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Show 1200 Welschensteinbach - Wengelsbacher Jochhöhe. heim, Kr. Molsheim, U.-E.). 6 E. 1 Hs. Soll sehr alt sein. Entstehungszeit unbekannt. Welschensteinbach, Df. (Ka. Dammerkirch [1790- 05 Ka. Dammerkirch, 1795-1870 Ka Fontaine, 1870-73 vom Kr. Altkirch verwaltet, 1*73 wieder Ka. Dammerkirch], Kr. Altkirch, O.-E.'. 179 E. 59. Hsr. (10 GRe.) - 370 m. - AG. Dammerkirch (11,3); HSt. Gewenheim (10,4). - Steinbach 1331; von Welschen Stenbach 1345; Eteimbes 1869; ma. Walschesteibach. - Die Gde. umfasst den HO. W. 1173 E. 58Hs.) und den AO. An der französischen Grenze. - StEBez. Obertraubach. - Bau und Unterhaltung der Brücke über die Rapene bei Grenzstein 3b78, im Strassen-zuge La-Chapelle-Welschensteinbach, liegt der franz. Regierung ob. Die Kosten werden von Frankreich und Elsass- Lothringen gemeinsam getragen. - 1802-74 kath. Hilfspfarrei des Dekanats Fontaine, seitdem des Dekanats Dammerkirch. Die Kirche ist in der 2. Hälfte des lS.Jhdts. errichtet worden; Schutzheiliger hl. Pantaleon (27. Juli). Die Lutheraner gehören zum Vikariat Mülhausen, die Reformirten zur Pfarrei Altkirch. W. gehörte zum welschen Meierthum Bretten (Vogtei Traubach, Herrschaft Thann); hier hatte das Kloster Masmünster den Haberzoll, von jedem Haus einen Sester, dafür waren die Einwohner auf den Jahrmärkten von Masmünster jedes andern Zolls frei und ledig. - Die Pfarrei war bis ins 18. Jhdt. eine Filiale von Angeot (deutsch Ingelsod). gehörte zum Dekanat Masmünster des Bisthums Basel, seit 1779 zum Erzbisthum Besancon. Den Kirchensatz hatte Kloster Schönensteinbach. G e m e i n d e w a l d (Oberförsterei Altkirch) 122,4 ha. (Eiche, Buche, Hainbuche nebst vielen Weichhölzern mit Ahorn und einigen grösseren Gruppen Fichten. Mittelwald.) Alter Besitz der Gde. Welschensteinbach. Wlf. s. Larg 18. Welscher Deichen s. Belchen, Welscher. "Welscher Berg, 370 m, westl. Brubach, Ka. Mülhau-sen- Süd, Kr. Mülhausen. [Am welchenberg 1534; welsch berg Kat.] Welsche Schweiz, Hsr. (Gde. Riedisheim, Ka. Habsheim, Kr. Mülhausen, O.-E.). 78 E. 10 Hsr. 18b2 entstanden. Welschhof, Hf. (Gde. Gross-Rederchingen, Ka. Rohrbach, Kr. Saargemünd, L.>. 10 E. 1 Hs. Ehemaliges Hoflehen der Herrschaft Bitsch mit Herrenhaus, am 12.Jan. 1730 durch Lothringen zu Gunsten eines Herren Maurice errichtet. Welschhof, Hf. (Gde. :Hottweiler, Ka. Wolmünster, Kr. Saargemünd, L... 19 E. 1 Hs. 1804 erbaut. Welschhof, Hf. (Gde. Püttlingen, Ka. Saaralben, Kr. Forbach, L.). 9 E. 1 Hs. - Im 18. Jhdt. entstanden an der Stelle des verschw. Hofes Eders weiler (s. d), gehörte zur Herrsch aft Püttlingen. Er war im 18. Jhdt. nach Heckenransbach eingepfarrt. 'Welschhof (Hummelloch), Hf. (Gde. Windstein, Ka. Niederbronn, Kr. Hagenau, U.-E.). 9 E. 2 Hsr. Besteht seit 1730-40. W e lschhof bach s. Mutterbach 5, Schwalb 5, Saar 38. Welschkobert, Fsths. (Gde.Stürzelbronn, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, Li. 11 E. 1 Hs. - G r a n g i a C o b a r t 1178; Cobehart 1417; Deutsch-und Welsch-Kobrette 18b9. - Ehemaliger Hof der Abtei Stürzelbronn. Welschmattweiher im Larggebiet 0,5 km westl. Sternenberg - 0,8 ha. Fischerei. Privatbesitz. Abfls. s. Larg 22 (Gaisweidgraben ). Welschmühle, M. (Gde KaV lausen, Ka. Rohrbach, Kr. Saargemünd, L.i. 5 E. 1 Hs. Soll um die Mitte des 18. Jhdts. erbaut worden sein. Welschthal, Fsths. (Gde. Lembach, Ka. u. Kr. Weissenburg, U.-E.). 5 E. 1 Hs. Hiess früher Frönsburg. Soll im 18. Jhdt. erbaut worden sein. Welschthal, Hf. (Gde. Lembach. Ka. u. Kr. Weissenburg, U.-E.i. 8 E. 1 Hs. Soll seit dem 18. