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Show Mittersheim - Moder. 691 Schloss» Glasurne mit Asche, inmitten einer 0,29 m im Durchmesser messenden Steinkugel. Im Ka. Bärenfeld Skulpturenreste. Alle diese Reste deuten auf eine ausgedehnte römische Niederlassung. Benoit, A., La Croix Gebell de M. [Extrait] Nancv [- JJ. Mittersheim, Fsths. (Gde. Mittersheim, Ka. Finstingen, Kr. Saarburg, L.). 4 E. 1 Hs. 1855-56 erbaut 1874 und 94 vergrössert. Mittersheimer- oder Grosser Mühlweiher, im Saargebiet (232,0 m über dem Meer) südl. Mittersheim kreuzt die Eisenb. Saarburg-Metz - 3,8 km lang, im mittel 250 m breit mit vielfachen Ausbuchtungen, von denen die westl. durch den Saar-Kanal abgetrennt sind; von den östl. heisst die südl. Silberweiher - 11 ha - die nördl. durch Damm abgetrennt, Hirsch weiher - 13 ha - Ge-sammtgrösse 253,80 ha, grösste Tiefe 5,26 m; nutzbares Fassungsvermögen 0 320000 cbm. Karpfen-Fischerei und Speisung des Kanals (s. Saar-Kanal); die durch Sinken des Wassers entstandenen Flächen dürfen nicht bebaut werden. Staatseigenthum. Fischerei verpachtet. [lt>64 als Eigenthum der Herrschaft Brackenkopf erwähnt, ebenso wie der Silberbronn(weiher)]. Zufl.: Waldbäche ohne Namen. Abfls. s. Saar 2o. Mitterwald, Staatswald (Gde. Geblingen, Ka. Saaralben, Kr. Forbach, L.'. 239 ha. Oberförsterei Püttlingen. (Eiche, Buche, Hainbuche, Rothbuche, Esche, Ahorn, Eisbeere, Birke, Espe, Erle). Muschelkalk. Alte bischöfliche Domäne (Kastellanei Albesdorf), seit 1792 vom Staate eingezogen ; 50 ha früher gerodet und zu Feld gemacht. Durch Unheil des Gerichtshofes zu Metz vom 20. Nov. 1850 sind 240 ha an die Gden. des Geblinger Thaies für Holzrechte abgetreten worden. Mittlabach s. Fecht 3. Mittlach, Hsr. (Gde. Eschbach, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E). 23 E. 4 Hsr. - ma. Mittlä. - Soll 200 Jahre alt sein. Mittlach iGde. Luttenbach, Ka. Münster, Kr. Colmar O.-E.). Früher als AO. bezeichnet und aus den beiden Theilen Böckele (s. d.) und Dorf (s. d.) bestehend, welche jetzt beide zur Gde. Luttenbach zählen. Mittlach, Wir. (Gde. Metzeral, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). 222 E. 41 Hsr. - 530 m. - ma. Mittlä. - Regenstation. - Kath. Bethaus (s. Ende des 19. Jhdts.). - Weberei der Firma Immer-Klein in Sondernach; 75 Arbeiter, Wasser- und Dampfkraft. - Entstehungszeit des Weilers unbekannt. Mittlachmühle, Fbr. Früher AO., jetzt Theil der Gde. Colmar i Ka. u. Kr. Colmar, O.-E.i. Mittlarunz s. Fecht 3. Mittlengraben s. 111 58. Mittlere Bers, Sennh. (Gde. Rimbach, Ka. Masmünster, Kr. Thann, O.-E.). 1 Hs. Soll seit etwa 1720 bestehen. Mittlerer Gemeindeweiher s. Gemeindeweiher. Mittlerer Graben s. Saurunz 2. Mittlere Grambächle, Hf. (Gde. u.Ka. Masmünster, Kr. Thann, O.-E.). 9 E. 1 Hs. Soll seit 1540 bestehen. Mittlere Hühnerschärr, verschw. Fsths. (Gde. Wingen, Ka. Lützelstein, Kr. Zabern, U.-E.). 1883 abgebrochen. Mittlere K ö p p e n m ü h l e s. Köppenmühle (Mittlere). Mittlere Mühle, M. (Gde. Mandern, Ka. Sierck, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 5 E. 1 Hs. Z. Zt. nicht in Betrieb. Soll seit Mitte des 18. Jhdts. bestehen. Mittlerer Brunnenweiher s. Brunnenweiher, Mittlerhaul, Hsr. (Gde. Lautenbach-Zell, Ka. u. Kr. Gebweilcr, O.-E.'. 15 E. 2 Hsr. Soll im 17. Jhdt. entstanden sein. Mittler Rinkenweiher s. Rinkenweiher. Mitzach, Df. (Ka. St. Amarin [1790-95 Ka. Thann], Kr. Thann, O.-E.). 