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Show Kreuzberg' Kreuzberg (St. Croix), Kap. u. Hsr. (Gde., Ka. u. Kr. Forbach, L.). 7 E. 3 Hsr. Früher Musterhof, zu Anfang des 19. Jhdts. entstanden; jetzt Landhaus der Familie Adt. Zur Annexe gehört auch die sogenannte Kreuzkapelle (s. d.). Kreuzberg, franz. Croix de Mission, Anhöhe bei Markirch, in nächster Nähe der Stadt auf dem linken Leberufer. Kreuzberg, IL, 2S4.7 m TP, westl. Saarwerden, Ka. Saarunion. Kreuzberg, H., 332 m TP, im Strassenzug Rauweiler- Kirberg, Ka. Drulingen, Kr. Zabern. Kreuzberg, H, 3.51 m, bei (nordwestl.) Dehlingen, Ka. Saarunion. Kreuzberg, amtlich für franz. Tete de la Croix Simon; auf Messtischblatt der nördliche Gipfel, 730 m, Croix-Simon-Kopf, der südliche, 758,7m, Main-de-Fer genannt (letztere Angabe ist falsch; s. Main-de-Fer i, doppel-gipfeliger Bergrücken in dem Kamm zwischen dem Rothen und Weissen Saarthal, nordwestl. des Sattels «Croix-Simon», südwestl. des Forsthauses Meierei (franz. Marcarie) im Rothen Saarthal. Westlich unterhalb des nördlichen Gipfels ein römischer Meilenstein an der alten von Saarburg zum Donon führenden Strasse, s. Sac-de-Pierre. Kreuzberg, 380 m, östl. Sturzelbronn, Ka. Bitsch ; auf demselben ein 15 m hohes Kreuz, errichtet vom Vog.-Club mit Unterstützung der Forstverwaltung ; am östlichen Hang der Hermannstein», s d. Kreuzberg, 445.7 m TP, westlich der Eisenbahnlinie Fitsch-Lemberg, ostnordöstl. Lemberg. Kreuzberg, 390,2 m, östl. Forbach; am Südwesthang di.- Kreuzkapelle, Wallfahrtskapelle aus dem 15. Jhdt. Kreuzberg, H , 273 m, westl. Losdorf, Ka. Albesdorf, Kr. Chäteau-Salins. Kreuzberg, H., 260,9 m TP, nordnordöstl. Leiningen, Kr. Chä'eau-Salins Kreuzberg, franz. H au t- d c-1 a-Croix , pat. Ha d'16 Creux, H., 280,5 in, hart an der deutsch-französischen Grenze, südwestl. Ommeray, Ka. Vic, Kr. Chäteau-Salins. Kreuzberg, Staatswald (Gde. Moncourt, Ka. Vic, Kr. Chäteau-Salins, L.i. 157 ha. Oberförsterei Dieuze. (Eiche, Buche, Esche, Hainbuche, Espe, Linde.) Keuper. Scheint Besitz der Abtei Haute-Seille (Hochforst) gewesen zu sein, welche 1319 durch Kauf von Agnes von Moncourt einen Wald im Banne von Moncourt erworben hat, wo übrigens auch die Abtei Salival seit 1291 und die Kalthäuser von Bosserville seit 1676 begütert waren. Kreuzenacker, Hs. (Gde. Rieding, Ka. u. Kr. Saarburg, L.i. 8 E. 1 Hs. 1S45 erbaut. Kreuzermühle, M. (Gde. Birlenbach, Ka. Sulz u. W., Kr. Weissenburg, U.-E.). 9 E. 1 Hs. L'm 1770 entstanden. Kreuzfeld, M. u. Hsr. (Gde., Ka. u. Kr. Zabern, U.-E.). 8 E. 3 Hsr. Rest des abgeg. Dorfes Kreuzfeld (s. d.). Kreuzfeld, abgeg. Ort, am rechten Mosselbachufer, 2 km östl. von Zabern (Ka. u. Kr. Zabern, U.-E.). Vi Hula S. Crucis 1143; apud S. Crucem um 1148. - War Besitz des Klosters Maursmünster, von diesem Mitte des 14. Jhdts. den Finstingen und Geroldseck verpfändet, 1372 an Joh. von Finstingen verkauft, von dem es kurz darauf durch Kauf an die Küttolsheim und verschiedene andere, 1.513 an den Bischof von Strassburg kam. 1610-17 dem Kloster Maursmünster verpfändet. War schon im lö. Jhdt. kein Dorf mehr. Die Domäne wurde im 18. Jhdt. verschiedene Male als lebenslängliches Lehen vergehen. In der Nähe des ehemaligen Dorfes fand am 6. Juni 1676 ein Kampf zwischen kaiserlichen und französischen Truppen statt, in dem die letzteren erhebliche Verluste erlitten. - Weisthum des anfangs der Abtei Maursmünster gehörigen Dinghofs zu K., der Tradition nach einer Schenkung der Merowinger an die Abtei. Später theilte der Dinghof das Schicksal des Ortes. - Begütert: 1148 Kloster Sindeisberg.