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Show 1122 Triam bois maligcr Bestandtheil der Herrschaft Bettstein, im 1*. Jhdt. Sitz einer besonderen Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit, zu welcher noch Lüdelingen und Gondringen gehörten. Besitz der Familie von Eltz. T. scheint ehemals eine Besitzung der trierischen Kirche gewesen zu sein. 1178 schenkte Wilhelm, Vogt von Chiny, seine dortigen Güter an die Abtei Villers-Bettnach, welche in T. schon 11** den Kirchensatz be-sass und bis zur Revolution behielt. - T. war bis 1802 Pfarrei des trierischen Landkapitels Luxemburg, zu welcher auch Bettstein 's. d.) gehörte. Kirche 1723 erbaut. Darin hübsche Holzschnitz werke. G e m e i n d e w a l d Oberförsterei Diedenhofen) 41 ha. Triambois, Hs. (Gde. Colrov-la-Roche, Ka. Saales, Kr. Molsheim, U.-E.). 2 E. 1 Hs 1*17 entstanden. Tribelberg, volksthümlich für den Rebberg Obcr- Hornstein (s. d.i bei Sulz. Tribelskopf, Vorberg, 730 m, des vom Welschen Belchen gegen SO. streichenden Grenzkammes, südwestl. Niederbruck, Ka. Thann. Tribunci, römisches Kastell, vielleicht an der Stelle des heutigen Lauterburg Ka. Lauterburg, Kr. Weissenburg, i I Riste! h u b e r , P., Tribunci, forts des Triboques pres Lauterbourg, Extrait de la Revue de geographie. Paris 1899. Sabourin de Nanton, Concordia et Tribunci. (Bull, de la Soc. p. la cons. des mon. hist. d'Als. 2e s£r. b, 1-(,s. Mem., S. 5-7.) T r i e m b a c h . Df. (Ka. Weiler [s. 1790], Kr. Schlettstadt, U.-E.). 4*f» E. 120 Hsr (10 GRe.) - 270 m. - AG. Weiler (1,9 ; Hp. T. (0,3). - Trfibenbach 1303; D r u b e n b a ch 1362; D r u e g e n b a c h 15. Jhdt. - Die Gde. umfasst den HO. T. (472 E. IIb Hsr.) und die A O . Neumühle und Sauloch (Hinterdumpfenbach). - Hp. (s. 1891). Ortseinn. StEBez. Weiler I. Armr. (s. 1866). Fw. gegr. gegen 1845, 1 Spritze). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Weiler (s, 1802 . Schutzheiliger hl. Christophorus (25. Juli). - Der bis vor 80-90 Jahren betriebene Silbererzbergbau ist neuerdings wieder in Angriff genommen worden iam sog. Silberberg) durch den Dambacher Berg- und Hüttenverein in Schlettstadt. Die Arbeiten sind jedoch zur Zeit wieder eingestellt. Hammerschmiede. Spulerei. Hausindustrie: Weberei, für Firmen. T. wird 1303 zuerst erwähnt, gehörte zur österreichischen Herrschaft Weilerthal (s. d. . - Kirchlich war T.Filiale der Pfarrei Weiler. Kapelle St. Christophorus im 16. Jhdt. erwähnt. 1776 Kirche erbaut. - Ein Theil des Ortes liegt I auf dem Gebiete der Gde. St. Moritz. G e m e in d e w a I d (Oberförsterei Weiler B3.7 ha. T r i e m b a c h , Hsr. 'Gde. St. Moritz, Ka. Weiler, Kr. Schlettstadt, U.-E. . 17 E. 3 Hsr. - Mit dem Dorfe Triembach (s d.' zusammenhängend. T r i e m b a c h , Wlf., s. Giessen 10. Trier, Deutschordenskomthurei, war im jetzigen Reichslande begütert im Staatswald Kalenhofen (Holzrecht für das Ordenshaus in Sierck, 1236), ferner in Kirsch (1236) und Rüsdorf (1281). Trier, Erzbisthum. T war von ältester Zeit her Metropole der drei Bisthümer Metz, Toul und Verdun; als der weltliche Besitz dieser drei Bisthümer an Frankreich abgetreten wurde, sind durch Art. 70 des Vertrages von Münster vom 24. Okt. 1648 die Metropolitanrechte von T. ausdrücklich vorbehalten worden. Dieser Vorbehalt wurde auch anerkannt, als 1777 aus Stücken des Bisthums Toul die Bisthümer Nancy und Saint-Die gebildet wurden, die der Metropole T. unterstellt wurden. Durch Dekret vom 12./24. Juli 1790 sur la Constitution civile du clerge wurden die kirchlichen Grenzen mit den weltlichen in Einklang gebracht, wie diese auch durch das Gesetz vom 1* Germinal X nach weiteren Verhandlungen mit der Kurie durch die Ordonnanz vom 31. (Okt. 1822 festgesetzt wurden. Der bischöfliche Sprengel von T. erstreckte sieh auch auf das Gebiet von Lothringen (Merzig und Saargau, Theile