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Show Busbach - Buschborn. 153 Jakob Bernheim (s. 1899), 200 Arbeiter. Anlage zur Vernichtung von Thierkadavern. Der AVeiler führt seinen Namen von Seb. Burtz, der 1779 auf der Stätte des heutigen AVeilers eine Ziegelei errichtete. Der AA'eiler als solcher ist erst s. etwa 1*5o entstanden. B u s b a c h (auch Hackenberg gen.), Herrschaft. Luxemburgisches Lehen; erstreckte sich auf den Pfarrsprengel der Kirche auf dem Hackenberg; umfasste die Gemeindi banne von 1. Bidlingen Schloss Busbach, zerstört, jetzt Bussbacherhof, Dorf Bidlingen). 2. B ü d i n g e n (Ka. Aletzer-wiesei z. Th. (Dorf Büdingen. AVeiler Elzingen z. Th.). 3. Diesdorf z. Th. (Dorf Stückingen z. Th.i. 4. H ü n t ing e n. 5. K ö n i g s m a c h e r n z Th. (Dorf Metrich z. Th., der übrige Theil war lothringisch). 6. L de in z. Th. (Dorf Klein-Breisdorf z. Th., der übrige Theil des Bannes war lothringisch). 7. AVeck ringen (Dorf AVeckringen, Dorf Hellingen, Kirche und Schulhaus Hackenberg ,8. AVeimeringen z. Th. (einige herrschaftliche Rechte). - Die Herrschaft B u s b e r g oder H a c k e n b e r g (s. d.) wurde lbd2 noch zur Probstei Königs-machern gerechnet, war aber gleich den unmittelbaren Lehen von Luxemburg längst mit der Hochgerichtsbarkeit ausgestattet und in der Ritterschaft vertreten. - Busbach wtir bis 1002 Königsgut und wurde damals von Kaiser Heinrich IL dem Ritter Gezo geschenkt (6 Höfe de predio nostri juris B.») Später k a m es in Besitz der Familie de Walcourt, dies, d em ll.Jhdt. in Merzig, Aloncler, Freisdorf, Fentsch und Oettingen Besitz hatten, von welchen sich Gerhard 1050 von Oettingen, Wyrich 1180 von Fentsch (Fontois) nannten. B. erscheint auch im lö.Jhdt. als Lehen von Fentsch, während ein Theil des Besitzes mit Freisdorf verbunden war. 1375 verpfändete Johann von Numagen, Erbe der Herren von A'aha, seinen Besitz in Büdingen. Hellingen, AVeckringen und Elzingen dem Johann von Perl (aus dem 1 Luise Sierck?). 142° und 1494 gehörten diese Dörfer den Herren von Püttlingen, beerbt von Fulko von Ellentz. 1499 wird Hans Schiöder von Lachen Herr (Alitherr?) von B. genannt. Durch Heirath mit der Erbtochter Alargarethe von Ellentz erhielt Heinrich von AVarsberg u m 1500 «Buschbach und Freisdorf, welche Güter wieder durch Heirath an die Faust von Stromberg übergingen. 1676 war Karl Ludwig von Schauenburg zu Berwart Herr von Busbach. Bald darauf kam die Herrschaft an die Herren von Eltz zu Oettingen und Fentsch (s. Oettingen, auch St. Regula, Probstei). [dPr.] Buschbacherhof,Hf.( Gde. Bi dl ingen.Ka. Aletzer wiese, Kr. Diedenhofen-Ost, L.i. 3 E. 1 Hs. - B u o c h b a c h in comitatu Becelini (Moselgau) 10C2; B u s s b a c h 1494; Bisb a c h 1742. - Der heutige Hof steht auf der Stelle eines alten zerstörten Schlosses; er war Sitz der L e h e n s herrschaft B u s b a c h (s. d.c Bei der Eltz'schcn Familien-theilung von 1715 kamen zwei Drittel von Buschhach an die beiden älteren Töchter, Stiftsdamen in Bouxieres bei Nancy i, von welchen sie an den Neffen Philipp Karl von Hunolstein übergingen (1758). Das übrige gehörte denen von Dalscheit 1725-1745. 1794-1796 wurde die Herrschaft als Nationalgut verkauft. - Römische Reste zwischen dem Pachthof und dem Bidlingerweg. A'oin alten Schlosse sind nur wenige Spuren vorhanden. B u s c h , abg. Ort bei Rimsdorf (Ka. Saarunion, Kr. Zabern, U.-E.). Buscherol 14. Jhdt., später Buschert, vermuthlich vor dem 17. Jhdt. abgegangen. Bann kam an Rims-dorl - S. Buscherhof, AVlr. B u s c h b a c h , Df. Ka. [s. 1790] u. Kr. Forbach, L.). 521 E. 117 Hsr. (12 GRe.) - 265 m. - A G . Forbach (3,9); Bhf. Hundlingen (6,2). - B u s b a c h 1296; B u s p a c h 1361 • Buschhach 1525. - Die Lide, umfasst den H O . B. (508 E. 114 Hsr.), die A O . Niedermühle (Jungsmühlei und Obermühle; die verschw. O. Grünenthurmstätte, Obermühle (Biethmühle). - StEBez. Forbach IL AVasserltg. (s. 1856). