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Show Bruderdorfbach - Bruckmühle. 137 AG. Saarburg (6.2); Bhf. Vallerysthal-Dreibrunnen (5,2). - Brouderdorf 1616. - Die Gde. umfasst den HO. B. (537 E. 101 Hsr.) und den AO. Oberweiler; den verschw. 0. Wenschweiler. - StEBez. Saarburg IL Armr. (s. 1857). Fw. (s. 1884, 1 Spritze). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Saarburg (s. 1802). Kirche des hl. Alichael (29. Sept.). Die Reformirten gehören zur Pfarrei Saarburg. - Sandsteinbruch (4 Arbeiter). B. war Dorf und Lehen mit ganzer Gerichtsbarkeit in dem Amte S aarburg (s.d.). Der Ort ist eist 1616 auf einer Rodung entstanden; von den Gebrüdern von Lützelburg gebaut (daher der Name) und durch Bewohner von Harzweiler bevölkert. Im 18. Jhdt. hatte B. eine Zeit lang Hochwalsch als AO. Das Lehen wurde von den Lützelburg 1668 verkauft, kam dann später durch Heirath wieder an sie zurück. - B. wurde bei seiner Gründung Pfarrei des Archipr. Saarburg, Bisthum Aletz. Es hatte als Filiale Biberkirch ihis 17401 und Hochwalsch (s. d.c Den Kirchensatz hatten die Herren von Lützelburg. Bruderdorfbach s. Biber 8. Bruderfelsen, über den ein künstlicher Wasserfall 16 m tief herabstürzt, am linken Ufer des Alossigthales, unterhalb des Heidenschlosses bei Romansweiler. Brudergarten, HL (Gde, u. Ka. Finstingen, Kr. Saarburg, L.). 7 E. 1 Hs. -Bruchgarten (?) 15. Jhdt. Brudergarten 18. Jhdt. - Ehemalige Einsiedelei, in dem 1*40 gerodeten Bruderwalde gelegen. Die Kapelle zur Heimsuchung Alariae (N. D. de Gräce) ist 1565 durch die Rheingrafen secularisirt, 1706 aber durch Lothringen erneuert worden. Dort war noch 1776 eine schöne Einsiedelei (mit Pfründe) und ein AVallfahrtsort. In der Nähe der vielbesuchte Muttergottesbrunnen. Während der Revolution sind die Güter eingezogen, und 1793 versteigert worden. Die Kapelle ist in A'erfall begriffen. - Der jetzige Hof ist erst nach 1840 entstanden. Bruderhaus, Fsths. (Gde., Ka. u. Kr. Hagenau, U.-E.). 2 E. 1 Hs. Hiess vor 1888: Hohwart. Soll seit dem 15. Jhdt. bestehen. Bruderhaus, Ruine, westl. von Ammerschweier (Ka, Kaysersberg, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.c Bis zur Revolution von einem AA'aldbruder (Einsiedler) bewohnt. Bruderhaus, früher Einsiedelei, jetzt nur noch ein Stein mit eisernem Kreuze, im Walde, links etwas abseits der von dem obern Ende Gebweilers zum Peternitsattel führenden AValdstrasse, in einer Kehre derselben. Bruderhäusselbächel s. Alossig 11. Bruderhof, ehem. Hof (Gde. AVuisse, Ka. u. Kr. Chäteau- Salins, L.i. Jetzt nur noch Flurname. Bruderkreuz bei Zimmerbach s. AAraldbruderkreuz. Bruderkreuzkapelle, Kap. (Gde. Türkheim, Ka. AVinzenheim, Kr. Colmar, O.-E.). Liegt w. von Türkheim im Abholderthal und ist dem Bruder Ignatius geweiht. Dieser Ignatius Stentzenbach, 1685 geboren, hat um 1710 an dieser Stelle eine kleine Kapelle errichtet, die aber nach seinem Tode (1757) wieder verfiel. 1865 wurde sie dann durch Marcus Runacher in grösserer Ausdehnung neu erbaut. Bruder Kuno's Kapelle, Ruine (Gde. u. Ka. Barr, Kr. Schlettstadt, L'.-E.). Ruine einer Kapelle, auch Bruder Bruno's und Bruder Leo's Kapelle genannt. 1862 durch Hegemeister Girolt im Kirneckthale aufgedeckt, wobei Altar und Taufstein noch in gutem Zustand gefunden wurden. Bereits in den 40er Jahren waren Steine von der Ruine abgeführt und in Barr für Privatbauten verwendet worden. Damals wurden anf der Ruine 160 jährige Tannen gefällt, woraus zu schliessen ist. dass die Kapelle Ende des 17. Jhdts. bereits Ruine war. Vgl. Bull, de la Soc. p. 1. cons. des m. h. d'A. 2. s€r. I, p. 183-185. Bruder Leo's Kapelle s. Bruder Kuno's Kapelle. Brudermatt, Hf. u. 4 Sennhttn. (Gde Wasserburg, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). 