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Show St. Clement - St. Eloi. 965 ersten Bischofs von Metz gegründeten Oratoriums baute 1603t?; der Pfarrer Mangin Chavais, Erzpriester von Gorze, eine Kapelle, welche im 30jährigen Kriege verwüstet wurde und nach 1648 erneuert worden ist. St. Clement, Bourg, ehem. Vorstadt von Metz, 1552 auf Befehl des Herzogs von Guise abgerissen. An ihrer Stelle entstand das Dorf Sablon (s. d.i. St. Clement, Ban, s. Alben, Blory (Gde. Montigny b. Metz), Grange-le-Mcrcier dgl. . Horgne-au-Sablon dgl , Magny, Peltre, Pommerieux, St. Privat (Gde. Montigny b. Metz), Vantoux. St. Columba, Kap. südöstl. von Fessenheim (Ka. Ensisheim, Kr. Gebweiler, O.-E.). Kleine Kapelle, 1860 auf der Stelle errichtet, wo sich bis 1772 die Piarrkirche von Fessenheim befand. St. C o s m a n , Df. (.Ka. Dammerkirch [1790-1795 Ka. Dammerkirch, 17OÖ-1870 Ka. Fontaine; 1870-73 vom Kr Altkirch verwaltet, 1873 wieder Ka. Dammerkirch], Kr. Altkirch, O.-E.). 53 E. 14 Hsr. (10 GRe.) - 355 m. - AG. Dammerkirch (9,2); Bhf. Altmünsterol (9,7).- De sancto Cos-m a 1347; St. Cosme 1869; ma. Sant-Coschme. - Die Gde. umfasst den HO. St. C. (51 E. 13 Hsr.) und den AO. An der französischen Grenze. - StEBez. Obertraubach. Das Schulhaus wird von St. C. und Baronsweiler gemeinschaftlich benutzt und unterhalten. Waisenhs. (s. 1894). Neutral (hinsichtlich des Zollverkehrs) erklärter Grenzweg zwischen Grenzstein 3719 und 37193 (Länge 100 m). Angrenzende französische Gemeinde ist Vauthiermont. Die eine Hälfte der Wegelänge hat Frankreich, die andere die Landesverwaltung von Elsass-Lothringen zu unterhalten. - 1802-74 kath. Hilfspfarrei des Dekanats Fontaine, dann des Dekanats Dammerkirch. Schutzheilige die hl. Cosmas und Damian (27. Sept.). Gothische Kirche mit ehemals stark befestigtem Kirchhof. Annexe: Baronsweiler is. 1802). Die Lutheraner gehören zum Vikariat Mülhausen, die Reformirten zur Pfarrei Altkirch. St. C. gehörte zu dem Meierthum Angeot (deutsch In-gelsod) der Herrschaft Beifort. Das Kloster Masmünster hatte hier den Haberzoll, von jedem Haus einen Sester, wofür die Bewohner die Jahrmärkte von Masmünster zollfrei besuchen durften. 1441 zum Landkapitel des Sundgaus gehörig ; dann zum Dekanat Masmünster; seit 1779 zum Bisthum Besancon. Den Kirchensatz hatte Kloster Schönensteinbach. - Kirche aus dem 15. Thdt.; der untere Theil jedoch anscheinend viel älter. Gemeinde wald (Oberförsterei Altkirch) 23,8 ha. St. C o s m e s. St. Cosman. Ste. Croix, Hf. (Gde. Freiburg, Ka. Rixingen, Kr. Saarburg, L.). 13 E. 1 Hs. Der Hof, welcher zur Kastellanei Fr ei bürg gehörte, wird schon 1634 erwähnt. Eine jetzt verschwundene Ziegelei wird 1737 in der Nähe desselben aufgeführt. Im 18. Jhdt. Freihof im Besitze der de la Poterie de Ste. C. - Ste. C, welches ehemals zur Pfarrei Rodt gehörte, wurde 1804 mit Freiburg vereinigt. Ste. Croix, Kap. (Gde., Ka. u. Kr. Forbach, L.i. S. Kreuzberg. Ste. Croix, ehem. Abtei. (Gde. Maxe, Ka. u.Kr. Metz, L.i. S. unter Metz, Prämonstratenser (S. 6b7). Ste. Croix, ehem. Grundherrschaft (Gde. Freisdorf, Ka. Busendorf, Kr. Bolchen, L.). S. St. Kreuz. Ste. Croix, ehem. Zgl. (Gde. Rodt, Ka. u. Kr. Saarburg, L.). Seit lSbS unbewohnt, seitdem zerfallen und abgetragen. Ste. Croix-aux-mines s. St. Kreuz im Leberthal. Ste. Croix-Bach s. Stockweiher 4. St. Deodatus, verschw. Kap. südwestl. von Breitenau fKa. Weiler, Kr. Schlettstadt, U.-E.). Von dieser Kapelle, welche im 10. Jhdt. durch die Ungarn zerstört werden sein soll (einige Trümmer noch sichtbar), hat das Thal, in dem sie lag, den Namen Kapellenthal. Zur Erinnerung an diese Kapelle wurde 1S55 von den Einwohnern Breitenaus unterhalb der ehemaligen Stätte derselben eine Muttergotteskapelle erbaut. Vgl. auch Gloeekler, L. G.. St. Deodat 6v£que de Nevers, apötre des Vosges Rixheim 1888. (Extr. de la Rev. cath. d'Alsace). St. Didier Höhe, franz. Col de Ste. Marie(-aux-Mines . 