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Show Attenschweiler - Ali' onville. n Frankreich rcunirt, im Frieden von Ryswyck jedoch wieder an das Reichabgetreten; erst 1793 mit der französischen Republik vereinigt. Das alte Schloss 1561 erneuert, 1839 abgetragen. - Kirchlich gehörte A. vor der Reformation zum Bisthum Metz und zur Pfarrei Lohr. Später waren die Katholiken nach Tieffenbach eingepfarrt. 1558 wurde die Reformation eingeführt. Seitdem protest luther.) Pfarrei, deren Patronatsrecht der Herrschaft zustand. Kirche 1723-24 erbaut. Seit 1776 auch reformirte Kirche und Pfarrei, gegründet durch den reformirten Cathcart v. Carbiston (s.o.). Reform. Pfarrhof 1782 erbaut. Assweiler Bannbueh von 1760; Civil-akten von 1710 ab. Die reform. Kirchenbücher reichen bis 1853 zurück. - A. liegt a m Keltenwege von Lützelstein nach Saarunion; neolithische Funde. G e m e i n d e wald: 18,45 ha. Nachdem die ehemaligen herrschaftlichen Waldungen von Assweiler 1819 in andere Hände übergegangen waten, sind die Waldrechte der Gde. Assweiler durch den Appelhof in Colmar. 20. Juli 1827, fest- _ stellt worden. Ein weiterer Streit mit den Waldbesitzern ist 1834 zu Gunsten der Gemeinde entschieden worden, die bald darauf gegen Ueberlassung von 60 Morgen vom Stangenwalde und 70 Morgen vom Hinterwalde auf ihre Waldrechte verzichtet hat. Fischer, D.. Die ehemalige Herrschaft Assweiler im Kreis Zabern iS.-A. aus der Alsatia.) Mülhausen 1876. .Schlosser, Ausgrabungen in der lutherischen Kirche zu A. iMitth. der Ges. für Erh. der Gesch.-Alterth. im Lis.iss. 2. F. XVIII. 1. 1896, S. 1*-3*.) Attenschweiler, Df. > Ka. Hüningen [seit 1790], Kr. Mülhausen, O.-E.'. 572 E. 116 Hsr. (12 GRe.) -360 m. - A G. Hüningen (11,0); Bhf. St. Ludwig (9,0). - H a d m a n s w i l er 11"". Attenswilre 1311, ma. Atterschwüle r. - Zwischen A., Niederranspach und Obermiehelbach lag der verschwundene Ort Weiler (Melwiller). -StEBez. Blotzheim. - Kath. Hülfspfarrei des Dekanats Hüningen seit 1802). Schutzh.: hl. Valentin (7. Jan.). Die Lutheraner gehören zur Pfarrei Colmar. - Oelmühle. Habsburgisches Stammgut; gehorte zur österreichischen II rrschaft Landser s. d.), Amt Ober-Landser, Gericht Obermiehelbach. Die Ahtei Lützel war in A. schon im 12 Jhdt. begütert; sie besass auch den Dinghof daselbst (Weisthum des 15. Jhdts. . 1210 hatte auch Kloster Murbach Besitzungen in A. - Kirchlich gehörte das Dorf zum Landkapitel Leimenthal des Bisthums Basel. Die Kirche- St Valentin) wurde 1254 durch Papst Innocenz IV. der Abtei Lützel incorporirt, die Pfarrei seitdem durch einen Reli-n der Abtei pastorirt. 1334 wird eine Kapelle St. Romani in A. erwähnt. Die Kirche ist spätgothisch und einfach ; ibenso der Taufstein und das Beinhaus. Glocke von 1093. G e mein d e wald: 87 ha (Oberförsterei Mülhausen). Atthalin, M. Gde, Witteisheim, Ka. Sennheim, Kr. Thann, O.-E.'. Frühere Bezeichnung der Mühle bei W., die jetzt keinen besonderen Namen trägt. Attiloncourt, Df. (Ka. u. Kr. Chäteau-Salins L.). (1790 - 1802 Ka. Bioncourt.) 109 E. 47 Hsr. (10 GRe). - 102 m. - AG. Chäteau-Salins (12,7); Bhf. Chambrey (7,3). - Adte-lancurte 875, Ateloncourt 1460; Atheloncourt 1600; ma. Otionco. - StEBez. Vic. Wasserltg. s. 1863). Fw. s. 1891, 1 Spr.). - Annexe der kath. Hilfspfarrei Bioncourt. Kapelle zum hl. Laurentius. (10. Aug.), erneuert 1S09. - Geschäftssprache französisch. A. war Dorf der bischöflichen Kastellanei Vic is. d.). In Attiloncourt war schon 875 die Abtei Ste. Glossinde begütert, 1139 hatte sie noch dort Besitz. Das Dorf wurde 1202 durch das Bisthum an Johann Vogt von Tincry, 1329 dem Regnier d'AmClecourl verpfändet. 