528 E. 82 Hsr. (12 GRe.) - 440 m. - AG. und Bhf. St. Amarin (2,5). - Mitzach 1394; ma. Mitza. Mitzach. - Die Gde. umfasst den HO. M. (473 E. 71 Hsr.) und die AO. Entzenbach, Künbach, Störenburg; die früheren AO. Bühlacker, Langenbroiehen und Strümatt zählen jetzt zum HO., Herrenwald zum AO. Künbach, Rainen zum AO. Entzenbach. Früher gehörte noch zur Gde. der AO. Maison du lac (1842 verbrannt). - StEBez. St. Amarin. Fw. (s. 1889, 2 Spritzen). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats St. Amarin (s. 1899, vorher Filiale der Pfarrei St. Amarin). Kirche des hl. Dominikus (4. Aug.). - Kleine Sägerei mit Wasserkraft. Gehörte zum murbachischen Amte St. A marin in das Meierthum des unteren Thaies und zinste in den Dinghof zu St. Amarin. 1650 hatte es 7 Bürger und 23 Kinder. - Die jetzige Kirche ist 1897/? erbaut worden; vorher bestand eine Kapelle, die 1827 erbaut worden war. Gemeindewald (Oberförsterei St. Amarin) 345,6 ha. (Tanne mit Buchei. Im Besitz der Gemeinde seit 1813 in Folge Theilung des bis dahin gemeinschaftlichen Besitzes mit Nachbargemeinden; früher der Abtei Murbach gehörig. Mitzlachgraben s. Saar 24. Modenberg, 430 m, nördl. Dambach. Ka. Niederbronn. Modenheim, Wir. (Gde. Illzach, Ka. Habsheim, Kr. Mülhausen, O.-E.). 100 E. 11 Hsr. Mathinhaim 735; Mottenheim 16. Jhdt.; ma. Modene. -- Kleine Getreidemühle und Feilenschleiferei mit Wasserkraft. Früher selbständige Gemeinde. Altes Dorf; schon 735 ! und ferner 790 und 829 war die Abtei Murbach daselbst begütert. 896 hatte auch Kloster Münster Besitzungen in M. Die Deutschordenskomthurei Mülhausen besass zwei Drittel des Zehnten im Gewann <Frauenbreite•>. Das Dorf gehörte im 15. Jhdt. den Grafen von Württemberg zu Horburg. Diese verkauften es 1437 zusammen mit Illzach an die Stadt Mülhausen, mit der es 1515 in die Schweizer Eidgenossenschaft eintrat. - Reformation 1523 eingeführt. Kirchliches s. Illzach. Graf, Matth., Geschichte der Stadt Mülhausen und der Dörfer Illzach und Modenheim. Mülhausen 1819-1826. Modenheimerweg, Hsr. (Gde. Riedisheim, Ka. Habsheim, Kr. Mülhausen, O.-E.). 98 E. 8 Hsr. Bestehen s. 1874. Hängen jetzt mit dem HO. zusammen. Moder, Die [flu men M a tra 702. (Von diesem Namen Matra wird der Name des keltischen Stammes der Mediomatriker, die im Unterelsass sassen, und die im ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung erst von den Tribokern. | dann von den Vangionen und den Nemetern verdrängt, über die Vogesen zogen, abgeleitet.' Aqua Modra 1207. entspringt am W. - Hange des Weinberg, bei Moderfeld westl. Zittersheim (2 Brücken ; - Wingen (Brücke. M.), Wimmenau (2 Brücken', Ingweiler (4 Brücken, M. Sgm.), Menchhofen'Brückei, Schillersdorf, Obermodern (2 Brücken, 2 M.i. Pfaffenhofen (5 Brücken, M.), Walk, Bitschhofen, Ueberach (Brücke, M.), Niedermodern (2 Brücken, 2 M.), kreuzt die Zabern-Hagenauer Eisenb. (Brücke), Dauendorf (Brücke, 2 M.), Uhlweiler iM.i, Ohlungen. Schweighausen (Brücke, M.), (Mühlkanal - 1 km, 1 Brücke), Hagenau (10 Brücken, M., Mühlkanal - 0,5 km, 5 Brücken), kreuzt die Hagenau-Weissenburger Eisenb., Vierwindhof (2 Brücken, Fbrk., Gewerbekanal - 0,4 km. Brücke, Kaltenhausen (Brücke), Oberhofen (2 Brücken), Bischweiler (3 Brücken), Rohr weiler (Brücke), Drusenheim (Brücke), kreuzt die Strassburg- Lauterbuiger Eisenb., Dalhunden, Sesenheim (Brücke), Stattmatten, Auenheim (Brücke-, Runzenheim, Fort-Louis (Brücke), mündet südl. Neuhäusel in den Rhein link. Uf.. heisst im unteren Lauf Rother Rhein. Die Moder mündete bis 1811 westl. Drusenheim in den I Rhein, nach einer bedeutenden Rhein-Correctur an dieser Stelle wurde ein Altrhein trocken gelegt, dessen Bett dann die Moder benutzte. Diese Strecke ist schiffbar. (Vgl. Ordonnanz i vom 10. Aug. 1835 und Verordnung vom 26, Okt. 1877. | - 85,1 km. |