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Show 318 Fröschweilerbäche] - Froidc-Fontainc. (s. 1824). 3 Wasserltgen. tl^C, 94 u. 96 errichtet). - Filiale der kath. Pfarrei Wörth. Schutzheiliger hl. Alichael. - Prot. Pfarrei Augsb. Konf., seit 1802 zum Konsistorium AVerth (zuerst Inspektion Landau, später Weissenburg. gehörig, | mit Filiale Nehweiler. Die Israeliten gehören zum Rab- j binat Hagenau. Jüdischer Friedhof in Gundershofen. F. wird schon 820 erwähnt: Die Abtei AVeissenburg hatte damals Besitz daselbst. F. war im 14. Jhdt. herzoglich lothringisches Lehen der Herren von Ettendorf (und vielleicht bis 1396 zur Hälfte auch der Herren von Lichtenberg) Unterlehner waren damals eine Zeit lang die Krieg von Hochfelden. 1399 wurde F. vom Herzog von Lothringen dem Bisthum Strassburg verkauft. Die Ettendorf blieben aber im Lehnsbesitz. Ihre Unterlehner wurden 1406 die Eckbrecht von Dürekheim. Nach Aussterben der Ettendorf 1409 wurden die Dürekheim direkte Lehnsleute des Strassburger Bisthums und blieben im Besitz von Fröschweiler bis zur Revolution. Das Schloss ist noch heute im Besitz der Grafen Eckbrecht von Dürekheim- Alontmartin. - 1793,22.Dez. wurde der preussischc General Hotze von den Franzosen unter Hoche bei F. geschlagen. F. war in der Schlacht bei AVörth a m 6. Aug. 1870 der Alittelpunkt der französischen \ Stellung und wurde unter grossen Opfern von den Deutschen erstürmt. - 1552 wurde in F. die Reformation eingeführt. Anfangs war das Dorf Filiale der Pfarrei Langensulzbach, seit 1750 eigene prot. Pfarrei mit den Filialen Nehweiler und (1795-1864) Alorsbronn. Patronatsrecht und Zehnten kauften die Eckbrecht von Dürekheim 1540 von der Abtei Selz. Die Katholiken gehörten stets zur Pfarrei Wörth. Die heutige protestantische Kirche (Friedenskirche, geschichtliches Denkmal) ist 1876 erbaut worden, Kaiser AVilhelm I. spendete dazu 24000 Alark, die Landesregierung S000 Alark,die übrigen Kosten wurden durch Beiträge aus ganz Deutschland aufgebracht. - Zahlreiche Kriegergräber von 1870 Denkmal des Inf.-Rcgts. Nr. 58, des 3. Württ. Jäger-Batls. des Inf.-Regts. Nr. S2. G e m e i n d e w a l d (Oberförsterei Lembach) 100.5 ha. - 190-255 m über dem Meer. Aluschelkalk. (Buche, Eiche.) In Besitz der Gde. gelangt wahrscheinlich durch Schenkung von Hanau-Lichtenberg. Reichard, Alax, Bilder aus dem Leben der Dorfgemeinden F. und Alorsbronn. Gütersloh 1889. Fietta, E., Guide du touriste Mir le champ de bataille de F. Strasbourg 1871. Klein, K., Fröschweiler Chronik, Kriegs- und Friedensbilder aus den Jahren 1870-71. [Jubiläumsausgabe.] Nördlingen [1897]. Klein, Kath., Früschweiler Erinnerungen Ergänzungsblätter zu Pfarrer Kleins Fröschweiler Chronik. Alünchen 1S90. [Horning, Frdr.], Die Friedenskirche zu Fröschwciler. Strassburg, Druck von D u Alont-Schauberg 1888. 8°. Einige geschichtliche Alittheilungen über F. und den evang. Kirchenbau daselbst. (Strassb. Ztg. 3. Aug. 1876.) Fröschweilerbächel s. Selzbach 9. F r o h m ü h l Df. (Ka. Lützelstein [s. 1790], Kr. Zabern, U.-E.). 3C6 E. 61 Hsr. (10 GRe.) - 250 m. - A G . Lützelstein (11,5); HSt. Frohmühl (0,3). - F r o n e m ü l i n 1299; F r o h n - m ü h l 1*. Jhdt. - HSt. der Bahnstrecke Mommenheim-Saar-gemünd (s. 20. Nov. 99). StEBez. Lützelstein. Armr. (s. 1866). - Filiale der kath. und prot. Pfarrei Augsb. Konf. in Tieffenbach.- Hausindustrie: Strohhutflechterei, für Firmen. F. wird schon 1299 erwähnt; Graf Hugo von Lützelstein hat damals Gefälle in F. an Alechtild, AVittwe des Ritters Steinlin von AVinstein, verkauft. Gehörte zur Grafschaft Lützelstein (s. d.i, Stabhalterci Lohr. Der N a m e rührt daher, dass im Dorfe eine Frohnmühle war. - 15o0 wurde die Reformation eingeführt. Seit 1564 war F. Filiale der prot. Pfarrei Tieffenbach. Die Katholiken waren gleichfalls nach Tieffenbach eingepfarrt.- Schon u m 1600 werden Eisenschmelzöfen in F. erwähnt, die noch im 18. Jhdt. im Betrieb waren. F r o h m ü h l , Staatswald (Gde. Frohmühl, Ka. Lützelstein, Kr. Zabern, L'.