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Show 844 Pont-de-Scy - Porzellanmühle. du Pont beibehalten, den auch seine Nachkommen ide Forbin-Solliersi noch führten. Lehensbriefe vom Reiche für P.-ä-M. erhielten noch Herzog Anton von Lothringen (151b) und dessen Enkel, Herzog Karl II. (1567). Spätere Mu-thungen oder Investituren sind nicht bekannt. P.-ä-M. wurde, wie auch die übrigen Reichslehen, nach den Bestimmungen di - Nürnberger Vertrages vom 26. Aug. 1542 gleich dem ganzen Herzogthume behandelt. Die Markgrafschaft P.-ä-M. ist durch Beschluss der Reunionskammer von Metz vom 2. Juni los.) a ] s angebliches Lehen des Barrois mouvant mit Frankreich vereinigt, im Ryswyker Friedensschlüsse 11697) aber an Lothringen wieder zurückgegeben worden. Zur Reichsmarkgrafschaft P.-ä-M. gehörten im Reichslande die folgenden Gemeinden: 1. Einige Exklaven im Pays Messin, worüber im Juni 1604 zu Nomeny zwischen Frankreich und Lothringen eine Verständigung stattfand; bei Lothringen verblieben: 1. Arry, 2. Cherisey (z. Th.i, 3. Corny, 4. Dam, 5. Lemud. Neben Lehen von P.-ä-M. bestanden in einigen dieser Dörfer auch bischöfliche Lehen der Herren von Aspre-mont, die 1574, also lange nach der Vereinigung von Bar mit Lothringen, an letzteres übergingen. II. Die Baronie Viviers bestehend : a ' aus den Herrschaftsdörfern: 6. Chenois, 7. Chicourt (z. Th.i, 8. Donjeux, 9. Fonteny (mit Faxe), 10. Hannocourt. 11. Laneuveville-en-Saulnois das Hofgut Neuf-chere), 12. Oriocourt, 13. Oron. 14. Tincry, 15. Viviers. b) aus den Afterlehen : lo. Bacourt, 17. Chäteau-Brehain (mit 18, lir.hain und lo. Villers a. d. Nied), 20. l-'ivmeri, 21. Liocourt, 22. Prevocourt, 23. Sailly (mit 24. Achätel', 25. Secourt, 26. Solgne, 27. Vulmont. - Lehen von P.-ä M. war auch das Holgut Outremont in der lothringischen Gemeinde Lesse. Wahrscheinlich waren auch andere Lehen von Bar rechts der Seille mit P.-ä-M. verbunden: so die Herrschaft Mörchingen, die aber schon im 13. Jhdt. Lehen von Lothringen winde, dann die Bar'schen Lehen in Hampont und Klein- Bessingen, die schon früh an das Bisthum Metz gekommen sind, während die Lehen in Goin, Jallaucourt, Craincourt, Fossictix u. s. w. an Lothringen gelangten. Die zur Herrschaft Viviers gehörigen Vogteirechte der Ahtei St. Arnulf in der Herrschaft Morville a. iL Nied waren nicht Lehen von Bar. Die Vogtei im Val-de-Vaxy (Besitz der Abtei Gorze) war wohl Lehen von Bar, aber nicht von P.-ä-M. Die Annahme, dass aller Barscher Besitz rechts der Mosel und der Seille zu P.-ä-M. gehörte, scheint unrichtig zu sein. Einige Domänen und Lehen der Kastellanei Briey, die nur zeitweise mit P.-ä-M. verbunden waren, sind bei Briey vorgetragen. [dPr.]. Pont-de-Scy, Au-, Hs. (Gde. Scy, Ka. u. Kr. Metz, L. . 12 E. 1 Hs. 1S70/7 erbaut. Pont-de-la-Violette, Mei. Gde. Diedolshausen, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E). 3 E. 1 Hs. Neu- Anlage, circa 1844 Pontigny s. Niedbrücken. Pontoy, Df. (Ka. Verny [1790 Ka. Anserweiler, 1795- 1802 Ka. Solgne], Kr. Metz, L.). 366 E. 118 Hsr. 110 GRe.) - 265 m. - A.-. L.- u. SchwG. Metz 16,3); Bhf. Courcelles a. d. Nied '7,6).- Pontois 1128; ma. Pontö. - Die Gde. umfasst den HO. P. (342 E. 114 Hsr.', die AO. Basse- Greve, Haute-Greve, Klementinenhof, Petite-Greve und den verschw. O. Cama. - StEBez. Verny. - Kath. Hilfspfarrei di s \rchipr. Pournoy-la-Grasse (s. 1802 . Kirche des hl. Ge-nesius (26. Aug.). Die Reformirten gehören zur Hilfspfarrei Montigny-Sabhn s. ls92, vorher zuMetzi. - Geschäftssprache franz. - Steinbruch. P. gehörte zum Pays Messin (Saulnois) und war Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit zu welcher Cama, Pluche, Haute- und Basse-Greve, und Moulin de Greve gehörten. Es war alter Besitz des Domkapitels von