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Show Schäferhof - Schaffhausen. 989 Lothringen vom 9. Februar 1893 der Gde. Klein-Rosseln zugewiesen. - Ist Ende des 18. Jhdts. entstanden. Gehörte zur Herrschaft F o r b a ch. - Schäferhof, Hl. s. Huffelshof (Gde., Ka. u. Kr. Hagenau. U.-E. . Schäferhof, Hf. (Gde. Fessenheim, Ka. Ensisheim, Kr. Gebweiler, O.-E.). 4 E. 1 Hs. Wurde 1855-1860 erbaut. Schäferhof, Wir. (Gde. Dagsburg, Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L.i. Ion 1-:. 79 Hsr.). P. F.-- Kath Hilfspfarrei des Archipr. Pfalzburg (s. 1883, vorher zur Pfarrei Dagsburg gehörig). Kirche des hl. Joseph (19. März), 1882 erbaut. - Anfangs des 17. Jhdts. entstanden. 1760 schon als Dorfschaft der Grafschaft Dagsburg erwähnt. Unweit S. liegen die alten Befestigungs-Werke Schani/ und «Heidenschloss . Schäferhof, Wir. (Gde. Kembs, Ka. Landser. Kr. Mülhausen, O.-E.'. 49 E. 7 Hsr. Ehemals ein Theil der 1830 autgelösten und unter die drei Nachbardörfer Kembs, Bartenheim und Blotzheim vertheilten Gde. Neuweg (s. d.) im Ka. Hüningen. Schäferhof, verschw. Hf. (Gde. Oberaspach, Ka. u. Kr. Thann, O.-E.) S. Erbenheim. Schäferhübel, H., 173,3 m, TP., südl. Winzenbach, in dem Strassenzug Win/enbach-Sclz, Kr. Weissenburg. Schäferplatz, Fsths. (Gde. Hägen, Ka. Maursmünster, Kr. Zabern, U.E.'. 3 E. 1 Hs. 1*23 erbaut. Schäferthal, Fsths. (Gde. Sulzmatt, Ka. Rufach, Kr. Gebweiler, O.E.'. o F. 1 Hs. - Indem Scheffart 1380. - Das Forsthaus soll, ebenso wie die dicht dabei stehende Wallfahrts-Kapelle, von einem Ritter Fink errichtet worden sein, der sich des Forsthauses als Wohnung bediente. Diese Wallfahrtskapelle zu Unsrer lieben Frau ist ein spätgothischer Bau, 1511 von T. Limberger, Suffragan von Basel, geweiht. Rokokokanzel; drei Holzreliefs auf Goldgrund (16, Jhdt.). Gemälde, die sich früher in der Kapelle befanden, sind jetzt in der Kirche von Sulzmatt. Schäferthal, Kap., s. Schäferthal, Fsths. Schäferthal, Sennh. (Gde. Stossweier, Ka. Münster, Kr. Coimar, O.-E.). 1 Hs. Soll Jhdte. alt sein. Schäffer, M., s. Schälfersmühle. Schäffersheim. Df. (Ka. [s 1790] und Kr. Erstein, U.-E). 454 E. 99 Hsr. 10 (,Re.) - 150 m. - AG. Erstein (3.4 Bhf. Erstein (Reichsb.) (1,3). - Scaferishaim (Scafer-haim) 777 (Cop. ; Scafersheim 1050; ma. s c h äi ersehe. - StEBez. Erstein. Armr. (s. 1*2* . - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Erstein (s. 1802). Schutzheiliger hl. Leodegar (7. Okt.;. - Hausindustrie: Weberei, auf eigene Rechnung. Tabackbau. Seh. wird schon 777 erwähnt ; Abt Fulrad von St. Denis schenkte damals seine Güter zu Seh der Abi ei St. Denis. Später gehörte der Ort z. Th. (wohl die Hälfte) der Abtei Murbach, z. Th. der Abtei Hohenburg, deren Besitzungen zu Seh. schon 1050 in einer Bulle Leos IX. erwähnt werden. Der Murbachsche Theil, als Lehen im Besitz der Landgrafen von Werd (Unterlehner die Landsberg) kam durch letztere 135* an das Bisthum Strassburg. Der Hohenburgi- j sehe Theil wurde an einen Ritter von Heiligenstein verkauft, gelangte dann an die Lampertheim, genannt von Bolsenheim, wurde jedoch nach 1467 wieder von der Abtei zurückgekauft und kam mit dieser zu Ende des 16. Jhdts. gleichfalls an das S tra ssburger Bisthum (Amt Benfeld). Der Dinghof gehörte zu gleichen Theilen den Abteien Hohenburg und Murbach. Weisthum vom Anfang des 15. Jhdts. - Kirchlich gehörte S. zum Landkapitel Benfeld. Schon 1464 Plebanat. Zehnten und Patronat besass das Strassburger Domkapitel. Ende des 17. und Anfang des 18. Jhdts. Filiale von Erstein. Eine Kapelle St. Blasius bei S. schon 1763 erwähnt, besteht noch, nordwestl. vom Orte. - Seh. liegt am Keltenwege von Lahr (Baden) über Erstein nach Oberehnheim und dem Odilienberge. Im Kirchthurm alte Glocke von 1420. Gemeindewald Oberförsterei Erstein 25.:; ha. Schäffersheim, Bei, Hsr., s. Bürkelweg, A m bei I Schälfersheini'. Schäffersmühle, M, (Gde. u. Ka. Rosheim, Kr. Molsheim, U.