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Show 1241 Zinzelbach - Zondringen. Thiergarten graben, link. Uf, mündet nördl. Hattmatt, entspringt nördl. Neuweiler (M., Mühlteich) - Obersulzbach, Buchsweiler, Griesbach - kreuzt zweimal die Eisenb. Ha-genau- Zabern - 13,1 km, l» Brücken. - (Zufl.: Weihergraben, mündet beim Thiergarten, entspringt nördl. Neuweiler - 3,3 km, 4 Brücken; Oberholz graben, mündet nördl. Griesbach, kreuzt die Eisenb. - 4 km, 2 Brücken; Olschermattgrahcn, mündet nördl. Hattmatt, entspringt südl. Imbsheim, kreuzt die Eisenb. - 2,2 km, 3 Brücken.) 22. W u l b a c hgrabe n, link. Uf., mündet südl. Hattmatt, entspringt südl. Imbsheim. kreuzt die Eisenb - 2,3 km, 2 Brücken. 23. Ramsbächel, recht. Uf., mündet östl. Steinburg, entspringt am Westhange des Ramsberges - 1.5 km, 1 Brücke. Zinzelbach s. YVindsteinerbach 2. Zinzingen, Df. (Gde. Alstingen, Ka. u. Kr. Forbach, L.i. 415 E. 74 Hsr. - Zintlingen 1446; Zintzingen 1594. - Gehörte zu der Herrschaft Forbach (s. d.); 1446 schon erwähnt. 1523 war die Deutschordenskomthurei Saarbrücken daselbst begütert. - Gehörte vor 1802, wie Alstingen zur kath. Pfarrei Hesslingen. Ortswald s. Alstingen. Zipfelgraben s. 111 33. Zittersdorf, Df. (Ka. [s. 1790] u. Kr. Saarburg, L.). 399 E. 88 Hsr. (10 GRe.) - 260 m. - AG. Saarburg (5,1); Bhf. Saarburg (4,8). - Zittersdorf 1050; Sitesdorf 1123; Haut-Clocher 1869. - Die Gde. umfasst den HO. Z. (3b3 E. 83 Hsr , die AO. Fudenhof, Saarelfing, St. Ulrich, Seelenmühlc (der frühere AO. Dorfmühle hängt jetzt mit dem HO. zusammen) und den verschw. O. Zweitenbach. - StEBez. Saarburg I. Krgv. Langd-Zittersdorf (s. Lnngd). - Kath. Hilfspfarrei des [Archipr. Saarburg (s. 1802). Kirche des hl. Severinus (23. Okt.). Die Reformirten gehören zur Pfarrei Saarburg. - Hausindustrie: Perlenstickerei für eine Firma. Z. gehörte zu der Herrschaft Finst i ngen-Brackenkopf is. d.), war ursprünglich aber wohl Theil des Amtes Saarburg (s. d.). Ein Viertel des Kirchensatzes wird schon 1050 der Abtei Hessen bestätigt; der Rest mit anderen Gütern scheint schon im 12. Jhdt. Besitz der Abtei Senones gewesen zu sein. In Z. waren ausserdem noch begütert das Priorat St. Ouirin (1120i, die Abtei Yergaville (1339) und die Deutschordenskomthurei Saarburg 1577. - Alte Pfarrei des Archipr. Bockenheim, Bisthum Metz. Der Kirchensatz war im 18. Jhdt. getheilt zwischen dem Collegiatkapitel von Saarburg, den Grafen von Lützelburg zu Imlingen und den Freiherren von Lievel. Die Kirche war damals 200 Schritte vom Orte entfernt. Die heutige, auf der Stelle eines abge- | rissenen gothischen Baues, wurde 1770 erbaut. - Römer- : Strasse. Germanischer Grabfund mit Waffenresten. Zittersdorfer Strasse, Hsr. (Gde. Hof, Ka. u. Kr. Saarburg, L.). 25 E. 3 Hsr. 1893-95 erbaut. Zittersheim, Df. (Ka. Lützelstein [s. 1790], Kr. Zabern, U.-E... 437 E. 83 Hsr. 110 GRe.) - 260 m. - AG. Lützelstein 6 I ; Bhf. Wingen (4,0). - Zittcrshein 1490; Zitersheim 1545; ma. Zittersche. - Die Gde. umfasst den HO. Z. (400 E. 76 Hsr ) und den AO. Moderfeld. - StEBez. Lützelstein Armr. (Gründungsjahr unbekannt). - Filiale der kath. Pfarrei Wingen. Prot. Pfarrei Augsb. Konf. des Konsistoriums und der Inspektion Lützelstein. Filiale: Erkarts-weiler und Puberg. - Kartoffclhandel. Z. gehörte zur leiningischen Herrschaft Oberbronn (s. d.), deren Schicksale es theilte. - Z. war nach Einführung der Reformation (ca. 1550) Filiale der Pfarrei Lützelstein (seit 1572). Erst seit 185S eigene Pfarrei. Die Kirche ist 1S93 erbaut worden; die Kirchenbücher reichen bis 1685 zurück. Die Katholiken gehörten Anfang des 18. Jhdts. zu Weitersweiler, später zu Wingen. Gemeinde wald (Oberförsterei Lützelstein) 18,2 ha. Zittersheimer Felsen, Felsplatte mit Bank, östl. über Zittersheim, Ka. Lützelstein. Zöbersbach s. Zorn 39. Zöbersdorf, Df. (Ka. Hochfelden [1790-1801 Ka. : Buchsweiler], Ldkr. Strassburg, U.