| OCR Text |
Show 532 Kötzingen StEBez. Pfirt 1. Wasserltg. 1891/92 erbaut). - Kath. Hilfspfarrei des Dek. Pfirt s. 1802, Schutzheiliger hl. Leodegar (7.Okt.c Ausserdem eine Kapellederschmerzh.MutterGottes. Filiale war bis 1820 Mörnaeh, das dann selbständige Pfarrei wurde. Die Lutheraner gehören zum Vikariat Mülhausen, die Reformirten zur Pfarrei Altkirch. - Kalksteinbruch. Kleine Oelmühle. K. gehörte zum Meierthum Mörnaeh der Herrschaft Pfirt. Begütert war die Abtei Lützel, die 1292 Güter in K. von Heinrich von Zäsingen gekauft hat. 1400 und 1456 huldigte Johann von Boncourt den von Hasenburg (Asuel) für Güter in K. Der Zehnt gehörte dem Bisthum Basel, wurde im 12. Jhdt. den Mörsberg verpfändet für die Burghut in Pruntrut, 1305 wieder ausgelöst. - Die Pfarrei gehörte zum Landkapitel Eisgau, dazu gehörte Mörnaeh. Den Kirchensatz hatte der Bischof von Basel. Früher war hier auch eine der Jungfrau Maria und der hl. Katharina geweihte Kapelle. - K. liegt an einer Kelten- nachmaligen Römerstrasse von Pruntrut über Volkensberg nach Burgfelden. Römische Funde, bestehend in Substruktionen, Gefässresten mit Stempeln, u. s. w. Der Kirchthurm stammt aus dem 12 Jhdt. Die Kapelle ist ein spätgothischer unbedeutender Bau. Gemeinde wald (Oberförsterei Pfirt) 159,3 ha. (Tannen und Buchen.) Grösstentheils alter Besitz der Gemeinde; der Rechenwald (ca. 3 ha durch Kauf erworben. Kötzingen, Df. (Ka. Landser [s. 1794], Kr. Mülhausen, O.-E.). 343 E. 93 Hsr. .10 GRe.) - 295 m. - AG. Sierenz (5,li; Bhf. Sierenz (5,7>. - Cözingen 1166/79; Kötzingen 1303; ma. Chätzigge. - Im Gebiete der Gde. lag der verschw. O. Gutzweiler. - Ortseinn. StEBez. Sierenz. - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Landser (s. 1802). Schutzheiliger hl. Leodegar i7. Okt.). Die Lutheraner gehören zur Pfarrei Colmar. - 2 Oelmühlen. War habsburgisches Stammgut; gehörte zur österreichischen Herrschaft Lands er (s.d.., Amt Ober-Landser. Im 12. Jhdt. zuerst erwähnt. 1283 erscheint Kloster St. Leonhard zu Basel in K. begütert. - Kirchlich gehörte das Dorf zum Landkapitel Inter Colles des Bisthums Basel. Kirche St. Leodegar. Das Patronatsrecht besass die Baseler Dompropstei. - K. liegt an einem alten Wege von Altkirch ! nach Sierenz und Kembs. Gemeinde wald (Oberförsterei Mülhausen 14,4 ha. Koeurve. Wir. Gde. Urbach, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E. i. 8 E. 2 Hsr. Ein t a g w a n matten im thälin genannt Kurbins gut 1441; Petite forest qui s'apelle vulgui-rement le Coeurueue 1702. Patois: K ö r we je. Kogenheim, Df. (Ka. Bcnfeld [s. 1790], Kr. Erstein, U.-E.). 1142 E. 209 Hsr. (12 GRe.) - 160 m. - AG. Benfeld (6,1); HSt. K. (0,7). - G ag ynheim 742; Chagenheim 1135; ma. Kojne. - P. T. HSt. (s. 1840). StEBez. Benfeld. Armr. (Gründungsjahr unbek.). Fw. (s. 1891, 2 Spritzen). - Bewässerungsgenossenschaft is. 1868). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Benfeld is. 1802). Schutzheiliger hl. Leodegar '7. Okt.). Die Protestanten gehören zur Pfarrei Benfeld. - Fischerei. Papierfabrik (Aug. Brucker). Hausindustrie: Weberei, Socken- und Haarnetzstrickerei, für Firmen Erheblicher Tabackbau. K. wird 742 zum ersten Male erwähnt. Die Abtei Weissenburg war damals dort begütert, 788 auch die Abtei Fulda. Im 11. Jhdt. hatte die Abtei Ebersmünster einen Hof zu K., der ihr noch 1224 bestätigt wurde. K. gehörte zum Territorium des Strassburger Bisthums (Amt Benfeld). Das j Schloss dagegen war reichsritterschaftlich und als Lehen der Herrschaft Rappoltstein 1320 und noch 1465 im Besitz dir von Ansolsheim, dann der Dambach, der Uttenheim zum Ramstein, nach deren Aussterben (1676) es in die Hände der Heus kam, die es 1725 den < .laubitz verkauften. 