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Show 1186 Waubesseurs - Wegscheid. 1525, par un contemporain. [Publ. par Ingold.] [Aus: Journal de Mulhouse.] Mulhouse 1*72. De quelques chäteaux ruinös de Wattwiller Haute-Alsace. Schweighausen, La Burg d'Uffholz-Herrenfluch, Le Freundstein, Hagenbach, Hirtz-stein, Weckenthal. Ollwiller, Jungholz. Mulhouse, impr. Koenig 1*72. Daumont, E., Souvenirs des bains de W., dessinös et gravis ä l'eau-forte. Paris 1878. fol. Bacher, Friedr., Deutlicher Bericht von dem Wattweiler Mineral-Wasser, dessen Kraft und Würckung und wie solches zu gebrauchen. Basel 1841. Chevallier, A., Recherches chimiques sur les eaux de Wattwiller. Paris 1851. Heuchel, Notice sur les bains de W . ä propos de la construetion projettSe d'un nou-vel etablisscment. Beifort 18b5. Ders., Quelques nouvelles observations sur les eaux ferro-arseOiicales de W . Mulhouse 1N.8. Morel, G., Analyse des eaux minerales de W. [Colmar] 1765. Ders., Gründliche Untersuchung der Eigenschaft und Wirkung des Mineralwassers zu W . Colmar 1875. 'Waubesseurs s. Vauldisseurs. Wechenheim. verschw. O.. s. Vechenheim. Weckenberg. ehem. Burg (Gde. Wattweiler. Ka. Sennheim, Kr. Thann, O.-E). Weggenberg 1250; Hagenbach 14b8; W e c k e m b e r g 150b. - Südwestlich von der Stadtmauer von Wattweiler auf einem kleinen Hügel. Theil des sogen. Wattweiler-Hagenbach-Ptirtschen Lehens (bestehend aus Schloss Weckenburg, dem sogen. Rehstein, dem Schultheissenamt von Wattweiler, Uffholz. Berrweiler und zahlreichen Liegenschaften); anfangs in den Händen der Wattwciler, 140b an Hans Erhart und Diebolt nach Mas-münstcr verkauft. 1454 wieder im Besitze der Wattweiler. 15b'» an deren Erben Christoph von Hagenbach, später an Wolf von Pfirt übergegangen. Ib34 waren die Waidner von Freundstein Lehensträger. Der Name Hag enb ach scheint von einem zerstörten Schlosse übertragen zu sein, welches westlich von Watt weiler lag. 'Weckenmühle, Hs. (Gde. Schönburg, Ka. Lützelstein, Kr. Zabern, U.-E.). 1 Hs. Besteht seit 1866, war bis 1897 Mühle. 'Weckenmühle, M. (Gde. Lohr, Ka. Lützelstein, Kr. Zabern, U.-E.'. 7 E. 1 Hs. Bestand schon Ende des lS.Jhdts. Weckenthal, Hf. (Gde. Berrweiler, Ka. Sulz, Kr. Gebweiler, O.-E.). 12 E. 1 Hs. Steht an der Stelle der ehem. Buig Weckenthal (s. d.). 'Weckenthal, ehem. Burg (Gde. Berrweiler, Ka. Sulz, Kr. Gebweiler, O.-E). Weckenthal 1481; Weckentall 1506. - Durch die Waldner von den Wattweiler käuflich erworben, 1457 der Baseler Kirche aufgegeben und zu Lehen empfangen ; 1522 durch die Waldner ausgebaut und bedeutend verstärkt; lb52 durch Reinhold von Rosen verbrannt; die Steine zu Anfang des 18. Jhdts. von den Waldner zum Wiederaufbau des Hartmannsweiler Schlosses verwendet. - Vgl. W „ Hof. - D[ietrich], J., Die Burg Weckenthal. (Der Wandrer im Elsass 4, S. 305-308.) Ders., Le chäteau de W . (Bull, dela Soc. Beif. d'emulation 1, 1872/73, S. 81-84.) 'Weckenthalkopf, 683,7m, westl. Thann [ein wild-hag jm Weckenthaal der Kupferschmidt hag genannt, 1581]. Weckersburg s. «Walschburg , verschw. Schi. (Gde. WaNchbronn, Ka. Wolmünster, Kr. Saargemünd, L.). Weckersmühle, M. Gde. Biningen, Ka. Rohrbach, Kr. Saargemünd, L.) s. Mittelste Mühle. Weckersweiler, Df. (Ka. Finstingen [1790-1802 Ka. Lixheim], Kr. Saarburg, L.). 378 E. 83 Hsr. (10 GRe.) - 290 m. - AG. Finstingen (15,4); Hp. Saaraltdorf (13,7). - V ol kers wHer 112b; Weckersweiler lob9; Veckers-viller 18b9. - StEBez. Finstingen. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Finstingen is. 1802). Kirche des hl. Gallus (16. Okt.), 1731 erbaut, 1824 vergrössert. - 3 Kalksteinbrüche. Hausindustrie: Stricken von wollenen Socken. W. gehörte zu der Her r s chaf t H er i ngen (s.d.), war ursprünglich aber wohl Besitz des Priorats Lixheim (s. d.). - W. war Pfarrei des ehemaligen Metzer Archipr. Bockenheim. Den Kirchensatz hatten die Herren von Heringen. Gemeinde wald (Oberförsterei Pfalzburg) 32 ha. 