-E.). 5 I-.. 1 lls. Hiess vor 1888 Schäller und noch früher Müllerwegscheid, Soll seit mehr als 100 Jahren bestehen. Schäffolsheim s. Mittel-, Nieder-, Oberschäffolsheim. Schälberg, 11 . 211,7 m, TP., östl. Kleingöft, Ka. Maursmünster, Kr. Zabern. Schaenthalbach s, Zinsel 3. Schäntzel, Fsths. (Gde. Rodern, Ka. u. Kr. Rappoltsweiler, <).-E). 6 E. 1 Hs. 1826 erbaut. Schänzel, alter Wall aul dem Berge zwischen Niedersteinbrunn und Rantsweiler, Ka. Landser, Kr. Mülhausen. Schänzel auf dem Sommerberg bei Kaysersberg, s. Sommerberg. Schänzel, Kopf, 655,5 m, TP., zwischen Ruine Hoh-königsburg und Thannenkirch. Auf dem Gipfel Reste einer Schanze, wo die Batterien der Schweden standen, als diese lo33 die Hohkönigsburg belagerten und einnahmen. Im Volksmunde heisst die Anhöhe auch heute noch die Fischerschanze nach dem schwedischen Oberst Fischer. Schänzel, Kopf, 360 m, in dem am Schloss Lichtenberg bis Dorf Rothbach ziehenden Höhenrücken, zwischen Lichtenberg und Rothkopf 375 m). Schänzel bei Rothbach. Ka. Niederbronn, s. Buch-waldkopf. Schätz, U M . Gde. Bühl, Ka. u. Kr. Gebweiler, O.-E.). 16 E. 2 Hsr. - in den scheezen 145:;; jetziger Bau von 1867. Schafbach s. 111 32; Rössel 15. Schafbachermühle, Hs. (Gde. Klein-Rosseln, Ka. u. Kr. Forbach, L.). 1721 als Zinshof, 1751 als Sägemühle der Herrschaft Forbach aufgeführt, jetzt mit dem Hauptorte Klein-Rosseln vereinigt Schafberg, 11. bei Kurzenhausen, Ka. Brumath. Schafbrunn, verschw. Hs. (Gde. Haspelscheid, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.). 1898 abgebrochen. Schafbrunnen s. Thur 27. Schafbusch, \\f. (Gde. Steinselz, Ka. u. Kr. Weissenburg, U.-E.). 2* E. 2 Hsr. - Schoppusch w al d, Schop. pusfeld 1615/16; Schoppushof 1740. - Zuerst 1615 erwähnt als zum Riedselzer Besitz der Deutsch-Ordens-Kom-thurei Weissenburg gehörig. 1740 bestand ein Streit mit Pfalz-Zweibrücken über die Jurisdiktion und Huldigung auf dem Schoppushof. Während der Schlacht bei Weissenburg am 4. Aug. 1870 von den Franzosen besetzt; die Leiche des Generals Abel Douav wurde hierher gebracht ; die Ankunft des Kronprinzen (Kaiser Friedrich), die ungefähr am 2 Uhr erfolgte, gab A. von Werner den Stoff zu dem bekannten Bilde. Im Garten des Hofes das Grab des Majors Senft von Pilsach vom 4. Dragonerregiment. Schaffeplatz, verschw. Hf. i Gde. u. Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). War Besitz der Herrschaft ; Rodemachern und Lehen derselben/ Der Hof war los] verfallen und seheint während des 30jährigen Krieges zerstört worden zu sein. Die Hofgüter lagen in den Gemarkungen von Hüssingen, Sentzich und Kattenhofen. Lehens-träger war lo*l Jean-Pierre Hottin. Schaffert, Sennh. (Gde. Krüt, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.). 1 Hs. Bestand schon im 18. Jhdt. Schaffhausen, Df. (Ka. Hochfelden [s. 1790], Ldkr. Strassburg, U.-E.). 442 E. 100 Hsr. (10 GRe.) - 180 m. - AG. Hochfelden (3,2); Bhf. Hochfelden (3,6). - Schaf 1- husen 1194; ma. Schaffhüse. - Die Gde. umfasst den HO. Seh. (436 E. 99 Hsr.) und den AO. Mühlhardhof. - StEBez. Hochfelden II. Armr. (s. 1866). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Hochfelden (s. 1820, vorher Filiale von Hochfelden). Schutzheiliger hl. Sebastian (20. Jan.). Filiale: |