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Show Schönenburger Mühle - Schopperten. 1013 Nach Schöpflin wurde Seh. im 18. Jhdt. den Marx verkauft. Geschlecht von Seh. erwähnt 1277.- Kirchlich gehörte Seh. zum Landkapitel Unter-Hagenau, war Anfang des 18. Jhdts. Filiale von Sulz u. W., später selbst Pfarrei. Zur Pfarrei gehörte schon 1763 die Filiale Höfen. Das Patronat besass der Bischof von Speicr. Die etwa vorhandenen Protestanten gehörten zur Pfarrei Birlenbach. G e m e i n de w a l d (Oberförsterci Weissenburg) 4^,6 ha. Schönenburger Mühle, Hs. (Gde. Schönenburg, Ka. Sulz u. Wald, Kr. Weissenburg, U.-E.). 7 E. 1 Hs. Soll 1760-70 erbaut worden sein. W ar bis 1*84 Mühle. Schönenklang, Sennh. (Gde. Breitenbach, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). 1 Hs. Entstehungszeit unbekannt. In den 50er Jahren neu erbaut. Viehzucht soll auf dem betreffenden Stück Land schon seit dem 9.Jhdt. betrieben werden. Schönenrunz s. Lauch 7. S c h ö n e n s t e i n b a c h , Wir. (Gde. Wittenheim, Ka. Mülhausen-Nord, Kr. Mülhausen, O.-E.). 41 E. * Hsr. - Drechslerei. - Hat seinen Namen von dem Kloster Seh., das 1138 von Notker von Wittenheim gegründet und mit flüchtigen Bernhardiner-Nonnen von Klein-Lützel besetzt wurde; ca. 1160 kam es an Augustinerinnen und hiess St. Maria in Steinbach. 1365 wurde das Kloster von den Engländern geplündert, 1375 von denselben gänzlich verbrannt. Dadurch verfiel es vollständig und vergeblich waren die von Kloster Marbach aus unternommenen Versuche es wieder herzustellen. Erst als im Jahre 1397 Dominikaner davon Besitz ergriffen, wurde das Kloster mit Hilfe des Herzogs Leopold von Oesterreich wieder aufgebaut, erhielt den Namen St. Brigittenkloster zu Seh. und wurde nun Musterkloster und der Ausgangspunkt für die ganze Reform der Dominikaner-Frauenklöster in der deutschen Provinz des Ordens. 1439 und 1444 mussten die Nonnen vor den Armagnaken nach Ensisheim flüchten, 1525 desgleichen vor den aulständischen Bauern, die das Kloster damals völlig verbrannten. Erst 1537 war es wieder hergestellt. Auch im 3!)jährigcn Krieg wurde Seh. hart mitgenommen. Doch bestand es bis zur Revolution, w o es sammt seinem schon sehr zusammengeschmolzenen Besitz als Nationalgut verkauft wurde. Die Klostergebäude mit Hof und Kirche etc. erwarb der Maire Hanauer von Wittenheim. Bald darauf wurden sie abgehrochen und ihre Steine zum Bau einer Strasse verwendet. - D e m Kloster gehörten ehemals die Wallfahrtskapellen St. Margarethen zu Wittenheim und St. Adelphus zu Kingersheim. - Eine von Seraphin Dietler 1706-1707 geschriebene Chronik von Seh., die wieder aus einer älteren des Joh. Meyer von 1468 geschöpft hat, ist 1897 von Joh. v. S c h l u m b c r g e r herausgegeben worden. - In der Nähe Tumuli der Hallstatt-La Tene-Zeit. Notice sur Schönensteinbach (Revue catholique d'Alsace Nouv. Serie. XIII, 1894, S. 57.) Winterer, L., Das Kloster Seh. Rixheim 1897. Dietler, S., Chronik des Klosters Seh., hrsg. v. Joh. v. Schlumbcrger. Gebweiler 1897. S c h ö n e n w a r t e (Gde. Urbach [Freiand|, Ka. Schnierlach) s. Codomont. S c h ö n e r B e r g , 277,9 m, TP., westl. Hessdorf, Ka. Busendorf, Kr. Bolchen. S c h ö n e r h o f , Hf. (Gde. Oberwiese, Ka. u. Kr. Bolchen, L.i. 2 E. 1 Hs. 1848 erbaut. S c h ö n f e l s , Sgm. (Gde. St. Quirin, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.). Nur Betriebsstätte. Soll schon im 18. Jhdt. bestanden haben. S c h ö n f e l s auf dem Gemsenberg, nordöstl. Forsthaus Kempel, Gde. Hägen bei Zabern, ein hoher Felsen, unter dem 1870 Franctireurs wochenlang lagerten. Dicht dabei zwei merkwürdig wie eine B l u m e n vase und wie ein Felsentisch gestaltete Felsen. S c h ö n f e l s , franz. Belle Roche, gegen das Rothe Saarthal vortretende Felsplatte, 494 m, westl. über der Sägemühle gl. N. S c h ö n h o f , Hf. (Gde. Rimlingen, Ka. Wolmünster, Kr. Saargemünd, L.i. 7 E. 1 Hs. - M o r a n ville 1727. - Früher Moranvillc genannt. Seh. wurde am o. April 1727 als Lehen der Herrschaft Bitsch errichtet, zu Gunsten der Familie La Lavire; 1789 war ein Graf von Bussy im Besitze. S c h ö n m a t t s. Belle-Fauchclle (Gde. Urbach, Ka. Schnierlach). Schönthal, Hf. (Gde. Saareinsberg, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.). 