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Show 1-' Audenbach - Augny-sous-Grimont. Er scheint auf der Stelle eines alten, zerstörten und schon 745 erwähnten Dorfes erbaut worden zu sein. Als Hof zuerst 1521 genannt. Audenbach s. Leber 20. Au-dessus-de-la-Place, Wir. (Gde. Urbeis, Ka. Schnierlachi, s. Place, Au de-ssus de la. Audun-le-Roman, Kantern. Von dem Ka. Audun-le- Roman (Arrondissement Briey. Departement Mosel) sind 1871 deutsch geworden die Gemeinden Aumetz, Bollingen Deutsch-Oth Fentsch, Havingen, Kneutingen. Lommeringen, Neunhäuser, Nilvingen. Tressingen. Dieselben wurden durch Verordnung vom 0. März 1873 sämmtlich dem Ka. Fentsch (Kr. Diedenhofen i zugewiesen. Audun-le-Tiche s. Deutsch-Oth. Aue, Df. (Ka. Masmünster [s. 1790], Kr. Thann, O.-E.). 715 E. 118 Hsr. (12 GRe.) - 380 m. - AG. Masmünster (2.9); HSt. A. (0,6). - Ouwe 1414, O w 1450, L au w 1869, ma. Aü. Die Gde. umfasst den HO. A. (704 E. 115 Hsr. und die Aussenorte :Hohlenstein, Sternmattc,Stiftssäge ; den verschw. O. Biffand. - P. F. HSt. (s. 1884). Nebenzollamt IL Kl. StEBez. Masmünster. Seit 1839 kath. Hilfspfarrei des Dekanats Masmünster (vorher seit 1808 Filiale von Sentheim, 1802-8 von Masmünster). Schutzh.St.Eligiusfl.Dez.).- Steinbruch. 2 Kalköfen. Ausserhalb des Ortes 2 Sandgruben. Ziegelei. Baumwollspinnerei und -Weberei (s. AO. Sternmatte). Sagemühle mit Wasser-und Dampfkraft.Handel mit Bauholz. A. gehörte zur Herrschaft Masmünster, Meierthum des unteren Thaies, und unterstand dem Gerichte des Dinghofes in Gewenheim. Die Abtei Masmünster besass daselbst 1482 einen Huber, und nach dem Weisthum von Gewenheim von 1570 frohndeten die Bewohner der Abtei beim Heumachen. Xach dem Urbar von 1581 hatte die Ce-meindc der Herrschaft Thann jährlich 1' .., Burgkorn auf die Engelsburg zu liefern. Aus dem Geschlechte derer von Ouwe werden Walther von Ouwe 1414 und Mathys von Ouwe 1429 erwähnt. - Die Pfarrei gehörte bis 1801 zum Landkapitel Masmünster des Bisthums Basel. - l'eber die Höhle bei Aue vgl. Wolfloch Auenheim, Df. (Ka. Bischweiler [1790-1802 Ka. Fort- Louis] Kr. Hagenau, U.-E.i. 4o4 E 104 Hsr. (10 GRe.) - A G. Bischweiler (16,1); Hp. Runzenheim (1,5). -121m. - Villa Augia 819 (? Trad. Wiz.i; O weh eim 1359; ma. Auene.- - Hp Runzenheim (s. 1888). StEBez. Röschwoog. Armr. fs. [848 . - Katholiken und Protestanten sind nach Runzenheim verpfarrt, erstere seil Mitte des 18. Jhdts., letztere erst seit 1848 (vorher nach Sesenheim i. A. gehörte zur sogenannten Grafschaft Uffried (s. d.), die anfangs Reichslehen der unterelsässischen Landgrafen, dann im Lehnsbesitz der Herrn v. Fleckenstein war (Amt Riedgau) und 1720 an die Rohan-Soubise kam. Das Schultheissenamt zu A. war im 15. Jhdt. als Lehen der Strassb. Dompropstei im Besitz der Bock und der Mittelhausen. A. hat früher häufig durch Rheinüberschwemmungen gelitten. 1714 Aug. 23 wurde es bi i dem Rückzug der Oesterreicher und Panduren in Brand gesteckt. Lin Ministerialen-gesi hlecht v. A., Stammverwandte der v. Still, 1297 erwähnt. 1543 wurde die Reformation in A. eingeführt; Filiale der prot. Pfarrei Sesenheim. Die Kirche im 15. Jhdt. erbaut. Auch die Katholiken gehörten seit Einführung des Simultane ums unter Ludwig XIV. zur königl. Pfarrei Sesenheim, seit der Mitte des 18. Jhdts. jedoch zu der neugegründeten Pfarrei Runzenheim. Gemeindewald (Oberförstetei Bischweiler) 57,6 ha. Auenmühle, Geh. i Gele Gottenhausen, Ka. Maursmünster, Kr. Zabern, U.-E.) 7 E. 1 Hs. - Soll sehr alt sein; Entstehungszeit unbekannt. Verschiedentlich abgebrannt und wieder aufgebaut. Seit 1896, wo abermals ein Haupttheil abbrannte, ist der Mühlenbetrieb eingestellt. Auenwald (Didiershof». Hf. (Gde. und Ka. Maursmünster, Kr. Zabern, L'.