5 Hsr. Sollen s. 1825 bestehen. Brudersberg, Osthang unterhalb der Barbarakapelle I bei Ottersthal, Ka, Zabern. Brudersberg. 11 394,8 m, TP., nw. Neuweiler, Ka. Lützelstein. Brudersmatt, aufgeforstete Matte östl. unterhalb der Seelburg (s. d.i. Bruderthalbach s. Breusch 28. Bruderthalmühle, M. Gde. Rothbach, Ka. Niederbronn, Kr. Hagenau, L'.-E.c S. Lätschmühle iBruderthal-mühle), AO. ders. i;de. Brubach s. Vogelbach 4. Brücheisgraben s. Selzbach 2. Brückbach s. Bist 1; Mosel 26 Brückbrunnerbach s Schwalb lä. Brückenbach s. Thur 17. Brückenberg, IL. 754,7 m, nordöstl. Oberbruck im Dollerthal. Brückenhütte, I Isr. ('.de.Jungmünsterol.Ka.Dammer-i kirch, Kr. Altkirch, O.-E.). 31 E. 3 Hsr. Entstanden 1*35 zur | Zeit der Erbauung des Rhein-Rhone-Kanals. Brückenmühle, ehem. Hs. iGde. Folschweiler, Ka. St. Avold, Kr. Forbach, L.c Scheint als Mühle alter Besitz der von Brücken, Besitzer der Herrschaft Hesser, gewesen zu sein. - Das Haus wurde 1887 abgebrochen. Brückenmühle, AVlr. iGde. Retzweiler [4 Hsr.] u. Dammerkirch [1 Hs.], Ka. Dammerkirch, Kr. Altkirch, O.-E.). I 30 E. 5 Hsr. - Kl. Gerberei. - Der Wir. soll seit 1775 bestehen. L'mfasst auch den früher besonders aufgeführten AO. Gerbhäuser der Gde. Retzweiler. Brückensweiler, Df, (Ka. Dammerkirch [1790-1795 Ka. Dammerkirch, 1795-1870Ka.Fontaine, 1870-73vonKr Altkirch verwaltet, 1S73 wieder Ka. Dammerkirch], Kr. Altkirch, O.-E.i. 3'6 E. 79 ILr. In <;Re.i - 348 m. - AG. Dammerkirch (7,3); Bhf. Altmünsterol i7,7c - Buorkezwilr 1460; Brück harts weiler, Brücken wiler 1563-1579; B r i c h-aumont 18o9; ma. Bruckzwiller. ~ Die Gde. um- | fasst den HO. B. (293 F.. 71 Hsr.- und die AO. Brückens-weiler- Mühle, Schönbrunn, Ziegelscheuer. - StEBez. Ober-traubaeh. - 1*02-44 Filiale von Obertraubach i von dem es nach 1780 getrennt worden war), htitte B. bis 1846 ein resid. Vikariat, ls4o wurde es Hilfspfarrei des Dek. Fontaine, s. 1*74 des Dek. Dammerkirch. Schutzheiliger der hl. Aloisius (21. Juni-. Aron der Pfarrei abhängig: Kapelle Schönbrunn (s. iL. Die Lutheraner gehören zur Pfarrei Colmar. B. war Dorf des welschen Aleierthums Bretten, Herrschaft Thann. Es wurde nach 1780 von der Pfarrei Obertraubach abgetrennt, gehörte bis 1801 zum Landkapitel Alasmünster des Bisthums Basel. Gerne in de wald (Oberförsterei Altkirch' 105,1 ha. (Eiche, Buche, Hainbuche und vorherrschend Weichholz ; im Mittelwaldbetrieb; gruppenweise Esche, Ahorn und Fichte.) Alter Besitz der Gemeinde. Brückensweilermühle. AL iGde. Brückensweiler, Ka. Dammerkirch, Kr. Altkirch, O.-E.c 6 E. 2 Hsr. Kleine Getreidemühle mit AA'asserkraft. Bestand schon im 18. Jhdt. Brückle, Hsr. iGde. AA'ildenstein, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.c 6 E. 2 Hsr. 1850 entstanden. Brücklenbach s. Wunach und A\Tunach 10; Zwölfmühlenkanal 4. Brücklenmühle, Hf. u. AI. Gde. Heimsbrunn, Ka. Alülhausen-Süd, Kr. Alülhausen, O.-E.). 6 E. 1 Hs. Soll s. dem 15. Jhdt. bestehen. Die Alühle wird durch A\Tasser-lcraft getrieben. Brückmatt (Mittelmühle), AI. Gde. Hangweiler, Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L.c 13 E. 1 Hs. Soll alten L'rsprunges sein. Brückmattgraben s Aloder 12. Brückmühle, AI. (Gde. Alorsbronn, Ka. AA'örth, Kr. ! AVeissenburg, U.-E. . 14 E. 2 Hsr. Schon 1575 als hanau- |