| OCR Text |
Show Oelenberg J., Ein Ausflug zu den Trappisten auf dem Oelenberg im O.-E. (Pforzheimer Unterhaltungsblatt, 27. Mai 1888.) Ohl, L., Les trappistes en Alsace-Lorraine. Notices sur les ab-bayes d'O. et d'A. Guenange 1898. Roch oll, H., Lutherzelle und Trappistenkloster. (Zeitfragen des christl. Volkslebens XVIII, 6.) Stuttg. 1893. Ruff, K., u. Greff, J., Die Trappistenabtci Oelenberg und der Reformirte Cisterzienser- Orden. Freiburg i. B. 1898. Springer, O., Eine militärische Einquartierung im Kloster der Trappisten auf Oelenberg im O.-E. (Mitth. a. d. Vogesen-Club. Nr. 15.) [Auch bes.:] Strassb. 1883. [Stöber, Aug.], Les droits et les possessions du couvent d'Oelenberg, en Haute-Alsace, au milieu du XVIIIe siecle. Mulh. 1872, Oelenberg, verschw. Hsr. (Gde. Reiningen, Ka. Mülhausen- Nord, Kr. Mülhausen, O.-E.). 3 Häuser in der Nähe des Klosters Oelenberg (s. d.), die um 1812 erbaut worden waren und deren letztes 1897 abgebrochen wurden ist. Der Grund und Boden gehört jetzt dem Kloster. Oelgraben s. 111 6. Oelmühle, Gipsm. (Gde. Baumbiedersdorf.Ka. Falkcn-berg, Kr. Bolchen, L.i. 5 E. 1 Hs. Früher Kettenborn-mühle genannt. War bis 1896 Oelmühle. Oelmühle, Hs. (Gde. Drachenbronn, Ka. Sulz u. W „ Kr. Weissenburg, U.-E.). 4 E. 1 Hs. 1797 erbaut. Der Mühlenbetrieb ist seil 1864 eingestellt. Oelmühle, Hs. iGde. Settingen, Ka. u. Kr. Saargemünd, L.i. 1 E. 1 Hs. Erbauungszeit unbekannt; seit 1866 keine Oelmühle mehr, sondern nur noch Wohnhaus. • Oelmühle, M (Gde. Grossblittersdorf, Ka. u. Kr. Saargemünd, L.). 9 E. 1 Hs. Soll schon Ende des 18. Jhdts. bestanden haben ; war bis etwa 1850 Oelmühle. Oelmühle, M. u. Oelm. (Gde. Langensulzbach, Ka. Wörth, Kr. Weissenburg, U.-E.i. Früher AO., jetzt Theil der Gde. Langensulzbach. Oelmühle, verschw. Hf. (Gde. Kemplich, Ka. Metzerwiese, Kr. Diedenhofen-Ost, L.i. 1894 abgerissen. Oelmühle, verschw. M. (Gde. Niederseebach. Ka. u. Kr. Weissenburg, U.-E.). 1879 abgerissen. Oelmühle (Bruderthalmühle) iGde. Rothbach, Ka. Xiederbronn, Kr. Hagenau, U.-E.). Frühere (vor 1883)' Bezeichnung des AO. Lätschmühle i Bi uderthalmühle, (s.d.) derselben Gde. Oermingen, Df. (Ka. Saarunion [17934 Ka. Neu-Saarwerden], Kr. Zabern, U.-E.). 1058 E. 214 Hsr. (12 GRe.) - 220 m. - AG. Saarunion (7,9); HSt. O. (0,4). - Orminga 1302, Ehrmingen 1600; Ermingen 1770. - Die Gde. umfasst den HO. O. (1037 E. 212 Hsr.) und den AO. Strohhol". - P. Oeff. Fernsprechstelle. HSt. (s. 1895). StEBez. Saarunion. Armr. (s. 1832). Fw. (s. 1872, 2 Spritzen). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Saarunion (s. 1802). Schutzheiliger hl. Remigius (1. Okt.). Filiale der prot. Pfarrei Augsb. Konf. in Herbitzheim (s. 1894i und der ref. Pfarrei in ßurbach (s. etwa 1855). Prot. Kirche - Hausindustrie: Palmhutflechterei> für Firmen. Spiritusbrennerei (Blösingi. Getreidemühle. O. gehörte zur Erbkasten vogtei Herbitzheim (s. d.). Im Mittelalter war die Abtei Herbitzheim daselbst begütert. - Schon im 12. Jhdt. Pfarrei. Ca. 1570 Einführung der Reformation, Filiale der prot. Pfarrei Keskastel bis etwa 1725 , seit 1794 von Herbitzheim. Die Kirchenbücher gehen mit Unterbrechungen bis 1758 zurück. Kath. Pfarrei 1631-1691, dann Filiale von Herbitzheim 1691-98, dann Filiale von Keskastel, dann wieder Pfarrei seit 1715 (Landkapitel Bockenheim des Bisthums Metz). Das Patronatsrecht besass ursprünglich die Abtei Herbitzheim, später der Landesherr. - O. liegt am Keltenwege von Buchsweiler nach Saargemünd. Neolithische Funde und keltische L'mwallung (Heiden-schanz). Gemein de wald (Oberförsterei Saarunion) 455 ha. Vorwiegender Bestand (Buchen, Eichen und Hainbuchen). Alter Besitz der Gde. - Oetringen. 