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Show Hundsbach Hunnenfels. 471 Schulhaus der Gde. wird von den Alädchen aus Hundsbach und Hausgauen besucht, während alle Knaben beider Gden. nach Hausgauen zur Schule gehen. AVasserltg. (s. 1892). - Kath. Hilfspfarrei des Ka. Altkirch (s. 1802). Schutzheilige St. Odilia (14. Dez.). Filiale: Hausgauen (s. 1802) mit Kapelle des hl. Briccius (s. Hausgauen und St. Britzgen). Die Lutheraner gehören zum Vikariat Mülhausen, die Reformirten zur Pfarrei Altkirch. - Kleine Getreidemühle mit Wasserkraft. H. war HO. des Aleierthums im Hundsbacherthal der österreichischen Herrschaft Alt kirch, welches die Dörfer Berenzweiler. Emiingen, Franken, Hausgauen, Heiweiler, Hundsbach, Pettingen, Schwoben, Tagsdorf, AValbach, AVal-heim, Weiler, AVittersdorf und Zassingen umfasste. Begütert das Domkapitel von Basel 1193. Das Spital von Moutiers-Grandval hatte Antheil am Zehnten, der vom Eigen des Volmar von L'ncebach herrührte. - H. besass 1441 zwei Pfarreien, die zum Landkapitel des Sundgaus gehörten. In der untern, die St. Alartin geweiht war, hatte die Aebtissin von Alasmünster den Kirchensatz, die Schutzpatronin der oberen war St. Odilia, die Collation hatte der Baron von Offenburg. Der Pfarrer von Oberh. desservirte auch AA'al-bach (s. d.). Hundsbach oder Riesenbach, Wlf, s. Thalbach 11. Hundsbrunnen, Sgm. (Gde. Ottrott, Ka. Rosheim, Kr. Alolsheim, L'.-E.). 8 E. 1 Hs. Soll seit dem Ende der sechziger Jahre des 19. Jhdts. bestehen. Hundshof, Fsths. (Gde., Ka. u. Kr. Hagenau, U.-E.). 2 E. 1 Hs. 1S44 erbaut. Hundshof, AVlr. (Gde. Ka. u. Kr. Hagenau, U.-E). 138 E. 21 Hsr. Besteht seit Anfang des 19. Jhdts. Hundskopf, franz. Tete du chien, 1237 m, TP, in dem vom Rheinkopf (Grenzkamm) zum Grossen Belchen ziehenden Seitenkamm, westl. über Alelkerei Aloorfeld (Alordfeld). [der hundtswasen 1550]. Hundskopf, 1235,5 m, in dem vom Rheinkopf (Grenzkamm) südöstl. zum Grossen Belchen ziehenden Seitenkamm, zwischen Schweiselkopf und Breitfirst gelegen. Hundskopf, der westliche Theil des schroffen Felsrandes am südlichen Ausläufer des AVustwiller Berges, 2 km nordöstl. Bitsch, vom Vog.-Club zugänglich gemacht und mit Tischen u. s. w. versehen. Hundskopf, Grosser, 370 m, Kleiner, 340 m, östl. Fsths. Langenweiher, Gde. Sturzelbronn, Ka. Bitsch. Hundsmissrunz s. Kleine Fecht 1. Hundsprung oder Geisenstal 1, Osthang des Breitschlosses (s. d.). Hundsrücken, H., ca. 300 m, zwischen Zimmersheim und Habsheim, Kr. Alülhausen. [vff dem hunczruck 1495; jm hundtzrückhenn, im huntzruckenberg, 15ö0 bis 1570; auf dem huntsr ticken 1766]. Hundsrücken (AIB. Hunsrücken), 740 m, Einsattlung zwischen östl. Kuppelthannkopf (880 m) und westl. den Ausläufern des Rossberges, Pass zwischen Bitschweiler und Oberburbach, Ka. u. Kr. Thann. [Hundsruggen, Hundtsrucken 1550; huntsroucken 1731J. Hundsrücken, 1191,9 m, Kopf in dem vom Rheinkopf (Grenzkamm) zum Grossen Belchen ziehenden Seitenkamm, Ausgangspunkt eines in südwestl. Richtung nach Ranspach im Thurthal abzweigenden schmalen Bergrückens. Hundsrücken, ca. 770 m, östl. Ausläufer der Seel-burg s. d.). am obern Ende des Bilstcinthales. Hundsrücken, Höhenrücken, 330 m, im Zuge der Strasse Bingen-Kürzel, auf der Grenze der Kreise Aletz und Bolchen. Hungerbach oder Kadenbronnbach s. Saar 45. Hungerberg s. a. Grossenleischerhof. Hungerberg, 325,5 m, A'orhügcl zwischen Singrist und Dimbsthal, Ka. Alaursmünster. Hungerberg, franz. Malcöte, B., 