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Show Waldholtz - Waldweiher. 1173 Waldeneshofa um 1120; Waldonis curia 1148. - Begütert: um 1120 Kloster Maursmünster, 1148 Kloster Sindeisberg. - Der Bann kam an Thal b. Maursmünster. 'Waldholtz, W a l d st ein, Burgruine <Gde. Hüsseren- Wesserling, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.), s. Störenburg. Waldhütte, Hof (Gde. Herbitzheim, Ka. Saarunion, Kr. Zabern, U.-E.). 12 E. 1 Hs. Im 16. u. 17. Jhdt. stand hier ein Schloss der Grafen von Nassau-Saarbrücken, das vor lb90 zerstört worden ist. Seit 1722 Forsthütte, seit 1790 Hof. - Römische Reste. 'Waldhütte, Pr.-Fslhs. (Gde. Bütten, Ka. Saarunion, Kr. Zabern, U.-E.). 5 E. 1 Hs. Soll 1817 erbaut worden sein. Waldighofen, Df. (Ka. Hirsingen [1790-95 Ka. Pfirt], Kr. Altkirch, O.-E). 796 E. 154 Hsr. (12 GRe.) - 357 m. - AG. Hirsingen (6,6); HSt. W . (0,b). - Waltikoven 1315; Waltighoffen 1869. - P. F. Oeff. Fernsprechstelle. Orts-fernsprecheinrichtung (s. 1900). HSt. (s. 1892). Legitimationsscheinstelle. Ortseinn. StEBez. Hirsingen. Wasserltg. (s. 1894). - Kath. Hilfspfarrei des Dek. Hirsingen (s. 1802), Schutzheilige: Peter und Paul (29. Juni). 1808-1820 Filiale von Steinsulz. Die Lutheraner gehören zum Vikariat Mülhausen, die Reformirten zur Pfarrei Altkirch. - Baumwollweberei Emanuel Lang Söhne, besteht seit ungefähr 1850, 603 Webstühle, 470 Arbeiter, 400 Pferdekräfte, davon bis 50 Wasserpferdekräfte. W. gehörte zum Meierthum Grenzingen der Herrschaft Pfirt. In W. waren zwei jetzt ganz verschwundene Schlösser: deren eines den Eptingen gehörte; diese nahmen Güter in W . (1315) vom Baseler Bischof zu Lehen ; neben diesen lagen die Güter der Flachslanden und des Vitz-thums Burkard. Das andere Schloss gehörte den Ramstein, von denen es an die Planta überging. Vom 23.-28. Aug. 1444 hatte hier der Dauphin sein Hauptquartier. A m 20. Mai 1445 wurde W., Dorf und Schlösser (wigerhuser), ganz von den Baselern verbrannt, man fand im Schlosse des Konrad von Eptingen, genannt Huser, Harnische und Kleider der Eidgenossen, die in der Schlacht von St. Jakob erbeutet worden waren, und brachte sie, sowie eine Menge Getreide, nach Basel. Ein Sohn des Konrad von Eptingen hatte bei St. Jakob mit gegen die Baseler gekämpft. Die Kirche, gehörte zum Landkapitel des Sundgaus; den Kirchensatz hatten' die Eptingen. - W. liegt an einem Keltenwege im Illthale von Oltingen nach Altkirch und im Kreuzungspunkte einer gleichen Strasse von Sept nach Volkensberg. - Die Kirche St. Peter und Paul ist ein einfacher, aber gut durchgeführter gothischer Bau aus dem 15. Jhdt. mit Sakramentshäuschen aus dem Ib. Jhdt. Mehrere Grabsteine aus dem 16. Jhdt. - W . ist Geburtsort von Beatus Albert von Ramstein, geb. 15. Juni 1594, Fürstbischof von Basel 1646-1651. Gemeinde wald (Oberförsterei Pfirt) 20 ha. Waldkapelle, Kap. nordöstl. von Maiweiler (Ka. Falkenberg, Kr. Bolchen, L.). U. L. Frau von den sieben Schmerzen geweiht. Soll gegen 1620-30 von den Dorfbewohnern gestiftet und erbaut worden sein. 'Wald-Lothringen, Fsths. (Gde. Keskastel, Ka. Saarunion, Kr. Zabern, U.-E.). b E. 1 Hs. 1848 entstanden. Waldlothringen. Staatswald (Gde. Keskastel, Ka. Saarunion, Kr. Zabern, U.-E.). 235 ha. Oberförsterei Saarunion. Forsthaus Waldlothringen. (Eiche, Buche, Fichte, Hainbuche, Kiefer.) Muschelkalk. Ursprünglich Besitz der Abtei Herbitzheim, die 1556 säkularisirt und mit der Grafschaft Saarwerden vereinigt wurde ; seitdem Domanialwald ; als solcher 1793 zum Staatseigentum erklärt. 