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Show 1046 Spiegelberg - Spitzembcrg. 723], link. Uf., mündet südl. Ratzweiler, entspringt östl. Volksberg (Fischteich, M.) - 6,8 km, 3 Brücken. (Zufl.: Hohl bach, mündet bei Volksberger M. - 2 km, 1 Brücke.) Spiegelberg, Südhang gegen die Doller, nördl. Sent-hcim, Ka. Masmünster. Spiegelburg, ehemal. Burg (Gde. u. Ka. Rufach, Kr. Gebweiler, O.-E.). Genannt 150b Spygelburg als «vor dem Rheingrafen-Thor» oberhalb Rufach gelegen ; soll ein erstes Mal durch Feindeshand, dann durch die Rufacher selbst, die in der Burg eine Gefahr für die Stadt sahen, zerstört worden sein. Spiegelthalbach s. Eichel 1. Spiegelthaler Kopf, Westhang gegen das Spiegel-thal, südsüdöstl. Volksberg, Ka. Drulingen. Spielbächel s. Rothbach (Moder) 4. Spielberg, H., ca. 190 m, nordöstl. Schwindratzheim, Ka. Hochfelden, Landkr. Strassburg. Spielberg, 255 m, Erhebung zwischen Waibelskirchen und Heisdorf, Ka. und Kr. Bolchen, im Zuge einer alten Römerstrasse. Spielmüss, Sennh. (Gde. Urbeis, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler. O.-E.). 1 Hs. - Le gazon de Spihlmüs 1702. - Die Entstehungszeit der Sennhütte ist unbekannt. Spiemont, B., s. Spitzberg, Hinterer. Spiemont (Spitzenberg), Hfe. (Gde. Leberau, Ka. Markirch, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 10 E. 2 Hsr. Entstehungszeit unbekannt. Vgl. Spitzberg, Hinterer. Spiemont- (Spitzberg-)bach s Leber 19. Spiess s. a. Grossen-Spics^. Spiess, B., 785 m, bei (südöstl.) Forsthaus Welschbruch, Gde. Barr. Spiess, B., 502 m, südwestl. Ausläufer des kleinen Ringelsberges (s. d.), auf dem linken Ufer des Haselbaches, nordwestl. Oberhaslach, Ka. Molsheim. Spiessbächel s. Breusch 29. Spiessberg, H., 280 m, westl. Rommellingen, Ka. Finstingen, Kr. Saarburg. Spigoutte, Hfe. (Gde. Leberau, Ka. Markirch, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). Anderer Name des AO. A spy goutte derselben Gde. Spilcherengraben s. Larg 22. Spillberg, 5*5 m, westl. über Reinhardsmünster, Kr. Zabern. Auf dem Westhang eine 8,90 m hohe Felssäule, nach ihrer Gestalt «die Spille» (d. i. Spindel) genannt Vgl. Stöber, Elsass. Sagen. Neue Ausg. II, S. 71 u. 306. Am Osthang der Pandurenfeis. Spillstein s. Spitzstein. Spinnbach s. Seille 4. Spiss, Sgm. (Gde. Oberhaslach, Ka. u. Kr. Molsheim, U.-E.). 7 E. 1 Hs. Besteht seit 1836. Spitalacker, Hfe. (Gde. u. Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). 37 E. 4 Hsr. Volksthümlich Spi ttelacker. Haus erbaut 1826. Spitalwald. Fsths. (Gde. Kesseldorf, Ka. Selz, Kr. W. lssenburg, U.-E.). Besteht seit 1832. (Ueber den Spitalwald s. Kesseldorf und Strassburg [Bürgerhospital].) Spitalweiher s. Linderweiher. Spittel, Df. (Ka. St. Avold [s. 1790], Kr. Forbach, L.). 1240 E. 213 Hsr. (12 GRe.) - 270 m. - AG. St. Avold (8,0); Bhf. Sp. (1,3). - Merle 1214; Spicttal in dem Warendt 1365; L'Hospital 1618; L'Höpital 1869. - Die Gde. umfasst den HO. S. (996 E. 178 Hsr.) und die AO. As-penhübel (bestehend aus den früheren AO. Richards-Eck und Richardwald), Blechhammerbcrg, Schacht Henriette, Spittlermühle, Ziegelstücker. (Der frühere AO. Hellenwäldchen zählt jetzt zum AO. Schacht Henriette, der frühere AO. St. Louis zur ESt. Sp.) Sp. hatte ausserdem 1812-94 Karlingen (vorher und nachher selbständig) zum AO. - P. T. Bhf. (s. 1866). StEBez. St. Avold. Wasserltg. (1896). Krgv. Karlingen-Spittel (s. Karlingen). