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Show Schröpfermühle - Schwalb. 1015 betrieb ist 1897 eingestellt worden. Auf d e m Banne von Seh. liegt auch ein Theil des Walz- und Martinstahlwerkes der Firma von Wendel in Hayingen. Weinhandel. Seh. war Weiler der Herrschaft Flörchingen. Es wird 848 ein Ort Sismerenga in pago Moslensi erwähnt, der Seh. zu sein scheint. Das heutige Dorf scheint aber neueren Ursprungs zu sein. Es wird zuerst 1620 erwähnt und zwar als Weiler der Herrschaft Flörchingen (s. d.) und wohl auf der alten Dorfstätte erbaut. S c h r ö p f e r m ü h l e s. Untermühle (Schröpfermühle). Schrötingen, abg. Ort bei Reichenweier, (Ka. Kaysersberg, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). Sgrotinch 1162; Schröttingen 1441. Begütert 1162 Kloster Pairis. Schuchmühlberg,flachgewölbter.gegen dasMossig-thal verlaufender H.. ca. 260 m, nördl. Kossweiler, Ka. Wasselnheim. S c h ü r e n w a l d , Hf. iGde. Neuscheuern, Ka. u. Kr. Saargemünd, L.i. 5 E. 1 Hs. 1869 auf einer Rodung erbaut. Schüsselthaler Hang s. Lange Höhe. S c h ü t z e n w a l d , Hf. u. Kalkofcn (Gde. Bendorf, Ka. Plirt, Kr. Altkirch, O.-E). 2 E. 1 Hs. Besteht seit 1894. S c h ü t z e n w e i h e r im Larggebiet, 2 k m nordöstl. Friesen - 1,94 ha. Fischerei. Wird alle 6-10 Jahre abgelassen und bebaut. Privatbesitz. Abfluss in den Oberen Brunnenweiher (s. Brunnenweiher). Schützlen, Hs. (Gde. Lautenbach-Zell, Ka. u. Kr. Gebweiler, O.-E.). 7 E. 1 Hs. - Jnn das Schuczelin 1442 (Flurname). - Das Haus soll seit dem 17. Jhdt. bestehen. Schützlenbach s. Lauch o. Schuhfelsen, 340 m, am Südhang des Gries (s. d.), nördl. Lembach, Kr. Weissenburg. Der Name stammt von den zahlreichen, in die Felsplatte eingemeisselten Schuhsohlen. Der Felsen ist eingeschlossen von einer Wallanlage, die gegen das östliche Bcrgplateau aus einem aus Steinen aufgehäuften Doppclwall, auf den drei Seiten des Berghanges aus einem einfachen Walle besteht und an vielen Stellen noch gut erhalten ist. Bei Nachgrabungen fanden sich in dem Wallgraben römische Scherben; rückwärts auf dem Plateau Gräber (tumuli), etwas tiefer der sogenannte Mer-kuriustempel (jetzt ausgebeutet); dabei eine Quelle, im Volksmunde die «Heidenquelle». Die Anlage wurde wohl zu römischer Zeit als Wachtposten (speculaf benutzt, stammt aber sicher aus älterer Zeit. Schulberg, franz. Rain d'horloge, Nordhang des sonst namenlosen Bergrückens zwischen oberem Leber- und Rauenthal, südl. über Eckerich bei Markirch ; TP. bei 627,3m. Schulhecken, Hf. (Gde. Dambach. Ka. Barr, Kr. Schlettstadt, U.-E.). Frühere Bezeichnung des AO. Nied eise hulhof derselben Gde. Schulhof s. a. Niederschulhof. Schulhof, Pachtg. (Gde. Dambach, Ka. Barr, Kr. Schlettstadt, U.-E.). 5 E. 1 Hs. Etwa 1750 entstanden und den Schwestern zum hl. Kreuz zu Strassburg geschenkt. 1868 bis 1891 Erziehungsanstalt für arme Waisenmädchen. Jetzt Pachtgut. Gehört zur Pfarrei Thannweiler. Schuller, Hs. (Gde. Aspach, Ka. u. Kr. Altkirch, O.-E.). 3 E. 1 Hs. U m 1820 erbaut. Schulmühle (Ratzweiler Mühle), M. (Gde. Ratzweiler, Ka. Saarunion, Kr. Zabern, U.-E.). 7 E. 1 Hs. Soll seit Ende des 18. Jhdts. bestehen. Schulzbach, Wir. (Gde. Urbeis, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 66 E. 14 Hsr. - Grange On Schultzpas 1609; Le Schulspach 1687. - Seh. gehört durch kaiserliches Dekret vom 4. Juni 1853 zu der damals errichteten neuen Hilfspfarrei Ober- und Unter-Hütten, seit 1888 beziehungsweise seit 1897 zu dem Vikariat bzw. der Hilfspfarrei Pairis. - Herrschaft Rappoltstein. Schulzemühle, M. (Gde. Küttolsheim, Ka. Truchtersheim, Ldkr. Strassburg, U.-E.). 