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Show 396 Hard - Harrau Hütten, auch <>Les Tripots» und «la A^ende'e^ genannt. Er ist auf einer 1797 ausgeführten Rodung entstanden. Der betreffende AVald war 1567 durch Theilung an die Herrschaft Chatillon, dann 1611 an die Herrschaft Cirey, endlich an die Herrschaft Petit-Alont gelangt. 1790 wurden die Waldungen mit dem Gemeindebanne von Laseemborn vereinigt. Hard, Hf. (Gde. AVindstein, Ka. Niederbronn, Kr. Hagenau, U.-E.). 7 E. 1 Hs. Besteht seit 1740-50. Hard, Zgl. (Gde. Pfaffenhofen, Ka. Buchsweiler, Kr. JZabern. U.-E.). 8 E. 1 Hs. Besteht s. 1891. Hart!graben s. 111 66, Moder 11. Hardmühle, Sgm. (Gde. Kindweiler, Ka. Niederbronn, Kr. Hagenau, U.-E.). 6 E. 1 Hs. Sägemühle seit 1891; vorher seit Anfang des 19. Jhdts. Getreidemühle. Hardt, Fsths. (Gde. Altenstadt, Ka. u. Kr. Weissenburg, LL-E.). 3 E. 1 Hs. 1840 erbaut. Auf dem grossen Exerzierplatze in der Nähe ein Grab, in welchem ein Jäger vom 5. Bat. bestattet sein soll. Hardt, AVlr. (Gde. Gries, Ka. Brumath, Landkr. Strassburg, U.-E.). S. Alarienthal (Hardt). Hardt, AVlr. (Gde. Sturzelbronn, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.). 31 E. 5 Hsr. - Ehemaliger Besitz der Abtei Sturzelbronn. 1779 erwähnt, mit eigenem Banne. Hardt, verschw. Hf. (?) (Gde. Alombronn, Ka. Rohrbach, Kr. Saargemünd, L.). Benennung eines ehemaligen Bannes und wahrscheinlich Bezeichnung einesverschwundenen Hofes; 1681 in der Gde. Alombronn erwähnt. Hardt, Staatsforst, s. Hartwald. Hardt, Auf der, Zgl. (Gde. Oberbronn, Ka. Niederbronn, Kr. Hagenau, U.-E.). 18 E. 2 Hsr. Besteht seit 1851. Hardtbach s. Lauter 7. Hardtberg, H., 32S m, zwischen A'olkringen und Alar-spich, Ka. Havingen, Kr. Diedenhofen-AVest, L. Hardtmühle, Fbr. (Gde. Dorlisheim, Ka. u. Kr. Alolsheim, U.-E.). lo E. 2 Hsr. 1694 entstanden. Hardtwald, Hf. (Gde. Dehlingen, Ka. Saarunion, Kr. Zabern, U.-E.). 5 E. 1 Hs. 1840 entstanden. Hareng, le, (Häring), romanisirt aus Hochrain, B., 780 m, auf der deutsch-französischen Grenze westl. Saales im obern Breuschthal, südl. der von Saales nach Senones (Frankr.) ziehenden Strasse. Hargarten, Df. (Ka. Busendorf [1790 Ka. Berus, 1795- 1802 Ka. Bisten], Kr. Bolchen, L.). 641 E. 160 Hsr. (12 GRe.) - 230 m. - AG. Busendorf (11,3); Bhf. H. (2,2). - Har-garda 1179; Hargarten-les-Faux 1295; Hargarten aux Alines 1779. - Die Gde. umfasst den HO. H. (633 E. 157 Hsr.), den AO. Sonncnmühle und den verschw. O. Staye. - P. T. (Bhf. H. gehört zur Gde. Falk.) Ortseinn. Ueber-gangssteuerstelle. StEBez. Busendorf I. AVasserltg. (s. 1857). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Busendorf (s. 1804), zu welcher nis 1808 Dalem, 1804-26 Falk gehörte. Kirche des hl. Alichael (29. Sept.), 1848 zuletzt umgebaut. Die Lutheraner gehören zur Pfarrei St. Avold, die Reformirten zur Pfarrei Kürzel. - Kalksteinbruch. Steinkohlenfunde (1900). Handel: Brennholz und Bretter. - Beliebter Ausflugsort. H. war Dorf in der Herrschaft Dalheim mit ganzer Gerichtsbarkeit. Im 12. Jhdt. hatte in H. die Metzer Abtei St. Peter Güter. 1229 schenkte Herzog Alatthäus von Lothringen Güter und Renten in H. an die Abtei Busendorf. 1286 trug Johann von WTarsberg dem Herzog von Lothringen sein dortiges Allod zu Lehen auf. 1314 war H. im Lehens-besitze der Herren von Bolchen, welche das Dorf als Afterlehen an die von AVarsberg-AIcngen vergeben hatten, die es später mit der Herrschaft Dalheim vereinigt haben. - Die im 17. Jhdt. entstandenen Bleibergwerke (genannt St. Barbara, St. Johann, St. Jakob und St. Nikolaus), die 1788 wieder eingingen und 1858 neu concessionirt wurden, werden jetzt nicht mehr ausgebeutet. - LL war vor 1804 Pfarrei des Archipr. AVaibelskirchen. Den Kirchensatz hatten die Herren jurt a. d. Seille. zu Dalem. - Im Domanialwald <Huf» an mehreren Stellen römische Reste. G e m c i n d e w a l d (Oberförsterei Bolchen) 195 ha. (Eichen, Buchen, Hainbuchen.) 