762.8 m, Einsattlung im Grenzkamm, über welche die Strasse aus dem Leberthal Markirch) in das Thal der Meurthe (Saint-Die, elsässisch St. Dideli führt. Saint-Die, lothringisches Amt und Gericht (Bailliage), durch Edikt vom Juni 1751 gebildet aus dem früheren Bailliage Vosges (s. d.). Demselben waren die lothringischen i Gebietsstücke im Elsass unterstellt (Markirch, Leberthal. St. Pilt, Thannweiler u. s. w.i, die 1790 den neugcbildeten Departements Haut-Rhin und Bas-Rhin zugetheilt wurden. Durch Edikt vom Juni 1772 wurde Saint-Die Siege Presidial. j [dPr.] Saint-Die, Bisthum, 1777 als Suffraganat des Erzbis-thums Trier errichtet, umfasste anfänglich nur das Obedienz-land (die grossen Stifte) im alten Bailliage Vosges; seit dem Dekrete vom 12. 24. Juli 1790 sur la Constitution civile du clerge war das ganze Departement Vosges unter dem Erz-bisthume Besancon, bei dem es nach dem Gesetze vom 4. Juli 1821 (Bulle vom b. Okt. 1822 und Ordonnanz vom 31. Okt. 1822) verblieb. Auf Grund des Frankfurter Friedens vom 10. Mai 1871 (Art. 6) und der Zusatzconvention vom 11. Dez. 1871 (Art. 9', wonach die kirchlichen mit den politischen Grenzen in Uebereinstimmung gebracht werden sollten, wurden durch die Circumscriptionsbullen vom 10. und 14. Juli 1874, und durch die zwischen Frankreich und Deutschland getroffene Vereinbarung von Paris vom 7. Okt. 1874 vom Bisthume Saint-Die abgetrennt und dem Bisthume Strassburg zugetheilt: die durch den Präliminarfriedens-vertrag vom 2b. Febr. 1871 an Deutschland abgetretenen Gebietstücke (der Ka. Schirmeck, die Gden. Saales, Bourg- Bruche, Colroy-la-Roche, Plaine, Ranrupt, Saulxures und Saint-Blaise des Ka. Saales und das durch Beschluss der Grenzregulirungskommission vom 24.-31. Aug. 1872 mit Deutschland vereinigte, durch Verordnung vom 1. März 1873 dem Kr. Molsheim, Ka. Schirmeck (b. März) zuge-theilte Stück des Bannes von Raon-les-Leau) - zusammen 15 Pfarreien mit 16708 Seelen der katholischen Bevölkerung umfassend. - Die ersten Versuche, ein Bisthum in St. Die" zu errichten (1598 und 1719) scheiterten an dem Widerstreben der grossen Stifte, die nullius dioecesis waren. 1761 wurde dem Grosspropste von St. Die mit dem dortigen Dominiallande auch der Titel eines Grafen von St. Die verliehen, den auch der Bischof von Toul führte, um die Errichtung des Bisthums vorzubereiten, welche durch das zwischen dem Bischöfe und dem Grosspropste abgeschlossene Konkordat 17. Aug. 1776 eingeleitet und durch Bulle vom 21. Juli 1777 bestätigt wurde. Sommier, J. Claude, Hist.de l'eglise de Saint-Diez. St. Die 1726. Gravier, N. T., Histoire de la ville episcopale et de l'arrondissement de Saint Die. Epinal 183b. Martin, Eug., Histoire des dioceses de Toul, de Nancy et de St. Die. Tome I: Des origines ä la reunion de Toul ä la France. Nancy 1900. [dPr.] Saint-Die, Arrondissement. Von dem Arrondissement I Saint-Die" (Departement Vogesen) sind 1871 die östlichen Theile der Kantone Schirmeck (s. d.) und Saales is. d.) an Deutschland abgetreten und dem Kr. Molsheim zugewiesen worden. St. Dominik, Hf. (Gde. Lubeln, Ka. Falkenberg, Kr. Bolchen, L.). 5 E. 1 Hs. 1857 erbaut. St. Elisabeth, Hf. (Gde. Wiebersweiler, Ka. Albesdorf, Kr. Chäteau-Salins, L.). 26 E. 4 Hsr. 184.8-51 erbaut. St. Eloi, ehem. Kap. (Gde. Hampont, Ka. u. Kr. Chäteau- Salins, L.). Elizgendis curtis 110b; l'hermitage de St. Eloi 1b82. - Die alte Kapelle St. Eloi mit Einsiedelei bestand bis zur Revolution. Sie lag über den Weinbergen von |