809 Levy, J..s., Jahrgeding zu Oermingen. i Elsass-Loth-ringische- s Samstagsblatt III, S. o37-639, 653-655.) Oesinger s. a. Bachscheid (Oesingen. Oesinger (Kupferhammer), Farbfbr. (Gde. Ottrott, Ka. Rosheini, Kr. Molsheim, U.-E.). 32 E. 5 Hsr. Um 1840 entstanden. Oesterreichischer Kreis. Diesem 1512 auf dem Reichstage zu Köln aus den Besitzungen des Hauses Habsburg gebildeten Kreise (bestätigt auf den Reichstagen zu Worms und zu Nürnberg 1521 und 1522) waren 1512 auch die Lan d gr a fsch a f t Oberelsäss und der S un dg a u zugewiesen worden, die bei der ersten Kreisbildung 150( dem Oberrheinischen Kreise zugetheilt worden waren. Schon vor 1512 war aber die Unterordnung der Regierung in Ensisheim unter die von Innsbruck erfolgt. Das Haus Habsburg hat seitdem auch alle Vorrechte, die es wegen seiner königlichen Würde auf Grund alter Reichsprivilegien oder aus eigener Machtvollkommenheit ausübte, auf Elsass und Sundgau ausgedehnt oder dort schärfer durchgeführt, z. B. die Kastenvogteirechte in den Gebieten des Bisthums j Basel und der Abtei Murbach; auch betrachtete das Haus | Oesterreich alle Reichsfürsien innerhalb seiner Lande als Vasallen, wenngleich diesen Sitz und Stimme auf dem j Reichstage zustand i Privilegien der Kaiser Heinrich IV. und Karl V.) Aus diesen Ansprüchen erklärt sich z. B. die Haltung Oesterreichs gegenüber Basel, den Stiften des Landes und den Herren con Rappoltstein, die obwohl reichsunmittelbare Herren als Vasallen Landsassen) betrachtet wurden. [dPr.] Oetingen, Df. (Ka. [s. 1790] u. Kr. Forbach, L.). 608 E. 113 Hsr. (12 GRe.) - 270 m. - AG. Forbach (3,5); Bhf. Forbach (3,8). - Oettingen 144o; Ettingen 1501.- Die Gde. umfasst den HO. O. (597 E. 112 Hsr.) und den AO. Melpoule. - StEBez. Forbach I. Wasserltg. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Forbach (s. 1872, vorher Annexe der Pfarrei ! Forbach). Kirche des hl. Antonius von P.idua (13. Juni), 1869 erbaut. Gehörte zu der Herrschaft Forbach (s. d. . O. war vor 1802 Annexe der Pfarrei Kerbach, dann 1802-1872 der Pfarrei Forbach. Gemeinde w ald (Oberförsterei St. Avold) 100,1 ha. fBuchen und Eichen; ganz wenig Nadelholz). Im Besitze der Gde. seit 1788. Oetingerbach s. Rössel 13 Oetringen s. a. Grube Oetringen. Oetringen, Df. (Ka. Kattenhofen |1790 Ka. Rodemachern, 1795-1802 KHO.], Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 946 E. 234 Hsr. (12 GRe.) - 220 m. - AG. Diedenhofen (10,1); Bhf. Gross-Hettingen 4,7). - 011ringas 679;Otringasinpago et comitatu Moslensi 947; Ottringen 1534. - Im Gebiete der Gde. lagen die verschw. O. Bruchfeld, Heymscheit, Rodingen. Welteschbusch. Durch kaiserliche Verordnung vom 26. Febr. 1902 ist der frühere AO. Entringen zur selbständigen Gde. erhoben worden. (Der Art. Entringen ist danach zu berichtigen i. - P. F. StEBez. Gross-Hettingen. Fw. (s. 1858, 1 Spritze i. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Kattenhofen (s. 1302.. Kirche zu Ehren Maria Himmelfahrt 115. Aug.i. Die Reformirten gehören zur Pfarrei Diedenhofen O. war Sitz einer Landmeierei der Probstei Diedenhofen (s. d). Das Dorf war um die Mitte des 10. Jhdts. im I Besitze eines Grafen Reginbald, welcher es mit dem Kirchen- | satz, dem Frohnhofe und 12 dazu gehörigen Hüben der Abtei St. Martin bei Metz gegen andere Güter tauschweise überliess. Im 12. Jhdt. scheint sich der Graf von Arlon dieses Besitzes widerrechtlich bemächtigt zu haben ; 114o wurde er vom Erzbischof von Trier genöthigt, das Gut zurückzuerstatten. Die Vogtei der Abtei hatte 1252 das Geschlecht der Edeln von Diedenhofen aus dem Hause Briey. 1232 verkaufte Dietrich von Heringen an die Abtei St. Martin die drei Viertel der Vogtei, welche er von derselben zu Lehen |