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Show 234 Dreihäuser - Dreihäuser, AV. etc. Gde. Lubeln, Ka. Falkenberg, i Kr. Bolchen, L.). 10 E. 2 Hsr. l'm 1850 entstanden. D r e i h ä u s e r (Hörnle), Hf. (Gde. Helfrantskirch, Ka. Landser. Kr. Alülhausen. O.-E.). 3 E. 1 Us. 1786 entstanden. Lab. i eine Muttergotteskapelle, die 1873 von der Familie i, C.rosskop! erbaut worden ist. Dreihäuserbach s. Zorn 13. Drei Helligen, gallisch-römische Begräbnisstätte auf einem Bergrücken, yj~> m, den Dugas de Bcaulieu Engelher g nennt, ein Name, der heutigen Tages nicht mehr in Uebung ist, a m linken Ufer des Gelben Zornthaies, oberhalb des Weilers Beimbach, Gde. AValscheid, Ka. u. Kr. Saarburg. Von den charakteristischen Grabsteinen (s. a. Gallisch-römische AA'ohn- und Begräbnisstätten in dem Art. «Vogesen «) liegen eine Anzahl noch a m Platze. Der N a m e ist entstanden aus Drei Heijen, d. i. Bilder, womit das Volk die rohen Skulpturen bezeichnete, mit denen einige der Grabsteine verziert sind. - A'ergl. Stöber, Elsäss. Sagen. X. A. II, S. 7.5 u. 309. D u g a s de Beaulieu, Rech, sur le Comte de Dachsbourg. (Rev, d'Als. 1858, S. 370.) Dreilerchenhof, Hf.(Gde.. Ka.u. Kr. Hagenau.L'.-E.). 8 E. 1 Hs. Soll aus dem 17. Jhdt. stammen. D r e i m a r k s t e i n , 760 m, Einsattlung zwischen Grün- I holzkopf (866,1 m ) und Klebachkopf (930m , sw. St. Amarin, Kr. Thann. Dreimorgenbächel s. Hausanbach '. D r e i m ü l e n , abg. Ort. bei Domfessel oder bei Waldhambach Kr. Zabern, U.-E.). D i r m ü l e n 1335. - Zur Grafschaft Lützelstein gehörig. - Bestand noch im 14. Jhdt. Drei Petersteine iName von tres pctraei, drei etwa meterhohe Felsen, bedeckt mit Wappen, Zahlen und Namen, auf der Bezirksgrenze von Unter-Elsass und Lothringen, unweit sw.) Fsths. Colonne, Gde. Aleisenthal, Ka. Bitsch. Die Sage will wissen, dass hier einst drei Fürsten, die alle drei Peter hiessen, nach langem Streite Frieden schlössen. ohne dass einer sein Gebiet verlassen hätte. Genannt werden als diese die Grafen von Lützelstein, Lichtenberg und Zweibrücken-Bitsch. Alündel, Die Vogesen. 8 Aufl. 1S96. S. 151 f. D r e i - S c h ö p f , Hs. u. 3 Sennhttn. (Gde. Wasserburg, Ka. .Münster. Kr. Colmar, O.-E.). 3 E. 4 Hsr. Sollen s. 1700 bestehen. Dreispitz, Vorberg mit 3 Gipfeln, 368,8 m TP, ssw. Alutzig bei Alolsheim. Dreispitz, B. 427,6 m TP, nahe der Bezirksgrenze bei Fsths. Colonne, Gde. Aleisenthal, Ka. Bitsch. Dreispitz, AVcsthang, 360 m, westl. Enchenberg, Ka. Rohrbach, Kr. Saargemünd. Dreistein, Burgruine (Gde. Ottrott, Ka. Rosheim, Kr. .Molsheim, U.-E.). - Das Schloss zu denen dreyen Steinen 1442, 1530. - 623 m. - Reichslehen. Das Schloss bestand aus zwei auf drei Felsen erbauten Burgen, von denen die thalwärts gelegene die stärkere war; den Trümmern nach dem 13. und 14. Jhdt. atigehörig. - D. wurde 1442 durch Kaiser Friedrich III. den Rathsamhausen-Ehnweier zu Lehen gegeben, die es bis zur Revolution besassen. Drei Tische, Name zweier merkwürdiger Felsgruppen auf dem Tännchel (s. d.i zwischen dem Rammelstein und dem Deutschen Hochfelsen. Auf den G r oss e n drei Tischen, auch Ringfelsen genannt, ein Ring und Inschrift: Salus in diluvio Noae. J.J. Becker, AIDCCCLXXIX: eine heitere Erinnerung an die Ringsagen der Vogesen! Vergl. Alännelstein.) Die Kleinen drei Tische dicht dabei. Drille, L a , AI. u. Sgm. (Gde. Russ, Ka. Schirmeck, Kr. Molsheim, U.-E. . 2 E. 1 Hs. - Früher Ganier genannt. Die Mühle und das zugehörige Haus i letzteres im Banne AA'isch, unter dem Namen Croix Sibylle) sind 1860, die Sagemühle i ist 1872 erbaut worden Drince s. COte de Drinee. Drillingen. Dritte Mühle (Heydingermühle), M. (Gde., Ka. u. Kr. Forbach, L.). Früher besonderer A O . der Gde. Forbach, jetzt Theil des A O . Alarienau (S. d.) derselben Gde. Dritte Mühle (Klein-Mühle), AI. Gde. Gross- Rederchingen, Ka. Rohrbach, Kr. Saargemünd, L.). 