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Show Gross-Hettingen - Gross-Moyeuvre. 307 dieser im 16. Jhdt. verpfändet. Gr.-H. war auch Sitz eines Probsteilehens von Diedenhofen mit einem festen Schloscs ; schon 1296 erscheint ein Ritter Dietrich, Herr von Het-tange. 1369 schloss Heinrich von Huitange Frieden mit der Stadt Metz. Dieses Geschlecht scheint in dasjenige der Herren von Pittingen, deren Erben die Kriechingen wurden, übergegangen zu sein. - Die Herrschaft ist wiederholt verpfändet oder zu Lehen gegeben worden, so 13o4 an die Aruss von Bettenburg, 1401 an die von Fischbach, 1521 an die Studigel von Bitsch, 1580 wiederum an die von Bettenburg, 1581 an die von Heinsberg, genannt Kirschbaum. Das Probsteilehen war 1723 in Händen der Aletternich und von Eltz (mit 11 A'ogteien in Gr.-H. und 22 in Soetrich). 1759 nennt sich ein Herr de Alalateste Herr von Gr.-H., 17S1 die Faure de Fayolc, 1788 de Pouilly. Die Herrschaft Bertringen besass in Hettingen auch einige Rechte (s. Hettingen, Probsteilehen). - Schloss Gr.-H.. 1364 schon erwähnt, wurde 1387 von den Metzern belagert und zerstört, später wieder aufgebaut, 1662 wird es als Ruine bezeichnet. - Auf »dem Dahl> römische Reste, Bacchus-Altar, Thongefässe, Alünzen, Stelle einer römischen Niederlassung. Levallois, J„ Note sur le gres d'Hettange. (AlCm. de l'Acad. de Stanislas 1852, S. 456.) S i m o n , A-r., Notice sur le gros d'H. (Alem. de l'Acad. de Aletz 1830-31, ptie. 1, p. 128-132.) G r o s s - H e t t i n g e n , Kanton. Der Ka. Gr.-H., 1790-95 zum Distrikt Diedenhofen gehörig, umfasste die Gden. Bevingen vor St. Michel, Entringen, Escheringen, Gross- Hettingen, Kanfen, Molvingen, Nonkeil, Oetringen, Oettingen, Ruxweiler, Soetrich, Volkringen, AVeimeringen und AVoll-meringen; davon kamen Gross-Hettingen und Soetrich 1795 zum Ka. Kattenhofen, die übrigen zum Ka. Oetringen (s. d.). Grosshetzlenweiher s. Hetzelenweiher. G r o s s h o f , verschw. Hf. (Gde. Diesdorf, Ka. Aletzerwiese, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). Siehe Hubertshof. G r o s s h o h e k i r k e l , Fsths. (Gde. Haspelscheid, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.). 6 E. 1 Hs. Erbauungsjahr unbekannt. G r o s s h o h e k i r k e l , Hf. (Gde. u. Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.i. 1 Hs. 1838/39 erbaut. G r o s s h o l z , Staatswald (Gde. Bibisch, Ka. Busendorf, Kr. Bolchen, L.). 185 ha. Oberförsterei Busendorf. (Eichen, Buchen, Hainbuchen, Alassholder, Eisbeere, Obstbäume.) Muschelkalk. (Siehe AVillerwald, Staatswald, Gde. Bibisch.) Herzog Karl III. von Lothringen hat 15*7 der Gde. Bibisch 300 Morgen am Bibischer Forste zu den 350, die er der Gde. schon früher verliehen, zur Kultur überlassen. G r o s s h o l z b a c h s. Hausanbach 2. G r o s s - K a l e n h o f e n , Staatswald OGden. Kerlingen, Kirchnaumen u. (irindorf, Ka. Sierck, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 1517 ha. Oberförsterei Kedingen. Forsthäuser Obersierck (Gde. Kerlingen), Halsdorf und Kalenhofen (Gde. Grindorf). (Eichen, Buchen, Hainbuchen, Obstbäume, Sorbusarten, Weichholz, Kiefern und Fichten.) Keuper. 1236 schenkte Herzog Alatthieu dem Orden der Deutschherren von Metz sein Gut Ruesdorf und Holzrechte in seinem Forste Kal-denoü; später Domanialwald des Herzogthums Lothringen, dessen in dem Geir.cindebanne von Kerlingen gelegener Theil (419 ha) durch A^ertrag von ATnccnnes, 28. Febr. 1661, an Frankreich abgetreten und seitdem «La Kalenhovcn francaise» benannt wurde, zum Unterschiede von dem bei Lothringen verbliebenen grösseren, in den Gden. Kirchnaumen und Grindorf gelegenen Theile (La Calenhoven lorrainc). 1742 wurde die Gesammtfläche des Gr.