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Show 912 Ronvillebach - Rosenburg. Ronvillebach s. Breusch 9. Roon, Fort, s, Fort Roon. Roos, Hsr. (Gde. Sulzern, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). Früher AO., jetzt Theil der Gde. Sulzern. Roosenhof, Hf. (Gde. u. Ka. Hüningen, Kr. Mülhausen. O.-E.). 5 E. 1 Hs. 1815 oder 181h entstanden. Roppenheim, Df. (Ka. Bischweiler [1790-1802 Ka. Fort-Louis], Kr. Hagenau, U.-E.'. 756 E. 192 Hsr. (12 GRe.) - 117 m. - AG. Bischweiler (20,8); Hp. R. (1,0). - Roppenheim 1207; ma. Roppcnem. - (Hp. R. [s. 1895] gehört zur Gde. Beinheim, Ka. Selz, Kr. Weissenburg.) Ortseinn. StEBez. Röschwoog. Armr. (s. 1852). Krgv. (s. 1. Jan. 1891.) - Filiale der kath. Pfarrei Neuhäusel (s. 1857, vorher AO. von Röschwoog). Schutzheiliger hl. Michael (29. Sept.). Prot. Pfarrei Augsb. Konf., seit 1802 zum Konsistorium Bischweiler (erst Inspektion Buchsweiler, dann Neue Kirche, seit 1876 St. Wilhelm in Strassburg) gehörig. Zu derselben gehören auch die Protestanten in Beinheim, Fort-Louis, Neuhäusel und Röschwoog. Simultankirche. - Oelmühle. R. wird 1207 zuerst erwähnt, wo das Spital zu Hagenau laut Bestätigung König Philipps daselbst als begütert erscheint. Gehörte zur Herrschaft Fleckenstein und zwar zur sogen. Grafschaft Uffried (s. d.), welche anfangs in landgräflichem, dann in fleckensteinischem Besitze war und 1720 nach Aussterben der Fleckenstein an die Rohan-Soubise kam. R. war Sitz des fleckensteinischen Amtes Riedgau, auch Amt R. genannt, das das ganze Uffried umfasste. Kaiser Siegmund verlieh 1413 dem Ludeman von Lichtenberg ein Gut und ein Fischwasser zu R. als Reichslehen. Ein adeliges Geschlecht von R. erscheint vom 13.-15. Jhdt. unter den Strassburger Geschlechtern. - Kirchlich gehörte R. vor der Reformation zum Landkapitel L'nter-Hagenau und war schon 1372 Pfarrsitz mit Pfarrkirche. 1543 wurde es protestantisch. Seitdem evang. Pfarrsitz. Die Kirche 1623 erbaut. Seit Ludwig XIV. Simultaneum. Die Katholiken gehörten zur Pfarrei Röschwoog. Das Patronatsrecht der prot. Pfarrei gehörte den Herzogen von Zweibrücken; die Kirchenbücher gehen bis 16S8 zurück. Das Pfarrhaus wurde während der Revolution zu anderweitigen Zwecken verkauft, aber später durch Joh. Balth. Keesser (gest. 1841) zurückgekauft (Gedenktafel an der Kirchei. Sommaire de l'instance entre la commune de Roppenheim et J. du Rose-Roseval. 1740. Roppenheim, Fleckensteinisches Amt, s. Uffried. Roppenzweiler, Df. (Ka. Pfirt [s. 1790], Kr. Altkirch, O.-E.). 619 E. 106 Hsr. (12 GRe.) - 370 m. - AG. Pfirt (8,3); HSt. R. (0,8); Ropertzwilr 1290; Roppentz willer 1869; ma. R opp ez w ill er. - P. T. Oeff. Fernsprechstelle (s. 1902). HSt. (s. 1892). StEBez. Pfirt II. - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Pfirt (s. 1820). Schutzheiliger Johannes der Täufer (24. Juni). Die Lutheraner gehören zum Vikariat Mülhausen, die Reformirten zur Pfarrei Altkirch. - Weberei Schlumberger-Steiner & Cie., besteht seit 1845; 1173 Webstühle, über 800 Arbeiter, 285 Pferdekräfte, davon bis 125 Wasserpferdekräfte. Kleine Getreidemühle mit Wasserkraft. R. gehörte zum Meierthum Grenzingen der Herrschaft Pfirt. - Die Kirche war bis 1801 Filiale von Steinsulz im Landkapitel Sundgau des Bisthums Basel, dann 1802-08 Hilfspfarrei, dann bis 1820 Filiale von Dürmenach. - Ende des 18. Jhdts. wurde in R. eine Papierfabrik gegründet, 1804 von Joh. Zuber für seine Tapetenfabrik in Rixheim eingerichtet, später von Rieder und Zuber nach der Napoleonsinsel (s. d.) verlegt. Gemeindewa ld (Oberförsterei Plirt) 70,2 ha. Roppisrunz s. Doller 14. Roppweiler, Df. (Ka. Bitsch [s. 1790], Kr. Saargemünd, L.). 