| OCR Text |
Show 992 Scharrenhof - Schell. heim. - S,h. liegl an einem Keltenwege von Molsheim nach Zab in. Neolithische Funde. Die prot. Kirche stammt aus verschiedenen Zeiten: Thurm und Schiff aus dem 11.-12. Jhdt.; Chor aus dem 15. Jhdt. Kürner unter dem Südtran-sept. 1733 ist sie vergrüsscrt worden. Gesch. Dkm. Brion. A., L'cglise protestante de Seh. avant sa trans-formation en 1893. Mitth. d. Ges. f. Erh. d. gesch. Dkm. im Eis. 2. F. 19, 1898 S. 13*-14*.) Kiefer, L. A., Die Kirche von Scharrachbergheim, (Bull, de la Soc. pour la cons. des mon. hist. d'Alsace. 2c ser. 17, 1S95, S. 69*-74*.) Scharrenhof, Hf. (Gde. Algringen, Ka. Hayingen, Kr. Diedenhofen-West, L. . 15 E. 1 Hs. 1853 erbaut. Schart, Fsths. Gde. Andlau, Ka. Barr, Kr. Schlettstadt, U.-E.). 3 E. 1 Hs. U m 1S36 erbaut. Scharz, verschw. Hf. (Gde. Lülzel, Ka. Pfirt, Kr. Altkirch, O.-E.). In den 80er Jahren des 19. Jhdts. von der Kaiserlichen Forstverwaltung angekauft aufgeforstet. Scharzwald, bewaldeter B., 664 m, am linken Ufer des die elsässisch-schweizerische Grenze bildenden Lützelbaches, bei dem verschw. Hofe Scharz, Gde. Lützel, Ka. Pfirt. Schatzgrundbach s. Saar 20. Schauenberg, Hl". iGde. Dollern, Ka. Masmünster, Kr. Thann, O.-E. . Wenig üblicher Name für den AO. Schönenbühl s. d.i derselben Gde. Schauenberg, K. u. Fsths. i Gde. Pfaffenheim. Ka. Rufach, Kr. Gebweiler, O.-E.i. 13 E. 2 Hsr. Cape IIa nus S. Marie capelle in Seh o wen b erg 1441; im 15. Jhdt., der Sage nach infolge eines Wunders, gegründet und dem hl. Ulrich, später der Mutter Gottes, geweiht. 1683 von den Franziskanern in Rufach abhängig. 1703 zerstört, aber 1*11 wieder hergestellt. Die Kirche ist spätgothisch. Im Walde Ringwälle der Bronze-Zeit. - [Müller, Josef Maria,] Geschichte Unser lieben Frau vom Seh. hei Pfaffenheim. Rixheim 1896. Stoffel, J. G., Wahrhafte Beschreibung u. s. w. der Wallfahrtskirche auf dem Schauenberg. i Als. V, 287- 290.) Schaufelshalt, Bergrücken östl. der von Wingen, Ka. Weissenburg, nach Nothweiler in der bayerischen Pfalz ziehenden Strasse. Der südliche Kopf heisst Sudler's Eck, 437 m, der nördliche, Kappelstein, liegt bereits jenseits der Crenze in der Pfalz; gerade auf der Grenze der Ca-puchon fe lsen, 500,7 m. Schaumburg, Hf. Gde. Gross-Hettingen [s. 1850], Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost, L.i. 11 E. 1 Hs. - Cham bourg oder la Cense de Gand 1813; auch Weitershof genannt; ortsüblich Schomberich. - Vor 1850 AO. \ on Monhofen. Ehemaliger Bestandtheil der Herrschaft Scheuern (Lagrange (s. d.). Schaumburgbach s. Mosel 28. Schavann, Hf. (Gde. Niedermorschweiler, Ka. Mül-hausen- Süd, Kr. Mülhausen, O.-E.). 8 E. 1 Hs. Besteht s. 1876. Scheelenbach s. Lauch 19. Scheer und N e u e Scheer s. Andlau 14, 17, Giessen. Scheernetz und Scheernetzbach s. Andlau 17. Schefferich, verschw. Hf. (Gde. Dalem, Ka. Busendorf, Kr. Bolchen, L.i. 17oo als Hof erwähnt (Schefferig, cense, commune de Dalheim). Scheibenberg s. Geierstein. Scheibenberg, die östlichste Kuppe. 382 m, des von dem Galz östl. ziehenden Bergrückens, zwischen Katzcnthal und Niedermorschweier, Ka. Kaysersberg. Scheibenberg, Westhang gegen das Weilerthal, östl. Thannweiler, Ka. Weiler, Kr. Schlettstadt. TP. bei 320,8 m. Der Name Scheibenberg, in der Dialektform Schiebeberg, stammt von der bis in die Gegenwart hinein reichenden Sitte des sogen. Scheibenschlagens während der Oster- und Johannisfeuer. Scheibenberg, 300 m, westl. über Rothbach, Ka. Niederbronn ; das rückwärts gegen Westen liegende Plateau ist durch eine stellenweise noch gut erhaltene Mauer aus i grob zugerichteten Sandsteinquadern abgeschlossen. Vgl. Beaulicu, Le comte de Dagsbourg, S 58 Scheibenhard, Dl. (Ka. Lauterburg [s. 1790], Kr. Weissenburg, U.