1777 kam es in den Besitz der Dietrich. Nach andern urkundlichen Nachrichten waren Burg und Burgstall zu K. als bischöflich - Kohlholz. strassburgisches Lehen von 1441 bis 1676 in den Händen der Uttenheim zum Ramstein und wurden danach vom Bisthum eingezogen. Adliges Geschlecht die Kress von Kogenheim, bischöfliche Lehnsleute, 1549 ausgestorben. - Kirchlich gehörte K. zum Landkapitel Benfeld. Schon 1135 als Pfarrei erwähnt. 1464 Rektorat, Plebanat und Primissariat, welches im 16. Jhdt. mit der Pfarrei vereint wurde. Zehnten und Patronatsrecht besassen 1394 die Schweighausen, seit 1415 die Waldner, und zwar bis 1727 als Unterlehen der Gliers, dann der Bollweiler und der Fugger (seit 1617), seit 1727 als Eigenthum. Weisthum von 1286. Gemeindewald (Oberförsterei Erstein) 204,8 ha. (Eiche, Hainbuche, Erle, Esche, Ulme, Espe, Weide, Dornen und sonstige Straucharten.) Factum pour les Habitans et Communaute de K. Deffendeurs et ineidement Demandeurs contre les Habitans et Communaute d'Epfig. [O. O. 1742.] fol. (Vgl. auch die Litt. bei Eplig.) Flaxland, J. F., Un mot ä propos de la Society des arrosants de Kogenheim. (Rev. d'Als. 1868, S. 19-27.) Kohbach s. Mossel 6, Mossig 20. Kohlbach s. Mossig 17, Rothbach (Moder) 10, Saar 32. Kohlbächel, Fsths. (Gde. Erlenbach, Ka. Weiler, Kr. Schlettstadt, L'.-E.). S. Ungersberg, Fsths. Kohlberg s. a. Gross-, Klein-Kohlberg. Kohlberg, H. 396 m, östl. Hindiingen, Ka. Hirsingen, Kr. Altkirch. Kohlberg, 772,7 m, südwestl. Ausläufer des Kuppel-thannkopfes s d. . östl. Oberburbach. Ka. Thann. Kohlberg, Nordhang des Mollberges (s. d.) gegen das Breuschthal, südl. der Eisenbahnhaltestelle Heiligenberg. Kohlberg, die südöstl. Fortsetzung des Kleinen Donon. (s. Donon), 910,8 m TP, der südöstl. niedrigere Gipfel 866,6 m, nördl. Schirmeck. Kohlberg, 7CM m, der breite nördl. Ausläufer des Schneeberges gegen das Mossigthal, südl. Engenthal, Ka. Wasselnheim. Kohlberg, 365 m, östl. von Klumpenhof, Gde. Sturzelbronn, Ka. Bitsch. Kohlberghöhe, südl Glaserberg. Kohlenbach S. Kannerbach 10. Kohlenberg, H., TP bei 216,6 m, östl. Waldolwisheim Ka. Zabern. Kohlenberg, H., 234,5 m, westl. Landersheim, Ka. Maursmünster, Kr. Zabern. Kohlenberg, H., 289,6 m TP, zwischen Wir. St.- Franz und Monneren, Ka. Metzerwiese, Kr. Diedenhofen-Ost. Kohlenberg, bewaldeter Rücken, 288 m, nördl. Waldweisdorf, Ka. Sierck, Kr. Diedenhofen-Ost. Kohlengiessen s. Moder 29, Sauer 26. Kohlengraben s. Selzbach 22. Kohlengrube, Wir., s. Schacht (Kohlengrube). Kohlengrube, verschw. Hs. (Gde. Freimengen, Ka. St. Avold, Kr. Forbach, L.i. 1900 niedergerissen. Kohlengrube, Bei der, Hs. (Gde. Merlenbach, Ka. und Kr. Forbach, L. . 5 E. 1 Hs. 1878 erbaut. Kohlenschlagweiher, 4 Weiher im Larggebiet 1,5 km südl. Ueberstrass, zus. 0,8 ha. Fischerei. Werden alle 6-10 Jahre abgelassen und 2 Jahre lang bebaut. Privatbesitz. Abfls.: Graben ohne Namen zur Larg. Kohlerberg, Südwesthang gegen das Burbachthal, zwischen Ober- und Niederburbach, Ka. Thann. Kohlgrube, Hs. (Gde. Kirchberg, Kr.. Masmünster, Kr. Thann, O.-E.). 12 E. 1 Hs. U m 1779 erbaut. Kohlgrubenkopf, 927,2 m, in dem vom Stiftkopf in nördl. Richtung ausziehenden Bergsamme, südsüdöstl. Mollau, Ka. St. Amarin, Kr. Thann. Kohlhaukopf, 970 m, auf der Kreisgrenze von Colmar und Rappoltsweiler, nördl. Sulzern bei Münster. Kohlholz, Fsths. (Gde. u. Ka. Markolsheim, Kr. Schlettstadt, U.-E.). 1 E. 1 Hs. 1893 erbaut. |