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Show Schieferbruchsäge - Schiltigheim. •>•>:, S c h i e f e r b r u c h s ä g e , verschw. Sgm. (Gde. Grandfontaine, Ka. Schirmeck, Kr. Molsheim, U.-E.). 1891 abgebrochen. S c h i e l m ü h l e , M. (Gde. u. Ka. Sulz, Kr. Gebweiler, O.-E.). 4 E. 1 Hs. Getreidemühle mit Wasserkraft. Soll gegen 1727 errichtet worden sein. Schieresthai. Wir. (Gde. Meiscnthal, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd. L.). 247 E. 37 Hsr. 1736 als zur Herrschaft Bitsch gehörig genannt. Entstanden durch Ansiedelung von Holzarbeitern. Die Annahme, dass früher eine Glashütte hier gestanden habe, ist unrichtig. Schlosskapelle. S c h i e s s e c k , plateauförmiger Berg, 380-420 m, nordwestl. Bitsch; während der Belagerung der Festung im Jahre 1370 vom 11. Sept. ab Standpunkt einer aus 4 zwölfem Geschützen bestehenden Batterie der bairischen Belagerungsartillerie. Schiessloch, Fsths. u. Hsr. (Gde. Metzeral. Ka. Münster. Kr. Colmar, O.-E.). 46 E. 8 Hsr. Das Fsths. ist 1865 erbaut worden. Schiessplatz, Whsr. (Gde. Kaltenhausen, Ka. u. Kr. Hagenau, U.-E.). 12 E. 3 Hsr. 1874 errichtet, als der Schiessplatz neu angelegt wurde. Sohiessrain s. Schwellenmühle (Schiessrain). Schiessroth, Sennh. (Gde. Metzeral, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E ). 1 Hs. Entstehungsjahr unbekannt. Schiessrothried, Sennh. (Gde. Metzeral. Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). 1 Hs. Entstehungsjahr unbekannt. Schiessrothried s. Fecht 5, Stauseen 8. Schiesswald, Fsths., s. Schleife, Fsths. Schiff, Z u m , s. 111. A n der (Zum Schiff'. Schiffbach s. Ehn 5. Schi ffersmühle,M.( Gde. Erchingen.Ka. Wolmünster, Kr. Saargemünd, L.i. * E. 1 Hs. 1758 als S c h ä f e r s m ü h le erwähnt. Schiffgraben s. Andlau, 111 66. Schifflingen, verschw. O. (Gde. Eisingen, Ka. Metzerwiese Kr. Diedenhofen-Ost, L.). Lag am Bibischerbach in der Nähe von Walmesdorf und gehörte zur Probstei Diedenhofen, zuerst wohl Kirchengut, 1722 noch als Bann erwähnt. Lehensträger waren die de Coenen, Herren zu Menskirchen. In Seh. war die Abtei Rettel begütert, sowie die Herrschaft Inglingen und die Grundherrschaft Niederham. Ehemalige Annexe der Pfarrei Eisingen. 1776 wird von Seh. berichtet, dass es in Trümmern liege, wohl während des 30jährigen Krieges zerstört. Schiffwasser, Grosses, s. 111 55. Schilbach s. Blies 2. Schild, Diefenthaler, zweithöchster Gipfel des Dambacher Berges (s. d.), 657 m, westl. über Diefenthal, Ka. u. Kr. Schlettstadt. Auf einem östlichen Vorsprung, 431 m, den man neuerdings Viktoriaberg genannt hat, ein Lusthäuschen. Schildmatt, Sennh. (Gde. Sulzern, Ka. Münster, Kr. Colmar, O. E.). 1 Hs. Entstehungszeil unbekannt; die Sennh. soll mindestens 200 Jahre alt sein. Schillersdorf, (Ka. Buchsweiler [1790-1802 Ka. Ingweiler], Kr. Zabern, U.-E.). 647 E. 120 Hsr. (12 GRe.) - 200 m. - AG. Buchsweiler (7,3); Bhf. Obermodern (4,2). - Schiltersdorf 1207. - Zwischen Seh. und Obermodern lag der abgeg. Ort Laubach. - Telegraphenbetriebsstelle mit öff. Fernsprechstelle. Ortseinn. StEBez. Ingweiler. Armr. (Gründungsjahr unbekannt). - Filiale der kath. Hilfspfarrei Ingweiler. Prot. Pfarrei (s. 1557), seit 1802 zum Konsistorium Ingweiler, Inspektion Buchsweiler gehörig. Filiale Mühlhausen (seit der franz. Revolution, vorher wahrscheinlich Filiale von Offweiler). Luth. Protest- oder Minderheitsgemeinde Obermodern-Schillersdorf (mit eigenem Pfarrer in Obermodern). 1205 zuerst erwähnt. 