1581 «der Wald Almudt» genannt. Lothringen hatte Holzrechte wegen seiner Saline Salzbronn. Waldmark, Gemeine, s. Sigolsheimer Mark. Waldmatt. Fsths. u. Hf. (Gde. Kestenholz, Ka. u. Kr. Schlettstadt, U.-E.). 11 E. 2 Hsr. Soll schon im 18. Jhdt. bestanden haben. Waldmatt, verschw. Fsths. (Gde. u. Ka. Masmünster, Kr. Thann, O.-E.). 1865 abgebrannt. Waldmattenrunz s. Doller 20. Waldmühl, Hs. (Gde. u. Ka. Maursmünster, Kr. Zabern, U.-E.). 5 E. 1 Hs. 1837 entstanden. Wald mühle, M. (Gde. Heimersdorf, Ka. Hirsingen, Kr. Altkirch, O.-E.). 4 E. 1 Hs. Kleine Getreidemühle mit Wasserkraft. Soll schon seit sehr langer Zeit bestehen. 'Waldmühle, Sgm. (Gde. Romansweiler, Ka. Wasselnheim, Kr. Molsheim, U.-E.). 1 Hs. Bestand schon 1837 als Getreide- und Schnellenmühle (Kugelmühle). 1869 als Sägemühle eingerichtet. Wald mühle. verschw. M. (Gde. Kestenholz, Ka. u. Kr. Schlettstadt, U.-E.). 1888 abgebrannt. Waldolwisheim, Df. (Ka. [s. 1790] u. Kr. Zabern, U.-E.). 573 E. 126 Hsr. (12 GRe.) - 210 m. - A.- u. LG. Za- , bern (6,5); Bhf. Steinburg (3,7). - Onolvesheim um 1120; ! Waltonolsheim 1290; Waltolvisheim um 1350; ma. Wololse. - Die Gde. umfasst den HO. W . (565 E. 125 Hsr.) und den AO. Waldolwisheimer Mühle. - P. StEBez. Dettweiler. Armr. (s. 1858). Fw. (s. 1885. 1 Spritze). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Zabern (s. 1802). Schutzheiliger hl. Pankratius (12. Mai). Filiale Furchhausen. - Getreidemühle. W. war altes Reichsgut. Gehörte später zu den 28 Dörfern der sogen. (Grafschaft» (s. d.), in deren Besitz sich Reich und Bisthum Strassburg nach langem Streite 1236 so theilten, dass beide die Hoheitsrechte gemeinsam ausübten. 1512 überliess Kaiser Maximilian I. dem Bischof im Austausch gegen Heilig-Kreuz auch die Reichshälfte von W . Seitdem blieb das ganze Dorf bis zur Revolution im Besitz des Bisthums und gehörte zum Amte Kochersberg. Der Dinghof sammt Zehnten und Patronatsrecht gehörte (schon im 12. Jhdt.) der Abtei Maursmünster. Die Bewohner von W . hatten im Monsauer Walde das Weide- und Holzrecht gegen einen jährlichen Zins an die Abtei Andlau (bestätigt 1144). Ein adliges Geschlecht, die Hülle von W., 1285 zuerst erwähnt, scheint ca. Ende des 14. Jhdts. ausgestorben zu sein. - Kirchlich gehörte W . zum Landkapitel Zabern. Alte Pfarrei. Die Abtei Maursmünster besass das Patronatsrecht. Im 17. und 18. Jhdt. waren Furchhausen und Altenheim Filialen der Pfarrei W. Gemeinde wald (Oberförsterei Zabern) 44,8 ha. Waldolwisheimer Mühle, M. (Gde. Waldolwisheim, Ka. u. Kr. Zabern, U.-E.). 8 E. 1 Hs. Soll gleichen Alters mit Waldolwisheim selbst sein; war bis 1698 Eigen-thum der Gde. und wurde dann an einen Müller verkauft. Waldorf s. Bossendorf, Ka. Hochfelden, Ldkr. Strassburg, U.-E. Waldrunz s. Thur 24. Waldsäge, Hs. (Gde. Heimersdorf, Ka. Hirsingen, Kr. Altkirch, O.-E.). 4 E. 1 Hs. Bis etwa 1890 eine Sgm., die schon seit sehr langer Zeit bestanden haben soll. Waldsberg (Waldsburg), älterer Name für Burg Hagelschloss (s. d.). Waldsburg, Burgtr., s. Hagelschloss. Waldsburger s. Bad (Waldsburger). Waldstein, Burgruine, s. Störenburg. Waldweiher,(Etangdu bois,WeihervonRintingen) im Saargebiet (297 m üb. d. Meer) 1,5 km nordwestl. Bebing - 4 ha, Karpfen-Fischerei. Wird alle 6 bis 10 Jahre abgelassen und bebaut. Privatbesitz. Abfluss s. Saar 4. Von den Dominikanerinnen von Rintingen bei Bebing wurden 168b zwei Weiher, der Neuf etang und der Remschweiher verkauft. Wahrscheinlich sind dies der Wald- und ein in Wiesen verwandelter mehr südl. gelegener Weiher, dessen Abschlussdamm noch vorhanden ist. Wald weiher im Saargebiet (273,5 üb. d. Meer) 1 km südl. Altlixheim - 9 ha. Karpfen-Fischerei. Wird unregel- |