5 E. 1 Hs. 1765 erbaut. Schönthalerweiher, Oberer, im Saargebiet. 1,5 km südöstl. Reyeisweiler - 0,07 ha. Forellen- Fischerei. Wird nicht abgelassen. Eigenthum der Forstvcrwaltung. Abfluss s. Schwalb 2. S c h ö p f m ü h l e , M. u. Sgm. (Gde. Kestenholz, Ka. u. Kr. Schlettstadt, U.-E.). 4 E. 1. Hs. Soll sehr alt sein; Erbauungszeit unbekannt. Schoffacker, Zgl. (Gde. Niederaspach, Ka. Sennheim, Kr. Thann, O-E.i. 4 E. 1 Hs. Besteht s. 1888, ist jedoch i erst seit 1896 bewohnt. Schoffberg, 334 m, TP., nördl. Zimmersheim, Ka. Habsheim, Kr. Mülhausen. S c h o f m a t t e n , Sgm. (Gde. Fessenheim, Ka. Ensisheim, Kr. Gebweiler, O.-E.). 6 E. 1 Hs. Besteht seit 1842. Betrieben durch Wasserkraft (s. 1901, vorher s. 1*94 durch Dampf). Schoibelinsberg s. Chiblin, Meierei. Scholis *. Gross-, Klein-Scholis. S c h o m b u r g , verschw. Schi, bei Heckenransbach (Gde. ' Ernstweiler, Ka. Saaralben, Kr. Forbach. L. . Währenddes | Streites zwischen Lothringen und Salm wegen der Blies-j kastel'schen Erbschaft hatte sich Lothringen der Burg Schauenburg bei Tholey 1277 bemächtigt. Der dortige Salm'sche Burgmann Johann von Schomberg (Schauenburg) erhielt damals vom Grafen Heinrich von Salm, der im Besitze von Püttlingen blieb, Güter und Unterthanen im Pütt-lingerthale für die Burghut in Püttlingen, und da* Recht, ein festes Haus zu erbauen. Die von J. von Schomberg (Xo-wenberc) erbaute Burg Schomburg lag im Banne des verschwundenen Dorfes Reinholdsborn und wurde wahrscheinlich 1405 bei der Verwüstung der Herrschaft Püttlingen in der Fehde zwischen der Stadt Metz und den Grafen von Salm, I Saarbrücken und Saarwerden durch die Metzer zerstört. Der Bann von Reinholdsborn wurde damals von den Grafen von Salm eingezogen, die Burg aber nicht wieder aufgebaut. 1603 war der Name der Burg schon vergessen. - Litter.: L e m p f r i e d , H., Verschwundene Lothringische Orte. (Jahrbuch für Gesch., Spr. u. Litt. E.-L.'s 4, 1888, S. 83 ff.) [dPr.] Schoppenvireier, Ldgt. (Gden. Ostheim [53 E. 6 Hsr.] und Bennweier [4 E. 1 Hs.], Ka. Kaysersberg, Kr. Rappoltsweiler, O.-E). 57 E. 7 Hsr. - Zu Anfang des 17. Jhdts. im Besitz der von Reichenstein und der von Pfirt, zu Ende desselben im Besitz der Breitenlandenberg, dann der Bergheim, im 18. Jhdt. der Marquis de Bonbers, endlich der Bussiere. Führt den Namen von dem abgeg. Orte Seh. (s. d.). - Huot, P., Seh. et son chartrier. Colmar 1863. S c h o p p e n w e i e r , abg. Ort, bei Ostheim (Ka. Kaysersberg, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). bannus S. M y c h a - helis 1278; S c h o p p e n wilr 1441; S c h o p p e n w i h r bann 1494-1624; S c h o p p e n w i h r 18. Jhdt. - Kaplanei (144U des Landkapitels Ultra Colles Ottonis. Kirchenheiliger St. Michael. S. Schoppenweier, Landgut. S c h o p p e r t e n , Df. (Ka. Saarunion [1703 - 1801 Ka. Harskirchen], Kr. Zabern, U.-E.). 300 E. 57 Hsr. (10 GRe.) - 220m. - A G . Saarunion (3,2); Hp. Seh. (0,5). - Schopperten 1344. - Hp. (s. 1372). StEBez. Saarunion. Armr. (Gründungsjahr unbekannt). F w . (s. 1850, 1 Spritze.) - Filiale der kath. Pfarrei Saarunion (s. 180*, vorher von Keskastel). | Kirche des hl. Gallus. Filiale der prot. Pfarrei Augsb. Konf. | in Keskastel. |