| OCR Text |
Show 1104 Sury - Talingcn. Markirch, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 14 E. 2 Hsr. - Chur-pencc 18. Jhdt. Sollen schon Anfang des 18. Jhdts. bestanden haben. Sury, Schloss (Gde. Vendenheim, Ka. Brumath, Ldkr. Strassburg, U.-E.) 8 E. 1 Hs. 1838 erbaut. Privateigenthum der Familie de Sury d'Aspremont. Sury'scher Oberwörth, Hf. Gde. Fort-Louis, Ka. Bischweiler, Kr. Hagenau, U.-E.). b E. 2 Hsr. Etwa 1838 entstanden. Sury'scher Unterwörth, Hf. (Gde. Fort-Louis, Ka. Bischweiler, Kr. Hagenau, U.-E. i. 12 E. 1 Hs. 1856 entstanden. Suscite, Hfe. (Gde. u. Ka. Markirch, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). S. Sitten. Suseishof, Hf. (Gde. Schorbach, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.). 25 E. 3 H.r. 1S32 erbaut. Sutt, verschw. Fsths. (Gde. Ottrott, Ka. Rosheim, Kr. Molsheim, U.-E.). U m 1887 abgebrannt. Sutt (in einer Urkunde von 1059 WTi de ns t r ou t genannt . Matte, 900-960 m, auf der das frühere, jetzt abgebrochene Forsthaus gl. N. lag, oberhalb der Ehnquelle, östl. Hs. Rothlach, Gde. Hohwald, Kr. Schlettstadt. Suttermattbach s. Mossig 5. Suzange s. St. Peter-Brücke (Gde. Gross-Hettingen, Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost, L. . Suzingen, Df. (Gde. Schremingen, Ka. Hayingen. Kr. Diedenhofen-West, L.). 170 E. 24 Hsr. - Susengis 875; Su zingas 9b2; Sussenges 1245. - Altes Dorf der Herrschaft Flörchingen (s. d.i. Schon 875 erwähnt als Annexe der Pfarrei Hayingen, von welcher es erst 1877 abgetrennt wurde. S. war z. Th. Besitz der Magdalenenkirche von Verdun durch Schenkung der Kaiserin Agnes, der Frau Heinrichs III. Dieser Besitz wurde 1221 mit Königsmachern (s. d.) vertauscht, scheint aber nach 1245 an die Herrschaft Flörchingen übergegangen zu sein. Im 13. Jhdt. erscheint ein Johann von Suzingen, Ritter, wohl Vasall der Flörchingen. Suzinger Giesserei. Hüttenw. (Gde. Schremingen, Ka. Hayingen, Kr. Diedenhofen-West, L . 60 E. 10 Hsr. Soll schon vor 1800 bestanden haben. Sybersmühle, M. Gde. Alstingen, Ka. u. Kr. Forbach, L.i. 9 E. 1 Hs. Sylo s. Sil. Symphorieninsel. Geh. (Gde. Longeville b. Metz, Ka. u. Kr. Metz, L. . 7 E. 1 Hs. 1895 erbaut. Sy mphorieninsel. Insel in der Mosel, in den Bannen der Gden. Longeville b. Metz u. Montigny b. Metz (Ka. u. Kr. Metz, L. . Flächeninhalt 193,3317 ha, wovon 139,4268 ha auf dem Gebiete von Longeville, der Rest auf dem von Montigny. T. Tabaksköpfel, 283 m, südl. über Bahnhof Bannstein, Gde. Egelshardt, Ka. Bitsch. Tabaksweiher im Modergebiet, 6 km nordöstl. Egelshardt - 0,15 ha. Forellenfischerei. Eigenthum der Forstverwaltung. Abfluss zum Biesenbergerweiher. Tadelbach s. Rössel 8. Tännchel, Wir. (Gde. Thannenkirch, Ka. u. Kr. Rappoltsweiler, O.-E.i. 15 E. 2 Hsr. Soll im 18. Jhdt. entstanden sein. Tännchel, langgestreckter, halbkreisförmig gelagerter, schmaler, aber steil abfallender Bergrücken, mit zahlreichen, zum Theil eigenthümlich gestalteten Felsen, nördlich des Strengbachthaies bei Rappoltsweiler. Die einzelnen Kuppen in demselben haben besondere Namen: Oestl.: V or d er- Tännchel, 901,3 m, TP., oberhalb der Rappoltsteiner Schlösser: Hin te r-Tänn ch el, ca. 930 m; Deutscher Hochfelsen, 049 m; Rammelstein, auch Reinolt-stein oder Höhe, 992 m. Südliche Ausläufer des Tännchels sind: Mittelberg, Schelmenkopf und Venuskopf (s. d.). Der nordwestl. Abhang heisst auch Hury (Denckel oder Hury 1718). [Tanichel 1357; an den Denichcn, Tanichen 1435; Tennichel 1441]. Ueber die auf dem Rücken entlang laufende sogen. Heidenmauer s. Heidenmauer auf dem Tännchel. Tännlekopf. 