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Show Coin b. Cuvry - Colligny, 173 Coin b. Cuvry, Df. (Ka. Verny [1790-1802 Ka. Augny], Kr. Aletz, L.). 234 E. 75 Hsr. (10 GRe.) - 195 m. - A.-, L.- u. SchwG. Aletz (11,7); Bhf. Noveant (9,7). - Coing 1404; später auch Coin-Prayel genannt. - Die Gde. umfasst den HO. C. (227 E. 72 Hsr.) und den AO. Sabre. - StEBez . Verny. AVasserltg. (s. 1896). - Filiale der kath. Hilfspfarrei Cuvry. Kapelle des hl. Bartholomäus. Die Reformirten gehören zur Pfarrei Alontigny-Sablon. - Geschäftssprache franz. C. war Dorf des Pays .Messin (Isle) und Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit und Schloss. Letzteres hatte vier Eckthürme und war von Wassergräben umgeben. Das Dorf scheint ehemals, wie Cuvry (s. d.), getheilt gewesen zu sein : es war z. Th. Lehen von Lothringen, z. Th. allodialer Besitz des Spitals St. Nicolas in Aletz. 1367 huldigte Louis de Aletz an Lothringen für die Hälfte des Dorfes, Bann und Zubehör. 1404 war das Lehen in Händen der Drouin, dann (durch Kauf) der Gournay, welche es noch im 16. Jhdt. besassen. 1600 waren die Alarteau de St. Prin als Erben der Gournay im Besitze gefolgt. AVeitere Besitzer waren: 1606-1661 die Legoullon, 1675 die Goflin, 1728 die Poutet und Villemain. Coincy, Df. (Ka. Pange [1790 Ka. Noisseville, 1795-1802 Ka. Ars-Laquenexy], Kr. Aletz, L.). 129 E. 50 Hsr. (10 GRe.) - 235 m. - A.-, L.- u. SchwG. Aletz (9,0); HSt. Pange (6,7). - Coinscy 1324. - Die Gde. umfasst den HO. C. (107 E. 45 Hsr.i und die AO. Aubigny und Colombey (s. 1802, vorher selbständig). - StEBez. Kürzel. Wasserltg. (s. 1885). - Filiale der kath. Hilfspfarrei St. Agnan (s. 1804, vorher von Colombey). (Der AO. Aubigny gehört zur kath. Pfarrei Ars-Laquenexy, der AO. Colombey zur Pfarrei Borny). Ohne Volksschule, benutzt die Volksschule von St. Agnan (Gde. Ogy). - Geschäftssprache franz. C. war Dorf des Pays Alessin I Haut-Chemin i und Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit und A'ogtei, zu welcher der Ban St. Gall in Chevillon gehörte. Diese Herrschaft war Besitz der bischöflichen St. Gallskapelle in Aletz und wurde 1605 durch den Bischof mit einem Vieri el der A'ogtei dem Minoritenkloster in Aletz überlassen. Die drei anderen Viertel gehörten damals den Herren von Batillv als Nachfolgern der de Heu, 1718-1734 den de Belchamps. In C. waren die Abtei Senones (wegen Colombey) und das Stift St. Theobald in Aletz begütert. - In der Nähe von C. (westl.) fand am 14. Aug. 1870 die für die Deutschen siegreiche Schlacht von Colombey-Nouilly statt. A m 27. Sept. 1870 brannte das Schloss ab. - C. gehörte bis 1S04 zur Pfarrei Colombej s. d.). Die Zehnten gehörten je zur Hälfte der Abtei Senones und der Herrschaft. - Denkmäler des 8. ostpreuss. Inf.- Rgts. Nr. 45, des Inf.-Rgts. Hcrwarth von Bittenfeld (AVestf.) Nr. 13, des. hannov. Füs.-Rgts. Nr. 73 und des hanseat. Inf.- Rgts. Nr. 76. Ausserdem 16 Kriegergräber von 1870/71. Coincybaeh s. .Mosel 10. Col de Sagenelles s. Diedolshauser Höhe. Col du Bonhomme,0.50,0 m, im Grenzkamm gelegene Passhöhe der von Diedolshausen, französisch le Bonhomme, im Bechinethal nach Frankreich (Fraizc im Aleurthethal) führenden Strasse. Hier wurde 1828 König Karl X. auf der Reise nach Strassburg von den herbeigeströmten Umwohnern lebhaft begrüsst und stieg mit der Alenge zu Fuss bis Diedolshausen hinab. Col de Bramont s. Bramontsattel. Col de la Bresse s. Bramontsattel. Col de Bussang s. Bussangsattel. Col des Charbonniers s. Köhlerkopf. Col des Franeais, W., früher AO. der Gde. Gondrexange (Ka. Rixingen, Kr. Saarburg, L.), ist abgebrannt und 1894 unter dem Namen Franzosenpass (s. d.) auf dem Banne von Rixingen wieder aufgebaut worden. Col de Lubine, im Grenzkamm gelegene Passhöhe, 600,4 m, der aus dem Thale des Urbeiser Giessen (Weiler) nach Frankreich (St.