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Show 260 Elzbach - Endorf. weise getheilt : Durch Kauf von den Kriechingen hatten die von Selzer die eine Hälfte, Kriechingen, A\Taibelskirchen und Helflingen theilten sich in die andere. - Ueber den Besitz der Abtei St. Pierre ist anzunehmen, dass er wohl ehemaliger Bestandtheil des Bannes St. Pierre war. Näheres ist nicht bekannt. Erst 1433 werden die Rechte dieser Abtei dort erwähnt, welche 12. Alai 1577 durch Johann AVolf Selzer, Kastellan von Helflingen, erworben wurden.Die dortige A'ogtei war auch alter Besitz des Hauses Rollingen und später der Kriechingen. Durch Ueberlassung seitens der letzteren hatten die von Selzer, die sich dann von Elvange nannten, ebenfalls die Hälfte derselben. - Für den ehemaligen Besitz von St. Pierre haben die von Selzer 1612, 1626 und 1631 an Lothringen gehuldigt. Es ist noch zu erwähnen, dass 1323 Gerard von AVarsberg in einem Erbstreite zwischen dem Sohne des Gerlach von Finstingen und Johann Gourcy von Roquenstein (?) über das. Lehen der Abtei Murbach (?) entschied. Die Selzer von Elvingen wurden 1611 geadelt und dann wegen der Heirath der Anna Alargaretha Selzer mit Franz de Mory von letzterem beerbt. - E. war bis zum Konkordat abwechselnd Annexe der Pfarreien Kriechingen und Fletringen. Kirche auf der Stelle einer alten Kapelle, Kirchhofskapelle, 1867 erbaut z. E. der Schmerzen Alariä. - Das z. Th. noch bestehende Schloss wurde 1552 erbaut. - 1858 Fund bischöflicher Alünzen. - In E. wurde geboren der berühmte Numismatiker Alory d'Elvange, der 1798 durch das revolutionäre Gericht zum Tode verurtheilt wurde. Gemeinde wald (Oberförsterei Falkenberg) 138,3 ha. (Eichen und Buchen.) Boulangö, G, Note sur Elvange. (Al6m. de l'Ac. de ! Metz 1852-53, Ire partie pag. 388.) Elzbach s. Alzette. Elzingen, Wir. (Gde. Büdingen, Ka. Aletzerwiese, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 31 E. 10 Hsr. - Alcassingas in pagoMuslince super fluvio Canera 898; Eltzin-gen 1624; Elzain 1681. - AVar AVeiler der Herrschaft Buschbach. - Der Ort war, sowie Hellingen und AA^eckrin-gen (s. d.), After-Lehen der Herrschaft Fentsch und 1624 mit der Herrschaft Buschbacherhof vereinigt. 898 hatte in E. die Abtei Gorze Güter.- Auf dem Gewann «Heidenfeld» an der Westseite des bei Elzingen gelegenen Hügels sind auf einer mehr als 1 km langen Strecke seit Anfang des 19. Jhdts. zahlreiche Alünzfunde und Funde römischer Alterthümer aller Art, welche auf eine ausgedehnte Niederlassung hinweisen, gemacht worden. Dass aber hier die römische Strassen-Station Caranusca (s. d.) lag, ist noch nicht ausser Zweifel. Orts wald s. Büdingen. Ge~rard, Notice sur les Antiquites trouve"s k E. (Aföm. de l'Ac. de Aletz 1845-46, Ire partie, S. 127.) Elzingerbach s. Kannerbach 12. Elzinger Mühle, AL (Gde. Homburg-Kedingen, Ka. Aletzerwiese, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 10 E. 1 Hs. Bestand schon vor 1821. Embanie, ehem. Lehen (Gde. Cheminot, Ka. Verny, Kr. Aletz, L.). 1261 verkaufte Peter von Alorville an die Abtei St. Arnulf bei Aletz «la Terre de l'Embanie» die er von ihr zu Lehen trug, mit Zubehör, im Banne von Cheminot gelegen. Emberg, H., 374,3 m, w. Weitersweiler, Ka. Lützelstein, U.-E. Embets, Wir. (Gde. u. Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O-E.i. 15 E. 3 Hsr. - Im Sennebeh, Im Sen-bach, Im Sembach, Matten 1441; Es Anbet (auch Es Annabas), Ackerland; «ban et finage du Grand Trez (Langenwasen) 1658; Prey des Ennebets 1441 (Flurname). Herrschaft Rappoltstein. Embetsches, AVlr. (Gde. u. Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 30 E. 5 Hsr. Es Enbechez 1638; Grange des Anbechez avec les champs et preix, appar-tenant k un encloz 1657. Herrschaft Rappoltstein. Embsbächel s. Zorn 39. Emiingen, Df. (Ka. [s. 1790] u. Kr. Altkirch, O.-E.). 200 (1) E., 56 Hsr. (10 GRe.) - 295 m. - AG. Altkirch (5,1); Hp. Walheim (4,9). - Emilingen 1394. - StEBez. Altkirch IL - Gehört s. 1802 zur kath. Pfarrei AVittersdorf, hat eine Kapelle deshl. Fridolin. Die Lutheraner gehören zum Vikariat Alülhausen, die Reformirten zur Pfarrei Altkirch. - 2 Kalksteinbrüche und 2 Kalköfen. E. gehörte zum Aleierthum im Hundsbacherthal der Herrschaft Altkirch. Hier besass das Kloster St. Morand einen Dinghof. Gemein de wald (Oberförsterei Altkirch) 43,7 ha. Emlinger Bächlein in Emiingen - 1,5 km. E m m e , Auf der, Kap. nördl. von Gde. Sondernach, (Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). - Wallfahrtskapelle. Auf der E n d 1576. 1500 zu Ehren des hl. Valentin an Stelle einer Einsiedelei erbaut und 1550 durch ein der hl. Barbara gewidmetes Chor erweitert. Die Messe wurde durch den Helfer von Alühlbach versehen, später durch die Abtei Alünster. Früher wurde hier Alariä Schnee verehrt, gegenwärtig der hl. Blasius. Von der \Tolkssage wird die Kapelle mit Karls des Grossen Tochter E m m a zusammengebracht. Stöber, A., Signification du nom d'Emmenkirchlein, donnö ä une chapelle situ£e dans la vallee de Alünster. (Rev. d'Als. 1863, S. 189.) E mmerich weiher s. Larg 22. E m s e n w e i h e r s. Harzweiher. Enchenberg, Df. (Ka. Rohrbach [1790-1802 Ka. Lemberg], Kr. Saargemünd, L.). 1066 E. 197 Hsr. (12 GRe.) - 370 m. - AG. Rohrbach (7,5); Hp. E. (0,4). - Einchenberg 1571. - Die Gde. umfasst den HO. E. (972 E. 181 Hsr.), die AO. Husberg, Heiligenbronn, St. Verena und den verschw. O. Albertingen. - P. F. Hp. (s. 1869). StEBez. Rohrbach. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Rohrbach (s. 1802, vorher Filiale von Siersthal). Kirche des hl. Petrus (29. Juni). - Die Protestanten gehören zur Pfarrei Bitsch. - Kleine Ziegelei. E. war Dorf der Herrschaft Bitsch (s. d.). Die Abtei Sturzelbronn war dort begütert. - E. war bis 1802 Annexe der Pfarrei Siersthal. Kirche zuletzt 1862 erneuert. Gemeinde wald (Oberförsterei Lemberg) 43,7 ha. Enchenberg, Wir. (Gde. u. Ka. Sennheini, Kr. Thann, O.-E.). 14 E. 2 Hsr. 1820 entstanden. Enclos, Hte (Gde. Zell, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 14 E. 2 Hsr. - A la cöte et au vieux enclos 1760, damals Matten und ein Haus, zwischen Le"man und Phimaroche. Herrschaft Rappoltstein. Enderle, Hsr. (Gde. Sondernach, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). 10 E. 3 Hsr. - AI atten im Endterle 1710. - Die Hsr. sollen seit 300 Jahren bestehen. Endorf, Df. (Ka. Metzerwiese [1790-1802 Ka. Lüttingen], Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 302 E. 87 Hsr. (10 GRe.) - 195 m. - AG. Diedenhofen (20,6); HSt. E. (3.1). - Epindorf 1147; Abincourt 1228; Ebendorf 1560; auch Welsch-Even-dorf, Welsch-Endor f (nicht Welschendorf); Aboncourt 1869. - Die Gde. umfasst den HO. E. (289 E. 85 Hsr.), den AO. Nödlingen und den verschw. O. Altschloss. -(HSt. E. [s. 1894] gehört zur Gde. Homburg-Kedingen.) StEBez. Aletzerwiese. Fw. (s. 1881, 3 Spritzen). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Metzerwiese (s. 1804), zu der auch die Gden. I St. Bernard und Villers-Bettnach (nur der HO. A^.-B. und der Hof La Forge), sowie der AO. Bidingen der Gde. Homburg- Kedingen gehören. Kirche des hl.Lukas (18. Okt.). Die Reformirten gehören zur Pfarrei Diedenhofen. - Geschäfts- , spräche franz. - Dampfgipsmühle und 2 unterirdische Gipsgruben (zusammen 28 Arbeiter) von Semin; jährliche Gipserzeugung 6100 t. Kleine Dampfmühle. E. war Dorf der Probstei Sierck und Besitz mit ganzer |