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Show Nilquellen noch das 1699 angelegte Dorf Wildenstein kam, zur ewigen Nutzung mit allen ^Hochfirsten, Weiden und Allmenden gegen einen jährlichen Zins von 43 Gulden Baseler Währung. Für die «Fallgüter» sollten, wie zu österreichischer Zeit, jährlich 63 Pfund als Zins entrichtet werden. Las Stabgericht in Odern wurde beibehalten. Die Abtei behielt das Eigenthum an ihren Waldungen, Jagd und Fischerei. Wegen der Streitigkeiten über das Eigenthum an den Waldungen, das schliesslich 1799 den Gden. zugesprochen wurde, s. Odern. - Die Abtei hat, wie es scheint, noch im 16. Jhdt. die vorgenannten Gden. dem Amte (Vogtei) St. Amarin unterstellt. Die gesonderte Benennung N. ist seitdem verschwunden. Die alte Gde. Odern wurde 1821 getheilt, wodurch die selbständigen Gden. Felleringen, Krüt, Odern und Wildenstein entstanden, unter welchen auch die früheren Klosterwaldungen im Niklausthale getheilt wurden. [dPr.] Nilquellen, die Quellen des Durschbaches, am Osthang des Grossen Wintersberges bei Xiederbronn. Nilvingen, Df. (Ka. Hayingen [1790 Ka. Hayingen, 1795 Ka. Sancy, 1802-70 Ka. Audun-le-Roman. 1871 - 1901 Ka. Fentsch], Kr. Diedenhofen-West, L.). 789 E. 113 Hsr. (12 GRe.) - 235 m. - AG. Haxingen (2,2); Hp. Kneuttingen (0,5). - Nelvengis 875; Nilvinges 1169; Nilvange 1869. - Die Gde. umfasst den HO. X. (420 E. 65 Hsr.), die AO. St. Bertha u. St. Jacob (wozu auch der frühere AO. Molter gehört) und Stock, ferner den unbew. O. Boust. - StEBez. Fentsch. Hp. Kneuttingen (s. 1899). - Zur kath. Hilfspfarrei Kneuttingen (s. 1860, vorher zu Hayingen). - Eisenerzbergwerk des Lothringer Hüttenvereins Aumetz-Friede in Brüssel (vgl. auch Algringen und Kneuttingen), 1888 eröffnet, beschäftigte 1809 234 Arbeiter und förderte 238949 t Erz. Walzwerk St. Jacques der Firma von Wendel in Hayingen (s. d.i. Auf Xil-vinger Bann liegt auch ein Theil der Friedenshütte in Algringen is. d.i. Kleine Werkstätte für F.isenkonstruktionen (10 Arbeiter). Gasbeleuchtung durch die 189° errichtete Gasanstalt von Goetz und Konrad in Hayingen. N. gehörte zu der Herrschaft Flörchingen (s. d.). Schon 875 als Annexe der Pfarrei Hayingen erwähnt. Gemeindcwald i Oberförsterei Diedenhofen) 45,1 ha. Ninnenbachkopf, 630 m, im Andlauer Wald, nördl. Fsths. Gruckert bei Reichsfeld, Ka. Barr. Nisingweiher oder Nissingerweiher s. Oderfangerweiher. Nispach s. 111 IL Nissingerweiher s. Oderfangerweiher. Nisslesmatt, Sennh. (Gde. Stossweiher, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). 1 Hs. Soll Jhdte. alt sein. Nitting, Df. (Ka. Lörchingen [s. 1790], Kr. Saarburg, L.i. 341 E. 89 Hsr. (10 GRe.) - 280 m. - AG. Lörchingen (4,2); Hp. N. (0.7). - Nithingas 847; Nidengen 1594. - Die Gde. umfasst den HO. N. (272 E. 74 Hsr.i, die AO. Bour-donne. Malgre-Colle (Hf.), Ober-Barville (s. 1820, vorher selbständig), Unter-Barville (Fsths.) (der frühere AO. Chapui wird jetzt zur Bahnstation Unter-Barville gerechnet) und den verschw. O. Malgre-Colle (Sgm.). - Hp. (s. 1892). HSte. Unter-Barville (s. 1892) und Wasperweiler-St. Quirin dgl. StEBez. Lörchingen. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Lörchingen (s. 1802), zu der auch Hermelingen gehört. Schutzheiliger der Kirche der hl. Lukas (18. Okt.), der Gde. die hl. Jacobus und Christophorus (25. Juli). Kirche 1870 erbaut. Die Reformirten gehören zur Pfarrei Saarburg. - Geschäftssprache franz. - Kleine Sagemühle. Hausindustrie: Stickerei, für Geschäfte in Alberschweiler und Lörchingen. N. gehörte zu der Herrschaft Saareck (s. iL). Hier war die Abtei Weissenburg schon 847 begütert. X* scheint anfänglich zum bischöflichen Amt Saarburg gehört zu haben. Später wurde es zu Lehen gegeben. Im 14. Jhdt. war es schon als solches in Händen der Herren von Lützelburg, die es wahrscheinlich später mit ihrer Herrschaft Saareck (s. d.) verbunden haben (zuerst 1664 bei dieser Herrschaft - Noirmont. 