| OCR Text |
Show 1140 Vacherie - Val de Metz. hensleute zu U.) wird schon 124b erwähnt, dann in den folgenden Jahrhunderten sehr häufig genannt, und ist Anfang des Ib. Jhdts. ausgestorben. - Kirchlich hat U. stets zu Buchsweiler gehört. Kirche schon im 12. Jhdt. erwähnt, zur Abtei Neuweiler gehörig, die auch den Zehnten besass. V. Vacherie, Hf. (Gde. Oberlarg, Ka. Pfirt, Kr. Altkirch, O.-E.). 4 E. 1 Hs. 1740 erwähnt. V a c h i e r e s , verschw. O Gde. Secourt, Ka. Verny, Kr. Metz, L.i. Verschwundene Ortschaft mit eigenem Banne beim Hofe Berupt. V. ist wohl die 783 von Hildegard, Gemahlin Kaiser Karls, der Abtei St. Arnulf geschenkte villa Vaccarias, in welcher damals eine dem hl. Arnulf geweihte Kirche stand. V a c c o n s , B a n de s. Ban de Vaccons. V a c o n n a s. Fecht. V a c r o n c o u r t s. Wacroncourt. V a h l , Df. (Ka Albesdorf [1790 Ka. Altdorf, 1795 Ka. Albesdorf], Kr. Chäteau-Salins, L.). 272 E. 71 Hsr. (10 GRe.) - 240 m. - AG. Albesdorf (7,7); Bhf. Bensdorf (3,9). - W a l l e n b. M o r s b e r g 118b; W a l e s prope M o r s b e rg 1225; W a e l e n prope Morsberg 14b0. - Die Gde. umfasst den HO. V. (242 E. 67 Hsr.), den AO. Waldhaus und die verschw. O. Münchinhard, Scheuern oder Schirrdorf und Weiler. - StEBez. Bensdorf. Wasserltg. (s. 1897). Fw. (s. 1885, 1 Spritze). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Albesdorf (s. 1802). zu der 1802-27 auch Bensdorf, 1807-82 auch Mont-didier gehörte. Kirche des hl. Michael (29. Sept.), 1844 erbaut. - Gesehäftsspräche franz. V. war ehemalige lothringische Lehensherrschaft in der Prevöte Dieuze. Kirchengut mit ganzer Gerichtsbarkeit der Abtei Mettlach. Zur Herrschaft gehörten noch Neufvillage, Waldhaus und die verschwundenen Orte Münchinhard, Scheuern und Weiler. Der Ort war ursprünglicher Besitz der Abtei St. Avold, welche ihn, wie es scheint, ihrem Vogte, einem Metzer Grafen Folmar, im 11, Jhdt. überliess. Von diesem wird die Besitzung wahrscheinlich mit den verschwundenen Ortschaften Scheuern. Münchinhard und Weiler is. d.) der Abtei Mettlach geschenkt worden sein. Dieselbe hatte in V. sowie in Bensdorf im 12. Jhdt. Kirchensatz und Zehnten, dazu einen Frohnhof mit 15 Hüben, der noch im 15. Jhdt. das Asylrecht besass. Als Vögte, belehnt von Lothringen, erscheinen 1275 die Herren von Vars-berg, welche eben auch zu dieser Zeit Herren von Bensdorf waren. Es scheint, dass die Vogtei über die Besitzungen der Abtei mit dieser Herrschaft (s. d.i verbunden war und geblieben ist. 1486 und 1566 erscheinen die Kriechingen in deren Besitz. Die Finstingen hatten dort gewisse Rechte. 1240 trug dort Gottfried von Dorsweiler von Finstingen ein Lehen, ebenso 1475 Jacob von Hagenau, genannt von Morsberg. Die Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit und sämmtlichen Rechten wurde von der Abtei Mettlach 1551 an Alexander von Braubach gegen Besitz in Kerprich-Hemmersdorf (bei Saarlouis) ausgetauscht. Ib04 entstanden zwischen den von Braubach und den von Kriechingen, welche beide die Einkünfte in V. theilten, Zwistigkeiten wegen der Hochgerichtsbarkeit und der Vogtei. lblO verkauften die Kriechingen die Vogtei-rechte und ihren Besitz an Johann Niclas von Hagen. Gleichzeitig erscheint Didier von Marimont, Erbe oder Nachfolger der Braubach in Marimont, als Herr zu V., 16si Louis Fre-min s. Neufvillage). 1753 waren die de Ludres Herren in V. Das Dorf wurde lb35 verwüstet und erst u m 1660 wieder aufgebaut.- V. war vor dem Konkordat Pfarrei des Archipr. Mörchingen, schon im 11. Jhdt., später mit Nebing vereinigt. 1714 wieder zur selbständigen Pfarrei erhoben. Den Kirchensatz hatte die Abtei Mettlach im 11. Jhdt. schon. Er wurde mit der Herrschaft (1610t verkauft. 