-E.). 411 E. 95 Hsr. (10 GRe.) - 130 m. - AG. Lauterburg (3,2i; Bhf. Seh. (0,1). - Scheibenhart 1206; Schibenhart 1366; ma. Scheiwert. - Bhf. (s. 1. Juli 1900). StEBez. Lauterburg. Armr. s. 1852). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Lauterburg (s. 1802). Schutzheiliger hl. Georg (23. April). Zur Pfarrei gehört auch der bayer Theil des Dorfes. Die Protestanten gehören zur Pfarrei Niederrödern. - Ziegelstein- und Kalkfabrik. Oelmllhle. Hanfreibemühle Getreidemühle. Seh , 1206 zum ersten Male erwähnt, gehörte bis 1789 zum bischöflich speicrischen Amte Lau t erb u rg (s.d.). Ein Ritter von Seh. 1206 als Vasall der Abtei Klingenmünster genannt. I Seit 1815 gehört ein Theil des Dorfes zu Bayern. - Kirchlich gehörte Seh. zum Landkapitel Weissenburg des Bisthums Speier, zuerst als Filiale von Lauterburg. Pfarrei | seit 1732 Das Patronat besass der Propst von Weissenburg. Scheibenharder Höhe, H., 147 m, südl. Scheibenhard, Ka. Lauterburg, Kr, Weissenburg. Scheibenschlagfelsen s. Taubenschlagfelsen. Scheiblingsbach s. Heltenbach 5. Scheid, Staatswald iGde. Ratzweiler, Ka. Saarunion, Kr. Zabern, U.-E.'. 379 ha. Oberförsterci Lützelstein-Nord. (Buche, Eiche, Hainbuche, Birke, Kiefer, Fichte, Tanne, Lärche, i Vogesen- und Buntsandstein. Früher Domäne der Herrschaft Diemeringen (s. d.), 1792 vom Staate eingezogen. Scheid, Waldplateau, s. Scheidwald. Scheidbach s. III81, Rhein-Rhone-Kanal 2, Wunach 10. Scheidbächel s. Breusch 33, Moder 1, 24. Scheidberg, Bergrücken an der lothringisch-pfälzischen Grenze. 346,3 m, nördl. Schweyen, Ka. Wolmünster, Kr. Saargemünd. Scheidecker, Hf. (bei Aukopf) (Gde. Börsch, Ka. Rosheim, Kr. Molsheim, U.-E.). 1 Hs. Besteht seit 1865. Scheidecker, W. (Gde., Ka. u. Kr. Rappoltsweiler, O.-E). Frühere (bis 1892) Bezeichnung des AO. Altesägemühle der Gde. Rappoltsweiler. Scheidgraben s. Blind und Blind 8, Ehn 6, Hausanbach 3, III 56, Moder 29, Mossel 7, Ohmbach 4. Scheidhof, verschw. Hf. (Gde.. Ka. u. Kr. Piagenau, U.-E. . Kurz vor 1870 abgerissen. Scheidt (Houlaihof), Hf. (Gde. Geblingen, Ka. Saaralben, Kr. Forbach, L . 4 E. 1 Hs. Früher auch Bis chofs-w a Kl genannt. 1*31 erbaut. Scheidwald, früher Staatswald (Gde. Schweyen, Ka. | Bitsch, Kr. Saargemünd, L. . 122 ha, früher Domäne der Herrschaft Bitsch. V om Staate 1792 eingezogen, 1352 verkauft. Scheidwald, auch kurz Scheid, ausgedehntes Waldplateau (höchste Erhebung 352,6 m) zwischen Volksberg, Ratzweiler und der Neu-Mühle bei Waldhambach, Ka. Drulingen. Reste alter Befestigung, ein von W . nach O. laufender 270 m langer, 15 m breiter und 3 m hoher Wall. Scheidwald, Alter, bewaldetes Plateau westl. Rosteig, Ka Lützelstein. Scheierberg, Westhang südwestl. Puberg. Ka. Lützelstein. Scheiterberg, Hs. (Gde. Rosteig, Ka. Lützelstein, Kr. Zabern, U.-E.). 11 E. 1 Hs. - Etwa 1840-1845 entstanden. Scheiterberg, 360 m, nördl. Rosteig, Ka. Lützelstein. Scheitholz, s. Linge, Le Schell, Wir. (Gde. Wolsdorf [s. 1811], Ka. Metzerwiese, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 23 E. 6 Hsr. Vor 1811 selbständig und 1790-1802 zum Ka. Lüttingen, dann zum Ka. Met/erwiese gehörig. - Schell 1624; Chelle 1712. - War Weiler der Herrschaft Weinsberg (s. d.), dann |