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Show 1022 Seche Cöte - Seematten Seche Cöte, deutsch-amtlich Dürrenberg, B. auf dem S Ufer des Barenbachthales bei Schirmeck; der höchste Kopf, 71.;,4 m, heisst La Brulee. Sechsundzwanzig-Gemeinden wald (Gde. Hohwald, Ka. Barr, Kr. Schlettstadt, U.-E.). Oberförsterei Weiler. 98 ha. (Tanne, Fichte, Buche, Ahorn, Esche, Rüster, Erle.) Granit und Thonschiefer. Ungetheiltes Eigenthum der 26 (.den: Bassenberg, Bernhardsweiler bei Barr, Bliensch-weilir, Breitenbach, Dambach, Eichhofen, Eplig, Erlenbach, Hüttenheim, Ittersweiler, Kerzfeld, Kogenheim, Lach, Meisengott, Nothalten, Reichsfeld. St. Martin, St. Peter, St. Petersholz, Sermersheim, Steige, Stotzheim, Triembach, Urbeis, Weiler und Zellweiler. Seckenberg, H., 374.9 m, östl. Altenach, Ka. Dammerkirch, Kr. Altkirch. Secourt, Df. (Ka. Verny [1790 Ka. Sailly, 1795-1802 Ka. Solgne], Kr. Metz, L.). 244 E. 89 Hsr. 110 GRe.) - 260 m. - A G . Remilly (14,1); Bhf. Remilly (14,3). - Subtus eurtem 882; Solcort 1223; Soucourt 1234; ma. S c o. - Die Gde. umfasst den HO. S. (237 E. 88 Hsr.), den AO. Berupt und den verschwundenen O. Vachieres. - Nebenzollamt II. StEBez. Solgne.- Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Pournoy-la-Grasse (s.1804). Kirche des hl. Mansuetus, Bischof von Toul (3. Sept.). Die Reformirten gehören zur Pfarrei Montigny-Sablon (s. 1892, vorher zu Mctzi. - Geschäftssprache französisch. S. gehörte zu der Kastellanei Po n t-ä - M o u sson und war Sitz einer Lehensherrschaft der Baronie Viviers mit ganzer Gerichtsbarkeit. Es wurde 1661 an Frankreich abgetreten. (S. Route.) Zur Herrschaft gehörte die Vogtei über Berupt. S. war 882 mit dem verschwundenen O. Vachieres Besitz der Metzer Abtei St. Arnulf. Unbekannt ist es, wie das Dorf an Viviers gelangte. Im 14. Jhdt. war es nur z. Th. Lehen von Viviers und wurde theils durch die Craincourt, theils durch die Edeln von S. (1200-1418 genannt i an die Renguillon verkauft. Beiiierkenswerth ist es, dass 1354 die Baudoche dafür an den Metzer Bischof huldigten. (S. St. Jure). Dieselben hielten es bis 1490 im Besitze, dann folgten die Remiat und Gournay bis in das 18. Jhdt. Weitere Besitzer wann die Besser (1704-1741), 1788 de Candale. Das feste Schloss wurde durch die gegen die Stadt Metz verbündeten Nachbarn 1404 genommen, 1444 durch die Franzosen besetzt, 1490 von den Lothringern angegriffen und eingenommen, von den Metzern aber entsetzt welche damals den Grafen von Salm, mit mehreren Edelleuten und 200 Soldaten, gefangen nahmen und nach Metz abführten. - Im Schloss, das jetzt als Pachthof dient, stand 1656 eine Kapelle zur Ehre des hl. Livarius. S. war früher Pfarrei des Metzer Archipr. Nomeny. Kirche 1733 erbaut. Kirchensatz und Zehnten hatte die Primatial-Kirche von Nancy. 1808-1826 war St. Jure Filiale von S. Gemeindewald (Oberförsterei Metz) 38,0 ha. Secourtbach s. Seille 21. See Trepoux, B , 666,2 m, TP., südöstl. über Barenbach bei Schirmeck. See, Wir. (Gde. Felleringen, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.). 51 E. 9 Hsr. An der Stelle des Wlrs. stand schon 1685 eine murbachische Melkerscheune. See, durch Torfstich entstanden, im Thurgebiet, 1 km südwestl. Felleringen - 3 ha. Fabrikbetrieb, kann bei Trockenheit gestaut werden. Besitzer: (',ros, Roman & Cie. in Wesserling. Zu- und Abfls. s. Thur 17. Seeb (im Dialekt = See) nennen die Umwohner einen Kopf, 450 in, bei Wir. Gingen, Gde. Haselburg, Ka. Pfalzburg. Das auf dem MB. stehende See-B., d. i. Seeberg, ist wohl nur durch ein Missverständniss entstanden. Seebach s. a. Nieder-, Oberseebach. Seebach (Gde. Sewen, Ka. Masmünster, Kr. Thann, O.