6 E. 1 Hs. Schon 1724 erwähnt. Der Name rührt vielleicht daher, dass dem Schultheis* von I Küttolsheim frühe]- die Ausbeutung der Mühle überlassen war. S c h u l z e n b u c k e l , Abhang nordöstl. unter Ruine Hohkönigsburg bei Schlettstadt. S c h u p f e r e n , Sennh. (Gde. Stossweier, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). 1 Hs. - Curia Friderici causidici, 13. Jhdt.; Schlipfern 1772. Schupfersmättli, Sennh. (Gde. Stossweier. Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). 1 Hs. Soll mehrere Jahrhundertc alt sein. S c h u r b e r g , H.. 240m, östl. Wiebersweiler, Ka. Albesdorf, Kr. Chäteau-Salin*. S c h u s t e r m ü h l e , M. in Wiesweiler Ka. u. Kr. Saargemünd, L.). Früher als AO. betrachtet, hängt aber jetzt mit dem Dorfe zusammen. Schusterthalbächel s. Moder 3. S c h w a b e n h o f , Hl. (Gde. Hirschland, Ka. Drulingen, Kr. Zabern, U.-E.). 13 E. 1 Hs. 1850 erbaut. In der Nähe 1864 merowingische Gräber aufgedeckt. S c h w a b e n h o f , Hf. (Gde. Thal h. Maursmünster, Ka. Maursmünster, Kr. Zabern, U.-E.). 11 E. 2 Hsr. Soll eine der ältesten Niederlassungen der Gde. Thal sein. Schwabenhofbächel s. Isch 8. S c h w a b w e i l e r , Df. (Ka. Sulz u. Wald |s. 17901. Kr. Weissenburg, U.-E.). 388 E. 89 Hsr. (10 GRe.) - 170 m . - A G . Sulzu. Wald (4.6);Hp. Schwabweiler (0,6). - Swawilre 1391; ma. Schwowiller. - Die Gde umfasst den HO. Seh. (381 E. 88 Hsr.) und den AO. Schwabweiler Mühle. - Hp. (s.S. Okt. 1901). StEBez. Sulz u. Wald. Armr. (Gründungsjahr unbekannt). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Sulz u.Wald (s. 1*20. vorher Filiale von Niederbetschdorf). Schutzheiliger hl. Georg (23. Apr.). Filiale: Reimersweiler (s. 1820, : vorher zu Surburg). Filiale der prot. Pfarrei Augsb. Konf. in Oberbetschdorf. Simultankirche. - Bis 1883 bestand bei Seh. ein Bitumenbergwerk, welches 1838 im Kleinen, 1867 im Grossen eröffnet worden war. Getreidemühle. Seh. war Reichslehen und gehörte zu den 7 Dörfern des Hattgaus (s. d.), der ursprünglich im Besitz der Landgrafen war, 1332 an Lichtenberg (unter Mitbesitz der i Fleckenstein), 1480 an H a n au-Lichtenberg und 1736 an , Hessen-Darmstadt kam (Amt Hatten). Der Dinghof zu Seh. j gehörte 1356 den Fleckenstein, 1494 trugen ihn diese an Kur- ! pfalz zu Lehen auf. - Seh. war vor der Reformation Pfarrei. Patronat und Zehnten besass Kloster Surburg. Das blieb 1 auch so, als 1545 die Reformation in Seh. eingeführt wurde. j Der Ort wurde damals Filiale der prot. Pfarrei Oberbetschdorf. Die Katholiken von Seh. gehörten schon 1693 zur königlichen Pfarrei Niederbetschdorf, (Landkapitel Unter- Hagenau). - Seh. liegt am Keltenwege von Kaltenhausen nach Sulz u. Wald. In der Nähe, im Walde zwischen Sauer und Bieherbach zahlreiche Tumuli der Hallstatt-La Tenezeit. Schwabweiler Mühle, M. (Gde. Schwabweiler, Ka. Sulz u.Wald, Kr. Weissenburg, U.-E.). 7 E. 1 Hs. Soll 1530 erbaut worden sein. Im 30jährigen Kriege abgebrannt, wurde sie sehr bald nach Ende desselben wieder aufgebaut und ist seitdem in ununterbrochenem Besitze der Familie Schneider. Schwaderach s. Lauch 3o. Schwadterbach s. Eichel 5. Schwärz, Hohe, s. Hohe Schwärz. Schwalb, Die, Wlf., auch Seh wölb, Sualb und der Schwalbbach, im oberen Lauf Lambach genannt [Flu-violusSualbe 796 . . . Sualb a 12. Jhdt], entspringt westl. und nördl. Lemberg - Löchersbacher Weiher (Fbr.), Lambach AI, Mühlkan.), Siersthal AI.. Mühlkan.), Holbach (Fbrk., M.), Hottweiler (M.), Urbach (M, Mühlkan), Weisskirchen (M.,Mühlkan. i.Wolmünster l Sgm.,M., Mühlkan. |, Eschweiler (M., Mühlkan.),Lutzweiler iM„ Mühlkan.) bildet - 3,3 km - die Grenze zwischen Lothringen und Pfalz - tritt nord- : westl. Schweyen (M., Mühlkan.- auf bayerisches Gebiet und |