| OCR Text |
Show Molsheimer Berg - Monacker. 699 Reichskanzlers vom 1. Dez. 1873) die Kreise Molseim und Erstein. - Wahlergebnisse: Eingeschr. Abgegeb. Davon ^ Wäh,er StimmenO/O GJkJl t 0 / o Gewählt 1874 29624 80,2 59,5 Philippi 1877 29359 67,1 40,0 Rack 1878 28875 62,9 36,5 ders. 1881 28197 50,7 43,2 Frhr. Zorn von Bulach 1884 27585 53,5 50,2 ders. 1887 2s ii.5i» 816 -,;,, Sieffermann 1890 27863 83,5 75,8 Frhr. Zorn von Bulach (Sohn) 1893 27945 B5,8 49,6 ders. M o l s h e i m e r B e r g , 382,4 m, TP, westl. Molsheim; die westliche Fortsetzung, durch eine flache Einsattlung von ihm getrennt, 398,6 m, der Blossen. Beide Berge gekrönt von der < Veste Kaiser Wilhelm II». Molsheimer Gewerbekanal s. Breusch 37. Molter, Hsr. (Gde. Nilvingen, Ka. Hayingen, Kr. Diedenhofen- West, L.). Früher besonderer AO. der Gde. Nilvingen, jetzt Theil des AO. St. Bertha und St. Jakob derselben Gde. Die Häuser sollen seit Anfang des 19. Jhdts. bestehen. Moltke, Fort, s. Fort Moltke. Moltkelinde beim Donon s. Theil I, S. 211. Molvingen, Wir. (Gde. Escheringen [s. 1811], Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 158 E. 39 Hsr. - Mol f-lingen 1410; Molfange 1668. - Vor 1811 selbständig, seit 1790 Ka. Gross-Hettingen, 1795 Ka. Oetringen. 1802 Ka. Kattenhofen. - Kap. des hl. WTillibrord. War Dorf der Herrschaft Meilberg. M. scheint zuerst als Vogteilehen Besitz des Hauses Valcourt und zeitweise z. Th. Bestandtheil der Herrschaften Oettingen (s. d.) und Fentsch gewesen zu sein. 1268 wurden mit Genehmigung des Herzogs von Lothringen (damals Herrn von Longwy) Güter in Escheringen, M., Wollmeringen und Kanfen an die Abtei Münster in Luxemburg verkauft, welche Dörfer bald darauf unter Luxemburgischer Hoheit erscheinen. 1322 jedoch reversirte Jakob von Moncler für die Vogtei- Herrschaft M. Tür St. Denisi als Lehen Lothringens. 1328 wurde M. dem Johann von Mersch zu Lehen gegeben. 1432 war M. schon mit der Herrschaft Meilberg vereinigt, zu welcher es noch 1735 gehörte. Auch die Herrschaft Fentsch hatte 1410 dort Güter und Renten, welche 1533 und 1557 an Bernard von Eltz verkauft und später mit der Grafschaft Oettingen vereinigt wurden. Ortswald (Oberförsterei Diedenhofen) 104,0 ha. Alter Besitz des Ortes. Mombronn, Df. (Ka. Rohrbach [1790-1802 Ka. Lemberg], Kr. Saargemünd, L. . 1612 E. 316 Hsr. (IS GRe. I - 3on m. - AG. Rohrbach(11,5), Hp. Enchenberg (4,4). - M abru nnen 1150; Mumburen 125S; Manburnen 1326; Montberon und M o m m e r e n 16. Jhdt.; Montbronn 1*9. - Die Gde. umfasst den HO. M. (1509 E. 302 Hsr.), die AO. Geissenhof, Hernerhof, Metschbrück, Mombronner Mühle, Münzthaler Mühle, Ziegelscheuer und die verschw. O. Eidenheim, Hardt, Kirschbach (z. Th., vgl. M. und Rohrbach). - P. StEBez. Rohrbach. Wasserltg. (1896 umgebaut). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Rohrbach (s. 1802). zu der auch der AO. Neumatt der Gde. Rahlingen gehört. Kirche des hl. Georg (23. April). Die Protestanten gehören zur Pfarrei Bitsch. - 2 Sandsteinbrüche. Bimssteinmühle für die Krystall-fabrik Münzthal-St. Louis (vgl. Münzthaler Mühle). 2 kleine Getreidemühlen. War Theil der Herrschaft Lixheim (s. d.). Das Dorf wird zuerst 1150 als Dorf der Herrschaft Bitsch (s. d.) aufgeführt, wurde aber später davon getrennt. 1324-29 war es Lehen der Grafen von Lützelstein und von Joh. von Montbronn gelragen. Ein Johann, Ritter von Monbron, Vasall von Hanau-Lichtenberg, erscheint 1276, das Geschlecht lebte noch 1434. 1258 wird Mumburen als Lehen der Kirche von Verdun in Händen der Herren von Lichtenberg erwähnt. Im 1.5. Jhdt. war diese Lehensherrschaft in dem Besitz der Kurpfalz gelangt (s. Lixheim). 