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Show Lautenbach Lauterburg. 561 früher Besitz der Abtei Murbach gewesen zu sein, theilweise auch dem Stiftskapitel zu L. eigenthümlich zugehörig. Hürbin, J., Das Kollegiatstift S. Michael zu L. im 15. Jhdt. (In. Hürbin, Murbach und Luzern. Progr. [Luzern 189b.]) Lautenbach. Der Wanderer im Elsass VII, 1894-95, S. 33-3b. N evre m a n d, de, L'ancien chapitre de Lautenbach. (Rev. d'Als. 1863, S. 183-188.) Huot, P., Rapport sur l'ancienne cloche de L., detruite en 18b3. (Bull, de la Soc. p. la cons. des mon. hist. d'Als. 2c s£r. t. III, Mem , S. 54 ff.) Lautenbach, Fsths. (Gde. Lautenbach, Ka. u. Kr. Gebweiler, O.-E.). b E. 1 Hs. Hiess früher Grosssulzbach. 1867 erbaut. Lautenbach, Wlf., s, Andlau 5. Lautenbach, Staatswald (Gde. Lautenbach, Ka. u. Kr. Gebweiler, O.-E i. bob ha. Oberförsterei Gebweiler. Forsthäuser : Lautenbach, Schweighausen. Tanne. Buche, Fichte, Kiefer, Eiche.) Granit und Buntsandstein. Eisenbahn Gebweiler- Lautenbach. War Besitz des Kapitels von Lautenbach. 2. Nov. 17JS9 zum Staatseigenthum erklärt. 14. Jan. 1862 abgetreten an die Gemeinde 383 ha, an die Sägebauern 20 ha, zur Ablösung der Rechte; die an die Sägebauern abgetretenen Flächen sind 1875-1885 vom Staat zurückgekauft worden. Im Grosssulzbachthal wurden 1889-1893 zur Ab-rundung des Staatswaldes 9 ha Wiesen angekauft. Die Gde. Lautenbach hat das Weiderecht ohne Gegenleistung in Folge einer Schenkung der Abtei Murbach. (Urtheil des Tribunals zu Colmar 18. Dez. 1S43.) Lautenbach-Zell, Df. (Ka. Gebweiler [1790-1802 Ka. Sulz], Kr. Gebweiler, O.-E.-. 1422 E. 233 Hsr. (12GRe.) - 400 m. - AG. Gebweiler (7,0); Bhf. Lautenbach (1,3). - Luten-b a c 1257; Lutenbach Cell 1335 ; ma. Zal 1, L ü t te ba ch- Zall. - Die Gde. umfasst den HO. L. (842 E. 128 Hsr.), die AO. Brestenberg, Eck, Engenburn, Felsenbach, Grün, Gusti-berg, Herrenmatt, Köptlen, Löffelseben, Mittlerhaul, Mordfeld, Mühlrain, Niederlauchen, Roll, Sägmatten und Studersmatt, Schützlen, Sengern, Tränk, Vorderlauchen (die früher noch erwähnten AO. Hohenrupf i Wir.) und Mühlmatt zählen jetzt zum HO.), die unbew. O. Hohenrupf (Burgruine) und Husenburgfdgl.) und die verschw. O. Geffenthal (Fsths.) Gigerspflug (dgl.), Hofriedund Husserwald - Sgm.). - StEBez. Lautenbach. Wasserltg. - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Gebweiler (s. 1802); Schutzheiliger hl. Peter und Paul (29. Juni). Das 18b9 errichtete Vikariat ist 1892 nach dem AO. Sengern verlegt worden. Die Lutheraner gehören zur Pfarrei Colmar.- Weberei Marin-Astruc & Cie. (vgl. Bühl), 100 Arb., 25 Pferdekräfte. Gehörte zur murbachischen Vogtei Gebweiler. Der Dinghof gehörte der Kellerei von Murbach. - Die Pfarrei hing bis 1761 von Murbach ab, seitdem zum Dekanat Citra Colles des Baseler Bisthums gehörig. Gemeindewald (Oberförsterei Gebweiler) 227,5 ha. Weisstanne. Im Besitz der Gde. seit Anfang 1800 durch Kan-tonnirung und durch die Revolutionsgesetzgebung von 1792. Lautenbächle s. Wunach 10. Lauter, Die [Lutra b93; fiuvius Luttra 742; Lutera Lutaris, vadum Lutre 7. Jhdt.], früher auch Murg [M u r g a seu et Lutra 737 : M u r g a 996], entspringt bei Merzalben in der Pfalz, tritt auf elsässisches Gebiet nördl. Weiler (2 Brücken, Sgm.) - Weissenburg (13 Brücken, 2 Arme, 2 M.J Walkm.), Altenstadt (3 Brücken, 3 M.), kreuzt die Weissenburg-Landauer Eisenb. (Brückei, Weissenburger Linien (4 Brücken i, Salmbach, Niederlauterbach, Scheiben-hard (Brücke, M.i - tritt nordöstl. Lauterburg (Brücke, M.) wieder auf bayrisches Gebiet und mündet nordöstl. Neuburg i/Pfalz in den Rhein, link. LT. Die Lauter bildet nordwestl. Weiler - 2 km - und zwischen Weissenburg und Lauterburg - 11 km - die Grenze zwischen der Pfalz und dem Elsass - 33,2 km. [Fischereigenossenschaft Weissenburg]. Zuflüsse: 1. Laut erbächel, recht. LT., mündet westl. Weiler, entspringt westl. Klimbach, bildet - 2 km - die pfälzische Grenze - 4,6 km, 2 Brücken. (Zufl.: Siebentheil graben - 1,5 km, bild.t die Grenze gegen die Pfalz.) 