-K. Forstes auf 6390 Alorgen berechnet. Damals hatten Nutzungsrechte die Gden. G r i n d o r f mit den Ortschaften Bisingen, Halsdorf und Forgeville und K i r c h n a u m e n mit den Ortschaften Ewendorf, Obernaumen und Tockfeld, ausserdem das ehemalige Kloster Marienfloss in der Gde. Sierck. Die Ausdehnung des Gr.-K. Forstes war früher viel bedeutender. Durch Rodungen entstanden: 1297 zwischen Ewendorf und der Alühle von Kirchnaumen der Hof Busenacker, K a i e n b u r g (1574 auf einer Rodung im herzoglichen Do-manialwalde Gr.-K.i; auch an die Neusiedelung Rodlach (1585) wurden Stücke des Gr.-K. Forstes vergeben (s. Bibischer Forst). Tockfeld, Hof der Gde. Kirchnaumen, entstand 1736 auf einer Rodung im Gr.-K. AValde (s. auch Klein-Kalenhofen). Ursprüngich scheint der ganze Forst der Abtei Busendorf gehört zu haben, die aber schon 1250 mit ihrem A'ogte Wyrich von Bolchen theilte, der damals ein Dritte] erhalten zu haben scheint (s. Filsdorf). [dPr.] G r o s s k o h l b e r g , Hf. (Gde. Lützel, Ka. Pfirt, Kr. Altkirch, O.-E.). 7 E. 1 Hs. Bis 1790 Pachthof des Klosters Lützel. G r o s s k o p f s. auch Felleringer Kopf. G r o s s k o p f , franz. G r a n d - H a u t , B„ 810 m , nordöstl. Deutsch-Rumbach, Ka. Alarkirch. auf der Bezirksgrenze zwischen Ober- und Unter-Elsass. Der Nordhang gegen das Kapellenthal bei Breitenau, Ka. AA'eiler. Kr. | Schlettstadt, heisst AVanzel höhe (s. d.). A m Westhang gegen Deutsch-Rumbach die R o c h e de F a y e (s. d. . G r o s s k r e u z , Hf. (Gde. Forstheim, Ka. AVörth, Kr. AVeissenburg, U.-E.). 5 E. 1 Hs. W a r schon 1790 vorhanden. Grosslägerkopf, 1002 m, der südöstl. Ausläufer des Untern Felsachkopfes es. d , westl. Krüt im obern Thurthal. Grosslandfürstenweiher, im Illgebiet, 1,3 km nordwestl. Largitzen und 2,2 km nordöstl. Friesen - 3,1 km. Fischerei. AA^ird alle 6-10 Jahre abgelassen und bebaut. Privatbesitz. Abfl. s. 111 56 (Röschbrunn i. Grosslangenberg, Hf. (Gde. Sewen, Ka. Alasmünster, Kr. Thann, O.-Ej. 8 E. 1 Hs. Soll wenigstens 300 Jahre alt sein. Gross-Limmersberg, der centrale Theil des zwischen dem Zorn-, Bärenbach- und Schacheneckerthal sich ausbreitenden Waldplateaus, bei 453,2 m TP., zwischen Hültenhausen, Ka. Pfalzburg, und dem bei Forsthaus Bärenbach in das Bärenbachthal mündenden Gross-Limmersthal. Auf diesem und auf dem sich östl. anschliessenden Plateau des Wasserwaldes ausgedehnte Reste von AVohn- und Begräbnisstätten aus ga 1 lisch-rö mischer Zeit (keine Befestigungen, wie einige annehmen >. S. den Abschnitt Gallisch- römische AVohn- und Begräbnisstätten» im Art. Aro-gesen. Vgl. Bull, de la Soc. pour la cons. des mon. hist. d'Als. lere ser. III, S. 127 ff. G r o s s m a n n , Fsths. (Gde. Alberschweiler, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.i. 2 E. 1 Hs. Erbauungszeit unbekannt. G r o s s m a n n , franz. le G r o s-Alann, felsiger Rücken, 985,9 m, TP., in dem auf der Bezirksgrenze von Unter-Elsass und Lothringen vom Schneeberg zum Donon ziehenden K a m m , nördl. der Haselquelle (Haselsprung); Schutzhütte. [«uf d e m AIan*> in einem Berichte Speckies aus dem Jahre 1580 im Strassb. Stadtarchiv.] G r o s s m a t t , Bl. (Gde. Stossweier, Ka. Alünster, Kr. Colmar, O.-E.). 7 E. 1 Hs. Besteht s. 1883. G r o s s m a t t , Hsr. (Gde. Natzweiler, Ka. Schirmeck, Kr. Alolsheim. U.-E.). o E. 2 Hsr. 1839 und 1844 entstanden. G r o s s m a t t , Sennh. (Gde. Sulzern, Ka. Alünster, Kr. Colmar, O.-E.). Siehe Dickgras (Grossmatt). G r o s s - M o y e u v r e , Df. (Ka.Gross-AIoyeuvre,Kr. Diedenhofen- AVest [1790 KHO., 1795-1802 Ka. Wallingen, 1802-1901 Ka. Diedenhofen], L.). 0322 E. (Sterbf. 22,8, leb. Geb. 44,8 auf 1000). 785 Hsr. (24 GRe.) - A m Conroy-Bach. 200 m. - AG. Rombach (4,8); Bhf. Gr.-AL (0,5). - M o d o v e r i n f e r i o r 871; Moebriumi?) 10. Jhdt.; Lai grand Aloyettrc 1291. - Die Gde. umfasst den H O . Gr.-M. (6288 E. 779 Hsr.) und die AO. Frapouille, Froicul I, Froicul II, Froicnl III und Trehe- |