1390-1490 werden dort als Lehensträger die Sumpf von Simmern genannt, dann die von Schönberg. 1623 wurde M. mit Lixheim (s. d.) durch Lothringen erworben und mit diesem Reichsfürsten-thum vei einigt. - M. war bis 1802 Pfarrei des Metzer Archipr. Hornbach, mit Güsberg als Annexe. Kirche um 1780 erbaut. Den Kirchensatz hatten die Herzoge von Lothringen als Herren von Lixheim. - In dem Gde.-Banne ein angeblich megalithisches Denkmal (Krauenfels). Mombronnerbach s. Spiegelbach 2. Mombronner Mühle,M. (Gde.Mombronn, Ka.Rohrbach, Kr. Saargemünd, L.t. 8 E. 1 Hs. Soll schon Mitte des IS. Jhdts. bestanden haben. In der Nähe eine Kapelle der 14 Nothhelfer, 1825 vom damaligen Besitzer der Mühle, Michel Bach, erbaut. Momersdorf, Df. iKa. Bolchen [1793-1802 Ka. Waibelskirchen], Kr. Bolchen, L.). 2C»'»E.71 Hsr. (10 GRe.) -305 m. - AG. Bolchen (4,6); Bhf. Bolchen (4,9). - Momelstorf 1284; Momerstorff 1300. - StEBez. Bolchen II. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Bolchen (s. 1802), die Gden. M. und Hallingen umfassend. Kirche zu Ehren Maria Himmelfahrt (15. Aug.), 1888 erbaut. Die Protestanten gehören zur Pfarrei Augsb. Konf. in St. Avold. M. gehörte zu der Reichsgraf schaft Kriech ingen (s, d) und war wie Dentingen zwischen den Herren von Kriechingen und Dagstuhl getheilt. 1283 bestätigte Johann von Warsberg dem Ordenshause der Deutschherren in Metz das Weiderecht in seinen Wäldern und Wiesen in M., nachdem derselbe schon 1280 dem Hause seinen bei M. liegenden Wald, Boden und Bestand des Waldes, das «Eichholz • genannt, für ewige Zeiten geschenkt hatte. - M. war vor HOL' Pfarrei des Archipr Waibelskirchen. Der Kirchensatz. welcher Besitz des Metzer Domkapitels war, wurde durch dasselbe 1245 dem Stifte St. Sauveur in Metz überlassen Römische Reste. M o m m e n h e i m , Df. (Ka. Brumath [s. 1790|, Ldkr. Strassburg, U.-E. . 1137 E. 206 Hsr. (12 GRe.) - 155 m - AG. Brumath (6,4), Bhf. M. (0,4). - Mumenheim 953; M u m m e n heim li>77; ma. Mummle. - Die Gde. umfasst den HO. M. (1124 E. 204 Hsr.i, den AO. Zornmühle und den verschw. O. Frankeisheim 'zwischen M. und Schwindratzheim). - P. III. Kl. T. Oeff. Fernsprechstelle (s. Okt. 1900). Bhf. (s. 1851). Ortseinn. StEBez. Brumath. Armr. is. 1822). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Brumath (s. 1802). Schutzheiliger hl. Mauritius (22. Sept.). Filiale Waltenheim. Die Protestanten gehören zur Pfarrei Waltenheim, die Israeliten zum Rabbinat Brumath. Jüdischer Friedhof is. 18S5). - Zwei Ziegelstein- und Kalkbrennereien. Sagemühle. Handel: Vieh, Getreide, Dünger. Hausindustrie: Gänsemästerei, Leineweberei, auf eigene Rechnung. M. wird 953 zuerst erwähnt, wo Kaiser Otto I. der Abtei Lorsch (Hessen) Besitz daselbst schenkte. 1077 erhielt die Abtei Selz Güter zu M. Durch Schenkung Kaiser Heinrichs IV. ca. 1120 erscheint Kloster Sindeisberg, 1154 die Abtei Schwarzach in M. begütert. Der Ort war altes Reichsgut und später Reichsdorf der Landvogtei Hagenau (s. d.), mit eigenem Schultheissenamte. - Ein adeliges Geschlecht von M. 1415 erloschen. - Bis ins lo. Jhdt. hinein war M. Filiale der Pfarrei Schwindri.tzheim. Erst seit dem 16. Jhdt. eigene Pfarrei, 1763 mit den Filialen Schwindratz-heim (bis 1808), Waltenheim und Frankeisheim (abg. Dorf). Gehörte zum Landkapitel Ober-Hagenau. Das Patronatsrecht besass die Abtei Schwarzach, ebenso drei Viertel des Zehnten; ein Viertel desselben gehörte den von Kirchheim. Monacker, im Volksmunde Kleinmann, franz. Le |