| OCR Text |
Show Fancbach die AO. Büdingen unter Justberg (s. 1810, vorher selbstdg.), i Edingen, Alorlingcn (s. 1810, vorher selbstdg i, Nieder-Remelingen is. 1S10, vorher AO. von Alorlingcn i, Ober-Remelingen (dgl.), St. Anna. - StEBez. Havingen. - Kath. Hilfspfarrei des Archpr. Diedenhofen (s. 1804). Kirche des hl. Alartin (11. Nov.) - Geschäftssprache franz. - Sandgruben; kleine Sägemühle; 2 kleine Getreidemühlen. 2 Buchhandlungen is 1837). F. war zwischen Luxemburg und Bar getheilt. Der luxemburgische Theil stand unter dem Schultheissenamte an der Orne (s. Diedenhofen, Markvogtei). Der Barische gehörte zur Probstei Briey, Meierei Alorlingen. i - Hier waren die Abteien St. Alartin (s. d.) bei Aletz und Justemont schon sehr früh begütert. Das Haus von Briey hatte hier Güter, welche 1247 tauschweise an die Grafen von Bar überlassen und von Bar 1340 der Aletzer Familie Roucel zu Lehen gegeben wurden. 1420 aber waren die Herren von Flörchingen--Lenoncourt Lehensträger. Ein Nachfolger derselben, Robert de la Alarck, verzichtete 1497 '• zu Gunsten Lothringens auf seine Ansprüche auf F. - F. war Pfarrei (schon 1157) des Archipr. Rombach, zu welcher noch Rangwall (1804 von ihr abgetrennt' gehörte. Den Kirchensatz hatte schon im 12. Jhdt. die Abtei St. Alartin bei Aletz. später die Primatialkirche von Nancy. Kirche : Zopfbau mit spät-gothisehem Chor. - In F. wurden Römische und Karolingische Alünzen gefunden. Fanebaeh s. AVeiss 3. Fangebach s. Weisse Saar 2. Färb, Hf. <Gdc. Buchsweiler, Ka. Plirt. Kr. Altkirch, O.-E . 7 E. 2 Hsr. Soll im 17. Jhdt. entstanden sein. Farbach, zerst. Ort iGde. St. Louis, Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L.). Name eines ehemaligen Aussenorts des Dorfes St. Louis. 1705 als kleiner AA'eiler in der Nähe von Sparsbrod (s. d.i, 1756 als Theil desselben erwähnt. Diese i Ortschaft scheint früher bedeutender gewesen zu sein, 1240 hatten die von Finstingen schon dort Besitz; wann das Dorf zerstört wurde, ist unbekannt. - F. war im 18. Jhdt. Annexe der Pfarrei Arzweiler. Farinbach s. Franz. Nied 3. Farloncourt, verschw. Df. (Gde. Gisselfingen, Ka. Liicuze, Kr. Chäteau-Salins, L.i. Farlonis curia 1120; Foriocort 1187; Falloncourt 1360. - L'm 1120 verzichtete j Graf Gottfried von A'erdun zu Gunsten des Kapitels Dieu-louard auf ein Atzungsrecht, das er von den Kirchen zu Dosia und Farlonis curia fordern zu können behauptete. 11*7 überliess das genannte Kapitel an die Abtei Haute Seille zwei Drittel der Zehnten in dem Allode von Ormingen in der Pfarrei Foriocort. Noch 1360, und damals zuletzt, wird das Dorf erwähnt und zwar noch als Pfarrdorf des Archipr. Vergaville. Farschweiler, Df. iKa. u. Kr. Forbach, L. [1790-1802 ! Ka. Püttlingen]). 714 E. 145 Hsr. (12 GRe.) - 280m. - AG. , Forbach (13,1); Bhf. Farschweiler (1,3). - Fardulwilre 1125; AA'arswilera 1332; Farssweiler 1594; Farsch-viller 1869. - Im Gebiete der Gde. befindet sich die alt^ Aloderkirche (s. d.) und lagen die verschw. O. Grasweiler und Johannisweiler (s. d.i. - P. Bhf. (s. 1865). Ortseinn. ] StEBez. Forbach IL Wasserltg. (s. 1858, ausgebessert 1887). I Fw. (s. 1887, 1 Spritze). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Forbach (s. 1804). Kirche des hl. Dionysius (9. Okt.', 1867 zuletzt erneuert. - Steinbruch. LIatisindustrie: Strohhut-flechterei, für Firmen in Saarunion. F. war getheilt zwischen den Herrschaften Püttlingen und AA7arsberg. Es scheint, dass unter dem einen im Testamente des Abtes Fulrad von St. Denis genannten Villare Farschweiler zu verstehen ist. Durch Heirath mit der Tochter des Grafen Dietrich von Bar-Mömpelgard war GrafMaynard von Mörsberg (s.d.) in Besitz mehrerer Güter dieserAbtei gekommen und besonders von Fardul wilre». Auch der Schutzheilige der alten Mutterkirche, St. Dionysius Faurupt. 