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Show Bourmont - Brandstatt. 125 L.). 16 E. 3 Hsr. Diese Annexe war früher durch zwei Höfe gebildet, von denen einer Ende des 18. Jhdts der andere 1840 erbaut wurde. Der Gastwirtschaftsbetrieb besteht s. 1891. das Forsthaus ist 1879 erbaut worden. Bourmont, verschw. Ort (Gde. Alorville, Ka. u. Kr. Chäteau-Salins, L.). Lag bei Salival am Bache Corupt, links I von dem AAreg nach A'ic. 1195 von Mathilde von Homburg der von ihr gegründeten Abtei Salival geschenkt, scheint schon sehr früh eingegangen zu sein. Bournaquerie, Hf. (Gde. Laquenexy, Ka. Pange, Kr. Metz, L.). 4 E. 1 Hs. Alitte der 60er Jahre des 19. Jhdts. erbaut. Bourrache, Hf. (Gde. Marsal, Ka. Vic, Kr. Chäteau- Salins, L.). 9 E. 1 Hs. Boureixc 1551; Bourache 1779. - Ehemaliger Freihof der Kastellanei Marsal auf dem Btinne des verschwundenen Dorfes Hüblingen is. iL). Bourray, verschw. HL (Gde. Chailly bei Ennerv. Ka. Vigy, Kr. Aletz, L.). Bourray 1302; Bouverey 1323; Bourey 1404. - AVar Bestandtheil der Herrschaft Ennery (s. d.); schon 1294 erwähnt, scheint 1404 zerstört worden zu sein. B. bildete nachher nur noch einen gesonderten Bann, in welchem die von Heu 1.540 als Lehensleute von Luxemburg 3/4 der Zehnten, die Abteien Lubeln und St. Vincenz je ','s hatten. Boursenoire, Hs. iGde. Urbach, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 7 E. 1 Hs. La Bou rcen oire 1606, 28 Zinspflichtige, 4 Scheuern; A u x bourses noires 1711, Ackerland; Le petit Boursenoire 17o2, Weideland, nahe am Dorf Urbach. Herrschaft Rappoltstein. Bourse-Noire, B., 728,6 m TP, w. l'rbach (Ka. | Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.c Boust, Kantine (Gde. Nilvingen, Ka. Fentsch, Kr. Diedenhofen, L.c Etwa s. Ali ile der 80er Jahre unbewohnt. Boutique, Hf. (Gde. Oberburbach, Ka. Alasmünster, I Kr. Thann. O.-E.). 11 E. 1 Hs. Der Hof soll so alt sein wie I Oberburbaeh (s. d.) selbst. Bouttes, Spital (Gde. Ars a. d. Alosel, Ka. Gorze, Kr. | Aletz. L.i. 13 E. 2 Hsr. Besteht seit 1865. Bouzonville s. Busendorf. Bowolzheim, abgeg. Ort, bei Ensisheim (Ka. Ensisheim, Kr. Gebweiler, O.-E.). Bo w o Uz heim 1250, 1506. - Murb ach i sehe s Lehen ; Arogtei im Besitz der Habsburger. - Begütert: 1301 Kloster Lützel. - Kaplanei des Landkapitels Citra colles Ottonis. Kirchenheiliger St. Georg. Die Kapelle gehörte zur Pfarrei Ensisheim, den Gottesdienst versah meist der Pfarrer von Rülisheim. Der Kirchensatz gehörte 1506 der Abtei Alurbach. Das Dorf ist wahrscheinlich im Schwedenkriege zerstört worden. Rest davon ist St. Georg, Hf. und Fsths. (s. d.). Boxberg, (335,2 m, Kopf südl. Alutterhausen, Ka. Bitsch. Boxmühle, AVlr. (Gde. Neuweiler, Ka. Lützelstein, Kr. Ztibern, U.-E.). 27 E. 4 Hsr. 1592 als Hanau-lichtenbergische Herrschaftsmühle gegründet; sie führte den Namen von dem Boxweier, aus dem sie das AVasser empling. Seit 1875 ausser Betrieb; 1894 die Alühleinrichtung entfernt. Boyet, verschw. Hs., s. Bayet (Gde. Ommeray, Ka. Vic, Kr. Chäteau-Salins, L.). Brackenkopf, Bezeichnung eines Theiles der Herrschaft Finstingen (s. d.). Brackenkopf, Staatswald (Gde. Rommelfingen, Ka. Finstingen, Kr. Saarburg, L.).939ha. Oberförsterei Finstingen. Forsthaus Husarenhof. (Hainbuche, Eiche, Esche, Aspe, Erle, Linde, Birke.) Muschelkalk. Früher Domäne der Herrschaft Finstingen (Antheil Brackenkopf), 1664 von Lothringen erworben. 1874 sind an die Reichseisenbahn 10,1 ha abgetreten, 1881 etwa 3 ha erworben worden. Bradin, Hf. (Gde. Moulins b. Metz, Ka. u. Kr. Aletz, L.). 