1753 verkauften die Herren von V. denselben an die Abtei Moyenmoutier. G e m e i n d e wald (Oberförsterei Albesdorf) 59,9 ha. V a h l , K. u. Schulhs. (Gde. Lanningen, Ka. Grosstänchen, Kr. Forbach, L.). lb E. 3 Hsr. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Mörchingen (seit 1802) die Gden. Lanningen und Lixingen (bis 1321 auch Vahl-Ebersing und bis 1891 auch Fremersdorf) umfassend. Bis zum Konkordat Annexe der Pfarrei Vahl-Ebersing. Kirche 1730 erbaut zu Ehren der I Apostel Petrus und Paulus (29. Juni). V a h l - E b e r s i n g , Df. (Ka. Grosstänchen [1790-1802 Ka. Hellimer], Kr. Forbach, L.). 450 E. 121 Hsr. (10 GRe.) j - 305 m. - AG. Grosstänchen (10.6); Bhf. St. Avold (5,3). - Ebersing en 1240: O b er s i n gen 13b5 ; V al e versin g 1725. - Die Gde. umfasst den H O . V.-E. (444 E. 120 Hsr.) und den AO. Vahl-Ebersinger Mühle. - StEBez. Grosstänchen. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Mörchingen (s. 1821, vorher seit 1802 Annexe der Pfarrei Vahl-Lanningen). Kirche des hl. Johannes des Täufers (24. Juni). - 2 Kalksteinbrüche; Kalkbrennerei. V.-E. gehörte zu der Kastellanei H o m b u r g - S t. A v o l d (s. d.) und bildete mit Lixingen eine Meierei derselben. In die Vogteirenten theilten sich die Grafen von Nassau-Saarbrücken, von Kriechingen, die Herren von Esch, die Pallant von Hellimer und Bettingen. Gewisse Rechte, welche das Haus Warsberg dort hatte, gingen durch Kauf 1676 an die Benediktinerinnen von St. Avold über. Als Lehensleute der Finstingen hatten die alten Herren von Kriechingen 1240 Güter in V.-E. - 1736 trug der Baron von Heiningen von Lothringen ein Lehen im Dorfe. - Bis zum Konkordat war V.-E. eine sehr ausgedehnte Pfarrei, zu welcher Büdingen, Freibuss, Lanningen, Lixingen und Fremersdorf gehörten. - Die 1826 erneuerte Kirche, zu Ehren des hl. Johannes des Täufers, (24. Juni) war 1275 schon der Abtei St. Avold einverleibt worden, welche dort schon früher Kirchensatz und Zehnten besass. G e m e i n d e w a l d (Oberförsterei Püttlingen) 151,3 ha. (Mittelwald von Eiche, Buche, Hainbuche und Espe). Alter Besitz der Gde. V a h l - E b e r s i n g e r B e r g , 323,4 m, TP., Bergrücken nördl. Vahl-Ebersing, Ka. Grosstänchen, Kr. Forbach. Vahl-Ebersinger Mühle, Hf. (Gde. Vahl-Ebersing, Ka. Grosstänchen, Kr. Forbach, L.). b E. 1 Hs. Mitte des lS.Jhdts. erbaut. Bis 1890 Mühle. V a h l e n , Df. iKa. Falkenberg [s. 1790], Kr. Bolchen, L.i. 260 E. 85 Hsr. (10 GRe.) - 255 m. - AG. Falkenberg (2,9); Bhf. Falkenberg (3.6). - W a l 1240; W a l e n 1322; W a h l e n 1377; V a h l - l e z - F a u l q u e m o n t 18b9. -StEBez. Falkenberg I. F w . (s. 1832, 1 Spritze). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Falkenberg (s. 1827, vorher Annexe der Pfarrei Falkenberg mit Vikariat). Kirche des hl. Leopold (15. Nov.). Die Protestanten gehören zur Pfarrei Augsb. Konf. in St. Avold. V. gehörte zum Marquisat Falkenberg (s. d.). 1240 hatten die Finstingen-Falkenberg Güter zu Burglehen vergeben. In V. war ehemals die Abtei Villers-Bettnach begütert. Das Dorf wurde im dreissigjährigen Kriege fast gänzlich zerstört. V. war vor dem Konkordat Annexe der Pfarrei Falkenberg. Kirche 1714 erbaut. G e m e i n d e wald (Oberförsterei Falkenberg) 21,5 ha. V a h l - L a n n i n g e n , kath. Hilfspfarrei s. Vahl, K. u. Schulhs. (Gde.Lanningen, Ka. Grosstänchen, Kr. Forbach,L.). V a l d e M e t z ist die Benennung sowohl für die bischöfliche und zeitweise städtische Herrschaft «Quarre mairies du Val de Metz» (s. d.) als auch im weiteren Sinne für das «Quartier» des P a y s Messin, das links der Mosel lag. Letzteres umfasste folgende Gden.: 1. Amanweiler mit Mon-tigny- la-Grange und Champenois, 2. Gravelotte, 3. Hagcn-dingen, 4. Haueoncourt mit Amelange, 5. Jussy, 6. Lessy (z. Th., anderntheils zur bischöflichen Herrschaft Quatre mairies |