Metz, welches P. bis zur Revolution behielt. Schloss Pontoy, aus dem Mittelalter, merkwürdige Veste, diente als Zufluchtsort für die umliegenden Besitzungen des Domkapitels. Zur Burghut und zu Frohndiensten waren die Einwohner von Ars-Laquenexy, Mecleuves, Orny, Luppy, Beux, Silly-en-Saulnois und Frontigny verpflichtet. Die Kastellane wurden vom Kapitel ernannt. In P. hatte auch die Abtei St. Symphorian Güter. Das Dorf wurde 1370 durch den Grafen von Salm, 1 182 durch die Herren von Kriechingen geplündert und zum Th. verbrannt. - P. war früher Pfarrei des Archipr. Noisseville. Kirchensatz und Zehnten hatte das Domkapitel. - Feuersteinsplitter aus ncolithischer Zeit. Römerstrasse Metz-Strassburg. An drei Stellen römische Reste. Vom alten Schlosse sind noch Theile erhalten. Das Thor der Kirche ist alt. Pontpierre s. Steinbiedersdorf. Ponts, Devant-les-, Df., s. Devant-les-Ponts. Pont-St. George, Hs. (Gde. Donjeux, Ka. Delme, Kr. Chäteau-Salins, L.). 2 E. 1 Hs. U m die Mitte des 19. Jhdts. erhaut. Pont-Sauvage, Hsr. (Gde. Vallieres, Ka. u. Kr. Metz, L.). 3 E. 2 Hsr. Sollen seit etwa 1750 bestehen. Pont-Sauvage, Bei, Hsr. (Gde. St. Julien bei Metz, Ka. u. Kr. Metz, L.). Bestandtheil des AO. \rallieres-Thal ders. Gde. Porcelette, Df. (Ka. St. Avold [1790 Ka. Berus, 1795 Ka. Bisten. 180:'-15 Ka. Saarlouis], Kr. Forbach, L.). 1036 E. 216 Hsr. (12 GRe.) - 250 m. - AG. St. Avold (8,0); HSt. Kreuzwald (5,7). - La Porcelette-Vil lers 1611; Por-celetz 1628. - Die Gde. umfasst den HO. P. (789 E. 171 Hsr.) und die AO.: Diesen, Grünhof, Haide, Rondheidgen. - P. F. StEBez. St. Avold. Wasserltg. (s. 1891). Krgv. (s. 1. Juli 1889i. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. St. Avold (s. 183s, vorher, seit 1802, des Archipr. Saarlouis). Kirche zu Ehren der Kreuzerhöhung 114. Sept.i. Muttergotteskapelle am südöstl. Ende des Ortes. Die Protestanten gehören zur Pfarrei Augsb. Konf. in St. Avold. - 2 Sandsteinbrüche; kleine, 1896 errichtete Dampfziegelei (6 Arbeiter), 2 kleine Getreidemühlen, Dampfbrennerei von Dorr. P. gehörte zu der Herrschaft Buschhorn im Bailliage Vic (s. d.). Es ist 1611 aut einer Rodung im Krienwald, auf dem alten Bann von Buschborn, entstanden und durch den damaligen Abt von St. Avold, Bischof von Toul, des Porcelets de Maillaune, dessen Namen es trägt, gebaut worden. - P. ist seit 1621 Pfarrsitz des Archipr. St. Avold Den Kirchensatz hatte die Abtei St. Avold. Die heutige Kirche ist 1887 erbaut worden. Gemeinde wald (Oberförsterei St. Avold) 96,9 ha. Porceletterweiher im Saargebiet (224 m über dem Meere) 1 km nordöstl. Porcelette. - 3,0 ha. Mühlenbetrieb. Wird zur Fischereiabgelassen, aber nicht bebaut. Zuflüsse: Vi d el acher bach s. Bist 3 und Hinter wiesgraben, 0,6 km ; Abfls. durch den V o 11 w i esgr ab en zum D ie se ner-weih er s. Bist 3. Port, Sgm. (Gde. Türkstein, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.). Nur Betriebsstätte. Soll sehr alten Ursprungs sein Erbauungsjahr unbekannt. Port-de-Lampen, Hs. (Gde. Reichersberg, Ka. Hayingen, Kr. Diedenhofen-West, L.). 15 E. I Hs. Gegen 1838 erbaut. Porte de Pierre, La, Felsgruppe, s. Thürgestcll. Porte de Pierre, Signal de la, B., s. Mutzigfels. Port-Ste. Marie, Hl. und Dampfsäge. (Gde. Maizieres, Ka. Vic, Kr. Chäteau-Salins, L.). 10 E. 4 Hsr. Besteht seit 1850. Port St. Pierre. Ehemalige Benennung des Hofes St. Peter Brücke (s. d.) der Gde. Gross-Hettingen. (Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost, Lt. Porzellanmühle, Bronzefarbenfabrik etc. (Gde. Strassburg, Ka. Süd (extra muros),Stadtkr.Strassburg,U.-E.). 17 E. 2 Hsr. Die Protestanten gehören zur Pfarrei Neuhof. - 1745 durch Paul Hannong, (dem Sohn von Karl Franz H., der 1720 mit Joh. Heinrich Wackenfeld aus Ansbach die ersten |