6 E. 1 Hs. - Lai Grainge don Genestroy äFour-quignon, Braidvl327; Lai Grainge Braidey 1361; ma. Bräding. - Gehört zur kath. Pfarrei Alontigny bei Aletz s. 1804, vorher zu Marl} i. - B. war Hof des Pays Messin (Isle;, Sitz einer Herrschaft mit getrenntem Banne und ganzer Gerichtsbarkeit; früher war es Bestandtheil der Herrschaft Marly. Besitzer waren 1327 die Braidy, von welchen der Hof seinen Namen erhielt, 1404 die Guedange, 1430 Johann von Toulon; damals wurde es von der Stadt Aletz eingezogen, und der Abtei St. Glossinde überlassen, welche es bis zur Revolution behielt. B. wurde 1490 von den Lothringern genommen. A'on den ehemaligen Befestigungen zeugen noch die Reste der Thürme. Brämel, Plateau, 323 m, südöstl. Haspelscheid iKa. Bitsch, L.i. Brändlesgasse, Hsr. Früher AO., jetzt Theil der Gde. Sondernach (Ka. Alünster, Kr. Colmar, O.-E.j. By dem brendelin g 14.56. Brambach, verschw. Hf. (Gde. Sulzern, Ka. Alünster, Kr. Colmar, O.-E.i. Branbac ou le haut Ron an 15(,4; Im Brambach 1719. 1886 abgebrannt. Brambach s. 111 31; Zinsel 6. Bramont, Hsr. (Gde. AVildenstein, Ka. St. Amtirin, Kr. Thann, O.-E.). 7 E. 2 Hsr. Sollen seit der zweiten Hälfte des 18. Jhdts. bestehen. Bramont, auch Bremont, deutsch-amtlich Brunftberg, B., 1124 m, in dem Grenzkamm zwischen Bramontsattel und Rheinkopf, nordöstl. über ersterem, nördl. Wildenstein. Bramontsattel, frz. Col de Bramont oder Col de la Bre sse, 960 m, im Grenzkamm zwischen südl. Bärenkopf ill93 mi und nördl. Bramont (Brunftberg, 1124 m ); auf demselben eine alte Redoute. Ueber denselben führt eine Strasse aus dem obern Thurthal (Wildenstein) nach La Bressc im Aloselottethal. Brand, AVlr. (Gde.Hüsseren-AVesserling,Ka.St. Amarin, Kr. Thann, O.-E). 27 E. 5 Hsr. Entstehungszeit unbekannt. Brandelfingen, Hf. (Gde. Gross-Rederchingen, Ka. Rohrbach, Kr. Saargemünd, L.). 22 E. 1 Hs. - In Bran-dolves marca 7*3 (? Trad. Wiz.); Brandelfingen 1289; Brendelfingen 1681. - Ehemaliges Dorf, später nur noch Hof der Herrschaft Bitsch (s. d.). Wahrscheinlich schon 783 in einer Urkunde der Abtei AVeissenburg erwähnt als «Brandolves marca», wo die Abtei begütert war. 1298 verkaufte Dietrich, genannt Pothe, ein Edelknecht von Bitsch. den Brüdern Dietrich und Johann von Alengen seine sämmtlichen GüUr in Brandellingen. 1681 wird Brandelfingen als öder Bann bezeichnet. Ein Hof, der dort später entstand, wurde 1710 durch Herzog Leopold von Lothringen den Jesuiten in Bockenheim überlassen. Brandenfels, Felsen, 760 m, am Südhang des vom Grossen Belchen ausstrahlenden Bergrückens, westl. Auerbach T\"a. St. Amtirin, Kr. Thann, O.-E.). Brandenwaldkopf, B., 639,3 m, nördl. Thann. Brandeskopf, B:,660m, nördl. AVcgscheid im Doller-thal; TP. bei 656,4 m. Brandeskopf, 580 m, am linken Ufer des Weissen Zornthaies, südwestl. über Forsthaus Hölsberg (Gde. Dagsburg). Brandfelsen, Felsen, 360 m, am Westrand der Brandebene. Plateau westl. Ernolsheim i Ka. Zaberni. Brandkopf, B., 780 m, westl. Weiler bei Thann. Brandkopf, B., 704,3 m, TP., südl. Wesserling. Brandmattenrunz s. Fecht 7. Brandonvigne, ehemal. Hf. (Gde. Rombach, Ka. u. Kr. Aletz, L.). Name eines ehemaligen herrschaftlichen Hofes; Besitz der Abtei St. Pierremont im Dorfe Rombach (s. d.), mit einer befestigten Alauer umgeben. Lehensträger 1627 de Alaugeron. Brandplatz, B., s. Königsberg. Brandstatt, Höfe (Gde., Ka. u. Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 14 E. 3 Hsr. Flurnamen: an der Brandstat 1350; Brant stat 1389; Br an stat und Branstett 1468 und |