9 E. 1 Hs. Soll schon im 18. Jhdt. bestanden haben. Drittel-Forbach, Herrschaft, s. Forbach, Herrschalt. Drittelsberg, H., 349 m, westl. Neuweiler, Ka. Lützelstein. Droite-de-Faite s. First. Drulingen, ehem. Ausscnort (Gde, Ka. u. Kr. Forbach, L.i. AVar im 18. Jhdt. Theil der oberen Vorstadt Forbachs und ist erst im Laufe des 19. Jhdts. mit der Stadt verwachsen. D r u i d e n h ö h l e n , sogen., auf dem Odilienberg, s. H e i d e n m a u e r auf dem Odilienberg. Druidenstein, sogen., an dem vom Donongipfel auf der Südseite des Berges nach dem Forslhause führenden Weg. Alehrere regelmässige Aushöhlungen auf seiner Oberfläche, wie sie sich jedoch zu Tausenden auf den Sandsteinfelsen der Vogesen finden, haben dem Stein zu seinem Namen verholten. Druidenstein, sogen., auf dem AA'üstenberg bei Habcracker, s. H e i d e n m a u e r n auf dem AV'üstenberg. Drulingen, Df. (Ka. gl. N. [s. 1793|, Kr. Zabern, U.-E.). 539 E. 114 Hsr. (10 GRe.) - 290 m. - KrHO. Zabern (23,7); HSt. Adamsweiler (7,2). - D r u c t e g i s o m a r c a 713 (Trad. W'iz. , ma. Drüling(e). - Die Gde. umfasst den HO. D. 529 E. 113 Hsr.) und den A O . Drulinger-AIühle; den verschw. O. Ellenbach (z. Th., vgl. Oltweiler und Sieweiler). - P. III. Kl. T. Oeff. Fernsprechstelle (s. 1. Dez. 1900). Stadt- Fernsprecheinrichtung (dgl). A G . (s. 1876), umfassend den Ka. Drulingen. Notar. Gerichtsvollz. Gendarmeriestat. Ortseinn. VerkehrsStA. StEBez. für die Gden. Assweiler, Bärendorf, Berg, Bettweiler, Büst, Drulingen, Durstel, Eschweiler, Eyweiler, Görlingen, Gungweiler, Hirschland, Kirberg, Ottweiler, Rauweiler, Rexingen, Sieweiler, Thal b. Drulingen, Weyer. 2 Kantonalärzte. Armr. (Gründungsjahr unbekannt). Sparkasse (s. 27. Aug. 1884). Wasserltg. (s. 1891). F w . (s. 1878, 1 Spritze). Krgv. (s. 26. Juni 1887). - Filiale der kath. Pfarrei AVeyer. Kirche des hl. Michael. Prot. Pfarrei Augsb. Konf., s. 1852 Sitz, des Konsistoriums (Inspektion Lützelstein) für die Pfarreien Asswciler, Berg, Büst, Drulingen, Durstel Eyweiler, Hirschland, AVeyer. Filiale: Ottweiler. - 2 Oel-mühlcn. Getreidemühle. AVeinhandel. Alitte Okt. Krammarkt. Altes Dorf; schon 713 erscheint die Abtei AVeissenburg daselbst als begütert. Es gehörte zur Grafschaft Saarw e r d e n (s. d.) und fiel bei deren Theilung, 1745, an Nassau- Saarbrücken. Begütert zu D. waren Kloster AVersweiler und Stift St. Blasien in Saarwerden. Ein Hofgut in D., der «Edelhof» genannt, war Besitz der Herren von Steinkallenfels zu Assweiler und wurde 1770 an die Familie AVehrung verkauft. In Folge des 30jährigen Krieges war D. eine Zeitlang ganz entvölkert. - D. war vor der Reformation Pfarrei mit Filiale Sicweiler. 1557 wurde die Reformation eingeführt. Protest. Pfarrei von 1557-1629; dann Filiale der Pfarrei Bockenheim bis 1670, der Pfarrei Lorenzen bis 1674, von 1674-85 wieder eigene Pfarrei. V o n 1686-98 AViederhcrstellung des Katholizismus. lo98 wieder protestantisch und bis 1703 Filiale von Hirschland, seit 1703 endlich wieder eigene Pfarrei mit Filialen Alettingen (1703-1800), Sieweiler (1703-1861) und Ottweiler. Das Patronatsrecht besass die Herrschaft. Die prot. Kirche ist etw^a 1770-1780erbaut worden. Die Katholiken waren im 18. Jhdt. nach AA'eycr eingepfarrt. - Alit dem Bann von D. ist ca. ein Drittel vom Bann des abgeg. Dorfes Ellenbach i s. iL) vereinigt worden. - D. liegt an einem Keltenwege von Zabern nach Saarunion. Neolithische, Hallstatt, La Tcne- und römische Altcrthumsfunde. Keltische Tumuli. Gerne in de w a l d (Oberförsterei Saarunion i 38,9 ha. |