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Forbach (s. 1804). Kirche zu Ehren Alariä Himmelfahrt lö. Aug.. - Kalkbrennerei; kleine Getreidemühle Hausindustrie: Seidenweberei, für Firmen in Saargemünd und Zweibrücken. IL gehörte zur Hallte zur Herrschaft Forbach, die andere Haiti, früher wohl Besitz des Stiftes St. Arnuald) war Saarbrück isch und ist wahrscheinlich 1581 an Lothringen abgetreten (1684 Buschbach ci-devant empire) und dann als besondere Herrschaft zu Lehen gegi bi n worden. Der Antheil von Forbach scheint im 15. Jhdt. durch Arnold von Sierck für diese Herrschaft erworben worden zu sein. Bei den Erbtheilungen von 1517 und 1618 ist Busch-bach mit dem herrschaftlichen Gerichte unvertheilt geblieben. 1565 aber fand ein Tauschvertrag zwischen Johann, Herrn von Hohenfels. und Philipp von Leiningen statt, durch welchen dem ersteren das Viertel von Forbach gegen das A'iertel der Herrschaft Buschbach überlassen wurde. 1779 waren die Bewohner von B. noch von der Subventionssteuer tm Lothringen frei. - Das herrschaftliche Gericht, welches direkt unter dem Parlament von Nancy stand, bestand bis 1751. - B. war vor 1804 Pfarrei des Aletzer Archipr. St. Ar- ' nuald. Der Kirchensatz, welcher zuerst zur Herrschaft Buschbach gehört zu haben scheint, wurde spater durch die Herrschaft Forbach erworben. G e m e i n d c w a l d 35,2 ha Oberf. Saargemünd . Dupriez, R., Du Hieraple ä Bousbach. (Journ. de la Soc. d'arch. lorr. 26, 1877, S. 124-126. B u s c h b a c h , Wlf., s. Albe 7, Saar 16. B u s c h b a c h e r h o f Bussbacherhof), frühere Bezeichnung für den Sitz der Herrschaft Busbach und für dieses selbst (s. d.), s. auch Fentsch (Herrschaft' und St. Regula 'Probst, i B u s c h b a c h e r M ü h l e , verschw. AI. 'Gde Hilsprich, Ka. Saaralben, Kr. Forbach, L. . 1885, nachdem ein Theil eingestürzt war, vollständig abgerissen. B u s c h b o r n , l>f. (Ka. u. Kr. Bolchen, L.c (179,1-1802 Ka. Luhein.i 393 E. 104 Hsr. (10 GRe.' - 350 m. - A G . Bolchen (10,4 ; Bhf. Bolchen (10,7). - B u s p o r n u m 1121; Besperon 1361; B o u c h e p o r n 1869. - P. F. StEBez. Bolchen IL AVasserltg. (1883 verbessert). - Kath. Hilfspfarrei , des Archipr. Bolchen (s. 1804). Kirche des hl. Remigius (1. Okt.). Die Protestanten gehören zur Pfarrei Augsb. Konfession in St. Avold. - 16 kleine Sandsteinbrüche. AVar Dorf und Sitz einer Herrschaft, Aleierei der Abtei St. Avold, Kirchengut mit ganzer Gerichtsbarkeit in dem Bailliage A'ic; zur Herrschaft gehörten Buschborn, Bisten, Oberwiese, Niederwiese zum Theil und Porcelette. Die A'ogtei. welche ehemals die von Warsberg-Rollingen inne hatten, wtir 168n noch zwischen den Familien von Soetern, Kerpen und Kriechingen getheilt. Diese hatten sie damals dem Abraham Alangin verpfändet. Die Vogteiherrschaft, mit welcher 100 Quart Korn als jährliche Rente verbunden waren, mit Grundbesitz, war 1714-1723 im Besitze der Familie Georges, dann der Bertrand 1736- 1765), welche sich von Buschborn nannten. - A m 24. Juli 1870 wurden Theile der Division Montaudon vom Korps Bazainc) nach B. verlegt. - 13. war vor 1802 Pfarrei des Archipr. St. Avold und hatte bis 1755 Zimmingen, bis lsoj Bisten-im-Loch und Alemersbronn, bis 180S Oberwiese (1804-8 auch Xiederwiese) als An- ; nexen. Ursprünglich soll B. zu der alten Pfarrei Wellingen (s. d.i gehört htiben. Der Kirchensatz, welcher ursprünglich Besitz der Abtei Lubeln wtir, wurde vom Abt Pontius 1250-1260) d em damals gegründeten Stifte von Oberhomburg j geschenkt, später ist er, gegen den von Beningen, durch das Stift der Abtei St. Avold überlassen worden. - Neolithische Funde iStcinmeissel c Römerstrasse Aletz-Saarbrücken. Beim Bau der Kirche wurden im 18. Jhdt. verschie- . dene römische Reste gefunden, so Mosaikböden, Substruc-tionen, ein bronzenes Alinervtibildchen und zahlreiche Alünzen. G e m e i n d e wald von Buschborn, Bisten im Loch, Nieder- und Oberwiese s. Bisten i. L. |