370 E. 36 Hsr. (10 GRe.) - 280 m. - AG. Bitsch (13.8); Bhf. Bitsch (14,5). - Rapweiler 1275; Roppweiler 1314; R opp wilre 1480. - Die Gde. umfasst den HO. R. (359 E. 85 Hsr.) und den AO. Roppweiler-Mühle; ferner den unbew. O. Mühlcnkapelle und den verschw. O. Reichenbach. - StEBez. Bitsch. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Bitsch (s. 1804, vorher Filiale von Walschbronn). Kirche zu Ehren der Himmelfahrt Maria (15. Aug.). Die Protestanten gehören zur Pfarrei Bitsch. - Kleine Getreidemühle. R. gehörte zu der Herrschaft Bitsch (s.d.). 1275 reversirte Heinrich von Fleckenstein an Herzog Ferry von Lothringen für sein Lehen in R., Rcichenbach und Waldhausen wegen einem halben Jahr Burghut in Hagenau. Der Sohn des Heinrich, Hugelin von Fleckenstein, verzichtete 1314 zu Gunsten Eberhards von Zweibrücken-Bitsch auf alle seine Ansprüche auf die obengenannten Dörfer für 200 Pf. - R. war im 18. Jhdt. Filiale der kath. Pfarrei Walschbronn. Gemein de wald (Oberförsterei Bitsch-Nord) 60,2 ha. Roppweiler Mühle, M. u. Branntweinbrennerei (Gde. Roppweiler, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.). 11 E. 1 Hs. Soll schon seit Anfang des 15. Jhdts. bestehen und mit einigen damals dabeistehenden Häusern den Ort Reichenbach (s. d.) gebildet haben. Die Branntweinbrennerei wird seit 1815 betrieben. Rosberg, Fsths. (Gde. Börsch, Ka. Rosheim, Kr. Molsheim, U.-E.). 7 E. 1 Hs. Gehört zur Pfarrei Grendelbruch. Soll um 1820 entstanden sein. Roschplatte (eig. franz. La Roche plate), Felsen, 320 m, auf dem südlichen Vorsprung des Finstinger Kopfes, am linken Ufer des Zornthaies, oberhalb der Schleuse 24. Rose 6. Rothbach (Albe). Roseaubach s. franz. Nied 7. Rosebach s. Rothbach (Albe). Rosenau, Df. (Ka. Hüningen (s. 1790], Kr. Mülhausen, O.-E.). 428 E. 67 Hsr. (10 GRe.). - 241 m. - AG. Hüningen (6,5); HP. ßartenheim (4,0) - Rosenno we 1247; ma. Rosenöl. - Ein Theil der Gde. bildete bis 1889 als Wir. Rosenau einen AO. der Gde. Blotzheim. An die Gdegmrkg. grenzen die abgesonderten Gdegmrkgn. Efringen, Istein und Kirchen (Theile der bad. Gde. gl. N.). - StEBez. St. Ludwig. Drahtseilfähre über den Rhein (badische Gde. Kirchen) 1S73 eröffnet. - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Hüningen (s. 1881, vorher Filiale von Neudorf, s. 1854 als residirendes Vikariat). Schutzheiliger hl. Fridolin (6. März). Die Kirche ist durch Frau Rogg-Haas gestiftet worden. Die Lutheraner gehören zur Pfarrei Colmar. - Getreidemühle mit Wasserkraft. R. lag noch im 17. Jhdt. auf dem rechten Rheinufer und ist erst später durch Aendcrung des Stromlaufs linksrheinisch geworden und ans Elsass gekommen. - Kirchlich war R. Filiale der Pfarrei Neudorf. Gemein de wald (Oberförsterei Mülhausen) 12,5 ha. Rosenau, Wir. bis 1889 AO. der Gde. Blotzheim, Ka. Hüningen, Kr. Mülhausen, O.-E.). seitdem Theil der Gde. Rosenau in demselben Ka. Rosenauer Altrhein s. Rhein 1. Rosenbach s. Rothbach (Albe) 4. Rosenbächel s. Eberbach (Sauer) 6. Rosenberg, Hsr. (Gde. Monhofen [2 Hsr.] und Diedenhofen [1 Hs.], Ka. Diedenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 19 E. 3Hsr. Rossemberg 1662. - Weinberge auf dem Rossemberg (ob damals schon bewohnt?) werden 1662 als Besitz der Herrschaft Lagrange (s. d.) erwähnt. Rosenberg, H.im StrassenzugeWaltenheim-Wingers-heim, Ka. Hochfelden, Ldkr. Strassburg. Rosenburg, ehemal. Schloss, jetzt Hofgut in Westhofen (Ka. Wasselnheim, Kr. Molsheim, U.-E.). War bischöflich strassburgisches Lehen, 1440 von den von Bergheim den von Müllcnheim verkauft. Eine Linie der letzteren, 1684 ausgestorben, nannte sich danach von R. Von 1786 bis zur franz. Revolution gehörte das Schloss den von Müllenheim- Rechberg. |