-E.i. Früher AO., jetzt Theil des HO. der Gde. Sewen. Seebach s. Doller 7, kleine Fecht 8, Lauch 5, Moder 6, Seille 9, 20, Selzbach 14, Thur 17. Seebächlein s. 111 36, Thur 18. Seeberg, Nord westhang des Hüselberges, südl. der Strasse Wesserling-Urbis, Ka. St. Amarin. Seeburgbach s. Linderweiher 1. Seefelsen über dem Sternsee s. Sternseekopf. Seegenkopf bei Masmünster s. Sägen köpf. Seegmatten, Hsr. (Gde. Bendorf, Ka. Plirt, Kr. Altkirch, O.-E.). 3 E. 2 Hsr. Der AO. soll schon seit sehr langer Zeit bestehen. Bis in die 50er Jahre des 19. Jhdts. belanj sich hier eine Oeltrotte, danach in den Jahren 1860-70 eine Holzschuhfabrik, dann bis 1881 eine Spulfabrik, welche 1898 als kleine Holzdrechslerei wieder in Betrieb gesetzt worden ist. Seegraben s. Doller 5, 111 31. Seekanzel, frz. Chäteau des Lacs, pat. Tchatey Haniis, ca. 1230 m. Felsgruppe zwischen dem Weissen und Schwarzen See, auf MB. mit «Aussichtspunkt» bezeichnet, westl. Urbeis, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler. Seekopf, nördlicher Ausläufer des Storkenkopfes (s. d.), westl. über dem Beichensee. Seelacker, Matte am oberen Ende des Bilsteinthales bei Rappoltsweiler. Seelberg, Fsths. (Gde. Rolhbach, Ka. Niederbronn, Kr. Hagenau, U.-E.). 6 E. 1 Hs. 1840 erbaut (s. Seelhofen). Seelberg, 372,5 m, nordwestl. Sparsbach, Ka. Lützelstein; am Südwesthang gegen das Meissenbachthälchen der Altarfelsen (s. d.); in dem Sattel zwischen dem S. und Kl.-Vorberg die sogen. Ochsenställe (s. d.). Seelberg, Seelkopf oder Seelbergkopf, 373,7 m, nördl. über Forsthaus Seelbcrg, Gde. Rothbach, Ka. Nie-elerbronn. Seelberg, 368 m, östl. Dambach, Ka. Niederbronn. Seelbergkopf s. Seelberg. Seelburg, verschw. Fsths. (Gde. Reichenweier, Ka. Kaysersberg, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). Ehemaliger, im Forst Seelburg der Gde. Reichenweier 1721 von der württembergischen Herrschaft errichteter Erbpachthof, später Staatsforsthaus, !887 abgebrochen. Seelburg, plateauartig sich ausbreitender Bergrücken, ca. 930 m, westl. Rappoltsweiler. Der höchste Punkt der Königstuhl (s. d.j, 938 m, am Ostrande des Plateaus. Seelenberg, 323,1 m, westl. Westhofen, Ka. Wasselnheim. Seelenmühle, Hs. (Gde. Zittersdorf, Ka. u. Kr. Saarburg, L.). 5 E. 1 Hs. Soll schon im 17. Jhdt. bestanden haben. 1838 abgebrannt und wiedererbaut. Bis 1885 Mühle. Seelhofen, verschw. Df. u. Kl. (Gde. Rothbach, Ka. Niederbronn, Kr. Hagenau, U.-E.). - Selchoven 828; Seiko ven 117*. - A m Fusse des Seelberges, Filiale der Cister-zienser von Neuburg im Hagenauer Walde, der Abtei durch Kaiser Friedrich I. gegen Verzicht auf ihre Rechte am j Hagenauer Forst geschenkt, von Landgraf Gottfried von Huneburg 1175 als sein Eigenthum zurückgefordert, durch ein kaisei 1. Schiedsgericht aber der Abtei zugesprochen. Diese verkaufte das im Bauernkriege 1525 fast völlig zerstörte S. mit Wald und Kirche 1527 dem Landvogt, Freiherrn von Mörsberg, der es 1530 an Hanau-Lichtenberg weiler veräusserte. 1619 an eingewanderte Schweizer (die Herren von Enschringen) in Erbpacht gegeben, 1680 wieder zurückgekauft; während der Revolution als Nationalgut eingezogen und verkauft, der Klosterhof abgebrochen. - Der Ort gehörte im 18. Jhdt. zur Pfarrei Ingweiler. - Auf der Stelle steht jetzt das Forsthaus Seelberg (s. d.). - Reinhold, P. [= Pfleger, L.], Das Cistercienserpriorat S. bei Ingweiler. (Strassb. Diözesanblatt, N. F. 3, 1901, S. 58-64.) Seeli, vermoorter See, s. Maxhöhe. Seelkopf s. Seelberg. Seematten, ehem. Burg (Gde. Steinsulz, Ka. Hirsingen, Kr. Altkirch, O.-E.). Nach örtlicher Uebcrlieferung soll an der Stelle, wo sich jetzt eine Mühle befindet, ein Schloss gestanden haben. Wenige Spuren erhalten. |