107,9 ha sind alter Besitz der Gde., die übrigen 87,1 ha sind ihr durch kaiserl. Dekret vom 4. Aug. 1862 zugekommen. Jacquot, E., Notice sur les mines de plomb et de cuivre des environs de St. Avold et de H. (Mfm. de LAc. de Metz 1857-58, le partie, p. 531.) Hargarten, AATr. (Gde. Laumesfeld, Ka. Sierck, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 46 E. 12 Hsr. - Hargarden 1416 und 1594; Hargarten 1661. - Kapelle des hl. Johannes. - H. war Weiler der Unter-Probstei Sierck (s. d.) und Bestandtheil der Dorfschaft Laumesfeld, mit welcher er 1661 an Frankreich abgetreten wurde. Die Abtei St. Arnulf hatte dort wegen des Priorats Kerlingcn (s. d.) einige Güter, die später der Karthause Rettel überlassen wurden. Orts wald: Alit Laumesdorf zusammen 9,16 ha. Antheil an dem Gemeindewalde Kerlingen und Genossen (Oberförsterei Kedingen). Hargarten(er)bach s. Heltenbach 5. Hariattebach s. Saar 9. Harlingen, verschw. O. (Gde. Flörchingen, Ka. Hayingen, Kr. Diedenhofen-AVest, L.). Ariedan ge 1128; Har- 1 e d a ng e 1283. - H. lag zwischen Flörchingen und Ueckingen. 112S war Arledange (mit Kirchensatz) Besitz des Domkapitels von Aletz. Die Herrschaft Flörchingen scheint dort auch begütert gewesen zu sein, denn 1283 tauschte Gilles von Flörchingen seine <'grange» in Harledange gegen andere Güter um. - Der Ort ist wohl schon sehr früh als Dorf eingegangen. 1631 soll H. durch die Truppen des Herzogs von AVeimar gänzlich zerstört worden sein. Die alte einsame Kirche zu E. der hl. Agathe (s. d.) bezeichnet die Lage dieser alten Dorfstätte. Harloncourt, verschw. Df. (Gde. Ste. Marie-aux- Chenes, Ka. u. Kr. Metz, L.). Harloncourt 1128; Arlon-court 1136. - H. war Besitz des Domkapitels von Aletz, in der alten Prevöte' Briey. Scheint schon sehr früh zerstört worden zu sein. Es lag 1 km vom Dorfe Ste. Alarie-aux- ChC-nes, welches erst nach der Zerstörung von H. entstanden sein soll. - In der Nähe römische Reste. Harmandweiher im Seillegebiet (213 über dem Meer) 2,6 km nordöstl. Bourdonnaye - 9 ha; Karpfenfischerei. Wird alle 3 Jahre abgelassen und bebaut. Privatbesitz. Abfls. s. Seille 5. Harmant, Hs., ehemal. AO. der Gde. Chäteau-Salins. Jetzt mit dem HO. vereinigt. Harnetzelgraben s. Albe 10, 11. Harnistberg, H., 320 m, am 1. Ufer des Sulzbaches, südl. Gildweiler, Ka. Dammerkirch, Kr. Altkirch. Harprich, Df. (Ka. Grosstänchen [1790-1802 Ka. Alörchingen], Kr. Forbach, L ) 274 E. 72 Hsr. (10 GRe.) - 250 m. - AG. Grosstänchen (7,2); Bhf. Alörchingen (3,3). - Herbrich 1594; Harprich gegen 1640. - 1813-33 AO. von AValleringen. Die Gde. umfasst den HO. H. (240 E. 66 Hsr.i, die AO. Beningen und AIülscher-Hof und den unbewohnten O. Skapulierkapelle. - StEBez. Alörchingen. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Mörchingen (s. 1S04). Kirche des hl. Dionysius (9. Oct.). H. gehörte zu der Herrschaft Alörchingen (s. d.) Es wurde im 30jährigen Kriege zerstört und verlassen. - H. war von jeher Pfarrei des Archipr. Mörchingen. Der Kirchensatz, welcher früher zur Abtei Neumünster gehörte, war zuletzt an die Herrschaft Alörchingen gelangt. Gemeinde wald (Oberförsterei Falkenberg) 53,1 ha. Harraucourt a. d. Seille, Df. (Ka. u. Kr. Chäteau- Salins, L.) (1790-1802 Ka. Alarsal). 318 E. 94 Hsr. (10 GRe.) - 210 m. - AG. Chäteau-Salins (10,9); Bhf. Vic (7,2). - Haracort de van t Alarsal 1273; Herancourt 1360; Harcourt 1396; Haracourt 1571; Harancourt 1682 |