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. St. Avold (s. 1804, vorher Annexe der Pfarrei St. Avold), zu der auch Karlingen gehört. Kirche (ehemalige Prioratskapelle) des hl. Nikolaus (6. Dez.) 1882 zuletzt erbaut. Die Protestanten gehören zur Pfarrei Augsb. Konf. in St. Avold. - U m 1760 wurde hier durch Karl von Wendel in Hayingen (s. d.) ein Hochofen- und Eisenwerk «St. Louis» angelegt und bis in die erste Hälfte des lS.Jhdts. betrieben; um 1884 wurde in denselben Gebäulichkeiten eine Essigfabrik begründet, die lS9b eingegangen ist. Steinkohlenbergwerk • Saar und Mosel» der Saar- und Mosel-Bergwerksgesellschaft zu Sp., seit 1855 in Betrieb; 3 Förderschächte; 850 Arbeiter; Jahresproduktion 1899 : 141000 t Steinkohlen. Hausindustrie: Verfertigung von Dosen aus Kirschbaum- und Birkenrinde, sowie Besenbinderei, erstere für einheimische, letztere für fremde Firmen. - Buchhandlung (s. 1886). Das Dorf war früher zwischen der Grafschaft Nassau- Saarbrücken und der Alten Kastellanei Homburg-St. Avold getheilt. Dort hatten die Grafen von Saarbrücken auf dem ihnen zugehörigen Theile des Warendtwaldes ein Spital zu Ehren des hl. Nikolaus für Reisende gestiftet in der Nähe ihres Hofes Merle (s. d.) und noch während des 13. Jhdts. der Abtei Villers-Bettnach zuerst vermacht. 1290 hatten schon die Herren von Warsberg der neuen Gründung den Kirchensatz in Rossein geschenkt. 1349 wurde diese Stiftung, die damals nicht mehr im Besitz von Villers- Bettnach und nur noch von einem Kaplan versorgt war, der Abtei St. Avold überlassen, die dort ein Priorat mit einem Prior und zwei Brüdern errichtete. Bei dieser Ueberlassung hatte sich Saarbrücken die ganze Gerichtsbarkeit, Vogtei und Markireeht vorbehalten. Um das Spital und den Hof Merle herum entstand später das Dorf, welches dem ersteren seinen Namen verdankt. Der saarbrückensche Theil, welcher zur Herrschaft Ueberherrn gehörig war, ist durch den Vertrag vom 30. April 1768 an Frankreich abgetreten worden. - An einem Hausgiebel in Sp. war im IS. Jhdt. ein Basrelief, Minerva darstellend, angebracht, wahrscheinlich aus Heiligenbronn herstammend. Spittelgarten, Hsr. (Gde. Strassburg, Ka. Nord (extra murosi, Stadtkr. Strassburg, U.-E.). 43 E. 3 Hsr. Im Kataster von 1834 bereits aufgeführt. Spittlermühle, Hsr. (Gde. Spittel, Ka. St. Avold, Kr. Forbach, L.i. 04 E. 11 Hsr. Die Mühle soll schon im 18. Jhdt. bestanden haben. Seit 1876 ist der Mühlenbetrieb eingestellt. Spitzberg, Fsths. (Gde. Dagsburg, Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L. . 4 E. 1 Hs. Schon 17SS erwähnt. Spitzberg, Hinterer, franz. Spiemont, 644,8 m, TP.; der nördliche Ausläufer, 335,9 m, heisst der Vordere Spitzberg, franz. Spiacö te, südwestl. Leberau im Leberthal, Ka. Markirch. [Vbcr den fordren vnd afftren Spcmend, Spiemund, an den Kleinen spitzberg, 1435: der Berg wurde damals der Gde. Leberau allein unter lothringischer Oberhoheit zugesprochen]. Spitzberg, 761 m, im Quellgebiet der Weissen Zorn, zwischen Breithart- und Schnokenlochthal. Spitzberg, H., 281,7 m, TP., nördl. Berthelmingen, Ka. Finstingen. Kr. Saarburg. Spitzbergbach s. Leber 19. Spitzbrunnen s. Fecht 35. Spitzbubenfelsen, 405 m, aut dem südöstlichen Ausläufer des Hohen Warsberges (s. d.), nördl. über Forsthaus Erlenmoos, Gde. Stürzelbronn, Ka. Bitsch. Spitze, Die, 361,9 m TP., auf der lothringisch-preus-sischen Grenze, östsüdöstl. Berweiler, Ka. Busendorf, Kr. Bolchen. Spitzeck, Südhang von der Bezirksgrenze von Unter- Elsass und Lothringen gegen das Rothbachthal, nordöstl. Weiler Fuchsthal, Gde. Reipertsweiler, Ka. Lützelstein. Spitzeck, B., 480 m, nördl. Weiler Trautbronn, Gde. Lembach, Ka. Weissenburg. Spitzemberg, lothringische Lehensherrschaft, zeit- |