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Show Nachtrag. 1255 S. 409, Sp. 2: Hinter dem Artikel Hecklingen einzuschieben : Hederichsberg, H., östl. Engweiler, Ka. Niederbronn. Heidenmauer. Zur Litt, hinzuzufügen: Mehlis, C, Die Heidenmauer auf dem St. Odilienberg im Elsass. (Beil. z. Allg. Ztg. 1900, Nr. 38.) Heiligenberg. S. 414, Sp. 2, Z. S v. o. lies 1796 st. 17S3. S. 414, Sp. 2, Z. 20 v. o. lies Hölzel st. Höbgel. - Ob das in der Urkunde Karls des Grossen für den Bischof Eddo von Strassburg erwähnte Arlegisbergo Heiligenberg ist, ist sehr zweifelhaft. - Zu S. 414, Sp. 1, Z. 2 u. 1 v. u.: Heiligenberg war in der Hauptsache bis 1532 eingelöst. 1667 wurden die letzten Stücke der Vogtei Ochsenstein oder Heiligenberg durch Vergleich mit den damaligen Pfandinhabern dem Bisthum Strassburg einverleibt. Heiligenstein. S. 415, Sp. 1, Z. 17 v. o. sind die Worte <und Kloster Truttenhausen» zu streichen, da die Klosterruine Truttenhausen auf der Gemarkung von Oberehnheim liegt. Heiligenthalbächel. S. 415, Sp. 1, Z. 10 v. o. lies Zinzel st. Zinsel. Heiligkreuz. Hp. H. (0,45). Hp. der schmalsp. Nebenbahn Colmar-Ensisheim-Bollweiler (eröffnet 24. Okt. 1901). Heimeldingen. S. 41b, Sp. 2, Z. 25 v. o. lies Mittelsbusch st. Nittelsbusch. Heiteren. S. 418, Sp. 1, Z. 14 v. u. ist hinzuzufügen: Die Protestanten werden von Algolsheim aus pastorirt. Hellimer. S. 421, Sp. LZ. 11 v. o. lies Zellen st. Zell. Hellingen. S. 421, Sp. 2, Z. 3 v. o. lies 1901 st. 1810. Hemilly. S. 422. Sp. 2, Z. 23 v. o. lies Gallonnie" st. Gallonie. Henrion, W., s. Steinberg (Henrion). Hergauchampsbach s. Leber 9. Herlisheim. S. 426, Sp. 2, Z. 21 v. o. lies 20 5 Hsr. st. 105 Hsr. Herolzart. Ein in Lehenbriefen des Bisthums Metz für die Herrschaft Saareck 1380, 1405 und noch im 16. Jhdt. mit Birsingen (s. Barchingen) und Wachenborn erwähnter Ort, der Lehenstück von Saareck war, aber örtlich nicht mehr bestimmt werden kann. Hessmannshof s. Xonnenhof (Gde., Ka. u. Kr. Hagenau, U.-E.). Hettenschlag. S. 432, Sp. 1, Z. 11 v. o. ist hinzuzufügen: Die Protestanten werden von Algolsheim aus pastorirt. Heydeybach s. Breusch 26 (st. 27). Higgersche s. Munweiler. Hindiingen. T. mit öff. Fernsprechstelle (s. 1902). - Kath. Hilfspfarrei (s. 1903). Hinerskopf, unrichtige Bezeichnung auf dem Messtischblatt f. Hünerstkopf (s. d.). Hinterdumpfenbach s. Saubach (Hinterdumpfen-bach). Hinterthal, Hsr. (Gde. Dambach, Ka. Niederbronn, Kr. Hagenau, U.-E.). Eins der beiden Häuser ist kürzlich abgerissen worden. Hirschbächel, Hsr. (Gde. Mühlbach, Ka. Rosheim, Kr. Molsheim, U.-E.). 1898 und 1899 erbaut. Hirschel-Gut s. Molkenbronn. Hirsingen. In Hirsingen wird je am 1. Mittwoch der Monate Januar, März, Mai, Juli, September und November Vieh- und Krammarkt abgehalten. Fällt der 1. Mittwoch dieser Monate auf einen gesetzlichen Feiertag, so lindet der Markt am folgenden Mittwoch statt. Hirzfelden. Hp. Meienheim (7,6). Hochfelsen s. a. Samstagberg. Hofer. S. 445, Sp. 1. Z. lo u. 17 v. o. Die Glanzstofffabrik Hofer beschäftigt gegenwärtig 430 Arbeiter. Die Aktiengesellschaft hat ihren Sitz in Elberfeld. Hoffnung. S. 445, Sp. 1, Z. 19 v. o. lies Wirthshaus st. Wir. Hohenstein. S. 449, Sp. 1, Z. 1 v. o. lies. 1338 st. 1334. Hohlenstein (Gde. Aue, Ka. Masmünster, Kr. Thann, O.