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Show uornengraben - Dorweiler. °31 Dornengraben s. Loutre 1. D o r n h a u s e n , abgeg. Ort, zwischen Illfurt (Ka. u. Kr. Altkirch, O.-E.), Oberspechbach (dsgl.) und Galfingen (Ka. Alülhausen-Süd, Kr. Alülhausen, O.-E.). D o r n u sen 1139; D u r n h u s z e n 1558; im T u r n h a u s e r feld 1754. - Begütert: 1139 Kloster Lützel. - A'on den Schweden zerstört. - L'eberreste von Grundmauern. Dornot, Df. (Ka. Gorze [s. 1790]. Kr. Aletz, L.). 184 E. i 65 Hsr. (10 GRe.) - 180m. - A G . Ars a. d. Alosel (3,9): Hp. Ancy a. d. Alosel (1,7). - D o r n i n e u m 936; D o n not 1447; ma. D onnat. - 1810-69 A O . der Gde.Ancy a. d. Alosel. durch Dekret v o m 31. Dez. 1869 selbständige Gde. - Ortseinn. StEBez. Ars a. d. Alosel. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. ! Gorze (s. 1881, vorher Filiale von Ancy a. d. Alosel), Kirche des hl. Clemens, Bischofs von Aletz (23. Nov.). Die Reformirten gehören zur Pfarrei Ars a. d. Alosel. - Geschäftssprache franz. D. war Dorf der 'Terre de Gorze» (s. d.) und Sitz einer Aleierei derselben, zu welcher der Besitz der Abtei in Ancy gehörte. Es ist schon 945 der Abtei Gorze bestätigt worden. Die Ansprüche, welche der Bischof Conrad Beyer von Boppart wegen der Hoheitsrechte 1445 gegen die Abtei geltend machte, wurden zurückgewiesen. G e m e i n d e w a l d 67,7 ha (Oberförsterei Aletz), liegt auf dem Banne von Ancy a. d. AI. (s.d.), mit dem D. früher j (s. o.) eine Gemeinde bildete. Die Theilung des AValdes zwischen A. und D. fand jedoch schon 1820 statt. Dornsil, langgestreckter, von Bönles Grab (s. d.) in südlicher Richtung ziehender Bergrücken mit mehreren Kuppen, deren höchste der Dornsil köpf, 982 m, n. Lauten- \ bach bei Gebweiler. [Turnes Säul 1666; D o r m e s i hl 1733, 1738; Dornsihl 1770; Turnsill 18. Jhdt. (Cassini); D o r n e s y l l (franz. Generalstabskarte)]. Dorren oder Borrenbach s. Alossel 2. Dorschbach, Hf. (Gde. Sulzbach, Ka. Alünster, Kr. Colmar, O.-E.). 6 E. 1 Hs. - Das gegenwärtige Hofgebäude soll aus dem Jahre 1680 stammen. Nach dem in der j Nähe befindlichen Bächlein gleichen Namens benannt. Dorschbach, Wlf. s. Fecht 21. Dorschbachkopf, s. AVasserburger Höhe. Dorspach, Hfe. (Gde. Wasserburg, Ka. Alünster, Kr. Colmar, O.-E.). 16 E. 3 Hsr. Erbauungszeit unbekannt. Nach dem Dorschbach (s. d.) benannt. Dorst, verschw. Hf. (Gde. u. Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.). Ehemaliger Hof der Herrschaft Bitsch, losö als im Banne der Gde. Bitsch gelegen bezeichnet. (Ob verschieden von Dorst, AO. der Gde. AValschbronn?) Dorst, AVlr. (Gde. AValschbronn, Ka. AVolmünster, Kr. Saargemünd, L.). 55 E. 13 Hsr. - Durnen 1170(?); Dorst 1751. - L'mfasst auch den früher selbständigen AO. Dorster Alühle. - AA'ar Dorf der Herrschaft Bitsch (s.d.). wahrscheinlich schon 1170 unter dem Namen «Durnen» als Grenzort derselben Herrschaft erwähnt. 1447 war es Lehen in Händen der Eckbrecht von Dürkheim. 1751 Annexe der Gde. AA'alschbronn, 1766 der Gde. Rolbingen, und zwar nur noch als H o f (vgl. Dorster Hof) und Lehen von Lothringen. Das Dorf wurde während der Kriege des lö. oder 17. Jhdts. zerstört. Der Bann fiel an die Gden. Rolbingen (?), AA'aldhausen und Walschbronn. - D. ist Annexe der Pfarrei AValschbronn und besitzt eine Kapelle zu Ehren U. L. F. von den sieben Schmerzen, die aber auf dem Banne von AValdhausen liegt. S. a. Dorst, verschw. Hf. Dorster Hof, Hf. i Gde. Walschbronn, Ka.AVolmünster, Kr. Saargemünd, L ). 