2. Wev erbächel, recht. Uf., mündet in Weiler - 1,9 km, 2 Brücken. 3. Allerheiligenbach, link. LT., mündet in Weiler, entspringt in der Pfalz - 0,9 km, 1 Brücke, Weiher. (Zufl.: Buch bach - 0,6 km, 1 Brücken, 2 Weiher.) 4. Hasselbach, link. Uf., mündet westl. Weissenburg, entspringt beim Schi.-, St. Paul - 1,5 km. 2 Brücken. 5. Mark bach, link. LT., Abzweigung zwischen Weissenburg (Papierm.) und Altenstadt (Fbrk. - 2,2 km, 3 Brücken. 6. F orbach, recht. I'f. mündet in Altenstadt, kreuzt die Bahnen - 2,1 km. 3 Brücken. 7. Hardtbach, recht. LT., mündet nürdl. Schleithal, entspringt im Unteren Mundat-Wald - b km, 4 Brücken. 8. Roedergraben, recht. LT., mündet nördl. Schleithal - 3 km, 2 Brücken. 9. Bachstadtergraben, recht. Uf., mündet nördl. Salmbach - 4.5 km, 2 Brücken. (Zufl.: Siegenergraben, mündet südl. Salmbach - 2 km, 4 Brücken ) 10. L a n d b ä c h e 1. recht. LT., mündet nördl. Scheibenhard, entspringt südöstl. Oberlauterbach - Niederlauterbach - 6,6 km, o Brücken. Zufl.: Qualbächel oder Grossgraben, mündet westl. Scheibenhard - 6,9 km, 1' Brücken.) Wolff, G., La Lauter portait au 8e siecle le nom de Murga. Rev. d'Als, 1867, S. 471-472.) Lauterbach -. Nieder-, Oberlauterbach. Lauterbach, Wlf., s. Ehn 2, Falkcnsteinerbach 12. Lauterbacherhof, Hf. u. Zgl. Gde. Reichshofen, Ka. Niederbronn, Kr. Hagenau, U.-E.). 37 E. b Hsr. - Entstand etwa im 15. Jhdt. als Pachthof, später ein Dörfchen. lbbl ein Hof daselbst von Hanau-Lichtenberg in einem Vergleich an das strassburger Domkapitel abgetreten. Im 18. Jhdt. aus 3 Höfen bestehend. Gehörte zum Amte Reichshofen s. d.). Lauterbächel s. Lauter 1. Lauterburg, St. (Ka. gl. N. [s. 1790], Kr. Weissenburg, U.-E.i. 1533 E. 338 Hsr. (18 GRe.; - An der Lauter. 115 m. - KrHO. Weissenburg (19,0); Bhf. L. (1,7). - Villa nomine Lutera 1086 (?); Luterburg 1252; ma. Lauterburg, Lütterburri. - Die Gde. umfasst den HO. L. (1467 E. 331 Hsr), den AO. A m Hafen, den unbew. O. Mariahilfskapelle und den verschw. O. Tribunci (?). Ein Theil der Gde.-Gemarkung liegt im Amtsbezirk Rastatt bei der bad. Gde. Au a. Rh. - P. III. Kl. T. Stadtfernsprecheinrichtung (Umschaltestelle, s. 1900). Bhf. (s. 1876). Hp. Lauterburg-X., d (für Personenverkehr). HSt. Lauterburg-Hafen (nur für den Güterverkehr, s. 1884). Rheinhafen (1884 dem Verkehr übergeben . Oeff. Fernsprechstelle. A G s. 1878, vorher in Selz; zugleich Rheinschiffahrtsgericht), umfassend die Ka. L. und Selz. Notar. Gerichtsvollzieher. Kantonal-Polizeikommissar für die Ka. L. und Selz. Gendarmeriestat. Uebergangssteuer-stelle. Ortseinn. VerkehrsStA. StEBez. für die Gden. L., Neeweiler b. L., Niederlauterbach. Salmbach, Scheibenhard, Schleithal. Oktroi (durch kgl Dekret vom 8. Febr. 1837). 1874 wurde hier ein Lehrerseminar gegründet, aber schon 1876 nach Oberehnheim [s. d.] verlegt.) Präparandenschule (eröffnet Ostern 1873). Regenstat. (am Hafen, 110 m). 2 Aerzte, darunter 1 Kantonalarzt. Apoth. Bürgerhospital < gegründet vor 1500, 38 Betten, davon 32 für Kranke und Sieche, 1 für Waisen, 5 für Pensionäre; Grundbesitz 44,15 ha, worunter 21- ha Wald-. Armr. (s. 1823; Grundbesitz 1,32 ha). Sparkasse (s. 1887). Oeff. Vorschusskasse (s. 1888). Sehlachths. (s. 1876 . Verbds-Fw. (s. 1893, 1 Spritze). Krgrv. (s. 24. Juli 1.887.. - Kath. Pfarrei IL KL, Deka nat (s. 1S02), umfassend die Pfarrei L. und die Hilfspfarreien Neeweiler b. L., Niederlauterbach, Salmbach, Scheibenhard. (Bis 1879 gehörte auch die Pfarrei Schleithal dazu, die dann zum Dekanat Weissenburg kam.) Schutzheiliger der Pfarrei die hl. Dreifaltigkeit (1. Sonntag nach Pfingsten), der Gde. der hl. Antonius, Abt. Südl. vom Orte die Mariahilfskapelle (s. d... Filiale der prot. Pfarrei Augsb. Konf. in Niederrödern. Rabbinat (s. 1816). Sprengel: 36f |