-E. i. 9 E 1 Hs. 1837 entstanden. Auerhahnfelsen, ca. 960 m, in der Nähe des Hcxen-felsens, oberhalb des «Wüsten Loches Strasse Markirch- Dicdolshausen.) Auf s. die Hauptnamen, z. B. Auf dem Berg s. Berg, Auf dem. Augny, Df. (Ka. und Kr. Metz, L. [1790-1802 Ka. HO., 1802 3. Ka. von Metz)). Oll E. 143 Hsr. (12 GRe.) - 195 m.- A.-, L.-, und SchwG. Metz (8.7); Bhf. Ars a. d. Mosel (5,7).- Aviniago 84S; Equiniacum 1055; Auwingney 1207: ma. A un in g. - Die Gde. umfasst den HO. A. (538 E. 135 Hsr.) und die AO.: Chäteau-Bas, Fort Graf Häseler, Grosyeux, 1 Hanau, Orly, Prayel; (früher auch den Hof Fristot, der vor 1844 durch Verkauf oder Tausch zu Moulins bei Metz kam und jetzt zu dessen A O Frescaty gehört, und den Hof Chätel-St. Blaise, der 1900 zu dem AO. Fort Graf Häseler gezogen worden ist); den unbew. O. Chätel-St. Blaise (Burgtr ), der verschw. O. Noirville. - P. F. Ortseinnehmerei. StEBez. Metz III. Armr. (s. 1840). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Unserer Lieben Frau von Metz (s. 1804, bis 1830 mit Filiale Fey). Kirche des hl. Johannes des Täufers (24. Juni). I Die Reformirten gehören s. 1S92 zur Hilfspfarrei Montigny I bei Metz (vorher zu Metz), die Juden zum Rabbinat Metz. - Geschäftssprache frz. A. war Df. des Pays Messin »Isle) und alter Besitz des Bisthums Metz. Der heutige Gemeinde-Bann war ehe- | mals zwischen mehreren Herrschaften, deren jede die ganze ; Gerichtsbarkeit hatte, getheilt: Herrschaft Chätel- St. Blaise (s. d.), Herrschaft Grosyeux (s. d.), Herr-schaft Henault (Hanau) (s. d.). Herrschaft Olry (s. d.) endlich der Ban d e Lai t re und Ban de laCen-taine. Der Ban de Laitre, zu welchem ein Priorat unter dem Titel des hl. Johannes Baptista, mit Kirche, Kirchhof, Pfarrhaus, Hof und Freihof gehörte, war 1055 vom Bisthum der Abtei St. Symphorian in Metz mit Kirchensatz und Zehnten geschenkt worden; das Priorat wurde 1616 mit der Abtei vereinigt. Der Ban de la Cent aine, zu welchem ursprünglich die Vogtei des Ban de Laitre gehörte, war schon im 12. Jhdt. in Händen der Familie de Port-Sailly, 1201 der Hacque und Louve, 1337 der Louve, 1404 der Desch, de Vy-Louve und zählte damals 64 Feuerstellen, im 10. Jhdt. der de Barrisy, 1000-1717 der Etienne d'Augny, 1600 de Le Lanty, 1659-1070 der De St. Blaise, lo91-1098 der Cannetel, 1713-28 der de Boulenne, 1700-1724 der de Tschudy, 1735 der Durand, 1772 der de Raigecourt. - A. war Pfarrei des Archipr. Val de Metz. Kirche, früher Prioratkirche. 1807 neu gebaut. Kirchensatz und Zehnten behielt die Abtei St. Symphorian in Metz bis zur Revolution. - Zwischen Augny und Hof Olry Spuren der alten römischen Wasserleitung von Gorze nach Metz und andere römische Reste. Augny, Kanton. Der Ka. A. (1790-1802), 1790-95 zum Distrikt und 1800-1802 zum Arrondissement Metz gehörig umfasste 1790-95 die Gden. Augnv, Coin b. Cuvry, Coin a. d. Seille. Cuvry, Jouy-aux-Arches, Marly, Montigny b. Metz, ! le Sablon, St. Privat. 1795 kamen aus dem aufgehobenen Ka. Cornv hinzu Arrv, Cornv, FOv, Lorrv, Mardignv, Mari-culles. Pournoy -la-Chetive, Sillegny, Vezon 1802 gingen von den Gemeinden des Ka. A. Arry , Corny und Jouy in den Ka. ! Gorze, Augny, Montigny b. Metz, le Sablon und St. Privat in den Ka. Metz III, die übrigen in den Ka. Verny über. Augny bach s. Seille 30. Augny-sous-Grimont, verschw. Hf. (Gde. Vany, Ka. und Kr. Metz, L.). Aveigny de coste Villers 1144; Augny les Vairney 1313; A.-sous-Grimon 14ö3. - Ehemaliger Frei-Hof ohne Gerichtsbarkeit in der Herrschaft Vany. Besitz der Comthurei des Johanniterordens in Metz bis zur Revolution. Der Hof, welcher nur aus "5 Morgen Land bestand, wurde 1144 durch die Johanniter von dem bischöflichem Vasallen Widericus Turcus für 60 pfi Metzer zum Theil erworben, dieser Kauf wurde 11'U durch Bischof Bertram von Metz bestätigt, endlich wurde durch |