-E.). 192 E. 37 Hsr. (10 • (GRe.) - 220 m. - AG. Hochfelden (6,5); HSt. Alteckendorf (6,8). - Zebersdorf 1299; ma. Zä wersch dor f. - StEBez. Hochfelden I. Armr. (s. 1848). Fw. (s. 1890, 1 Spritze). - Filiale der kath. und der prot. Pfarrei in Kirweiler. Z. gehörte zu den Orten, die ursprünglich im Besitze des unter Oberhoheit des Metzer Bisthums stehenden Klosters Neuweiler waren, jedoch mit der Vogtei über das Kloster (durch Umwandlung der vogteilichen in Territorialrechte) als bischöflich-metzische Lehen später an die Herren von Lichtenberg gelangten. Nach deren Aussterben (1480) kam Z. mit dem Amte Buchsweiler, zu dem es gehörte, an Hanau- Lichtenberg. 1736 an Hessen-Darmstadt. - 1546 wurde die Reformation in Z. eingeführt; das Dorf gehörte zur prot. Pfarrei Kirweiler. Simultaneum seit 1765. Die Katholiken waren gleichfalls nach Kirweiler eingepfarrt. Den Zehnten zu Z. besass bis 1544 der Hohe Chor des Strassburger Domstifts. Zöbersdorfer Berg, H. südl. Zöbersdorf, Ka. Hochfelden, Ldkr. Strassburg. Zoll, Wir. (Gde. u. Ka. Benfeld, Kr. Erstein, U.-E.). 6 E. 2 Hsr. Wahrscheinlich früher bischöfliche Zollstätte. Zoll, Grosser, franz. Le grand saule, 321 m, Kleiner, franz. Le petit saule, 326 m, zwei bewaldete Köpfe zu beiden Seiten der Eisenbahnlinie Teterchen-Saar-brücken, östl. Hargarten, Ka. Busendorf, Kr. Bolchen. (Der amtliche deutsche Name ist wohl nur dem Wortklang zu Liebe gewählt; sonst saule = Weidenbaum). In dem Berge befinden sich noch Stollen von ehemaligen Erzbergwerken. Zollgraben s. III 88. Zollhaus, Hsr. (Gde. Kestenholz, Ka. u. Kr. Schlettstadt, U.-E). 14 E. 3 Hsr. Der AO. soll sehr alt sein; Erbauungsjahr unbekannt. Zollhausmühle, M. (Gde. Kestenholz, Ka. u. Kr. Schlettstadt, U.-E.). 4 E. 1 Hs. Soll sehr alt sein; Erbauungsjahr unbekannt. Zollingen, Df. Ka. Drulingen [1793-1801 Ka. Harskirchen], Kr. Zabern, U.-E.). 215 E. 51 Hsr. (10 GRe.)- 245 m. - AG. Drulingen (13.3); Hp. Pisdorf (2,2). - Zollingen 1344. - Die Gde. umfasst den HO. Z. (211 E. 50 Hsr.), den AO. Pisdorf und den verschw. O. Sesslingen. - StEBez. Saarunion. Armr. (Gründungsjahr unbekannt). Wasserltg. (Anlagejahr unbekannt). - Filiale der kath. Hilfspfarrei Saarwerden (s. 1*02, vorher von Harskirchen) und der prot. Pfarrei Augsb. Konf. in Saarunion. Z. gehörte zur Herrschaft Saarwerden (s. d.); bei deren Thcilung (1745) fiel es an Nassau-Weilburg (Amt Neusaarwerden). Begütert zu Z. war das saarwerdensche Stift St. Blasien. Der Zehnte nebst anderen Gütern war 1240 im Besitz der Finstingen. 1627 wurde das Dorf von den Kaiserlichen verwüstet, die jedoch am 7. Sept. von den Bauern in heldenmüthigem Kampfe wieder vertrieben wurden. - Im 15.Jhdt. war Z. Pfarrei des Landkapitels Bockenheim (Bisthum Metz). 1557 wurde die Reformation eingeführt. Danach wurde Z. Filiale der prot. Pfarrei Saarwerden, seit 1710 von Neu-Saarwerden (Saarunion). Die Katholiken waren im 18. Jhdt. nach Harskirchen eingepfarrt. - In der Nähe von Z. lag der abgegangene Ort Sesslingen. Gemeinde wald (Ober fürsterei Saarunion) 48,7 ha. Z o m m a n g e s. Zemmingen. Zonder, Hf., s. Haut-de-Hesse. Zondringen, Df. (Gde. Möhringen-Zondringen, Ka. Falkenberg, Kr. Bolchen, L.). 128 E. 39 Hsr. - Zuringen 1264; Suringa 1285; Zunderinga 1299; Sonringen 1681. - Kapelle des hl. Sebastian. - War lb68 Lothringisches Dorf in der Kastellanei Bolchen. Zwei Drittel der |