1458 wurde zwischen Heinrich v. Blämont und dem Bischof ein Vergleich geschlossen w< gi n des Rückkaufes von Attiloncourt. llo4 und 1468 wai di r Ort, ebenfalls als Pfand in Händen der von Finstingen. Von deren Erben löste Bischof Heinrich von Lothringen Atti- I loncourt ein und vereinigte es mit seiner Kastellanei Vic. - 1128 und 117o werden dort dem Domkapitel Metz Güter : bestätigt. - Von jeher war A. Annex der Hilfspfarrei Bion- , court. - Auf der Gemarkung wurde 1890 ein germanisches j Grableld entdeckt. Gemeindewald 83,0 ha Oberförsterei Chäteau-Salins). Atzenhelm s. Hohatzenheim. Au, Hf. Gde. Fegersheim, Ka. Geispolsheim, Kr. Erstein, L.-H.). 3 E. 1 Hs. Besteht seit Anfang der siebziger Jahre. Au. Hf. (Gde. Plobsheim, Ka. Geispolsheim, Kr. Erstein, U.-E.). 14 E. 1 Hs. L'm 1790 erbaut. Au, Wir. (Gde. Nordhausen, Ka. u. Kr. Erstein, U.-E.). 20.5 E. 41 Hsr. Soll Anfang des ls. Jhdts. entstanden sein. Au, Grafschaft , s. Blotzheim (Ka. Hüningen, Kr. Mülhausen, O.-E.i. A u frz.) s. die Hauptnamen, z. B. A u C häuf four s. Chauffour, Au. Aubach s. Altenbach 1. Andlau 1". 111 63. Aube s. Alben. Aubecourt, Df. < .de. Remilly [s. 1813], Ka. Pange, Kr. Metz, L.i. 117 E. 40 Hsr. - Albonis curtem um 1050; Aulbecourt 1564. - Vor 1813 selbständig; s. 1790 zum Ka. Anserweiler, s. 1795 zum Ka. Remilly und s. 1802 zum Ka. Pange gehörig. - Annexe der kath. Hilfspfarrei Wallersberg (s. 1804). -- Ehemals in Aubecourt la Grande und Au-i becourt la Petite getheilt. Aubecourt la Grande war Sitz ! einer Herrschaft des Paj s-Messin, Saulnois, mit ganzer Gerichtsbarkeit. Diese war 1635 mit dem zerstörten Hause j 'La Loge St. Aubin» in Händen der Familien de Goz il'•'• t ,, • und de Raigecourt C3li6)- A u b e c o u r t la Petite gehörte dagegen ehemals zur bischöflichen Kastellanei Remilly und war dann Lehensherrschaft derselben. - Die beiden A. waren vor lso4 Annexe der Pfarrei Herlingen. Ortswald: 23.7 ha (Oberförsterei Metz). A u b e r g , Erhebung zwischen Saar und Saarkohlenkanal, n. Harskirchen (Ka. Saarunion, Kr. Zabern, U.-E.). A u b i g n y , Hf. (Gde. Coincy, Ka. Pange, Kr. Metz, L.). 10 E. 4 Hsr. - Aulbi n g n y 1426. ma. O h n i n g. - Gehört zur kath. Pfarrei Ars-Laquenexy (s. 1804). - W a r Wir. des P a ys Messin Saulnois) und Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit. Ursprünglich war Aubigny Df. und Lehen des Bisthums Metz mit einem dazugehörigen festen Schlosse '12. Jhdt.i. Das Df. soll im 30 jährigen Krieg zerstört wordin sein. Als Besitzer werden genannt: 1404 die de Vy, im 16. und 17. Jhdt. die Roucel, Ende des 17. Jhdt. de Custine und Le Duchat; durch Heirath z. Th 1"45 die de Baignault, z. Th. 1708-1758 die Clinchant d'Aubigny, dann die de Bel-j champs und O'Riordau. Begütert in Aubigny war ehemals die Abtei Senones mit der Hälfte der Zehnten wegen ihrer Herrschaft Colombey, die andere Hälfte gehörte zur Abtei ; St. Symphoran. - Aubigny war vor 1804 Annexe der Pfarrei | Colombey. Bei A. spielte der Beginn der Schlacht von Co-lombey- Nouilly 1870 14. Aug. Das zur Avantgarde VII. Korps 'die Avantgarde unter General-Major v. d. Goltz gehörige 1. Bat. Rgmt. 15 griff unter Führung des Majors Bergius das , Schloss Aubigny an und nahm es nach geringer Gegenwehr. Der Feind zog auf Colombey (s. d.) ab. Aubignybach s. Mosel 10. Aubriat, Ban s. Chazelles (Gde. Scy, Ka. u. Kr. i Metz, L. . Aubrunnenbach >. Saurunz 2. A u b u r e s. Altweier. A u c h e , IL Gde. Corny, Ka. Gorze. Kr. Metz, L.i. 8 E. 1 Hs A v e c h e 1660. - W a r Hs. des Pays Messin Li. schon 1660 erwähnt, gehörte zur Herrschaft und Pfarrei Corny. Jetzt Baumschule und Kunstgärtnerei Auchebach s. Mosel 4 A u c o n ville. Hf. I '.de. Gorze, Ka. Gorze, Kr. Metz, L.). 8 E. 1 Hs. - In A c o n i a c a fine 745. - Ehe-maliger Hof, zur «Terre de Gorze» gehörig, mit besonderem Banne. |