- Kapelle (s. Kretiz- - Kreuzmühle. 537 felderhof). - Erhalten Waidbezirkname Kreuz wald. Vergl. Kreuzfelderhof und Kreuzfeld, M. u. Hsr. Kreuzfelderhof, Hf. (Gde., Ka. u. Kr. Zabern, U.-E.). 7 E. 1 Hs. Rest lies verschw. O. Kreuz feld (s. d.). In der Nähe eine 1621 erbaute Kap. des hl. Kreuzes, in der bis 1758 Gottesdienst gehalten wurde, 1758 wurde er wegen Baufälligkeit der Kap. eingestellt, das Mobiliar u. s. w. entfernt. Heute ist die Kap. Privatwohnung, jedoch noch als frühere Kap erkennbar. Kreuzfeldhof, Hf. (Gde. Monsweiler, Ka. u. Kr. Zabern, L'.-E.). 6 E. 1 Hs. 1874 entstanden. Kreuzgraben s. Altenbach 5. Kreuzhaus, Hf. (Gde. Mörchingen, Ka. Grosstänchen, Kr. Forbach, L.i. 8 E. 1 Hs. 1854 erbaut. Kreuzhof, lls. Gde. Altdorf [Freialtdorf ], Ka. Albesdorf, Kr. Chäteau-Salins, L.). 3 E. 1 Hs. 1837 erbaut. Kreuzhof, Hf. (Gde. Elsdorf, Ka. Grosstänchen, Kr. Forbach, L.). 2 E. I Hs. 1802 erbaut. Kreuzkapelle, Kap. (Gde., Ka. u. Kr. Forbach, L.). 1 Capella St;e. C r u cis 1333. Seit dem 18.Jhdt. auch St. Anna genannt. Der Sage nach wäre diese Kapelle im 13. Jhdt. von einer Tochter des Grafen Dietrich von Werd, Herrn zu Forbach und Rixingen, erbaut worden. Die frühgothische Bauart des Chores entspricht dieser Zeitbestimmung, das zweischiffige Langhaus ist späthgotisch und 1458 erbaut. Den Kirchensatz (das Präsentationsrecht) hatten die Herren von Forbach. - Bei der Kapelle stand angeblich ein Nonnenkloster (?), das 1635 von den Schweden zerstört worden sein soll. Im 18. Jhdt. war dort eine Einsiedelei. - Die Kapelle war früher besonderer AO. der Gde. Forbach, jetzt zählt sie zum AO. Kreuzberg derselben Gde. - Wallfahrtsort. Kreuzkapelle, Kap. (Gde. Niederhagenthal, Ka. Hüningen, Kr. Mülhausen, O.-E.). 1S44 von Jak. Schöffel in Niederhagenthal erbaut; der Mutter Gottes geweiht. Kreuzkapelle, Kap. (Gde. Walmen, Ka. St. Avold, Kr. Forbach, L). Auch Ch ol e r a - Kapelle genannt, beim Wenheckerhof. Unter den Schutz der hll. Sebastian und Rochus gestellt. 1832 erbaut. Kreuzkapelle, verschw. Kap. (Gde. u. Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.). Befand sich 1 km westl. von St. Amarin. Kreuzkapelle, ehem. Kap. nördl. von Wangen (Ka. Wasselnheim, Kr. Molsheim. U.-E.). 1703 erwähnt, später abgebrochen und im Orte Wangen selbst, neben der Kirche, wieder aufgebaut. 1830 abermals abgebrochen, wurde sie 1833 in der Niedergasse wieder errichtet. Kreuzkapelle (Schacher), verschw. Hs. (Gde. Niederaspach, Ka. Sennheim, Kr. Thann, O.-E.). 1383 abgebrochen. Kreuzkopf, Fsths. (Gde. Garburg, Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L.). 9 E. 1 Hs. Besteht seit 1856. Kreuzkopf, B., 986,5 m. TP, auf der Kreisgrenze zwischen Colmar und Rappoltsweiler, nördl. Sulzern bei Münster. Kreuzkopf, 474,7 und 450 m, ein Theil des plateauartigen Massivs zwischen Zorn-, Bärenbach- und Schachen-eckerthal, südl. und östl. des Forsthauses gl. N., Gde. Garburg, Ka. Pfalzburg. Ueber die Reste aus gallisch-römischer Zeit daselbst s. u. Gallisch-römische Wohn- und Begräbnisstätten in dem Artikel -Vogesen . Kreuzmatt, Fbr. (Gde. u. Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.). 5 E. 1 Hs. Bis 1901 Baum wollzwirnerei und Weberlitzenfabrik Theob. Dreyer. Gegründet 1820 als Blattmacherei von Gebr. Dreyer mit Pferdebetrieb in St. Amarin. 1851 ist der Betrieb nach der Kreuzmatt verlegt worden. Die Zwirnerei ist Anfangs der 60er Jahre eingerichtet worden. 2000 Zwirnspindeln, 34 Arbeiter, 50 Wasser- und 35 Dampfpferdekräfte. Jetzt Briefkouvertfabrik der Firma Leloup & Vuillard (etwa 50 Arb.). Kreuzmühle? M. (Gde. Brülingen, Ka. Grosstänchen, |