie, welcher di r Herzog Friedrich von Ob< r-lothringen (gest. 990 und dessen Bruder Graf Folmar (?) vom Seillegau (de Salinis) angehörten, scheint noch 060 eine Theilung vorgenommen zu haben. Erben der Herzoge von Oberlothringen waren, bezüglich des Hausgutes, die Grafen von Bar aus dem Hause Mümpelgard (Chiny); Nachkommen der Grafen vom Seillegau waren von männlicher oder vveib-lichei Seite dii Grafen von I .uneville-AIetz. Beide Häuser treffen wir noch im 12. Jhdt. im Besitze von Stücken des Ch.; ausserdem besassen die (.raten vom Elsass, welche schon im 1". Jhdt als «Marchis» in Lothringen erscheinen, vor l')47 die Herrschaft Vaudemont; auch die Ende des 10. Jhdts. erscheinenden Herren v .m Rixingen und Tincry (Türkstein?), die auch als Vögte von Senones erscheinen, scheinen einer Linie des Hauses Elsass angehört zu haben, dessen Nachkommen, die (.raten von Werde, Rixingen noch zu Beginn des 14. Jhdts. besassen. Das Haus Elsass scheint durch Heirath Theile des Ch schon erworben zu haben, bevor Graf Adalbert vom Elsass zur herzoglichen Wurde in Lothringen gelangte. Die späteren Geschicke des Gebietes, soweit es jetzt deutsch ist, s. u. B a r , V i v i c r s , S a l m, B 1 a m o n t und Rix in ge n. Litter.: Boureulle, A , Note relative ä l'ancien comte-de Chaumontois (Bulletin de la Societe philomatique Vos-gienne, XII, S. 359 i60 l'icard, B., L'origine de la tres illustre maison de Lorraine. Toul 1704. S. 1 - 51. N F. Gravier, Histoin de la ville episcopale et de l'arrondisse-ment de St. Die. Epinal 1836. R u y e r (chanoine), Les saint - antiquites des Vosges. St Di< 1669. (dPr.) Chaussotte, I! , s. Strumpfwald. C h a u s s y , ehem. selbstdgs. D L u. Herrsch., jetzt mit Kürzel verbunden (Gde. Kürzel, Ka. Pange, Kr. Aletz, L.c Calciacum gegen 610; C h a u c e y 12S6; ma.Kelsch. - Ch. war Dorf und Herrschaft des P a y s Alessin (Haut- Chemin), früher aber mit seinem Pfarrsprengel Sitz einer unter dem Namen Vouerie de Chaussy bekannten Herrschaft, die ursprünglich wohl Besitz des Bisthums Metz war. später aber als Allod vergeben wurde. L>ie ersten genannten Besitzer derselben waren die von Warsberg; sie wurden bleibt von den Herren von Alengen, und dii IL rrschaft ging dann an die Rollingen und Kriechingen liber s. Mengen, Herrschaft). Ob neben der Vogteiherrschaft Chaussy noch eine andere Hochgerichts-Herrschaft bestand, ist nicht bekannt, scheint aber nicht unwahrscheinlich. Kurze! mit Chaussv sind wohl spater in Besitz der Mengen- Rollingen gelangt und durch Pfand wird wohl Jas Hochgericht und der Grundbesitz an Metzer Familien iGournav, i Baudoche, Heu 1560, Clervant, d'Orthe 1681 und 1730, de Seillon 1768) übergegangen sein. - L'eber die alte Pfarrei Chaussy, jetzt Kürzel genannt, s. Kürzel. Litter.: Die Kelscher Vogtei (Vouerie de Chaussy) u. Schlos, Urville. Strassb. Corr. 1S9S. Nr. 61 u. 63 ab°-edr. Met/er Ztg. 1898, Nr. 107, 10S u. 121 I Chauvelin, B , s. Blossen. |