283 bestätigt diese Auffassung. Farschweiler und Cappel gingen später an Saarbrücken über. Die Hälfte von Farschweiler und Cappel wurde dann durch Alathilde von Saarbrücken, vermählt mit dem Grafen Simon von Salm als Alitgift derselben an die Herrschaft Püttlingen übertragen, die andere Hälfte war an die Herren von AVarsberg zu Lehen gegeben worden. 1591 hat Saarbrücken zu deren Gunsten auf den Lehensverband verzichtet; dieser Theil wurde damals mit der Herrschaft Warsberg vereinigt und dann schliesslich 1743 durch Kauf von der Herrschaft Püttlingen erworben. - F. war vor 1804 Pfarrei des Archipr. St. Arnuald (Bisthum Metz , zur Pfarrei gehörte bis 1847 Elweiler, bis 1804 Cappel. Den Kirchensatz hatte die Ablei St. Avold. Gemeindewald (Oberförsterei Püttlingen) 302,5 ha. 250 m über dem Aleere. Keuper. (Eiche, Buche, Hainbuche, Aspe S. Cappel, Gemeindewald. Lerond, H., Aus Farschweilers A'ergangenheil u. Jetztzeit. Forbach 1891. Fasanengarten, fsths. .Gde. Strassburg, Ka. Süd [extra muros], Stadtkr. Strassburg, U.-E.). 4 E. 1 Hs. Zwischen Neuhof und Ganzau gelegen, im 18, Jhdt. erbaut. Fasanengarten, AV. (Gde. Alonsweiler. Ka. u. Kr. Zabern, L'.-E). 3 E. 1 Hs. Das Gebäude soll sehr alt sein, die AVirthschaft besteht etwa seit Anfang der siebziger Jahre des 19. Jhdts. Fasanerie, Hl. (Gde. u. Ka. Buchsweiler, Kr. Zabern, U.-E.V 5 E, 1 Hs. 1779 entstanden. Fasaneriegraben s. Zorn 30. Fas (-oder Fast)nachtfelsen, Felspartie auf der AA'estseite des Schlossberges Hohen-Pfirt bei Pfirt. [auf den Fasznachtfelszen 1567.] Fastnachtfelsen, Felsen, 402,8 m, TP, am Südrand des Herrensteins (s. d.), nw. Dossenheim, Ka. Lützelstein, Kr. Zabern. Fastnachtköpfel, Vorhügel, ca. 380 m, westl. Wünheim bei Sulz, O.-E. Faubourg, Wir. iGde. Rombach, Ka. u. Kr. Aletz, L.i. Früher AO., jetzt Theil der Gde. Rombach. Faude, Wir. Gde. Schnierlach [9 Hsr.] u. Gde. Urbeis [5 Hsr.], Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E). 73 E. 14 Hsr. On Faudee 1007; A Fauldez 1643; Faude" 1701. Entstehungszeit unbekannt. Herrschaft Rappoltstein. Faude, MB. Grand-Faude. B. - 772.5 m TP. Zwischen Urbeis und Schnierlach Kr. Rappoltsweiler, mit 13 m hohem Aussichtsthurm des Vog.-Clubs. Alons cognomento Fode" 1725; au canton de Faudez . . . Faude 1770; Faude 177.5. Von den hier angeblich früher gemachten gallisch-römischen Funden ist nichts bekannt, auch wurden bei neueren Untersuchungen an den Felsen keine Spuren menschlicher Bearbeitung entdeckt. Vergl. Kraus, Kunst und Alterthum in Els.-Lothr. II, S. 682 1 Faulbach, AATr. (Gde. Rodemachern [s. 1811], Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost, L.i. s3 E. 21 Hsr. - Fol-bach 1681. - Zur kath. Hilfspfarrei Fixem gehörig (s. 1838.) Das Dorf war Sitz einer Aleierei der Herrschaft Ro dem achern (s. d.i, F. und Simmingen umfassend. 1681 bestand dort ein Lehen ; Lehensträger waren Alartin Ernest, 1685 die Faust von Stromberg. Im 18. Jhdt. Annexe der Pfarrei Simmingen, 1808- 183S der Pfarrei Berg. Orts wald (Oberförsterei Diedenhofen; 24 ha, gemeinsam mit Simmingen, davon 3,4 ha im Herrenholze (s. d.i. Faulbach s. Mosel 34. Faulquemont s. Falkenberg. Faurupt s. Weiss 6. Faurupt (Starkenbach), Wir. 'Gde. Diedolshausen [11 Hsr.i u. Schnierlach [I Hsr.], Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.E.). SIE. 15 Hsr. - Markenbach 1329; St a rk en bach-Brück 1441: An diesem berg (Hecon) liegt ein Giossthal so man heist: E foru und Es forü, darin |