980,1 m, in dem vom Hohneck auslaufenden, das Klein-und das Grossthal scheidenden Bergrücken, nordwestl. Mühlbach bei Münster. Täufersmühle, Hf. (Gde. Heilig-Kreuz, Ka. u. Kr. Colmar, O.-E.i. 8 E. 2 Hsr. Auf dem Tableau des distances von 18b0 Dietermannsmühle genannt. Soll aus dem Ende des 17. Jhdts. stammen. Tagelmattbach s. 111 44. Tagolsheim, Df. (Ka. [s. 1790] u. Kr. Altkirch, O.-E.). 386 E. 72 Hsr. (10 GRe.) - 265 m. - AG. Altkirch (5,1); HSt. T. (0,4). - Dag ol fes he im 977 (unechte Urk.); Ta-goltzheim 1345; ma. Dag'lse. - Die Gde. umfasst den HO. T. (345 E. 61 Hsr.) und den AO. Ausser-Dorf. - HSt. s. 1890, vorher nur für Güterverkehr). StEBez. Altkirch II. Regenstat. (300 m). - 1802-08 kath. Hilfspfarrei, dann bis 1843 Filiale von Lümschweiler, seitdem selbständige kath. Hilfspfarrei des Dek. Altkirch. Schutzheiliger St. Leodegar ; (7. Okt.). Die Lutheraner gehören zum Vikariat Mülhausen, die Reformirten zur Pfarrei Altkirch. - Kalksteinbruch und kleine Kalkbrennerei. Maschinenfabrik Gebrüder Schmerber, gegründet 1S48 vom Vater der jetzigen Inhaber. 73 Arbeiter. Als Triebkraft wird hauptsächlich Wasser benutzt; Dampf- und Petroleummotoren zur Aushülfe. T. gehörte zur Herrschaft Alt kirch, Meierthum des Hundsbacherthaies, seit Ende des 17. Jhdts. zum Meierthum Aspach. Begütert Murbach. Die Pfarrkirche hiess früher Rollingen (s. d. und Ausser-Dorf, Wir. der Gde. Tagolsheim). Die Pfarrei gehörte bis 1801 zum Dekanat Sundgau des Bisthums Basel. Den Kirchensatz hatten die Freiherren von Pfirt zu Carspach. - T. liegt an einem Keltenwege im 111- thale. Neolithische und römische Funde. Gemeinde wald (Oberförsterei Altkirch) 41,8 ha. Tagsburg (Dagsburg 1, das nördlichste, im Banne von Egisheim gelegene und bedeutendste der 3 Egisheimer Schlösser. S. Hoh-Egisheim. Tagsdorf, Df. (Ka. [s. 1790] u. Kr. Altkirch, O.-E.). 252 E. 60 Hsr. (10 GRe.) - 300 m. - AG. Altkirch (5,8); Hp. Walheim (5,6). - Tagsdorf 1380; ma. Dagschd'rf. - P. F. Oeff. Fernsprechstelle. Ortseinn. StEBez. Altkirch II. Das Schulhaus in T. gehört den Gden. T., Heiweiler und Schweben gemeinsam.- Kath. Hilfspfarrei des Dek. Altkirch (s. 1802); Schutzheiliger St. Blasius (3. Febr.). Annexen: Heiweiler, mit Kapelle des hl. Wendelin, und Schwoben. Die Lutheraner gehören zum Vikariat Mülhausen, die Reformirten zur Pfarrei Altkirch. T. gehörte zum Meierthum im Hundsbacherthal der Herrschaft Alt kirch. In T. besass St. Morand einen Dinghof. Pfarrei des Landkapitels Inter Colles, bis sie 1767 zu dem des Sundgaus gezogen wurde, dem sie bis 1801 an-j gehörte. Den Kirchensatz hatte die Aebtissin von Masmünster. Der alte romanische Kirchthurm aus dem 13. Jhdt., ] der früher als Chor diente, ist 1892 abgebrochen und 1893 durch einen Neubau ersetzt worden. - T. liegt an einem Keltenwege von Altkirch über Franken nach Burgfelden u. s. w. Römische Funde. Taie, verschw. Hs. (Gde. Chätel-St.Germain, Ka. Gorze, Kr. Metz, L.). 1893 eingestürzt. Talingen, Df. (Ka. Metz [1790 Ka. Maizieres, 1795 Ka. Lorry bei Metz, 1802-70 Ka. Metz I.], Kr. Metz, L.). 307 E. 92 Hsr. (10 GRe.) - 159 m. - AG. Rombach (9,7); Bhf. Hagendingen (3,1). - Tatolinga 977 und 993(?); Ta- I langes 1286; Talange 1869. - Die Gde. umfasst den HO. |