777 aufgeführt . Im Jahie 1776 gelangte X. durch Heirath und als besondere Herrschaft an die von Saintignon Der Ort wurde Anfang des 16. Jhdts. zerstört und erst 1557 von den Herren von Lützelburg an Neuansiedler verlehnt. - Früher Pfarrsitz des Archipr. Saarburg mit Hermelingen und Bar-ville als Annexen. Den Kirchensatz hatten die Herren von N. - Gallische Münzen. Spuren einer Römerstrassc. Sub-struktionen, Basreliefs und eine zerbrochene Reiterstattie aus römischer Zeit. - Vom alten Schlosse der Herren von X. ist nur noch ein Thorbogen übrig (13.-14. Jhdt.?). Niverlach, Hf. (Gde. Brülingen, Ka. Grosstänchen, Kr. Forbach, L.). 4 E. 1 Hs. 1842 als Wirthshaus entstanden. Niverlach, Wir. (Gde. Reich, Ka. u. Kr. Chäteau- Salins. L.). 65 E. 23 Hsr. - X. Soll erst nach dem ;; »jährigen I Kriege entstanden sein , es bestand ursprünglich aus zwei Häusern, welche durch zugezogene Tiroler (s. Metzing) gebaut wurden. Nock, Die, IL, 403 m, auf der Landesgrenze nordwestl. Redingen, Ka. Fentsch, Kr. Diedenhofen-West Nodenweiher im Doubsgebiet, 1,5 km südwestl.Struth. . 0,8 ha. Fischerei. Gemeindebesitz. Abfluss zur Luttern s. Rhein-Rhonekanal 2. Nödlingen, E^f. (Gde. Endorf, Ka. Metzerwiese, Kr. Diedenhofen-Ost, L.i. 13 E.2 Hsr. Nodi lingis 1147; Nothe-lingen 1184, später Nüdlingen; war ursprünglich allodia-ler Besitz der Herren von Malberg zu Falkenberg, spätei Finstingen genannt). 1147 wird der Abtei Villers-Bettnach der Besitz des allodium de Xodilingis bestätigt, das sie von der Wittwe des Brunico von Malberg und von deren Söhnen Brunico und Kuno erhalten hatte. 1184 verzichtete die Abtei Rettel auf ihre Rechte in X. zu Gunsten der Abtei Villers-Bettnach, die noch 1742 im Besitze der drei dortigen Höfe mit 524 Morgen Ackerland war. Dagegen dürften sich die nachfolgenden Xachrichten wohl nicht auf X. bei I Endorf, sondern auf Nürtringen (Nortranges der Prevöte Bastogne, auch Xodelingen, Xudlingen und Nödlingen g. - nannt) beziehen. 1416 war X. den Herren von Brandenburg zu Cle-rf verpfändet; 1474 muthete Damian von Gonderstorf beim Herzogthum Bar die ihm von seiner, Frau Katharina von X. in die Ehe gebrachten Lehen. 1501 theilten die Brüder Damian, Bernhard und Johann von Gonderstorf die von den Eltern ererbten Güter Erpeldingen, N. und Roidingen. X. erhielt Bernhard. 1573 und 1588 nennt sich Bernhard von Gonderstorf Herr von X. und Diesdorf. 1598 wird Franz von Gonderstorf Herr von X. und Liester genannt. 1632 war X". im Besitze des Hans Dietrich von Lonzen genannt von Roben. [dPr.] Nötenthalbach s. Sauer 3. Nöttinger. IL. (Gde. Mutzig, Ka. u. Kr. Molsheim | U.-E.). Frühere Bezeichnung des AO Weyerhaul (s. d.) derselben Gde. Noirceux, Wir. (Gde. Grube, Ka. Weiler, Kr. Schlettstadt, U.-E.). 73 E. 19 Hsr. - pat. Noircieux. - Kupfererzbergwerk - Aegir s. 1900), zum Theil auf dem Banne von Breitenau is. iL); Eigenthum der • Weilcrthaler Bergwerke., G. m. b. H. Der Wir. besitzt seit etwa 1840 eine I Kapelle is. Chapelle du N.), sowie ein Schulhaus. Soll gleichen Alters wie Grube selbst sein Noirceuxbach s. Giessen 8. Noire-Cöte, Rücken im Grenzkamm, ca. l»Oo m. westl. Plaine im hintern Breuschthal. Noiregoutte, Wir. (Gde. Urbach, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 9 E. 4 Hsr. - E n noyre Goutte (Aecker, Matten, Hägen, 8 Zinspflichtige, 3 Scheuern) 1606; La noire goutte 1762. Herrschaft Rappoltstein. Noire-maison, ehemal. Freihaus in der Gde. Marl} (Ka. Verny, Kr. Metz, L.) S. Marly. Noirmont, Wir. (Gde. L'rbeis, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 51 E. 7 Hsr. - Der Schwarzenberg 1318; Hof ze Schwarzenberg 1344; Xoiremont |