1207 war das Spital zu Hagenau daselbst begütert. Seh. war Reichslehen der Herren von Lichtenberg und gehörte zu deren Amt Ingweiler. Mit diesem kam es dann bei der lichtenbergischen Erbtheilung von 14*0 an Zweibrücken-Bitsch und 1551 durch Heirath an Leiningen-Westerburg, wobei man es als Allodialgut betrachtete Gegen diese Uebertragung an Leiningen prote-stirte Hanau-Lichtenberg, das 1570 Erbe von Zweibrücken- Bitsch geworden war, wies nach, dass Seh. Reichslehen, nicht Allod sei, und gelangte nach endlosem Prozess 1672 in den thatsächlichen, 1711 in den rechtlichen Besitz des Dorfes. Ein adliges Geschlecht von Seh. vom 12.-14. Jhdt erwähnt. - 1557 wurde die Reformation in Seh. eingeführt. Seitdem prot. Pfarrei. Die Kirchenbücher gehen bis 1672 zurück. Patronatsrecht und Zehnten, ursprünglich auch Lehen des Reiches, gehörten der Herrschaft. Die Kirche ist 1851 neu erbaut worden; von der älteren Kirche sind nur noch Theile de* Thurmes vorhanden. Die wenigen Katholiken waren nach Ingweiler eingepfarrt. G e m e i n d e wald (Oberförsterei Ingweiler) 129.3 ha. (Eichenhochwald.) Alter Besitz der Gde.. früher wahrscheinlich Eigenthum der Grafen von Hanau-Lichtenberg. Schillig, Wir. (Gde. Thannenkirch, Ka u Kr. Rappoltsweiler, O.-E). 3b E. 6 Hsr. - Flurname: in Schillingsmatt 14*1, die Schelingsmatt 1579, i n Sehe 11 is m a 11 1730. Entstehung des Weilers angeblich im 18. Jhdt. Schillig w e i h e r im Larggebiet, 1,8 k m nordöstl. Ober-und Niedersept - 3 ha. Fischerei. Wird alle 6-10 Jahre abgelassen und 2 Jahre lang bebaut. Besitzer Baron von Reinach. Abfluss zum L a rgi tz er ba c h s. Larg 11. Schiltigheim, Df. (Ka. gl. N. [1790-1832 Ka. Oberhausbergen] Ldkr. Strassburg. U.-E.). 8609 E. «Sterbf. 23,8, leb. Geb. 39,5 auf 1000) 846 Hsr. (24 GRe.) - Serv.-Kl. III. - In der Nähe der 111. 140 m. - KrHO. Strassburg (3,2); Bhf. Bischheim (2,4). - Schildenchen 9. Jhdt.; Sciltenheim 1040: i n S c i l t e n c h e i m m a r c a 1143; ma. Schilke. - Umfasst die verschw. O. Adelshofen, Botebur, Rothenkirchen. Ein zur Umwallung gezogener Theil der Gde. Seh. ist 1882 mit dem Nordkanton des Stadtkreises Strassburg vereinigt worden. - P. II. Kl. T. Oeff. Fernsprechstelle. Bhf. Bischheim (s. 1876). HSt. Seh. (nur für den Güterverkehr) AG., I umfasst den Ka. Seh. Notar. 2 Gerichtsvollzieher. Kantonal- S Polizeikommissar für die Ka. Seh. und Truchtersheim. Gen- ! darmerieberitt. Gendarmeriestation. VerkehrsStA. StEBez. Strassburg III. Gde.-Fassaichungsamt. 3 Aerzte, darunter ein Kreisarzt (für den Ldkr. Strassburg) und ein Kantonalarzt. 2 Apotheken. Hospiz St. Charles (Privatanstalt, gegründet 185b, Filiale des Klosters St. Barbara in Strassburg, für Pfründner und Waisen, betreibt hauptsächlich Landwirtschaft, verpflegt auch Rekonvaleszenten des Krankenhauses Allerheiligen in Strassburg). Armr. (s. 1872). Gewerbliche Fortbildungsschule des St. Josephsvereins (s. 1900). Sparkasse (s. 1882). Wohlthätigkeitsvereine: a) Evang. Frauenverein, h) Kath.Frauenverein. Verbds.-Fw. (s.1885, 4Spritzen). Krgv. (s. 20. Okt. 188*' Turnv. Concordia (s. 1877). - Kath. Pfarrei I. Kl. (s. 1893, vorher s. 1802 Hilfspfarrei' des Dekanats Suffelweyersheim. Schutzheiliger hl. Ludwig (25. Aug.). Kapelle und Hausgeistlicher in St. Charles. Prot. Pfarrei, seit 1803 zum Konsistorium Jung-St. Peter, Inspektion der Neuen Kirche in Strassburg, gehörig. - 1 Kalk- Sand Steinfabrik. 2 Ziegeleien und Kalkbrennereien. Stein-schneiderci (Kuntz). 2 Eisengiessereien <G. Rhein und J. Götz). 2 Maschinenschlossereien (K. Herrmann und E. Hemmerle). Maschinenfabrik von Quiri & Cie. (hauptsächlich Brauerei- und Mälzerei-Anlagen, 60 Arbeiten. 2 Werkzeugfabriken. Wagenfabrik 'J.Wantz). Ornamentenfabrik. Kupferschmiede und Kessel- (auch Maschinen-) Fabrik (F. Mock). Orgelbauanstalt. Seifenfabrik. Posamentenfabrik (A. Hock Sohn). Hanf- und Bürstenfabrik (Gebr. Haas, 38 Arbeiter). Papicrwaarenfabrik (Holweg & Cie.). Strassburger Parkett-und Asphaltfabrik, Akt.-Ges. 48 Arbeiter. Dachpappfabrik 1 von Büsscher & Hoffmann. Erste Elsässische Aktienküferei |