der Bailliages von Busendorf ! - Trinquc. und Brieyi und auf Theile der Provinz der drei Bisthümer. Die Trierischen Pfarreien sind im Einzelnen aufgezählt bei D. C a l m e t , Notice de Lorrainc. I. Bd.: Pouille du diocese de Treves; dann (nach Bailliagesi bei Durival: Dcserip-tion de la Lorraine et du Barrois. Nancy 1779-83 und bei Stemer: Traite du departement de Metz. Metz 1756. Kurtricr hatte zeitweise auch weltliche Besitzungen im Gebiete des heutigen Bezirkes Lothringen oder doch des alten Herzogthums Lothringen und des Oberrheinischen Kreises. In dieser Beziehung wird auf die Artikel Saargau- Merzig, Moncler, Diedenhofen (Markvogtei), Lorenzen (Grafschaft Saarwerden), Trimbach (Df.) und Blieskastel verwiesen Siehe auch die bei Verdun und Metz (Bisthum) angeführte Littcr. und H o n t h e i m , Historia Trevirensis diplo-matica et pragmatica. 5 Bde. Trier 1750-57. B r o w e r , J. R. C. und Masenius, J., Antiquitatum et annalium Trevi-rensium libri X X V . Leodii 1670. 2 Bde. H o n t h e i m . Pro-dromus Historiae Trevirensis. Augsb. 1757 2 Bde. C 1 o u e t, Histoire de la Province ecclesiastique de Treves. Verdun 1*44 und 1851. 2 Bde. D o m Calmet, Notice de Lorraine Nancy 1756, tom. I: Pouille du diocese de Treves. [dPr.] Triesch, Hs. (Gde. Neunkirchen, Ka. u. Kr. Saargemünd, L.i. 4 E. 1 Hs. 1883/4 erbaut. Triftberg, Fsths. (Gde. Rangwall, Ka. Hayingen, Kr. Diedenhofen-West, L.). 5 E. 1 Hs. Früher T r e h e m o n t genannt. Triftberg, franz. T r e h e m o n t , Südwesthang, 320 m, nordöstl. über Klein-Moveuvre (Ka. Gross-Moyeuvre, Kr. Diedenhofen-West, L.). Trifz, Hf. (Gde. Bischofsheim, Ka. Rosheim, Kr. Molsheim, U.-E.). 3 E. 1 Hs. 18b3 entstanden. T r i m b a c h , Df. (Ka. Selz [1790-1802 Ka. Lauterburg], Kr. Weissenburg, U.-E.). bis E. 132 Hsr. (12GRe.) - 150m. - A G . Lauterburg (14,1); HSt. Niederrödern <6,2i. - Triegen-bach 1127. - Die Gde. umfasst den H O . T. (bf)4 E. 131 Hsr.), den AO. Kröttweiler Mühle und den verschw. O. Bechhof. - P. T. Oeff. Fernsprechstelle (s. 1902). Ortsfernsprechein-richtung (Umschaltestelle, s. 1901). StEBez. Niederrödern. Armr. (s. 1849). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Selz (s. 1802). Schutzheiliger hl. Laurentius 'in. Aug.). Zur Pfarrei gehören auch die Katholiken in Kröttweiler (s. 1802, vorher zu Niederrödern) und Niederseebach (s. 1802, vorher zu Oberseebach). Die Protestanten gehören seit 1846 zur Pfarrei Bühl (vorher zu Niederrödern), die Israeliten zum Rabbinat Lauterburg. Jüd. Friedhof (s. 1738). - Getreidemühle. Hausindustrie : Haarnetzstrickerei, für Firmen. H a n d e l : Getreide, Häute. Vieh. T. wird schon 1127 erwähnt, damals war die Abtei Königsbrück daselbst begütert. Es war alter (Allodial ?-)Besitz der Herren von Fleck en st ei n-Rödern, die es jedoch 1484 dem Erzbischof von Trier auftrugen und es seitdem als trierisches Lehen inne hatten .Amt Rödern). Der letzte Fleckenstein gab das Dorf 1710 mit Zustimmung des Lehnsherrn seinem Schwiegersohn J. Viztum von Egersberg, dessen Nachkommen es bis zur Revolution besassen. - 1543 wurde die Reformation in T. eingeführt; der Ort wurde Filiale der prot. Pfarrei Niederrödern. Die Katholiken gehörten zur Pfarrei Stundweiler, bis im 18. Jhdt. eine kath. Pfarrei, zum Landkapitel Weissenburg des Bisthums Speyer gehörig, errichtet wurde, zu der später die Filialen Kröttweiler, Niederseebach und Bühl (dies nur 1802-1808) gehörten. Das Patronat besassen die Fleckenstein, seit 1710 die Vizthum von Egersberg. T r l m o n t s. Drumont. Trinite, verschw. M. (Gde. Nouilly, Ka. Vigy, Kr. Metz, L.). 1665 erwähnt, gehörte zum Besitze des Domkapitels vi'i) Metz. T r i n k b a c h s. Nied 24. Trinkenbach s. Saar 18. T r i n q u e , Hsr. (Gde. Zell, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). lb E. 4 Hsr. Entstanden ungefähr 1790. |