-E.i. 112 ha. Oberförsterei Lützelstein- Nord. (Buche, Eiche, Hainbuche, Birke, Kiefer, Fichte, Tanne, Lärche.) Vogesen- und Buntsandstein. Bis 1452 Domäne der Grafen von Lützelstein, dann von Kurpfalz, seit 1566 von Pfalz-A^eldenz. 1792 vom Staate eingezogen u. s.w. (s. Lützelstein). Die Holzrechte der Gde. F. sind geregelt durch Urtheil des Appellhofes von Colmar vom 12. Alärz 1835. F r o h m ü h l e , AATlr. (Gde. Siersthal [7 Hsr.] und Klein- Rederchingen [ö Hsr.], Ka. Rohrbach, Kr. Saargemünd, L.). 60 E. 13 Hsr. F r a u m u h 1 1771; F r o h n m ü h l e 1779; Frohnerhoff 1817, 1870. Kapelle zu Ehren der allerhl. Dreifaltigkeit. AA'ar ursprünglich nur Alühle der Herrschaft Bitsch (s. d.i. Sie wird zuerst 1750 als • Frohnmühle-> erwähnt. F r o h m ü l l e r w a l d , Staatswald (Gde. Siersthal, Ka. Rohrbach, Kr. Saargemünd, L ) . 341 ha. Oberförsterei Lemberg. Forsthaus AVasenberg. (Rothbuche, Eiche, AVcissbuche, Erle, Esche, Ahorn, Rüster, Aspe, Birke, Pyramidenpappel, Kiefer, Fichte, Tanne, Lärche.) Aluschelkalk. 1631 Frohn-müllerwald. Alte Domäne der Grafschaft Bitsch, welche die Grafen von Zweibrücken 1298 bis 1570 von Lothringen zu Lehen trugen. 1.570 von Lothringen eingezogen. F r o h n a c k e r , AVlr. (Gde. Bärenthal, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.i. 16 E. 2 Hsr. Soll nach 1770 entstanden sein, ist aber unter den 1798 aufgezählten Höfen der Schult-heisserei Bärenthal (s. d.) noch nicht genannt. F r o h n a c k e r h o f , AVlr. (Gde. Oberseebach, Ka. u. Kr. AVeissenburg, U.-E.). 37 E. 7 Hsr. Die Stelle, wo der AVlr. liegt, soll identisch sein mit der schon 967 erwähnten Grenzstelle U u a r a h e s b a c h (AVarschbach). Der Hof war jedenfalls alter Besitz der Abtei AA'eissenburg. Später stand dort die Zehntscheune der Abtei. F. gehörte seit 1545 zum bischöflich speirischen Amte Altenstadt. Harster, Der Güterbesitz des Kl. AVeissenburg i. E. I. II. Progr. Spcier 1893 u. 1894. F r o h n b e r g , franz. la Corbcille, pat. L a C°rbey, Kopf 898,7 m, TP, nahe dem Gfenzkamm, südwestl. Les Minieres bei Grandfontaine, Ka. Schirmeck. F r o h n b e r g , 420 m, an die Ebene herantretender plateauartiger Bergrücken, westl. über Ernolsheim, Ka. Zabern. Auf demselben der T au be n s ch 1 agf c 1 sen, Hühnerfelsen, Spitzfelsen, F r ohnbergfels en und die Heidenstadt (s. d.). F r o h n b e r g f e l s e n s. Frohnberg bei Ernolsheim. F r o h n h o f , verschw. Hf. (Gde. Günsbach, Ka. Alünster, Kr. Colmar. O.-E.i. Schon seit langer Zeit verschwunden. F r o h n m ü h l e , verschw. AI. (Gde. Homburg-Kedingen, Ka. Aletzerwiese, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 1385 von dem Herrn von Homburg verpfändet. F r o h n w a l d , G r o s s e r , Staatswald (Gde. Kammern, Ka. St. Avold, Kr. Forbach, L.). 394 ha. Oberförsterei St. Avold, Forsthaus Alachern. (Eiche, Hainbuche, Buche, Birke, Erle, Aspe.) Keuper und Aluschelkalk. Besitz der Abtei St. Avold unter der weltlichen Herrschaft des Bisthums Aletz, 1581 an Herzog Karl von Lothringen verkauft, der 1586 im Frohnwalde (bois de la Fresne) das Pfarrdorf Kammern (La chambre) gegründet hat. Der Wald blieb immer Do-manialw ald. Froicul I, Hf. (7 E. 2 Hsr.). Froicul II, Hf. (8 E. 1 Hs.), Froicul III, Hf. (8 E. 1 Hs.). (Gde. u. Ka. Gross- Moyeuvre, Kr. Dicdenhofen-AA'est, L.). Sollen 1750, 1712 und 1778 entstanden sein, es scheint jedoch dass einer der drei Höfe Froicul älter ist; denn 1333 schon reversirten Jean d'Orey de Valle, und Alix, Tochter des Thirion von Rombas, seine Ehefrau, an Bar für das Haus Froidcul. Froide-Fontaine, Hsr. (Gde. u. Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 27 E. 7 Hsr. «Zwei tagwan obwendig dem K a l t e n b u r n e n » (gehörten in den Dinghof zu Schnierlach) 1441. Herrschaft Rappoltstein. Froide-Fontaine, AVlr. (Gde. Breitenau, Ka. AA'eiler, Kr. Schlettstadt, U.-E.). S. Kaltenbrunn (Froide-Fontaine). |