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Show 1". Kadenbronn bach - Kaiserin-Auguste-Viktoria-Haus. sucht. - K. war bis zum Konkordat 1801 selbständige Pfarrei des Vrchipr. St. Arnuald. Kirche zu Ehren des hl. Patiens. Den Kirchensatz hatten die Freiherrn von Kerpen zu Lixingen. IM i swald (Oberförsterei Saargemünd. 25,8 ha. Kadenbronnbach s Saar 45. Kadenbronner Berg. 371,3 m, TP., nördl. über Kadenbronn, Ka. u. Kr. Forbach. Kadenbrunnengraben s. 111 43. Kadereck, Die, IL. 394,2 m, TP., östl. Walheim, Ka. u. Kr. Altkirch. [Vnder der Kadereck 145:'; jn der Kadereckh 1597; in der Kater Eckh, auf der Ka-terreckh 173'».) Käferberg, IL. 325 m, östl. Brunstatt bei Mülhausen, Im Käfferberg 1561; auf dem Käferberg 17-13.] Kägymühle, M. Gde. Niedersteinbrunn, Ka. Landser, Kr. Mülhausen, <>.-E..s E. 1 Hs. Kl. Getreidemühle mit Wasserkraft. Bestand schon im 18. Jhdt.; 1846 durch Brand zerstört, aber wieder hergestellt. Kälberbruch, Hf. u. Zgl. (Gde. Wintershausen, Ka. u. Kr. Hagenau, U.-E.). 11 E. 1 Hs. Bestand schon Ende des 18. Jhdts. [17'M erwähnt, bestand aber 1724 noch nicht). Kälbergrün, Hs. Gde. Schönau, Ka. Markolsheim, Kr.Schlettstadt,U.-E. .Früherer Name des Dammeisterhauses bei Si hönau. Kälberhütte, Hf. (Gde. Breitenbach, Ka. Weiler, Kr. S hlettstadt, U.-E. . 5 E. 1 Hs. isi'o entstanden. Kälbling, Hf. Gde. Sulzmatt, Ka. Rufach, Kr. Gebweiler, ().-E.. S. Gauchmatt Kälbling . Kälbling, Hsr. Gde. Luttenbach, Ka. Münster, Kr. Colmar. O.-E. . 54 E. 3 Hsr. 1576 Flurname. C a 1 v lin ls. Jhdt. Die Häuser sollen seit 1650 bestehen. Käpfengraben s. Rhein 7. Käppelikopf oder Kapellenkopf, o47 m, südl. Ausläufer des < ;iaserbcrges (s. d.), nördl. oberhalb St. Peter, Ka. Plirt. Käsackergraben s. 111 oo. Käsberg, IL. 251,3 m, TP., nördl. Buchsweiler, Kr. Zabern. Käsberg, B., ca. 410 m, an der Bezirksgrenz. von Unter-Elsass und Lothringen, nordwestl. Weiler Kohlhütte, Gde. Wingen. Ka. Lützelstein. Käsmattbächel s. Zinzel 5. Kagenburg, Burgruine, s. Kagenfels. Kagenfels, Burgruine .Gde. Ottrott, Ka. Rosheim, Kr. Molsheim, LT.-E..). Kagenburg 1285; auch Hanfmatt e r s c h 1 o s s , Hohenburg weiler- (H o m h u r g w e i-lcr- i Schloss, Hahnenburg, Falkenschloss genannt. bS7 m. 1262 durch Albert von Kage, bischöflich Strassburgische-m Ministerialen, auf der kaiserlichen Stadt Oberehnheim zugehörigem Waldgebiet erbaut, was Kaiser Rudolf von Habsburg 1285 bestätigte und dahin ordnete, dass die Burg Lehen der genannten Stadt wurde. Schon 1310 war K. in Händen der Hohenstein, gegen Ende des 14. Jhdts. als Pfand im Besitz des Friedrich Stahel von Westhofen. Im Einvernehmen mit diesem besetzte 1383 Hane-mann von Müllenheim die Burg in seiner Fehde mit Oberehnheim; 1390 wurde K. von den Oberehnheimern eingenommen und gegen Gelobung der Einstellung der Feindseligkeiten an Friedrich Stahel zurückgegeben. Streitigkeiten mit Stahel führten einige Jahre darauf zur wiederholten Einnahme der Burg durch die Stadt Oberehnheim. K. erscheint dann im Besitz verschiedener (ianerben; der Antheil des Hesso von Ehnheim kam 1420 an Ludwig von Lichtenberg, der, durch ihm zugefügte Räuberei veranlasst, 1424 K. nahm und zerstörte. Wenige Jahre darauf war die Burg wieder in Händen der Hohenstein, die sie allein besassen und 1430 wieder herstellten. Von den Hohenstein kam K. als bischöflich Strassburgisches Lehen an die L'ttenheim zu Kamstein, welche die Burg 1503 ausbesserten und 1559 an Lukas Wisc-bock genannt Zock, Oberamtmann der Herrschaft Weilerthal, verkauften, der die Befestigungen erweiterte. Von ihm gelangle K. 1563 durch Kauf an die Stadt Oberehnheim, unter ausdrücklicher Betonung der bischöflichen Lehensherrlichkeit. 