15 E. 1 Hs. - Auch Creutzerhof genannt (nach dem Besitzer). Soll im 18. Jhdt. zur Gde. Rolbingen gehört haben. (Vgl. Dorst, AVlr.) Dorster Kapelle, Kap. nw. von AValdhausen (Ka. AA'olmünster, Kr- Saargemünd, L.). Unserer Lieben Frau von den 7 Schmerzen geweiht. Gehört zum AVeiler Dorst (s. d.). Dorster M ü h l e , AI. (Gde AA'alschbronn, Ka. Wolmünster, Kr. Saargemünd, L.). Früher besonderer A O . der Gde. Walschbronn, zählt jetzt zum A O . Dorst (s. d.) derselben Gde. Im ls. jhdt. soll die Dorster Alühle zur Gde. Rolbingen gehört haben. Dorsweiler, Df. iKa. Albesdorf [1790-95 Ka. Altdorf], Kr. Chäteau-Salins, L.c 265 E. 85 Hsr. (10 GRe.) - 227 m. - AG. Albesdorf (3,3); HSt. Nebing (5,5). - Tar-n u g o villare 777; Dornswiller 13. Jhdt.; Torche-ville 18. Jhdt. und später. - Im Gebiete der Gde. lag der verschw. O. Pecherie. - StEBez. Albesdorf. Fw. (s. 1873, 1 Spritze). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Albesdorf (s. 1802); Kirche des hl. Petrus (29. Juni). Geschäftssprache franz. - Weinhandel. D. war lothringische Lehens-Herrschaft in der Pr6vöt£ Dieuze, früher Dorf der Kastellanei Alörsberg und zwar schon im 13. Jhdt. Lehens-Herrschaft derselben. Der Ort wird schon sehr früh (777) erwähnt und war damals Besitz der Abtei St. Denis bei Paris, wegen ihres Priorats Salonnes. Das Haus Bar, welches die A'ogtei über diese Abtei ausübte, scheint sich dieses Besitzes bemächtigt zu haben. Durch den Vergleich vom Jahre 1125 (s. Zellen) k am das Dorf in ungestörten Besitz der Grafen von Alörsberg. Die Grafen von Zweibrücken, Herren zu Alörsberg, haben D. dann im 13. Jhdt. einem ihrer Lehensmänner zu Lehen überlassen - Dorsweiler ist das Stammhaus eines fe-rühmten Edelgeschlechts, aus welchem die Herren von Alörsberg und die von Kriechingen herstammen und das mit den Herren von Finstingen verwandt gewesen zu sein scheint. - Das Schloss wurde u m 1332 durch die verbündeten Truppen des Herzogs von Lothringen, des Grafen von Bar und des Aletzer Bischofs lange belagert und, wie es scheint, gänzlich abgebrochen. 1500 wird berichtet, dass das Schloss schon über 200 Jahre zerstört sei. Alächtige Ruinen, von einem Doppelgraben umgeben, bestanden damals noch ; das vierthürmige Schloss war aber unbewohnt. - Die Herrschaft k a m an die Herren von Kriechingen durch Erbschaft. Sie haben tür dieselbe 1560, 1571, 1611 und 1624 an Lothringen reversirt. 1594 wird Dorsweiler als Lehens-Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit der Kastellanei Dieuze aufgeführt. Die Erben der Kriechingen haben diese Herrschaft am 6. Alai 1664 den Rousselot d'Hedival für 20000 fr verpfändet. Es gehörten damals zur Herrschaft drei Höfe in Kuttingen und ebensoviel in Lauterringen, sowie verschiedene Renten in Güblingen, Germingen, Dommenheim, A'ahl und Losdorf. Als Pfandherren haben die Rousselot d'Hedival 1681 an die Chambre Royale in Aletz reversirt, was die Kriechingen 1688 und 1701 ebenfalls gethan haben. 1768- 1772 erscheinen als Lehensträger die Le Begue von Ger-migny, 1785 eine Alarie Marcel, AVwe. des Ch. Henri Nicolle. - Das Dorf war 1667 gänzlich zerstört worden. 1667 stand dort nur noch ein Haus, 1669 zwei. - D. war vor 1802 Pfarrei des Archipr. Alörchingen. - Der Kirchensatz gehörte zur Herrschaft. G e m e i n d e w a l d 48,2 ha (Oberförsterei Albesdorf). Dorweiler , AVlr. (Gde. Fletringen [s. 1810], Ka. Falkenberg, Kr. Bolchen, L.). 134 E. 37 Hsr. - D o r wilre 1121; D u r w e i 1 e r 1558 ; D o r v i 11 e r s 1869. - Vor 1810 selbstdg. und s. 1790 zum Ka. Falkenberg gehörig.- Kapelle des hl. Petrus. D. war ursprünglich Bestandtheil der Herrschaft Helflingen, durch A-'erpfändung aber im 17. Jhdt. schon Sitz einer besonderen Pfandherrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit im Bailliage de A'ic geworden, Pfandherren waren 1558 die Nimsgern, 1646-75 die Leduchat-Gauvain, 1720-47 die Jolv, 1783 Le Bourgeois de Cherray und de Alarion. - D. w ar bis lö2s Sitz einer selbständigen Pfarrei des Archipr. St. Avold, mit Nieder-Fillen als Annexe, dann Annexe der Pfarrei Oberlillen bis zur Revolution. Der Kirchensatz gehörte zur Herrschaft. Orts w a l d 34,5 ha (Oberförsterei Falkenberg). |