'Weckmund, Burgruine. Das südlichste, auf dem Banne von Häusern gelegene der 3 Egisheimer Schlösser. S. Hoh- Egisheim. Weckolsheim, Df. (Ka. Neubreisach [s. 1790], Kr. | Colmar, O.-E. . 264 E. 70 Hsr. (10 GRe.) - 197 m. - AG. Neubrcisach (3,2); Hp. Neubreisach-Stadt (3,5). - Achilti- • haim 792; Weggeltheim 1211; ma. Wacklse. - StEBez. Neubreisach I. Fw. (s. 1889, 1 Spritze). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Neubreisach (s. 1808). Schutzheiliger hl. Sebastian (20. Jan.). Filiale Hettenschlag. Die Protestanten werden von Algolsheim pastorirt. W. gehörte zum rappoltsteinischen Amte Heiteren und wurde 1507 von den Herren von Rappoltstein der Abtei Murbach zu Mannlehen aufgetragen. Begütert in W . waren 792 Kloster Murbach, 1211 Kloster Marbach. 1303 waren die Habsburger Vögte des Marbachischen Hofes. 1404 besassen ein Viertel des Kirchenzehnten die Herren von Girsberg als Zubehör des Dinghofs zu Logeinheim. - ; Die Pfarrei zu St. Sebastian des Landkapitels Citra Rhenum des Bisthums Basel war bis 17b'2 Filiale von Wolfganzen, wurde dann selbständig und hatte bis 1802 und 1808-20 Wolfganzen als Filiale. 1802-8 war Weckolsheim Filiale von Neubreisach. Seit 1808 gehört zu W . Hettenschlag. Den Kirchensatz hatte 1789 das Haus Zweibrücken (wegen Rappoltstein). Gern ein de wald (Oberförsterei Colmar-Ost) 93,3 ha. Weckolsheim,ehem. Staatswald (Gde. Weckolsheim, Ka. Neubreisach. Kr. Colmar, O.-E.). 44 ha; vom Staate 1855 I verkauft. Weckringen, Df. (Ka. Metzerwiese [1790-1802 Ka. i Inglingen], Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 390 E. 102 Hsr. - Wei-i geringen 1050; Weckringen 1250. - War 1811-1901 AO. i der Gde. Bidlingen (s. d.); durch Kaiserl. Verordnung vom 17. April 1901 wieder selbständige Gde. Dieselbe umfasst \ den HO. W . (230 E. b3 Hsr.), die AO. Hellingen und Hellinger Mühle, sowie den unbew. O. Hackenberg. - StEBez. Metzerwiese. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Metzerwiese (s. 1894, vorher Annexe der Pfarrei Bidlingen). Kirche der hl. Apol-lonia (9. Febr.). W.gehörtezu der Herrschaft Busbach (Hackenberg). | Es wurde 1050 zur Hälfte der Abtei Hessen mit Kirchensatz bestätigt. Der Besitz scheint um 1120 an die Abtei Neuweiler übergegangen zu sein ; 1250 bestätigte Papst Inno-cenz IV. die Incorporirung der Kirche von W . mit derselben Abtei, was 1224 durch Bischof Conrad von Scharffeneck auch schon geschehen war. - Wie Hellingen (s. d.) war W. j altes Familiengut der Herren von Valcourt und 1624 waren drei Viertel von W . im Besitz der Faust von Stromberg Herren von Busbach. Von 1685 bis zur Revolution war es im Besitze der von Bock, die sich Herren von W . nannten. - W. scheint in früherer Zeit selbständige Pfarrei gewesen j zu sein, später war es bis 1894 Annexe der Pfarrei Bidlingen (Hackenberg). Kirche 18S9 erbaut. G e m e i n d e w a 1 d (Oberförsterei Kedingen) 53,8 ha. Vgl. auch Monneren, Gemeindewald. W e g e , verschw. Ort bei Hermolsheim, (Gde. Mutzig, j Ka. u. Kr. Molsheim, U.-E.). Vege 633; W e g e 1336. - 1159 ! Kuno von W . - Dem Reich und dem Bischof von Strass- | bürg gemeinsam gehörig; zählte schon im 12. Jhdt. zur Gde. Mutzig. 1308 von König Heinrich VII. vollständig an den Bischof von Strassburg abgetreten. - Begütert: 633.1172 Kloster Haslach. - Zerstört 1444 durch die Armagnaken. Die Einwohner gingen nach Mutzig. An der Stelle des Dorfes jetzt die St. Jakobskapelle (s. d.). 'Wegscheid, Df. (Ka. Masmünster [s. 1790], Kr. Thann, | O.-E.). 40b E. SO Hsr. (10 GRe.) - 455 m. - AG. Masmünster I (4,8); HSt. Kirchberg-Wegscheid (0,2). - Wegeschejde |