1664 wird die Burg bereits als verfallen bezeichnet. Wahrscheinlich war sie im 30jährigen Kriege zerstört worden. Kahlberg, H., 320 ni, auf dem linken Dollerufcr, nordwestl. Weiler Exbrücke, Gde. Oberburnhaupt, Ka. Sennin im, Kr. Thann. Kahle Kopf, Der, franz. Tete pel6e, auf dem MB. Rein de Salm genannt, vorspringender Berg, ca. 855 m, zwischen der Ruine Salm und dem Katzenstein (s. d.), westl. über den Höfen Les Quevelles.Gde. Vorbruck bei Schirmeck. Kahler Berg, 290 m, nordwestl. Merlenbach. Ka.u. Kr. | Forbach. Kahlerwasen, Sennh. (Gde. Luttenbach, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). 1 Hs. Khalenwassen 1568, Flurname, franz. Le Petit-Ballon. Kahler W a s e n , auch Kleiner Belchen genannt, franz. Petit-Ballon. 1267,6m, TP., breite, unbewaldete Kuppe in dem vom Breitfirst in nordöstl. Richtung abzweigenden 1 Seitenkamm, dem Grossen Belchen gegenüber gelegen, südl. Münster. [Vn der dem beliehen, vff den beilchen 1441; Petit balon 1775; Kahlenwasen ou Petit Ballon franz. Generalstabskarte,.] Karte des Gebweilerthals mit dem grossen und kleinen Belchen. Herausgegeben von der Sektion Gebweiler des Vog.-Clubs. Gebweiler 1881. Kahlenwasenrunz s. Fecht 12. Kahle Strasse, Staatswald (Gde. Läuterungen, Ka. Albesdorf, Kr. Chäteau-Salins, L.). 624 ha. Oberförsterei Albesdorf. Fürsthaus Rohrbach. (Eiche, Rothbuchc, Hainbuche, Esche, Espe, Birke, Erle, Ahorn. Rüster, Linde, Ulme, Apfel-, Birn-und Kirschbaum, Eisbeere, Vogelbeere, Weide, Kiefer, Fichte.) Muschelkalk, Keuper. Der Wald soll früher zur Herrschaft Finstingen gehört haben (s. d.i. Kahlfelsen, Felsgruppe, 548 m, auf dem Vogesencluh-pfad von Ruine St. Ulrich zur neu gebauten Dusenbach- ; kapelle bei Rappoltsweiler, mit Niederblick auf letztere; I benannt zu Ehren des früheren Vorsitzenden der Sektion Rappoltsweiler des Vog.-Clubs, Oberförster Kahl. Kahnenberg, 281,8 m, TP., Hügelplateau östl. über Diemeringen, Ka. Drulingen, Kr. Zabern. Kaidenburg, Wir Gde. Siegen, Ka. Selz, Kr. Weissenburg, U.-E.i. 104 E. 23 Hsr. Filiale der Pfarrei Siegen. Kapelle Maria Heimsuchung. - K. war schon 1648 vorhanden und gehörte wie Siegen zu dem im Besitz des Bisthums Speier befindlichen Amte Lauter bürg (s. d.). Kaiserberg, H., 214,8 m, TP., östl. Dettweiler, Ka. Zabern. Kaiserberg, bew aldeter H., 338,8 m, nordöstl. Liedersingen, Ka. Dieuze, Kr. Chäteau-Salins. Kaiserbrünnlein, (Juelle am Südhang des Frauen- ] ackerkopfes bei Münster, bei 672 m. Kaiserfelsen, ehemals Krappenfeisen genannt, ein mächtiger überhängender Sandsteinfelsen an dem Wege von Dagsburg nach Weiler Ballerstein, unter dem südöstl. Gipfel des Grossen Ballerstein (529,5 m). Kaiserhof, Wir. .Gde. Haselburg, Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L.i. 18 E. 3 Hsr. Erbauungszeit unbekannt. Kaiserin - Auguste - Viktoria - H a u s , Hospital | (Gde. Brumath, Ka. gl. N., Kr. Strassburg, U.-E.). 21 E. 1 Hs. | Gegründet 189b, Grundsteinlegung 29. Okt. 1896. Schon 1487 wird in Brumath ein «Gutleuthaus» erwähnt, dessen Verwaltung lbbO durch die Grafen von Hanau-Lichtenberg von der Gde. auf die prot. Amtsschaffnei übertragen wurde. Ludwig XIV. entzog im Mai 1701 dem Gutleuthause seinen Besitz und sprach ihn dem Spital von Hagenau zu, welches die armen Kranken von Brumath auch mit verpflegen sollte. |