807,8 m, nördl. des Forsthauses Petersberg (St. Pierre>, zwischen Plaine-thal und der Bezirksgrenze von Unter-Elsass und Lothringen. Hungerberg, IL. 225,2 m, nördl. Dunzenheim, Ka. Hochfelden, Ldkr. Strassburg. Hungerberg, H., 239,7 m, südl. Geisweiler, Ka. Hochfelden, Ldkr. Strassburg. Hungerberg, II südöstl. Säsolsheim, Ka. Hochfelden, Ldkr. Strassburg. Hungerberg, H„ 186,4 m, südl. Bilwisheim, Ka. Brumath. Hungerberg, 210,7 m, TP. A'orhügel östl. St. Johann bei Zabern. Hungerberg, H., westl. Büsweiler, Ka. Buchsweiler, Kr. Zabern. Hungerberg, H., TP bei 318,1 m, östl. Hirschland, Ka. Drulingen, Kr. Zabern. Hungerhardt, Fsths. (Gde. Alutterhausen, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.). 3 E. 1 Hs. 1869 erbaut. Hungerloch, Sennh. M,de. Sulzern, Ka. Alünster, Kr. Colmar, O.-E.». 1 Hs. Entstehungsjahr unbekannt. Hungerplatz, Fsths. (Gde. Andlau, Ka. Barr, Kr. Schlettstadt, U.-E.). 6 E. 1 Hs. U m 1815 erbaut. Hungersberg, Priv.-Fsths. (Gde. Türkstein, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.). 3 E. 1 Hs. AA7ar bis um 1892 ein Hof Namens AI a 1 c ö t e, wurde dann in ein Forsthaus umgebaut. Hungershof, Hs. (Gde. Oberwiese, Ka. u. Kr. Bolchen, L.). 1 Hs. lS3ö erbaut. Hungerstein (Ungerstein), ehem. Burg (Gde., Ka. u. Kr. Gebweiler, O.-E.;. bürg zu Hungerstein 1250; Ongerstein 1254. Alurbachisches Lehen im Besitz eines nach der Burg benannten Geschlechts, das zuerst 1179, dann (Conradus de H.), 1210 erscheint, 1303 unter den Rappoltsteinischen Alannen genannt wird; der Letzte des Namens wurde 1487 auf Anstiften seiner Gattin, der berüchtigten Kunigunde von Gielsberg, ermordet. Nach Aussterben der Familie wurden die Zündt von Kenzingen mit H. belehnt, die 1505-1655 Lehnsbriefc erhielten und Anfangs des 18. Jhdts. das Schloss ohne Zustimmung der Abtei Alurbach verkauften, weshalb der Gerichtshof in Colmar 1734 das Lehen für heimgefallen erklärte. 1806 verschwanden die letzten Reste der Burg. F r a n z, G., La dame de Hungerstein. (Rev. d'Als. 2e ser. 2, 1861. S. 28-35.) |Auch bes.:] Guebwiller 1865. Hunkirch, Df. (Ka. Albesdorf [s. 1790], Kr. Chäteau- Salins, L.). 389 E. 105 Hsr. (10 GRe.) - 245 m. - AG. Albesdorf (9,7); Bhf. Insmingen (7,1). - Ho enki rc h e 1125; Hunkirch 1324; Honquiriq 1715. - StEBez. Albesdorf. Fw. (s. 1881, 1 Spritze). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Albesdorf (s. 1802). Kirche des hl. Johannes des Täufers (24. Juni). - Getreidehandel. H. gehörte zu der Aleierei Insmingen, 'früher Kastellanei Alörsberg). Es wird 112.5 unter den Ortschaften aufgeführt, welche früher zur Abtei St. Denis gehörten und durch A'ergleich gegen das Priorat Zellen (s. d.) dem Grafen von Alörsberg überlassen worden sind. 1324 hatten dort die Herren von Finstingen Besitz. Der Ort wurde im 30jährigen Krieg zerstört und blieb über 30 Jahre lang verlassen. - H. war ursprünglich selbständige Pfarrei des Archipr. Alörchingen, wurde 1631 mit der Pfarrei Insmingen vereinigt, dann 27. Juli 1747 wieder zur selbständigen Pfarrei erhoben. Den Kirchensatz hatte der Prior von Insmingen. Genie in de wald (Oberförsterei Albcsdorf) 108,9 ha. (Mittelwald. LTnterholz vorwiegend Hainbuchen. Oberholz vorwiegend Eichen.) Der AVald wird schon 1631 als Besitz der Gemeinde erwähnt. Hunkler-Wiesenbach s. Hornbach 5. Hunneberg, H., 371.S m, TP, westl. Gaubivingen, Ka. und Kr. Forbach. Hunnenfels bei Bitsch s. Hurenfels. |