-E.). Wird jetzt als «Haus» bezeichnet. Hohstauffen, verschw. Burg, s. Stauffen. Hohwald. Ortsfernsprecheinrichtung (s. 1901). Homburg, Zweigkanal, s. Hartbewässerung 3 im Art. Hart wald. Homburg-Bidingen. S. 459, Sp. 2, Z. 5 v. u. lies Bucherbusch st. Buchenbusch. Homburg-Kedingen s. Homburg-Bidingen (DL), Homburg a. d. Kanner (Grafschaft) und Kedingen (Df.). Hornbach. S. 4ö2, Sp. 1, Z. 4 v. u. lies Mausbach st. Mansbach. Houdremontbach s. Kl. Seille 12 (st. 11). Houve, La, Schacht, s. Schacht La Houve. Hunsbach. Oeff. Fernsprechstelle (s. 1902). 111. S. 474, Sp. 2, Z. 11 v. u. lies Rossbach graben st. Rombachgraben. Illspeisungskanal. Demnächst wird der im Jahre 1S9S begonnene Bau des Gerstheimer Illspeisungskanals beendet sein. Diese Anlage hat zunächst den Zweck, die Nieder-wassermenge der 111 bei Strassburg, die in den heissen Sommermonaten häufig bis auf 10 Sekunden-Kubikmeter herabgeht, durch Zuleitung von Rhein wasser auf mindestens 30 Sekunden-Kubikmeter zu vermehren. Es ist jedoch beabsichtigt, die 111 von der Einmündung des Kanals abwärts bis Grafenstaden in der Weise auszubauen, dass eine Verstärkung der Mittelwassermenge der 111 bis zu etwa 45 kbm in der Sekunde ermöglicht wird. Durch diese Anlage wird künftig auch beim niedrigsten Wasserstande der 111 die Fortführung der durch die Strassburger Kanalisation in die Wasser-läufe gelangenden Fäkalstoffe gesichert. Strassburg geniesst in Zukunft alle Vortheile eines fliessenden Gewässers, ohne die Nachtheile eines solchen, d. h. die Ueberschwemmungen bei Hochwasser, deren Gefahr durch den Ersteiner Illhoch-wasserkanal (s. Kraft) beseitigt ist, und die gesundheitsschädlichen Ausdünstungen bei Niederwasser erleiden zu müssen. In Würdigung dieses Nutzens hat die Stadt einen erheblichen Beitrag zu den Kosten des Illspeisungskanals geleistet. - Der Illspeisungskanal zweigt 1350 m stromaufwärts der Schiffbrücke bei Gerstheim vom Rhein ab, durchschneidet nach 700 m langem Laufe im Ueberschwemmungs-gebiete des Rheins den Hochwasserdamm, zieht sich auf der Binnenseite des letzteren etwa 3500 m in nördlicher Richtung hin und fliesst sodann auf eine Länge von 2700 m gegen Westen bis zum Ersteiner Hochwasserkanal, dessen Bett auf einer rund 2 km langen Strecke für die Weiterführung des zugeleiteten Rheinwassers benutzt wird. In der Nähe des Hofes Thumenau, oberhalb Plobsheim, verlässt der Illspeisungskanal wieder den Hochwasserkanal, kreuzt die Staatsstrasse Nr. 7 von Strassburg nach Basel, sowie den Rhein-Rhone-Kanal, der oberhalb der Schleuse 81 in einem Aquädukt übergeführt wird, und mündet in einer Entfernung von 2,8 km vom Hochwasserkanal bei der Gemarkungsgrenze Hipsheim-Eschau in die 111. Die ganze Länge des Kanals beträgt somit 11700 m, wovon der obere Theil mit 4200 m durch die Wasserbauverwaltung und der untere Theil mit 7500 m durch die Meliorationsbauverwaltung hergestellt worden ist. Verschiedene, im Zusammenhange mit dem Kanalbau ausgeführte Schleusenbauten sichern den lokalen Schiffsverkehr auf dem Kanal, sowie auf den Wasserläufen zwischen Erstein und dem Rhein. Ausserdem ist bei der L'eberführung des Rhein-Rhone-Kanals über den Illspeisungskanal durch eine für grosse Kanalschiffe benutzbare Kammerschleuse eine Verbindung zwischen den beiden Kanälen hergestellt worden. Illzach. S. 480, Sp. 2, Z. 31 v. u. lies Burzweiler st. Burgweiler. Ingolsheim. S. 483, Sp. 2, Z. 17/lo v. u. Die Kirche ist |