-Die) führenden Strasse. Col de Luschbach s. Col de Valtin. Col d'Oderen s. Winterungsattel. Col de Ste.-Marie (aux-Mines) s. St.-Didlcr Höhe. Col de Valtin oder Col de Luschbach, flache Einsattlung, 978,8 m, auf der deutsch-französischen Grenze, Sattelpunkt der Strasse Diedolshausen-Le A'altin (Dep. Vosges i, w. vom AVeissen See. Col du Ventron s. Winterungsattel. Colanesberg, verschw. Kl. (Gde. Rosteig. Ka. Lützel- , stein, Kr. Zabern, U.-E.). C. (Alanesberg) war Benediktinerkloster und soll 047 durch Abt Baltram gegründet und von Kaiser Otto I. beschenkt worden sein. 959 der Ueberlieferung : nach vom Grafen Hugo im Nordgau nach Lure verlegt. Vielleicht an der Stätte des jetzigen AVeilers Johannesberg (Gde. Rosteig] oder an der des abgegangenen Ortes Kaienberg 's. d.) bei Wingen (?). Colbeck, IL. (Gde. Alberschweiler, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.). 1 Hs. Unbewohnt. Früher Hof, der Alitte der 80er Jahre von der Forstverwaltung angekauft wurde ; die Ländereien wurden an 2 Förster als Dienstland gegeben. Colinette, La, verschw. Hf. (Gde. Barchingen, Ka. u. Kr. Saarburg, L.). Im 18. Jhdt. schon erwähnt, später in-folge von Baufälligkeit verschwunden. Collanhof, verschw. HL, zwischen Waldweisdorf (Ka. Sierck, Kr. Diedenhofen Ost, L.) und Bibisch (Ka. Busendorf, Kr. Bolchen, L.). AVai Besitz der Abtei A'illcrs- Bettnach. - 1585 genannt. Collerbach s. Anzelingerbach. Colles Ottonis, deutsch Ottensbühl (s. a. d.),volks-thümlich Hattstatterbuckel, ein Hügel nördl. von Hattstatt, welcher die zum Bisthum Basel gehörenden Landkapitel Citra und Ultra colles Ottonis trennte. Das Kapitel Ultra colles Ottonis umfasste im 15. Jhdt. die Pfarreien und Klöster: Alspach, Ammerschweier, Andolsheim, Bebeln-heim, Bennweier, Bergheim, Bischweier, Colmar, Deinheim, Egisheim, Ellenweiler, Girsperg, I lausen, 1 läusern, I lerlisheim, Hohenack, Holzweier, Horburg, Hunaweier, Ingersheim, Katzenthal, Katzenwangcn, Kavseisbc-rg, Kienzheim,Lengenberg, Alan, Meiweier, Alittelweier, Alühlbach, Alünster, Nieder- Gemar, Niedermorschweier, Ober-Gemar, Ober-Kienzheim, Obermorschweier, Ostheim, Pairis, Rappoltstein, Rappoltsweiler, Reggenhausen, Reichenweier, Rodern, Rohrschweier, Schnierlach, Schoppenweier, Sigolsheim, Silthal, Sulzbach, Thannenkirch, Türkheim, L'rbach, L'rbcis, AValbach, AATisser-burg, AVeier aufm Land, AVeier im Thal, Weinbach, AVettolsheim, AVinzenheim, Zell, Zellenberg, Zimmerbach. - Das Landkapitel Citra colles Ottonis umfasste die Pfarreien: Alschweiler, Baldersheim, Battenheim, Bergholz, Berrweiler, Ensisheim, Feldkirch, Geberschweier, Gebweiler, Gundolsheim, Hartmannsweiler, Hattstatt, Hauenstein, Isenheim Jungholz, Kingersheim, Alachtolsheim, Aleienheim, Mitte-lenzen, Alunweiler,Niederenzen, Oberenzen, Orschweier,Osenbach, Ostheim i zerstörtes Dorf bei Isenheim), Pfaffenheim, Pulversheim, Rädersheim, Regisheim, Rülisheim, Rufach, Sausheim, Schauenberg, Sennheim, Staffelfelden, Steinbach, Sulz, Sulzmatt, Sundheim, Uffholz, Ungersheim, Vöklinshofen, Wattweiler, AVesthaltcn, AVinzfeldcn, Wittenheim, AVünheim. Colliaux, Hf. u. Zgl. (Gde. Sailly, Ka. A'erny, Kr. Metz, L.c Frühere Benennung des AO. Tuilerie (s. d.) derselben Gemeinde. Collignotte s. Grosser AVeiher. Colligny, Df. (Ka. Pange [1790 Ka. Kürzel, 1792 Ka. Alaizcroy, 1795-1802 Ka. Ars-Laquenexy], Kr. Aletz, L.). 153 E. 45 Hsr. (10 GRe.) - 267 m. - AG. Remilly (14,1); HSt. Pange (2,9). - Colini 977 und 993; ma. Coi'ni. - StEBez. Kürzel. Fw. (s. 1868, 1 Spritze). - Filiale der kath. Pfarrei Pange. - Geschäftssprache franz. C. war Dorf der Herrschaft Pange (s. d.) und gehörte ursprünglich zur Abtei St. Pierre in Aletz (977-993); später |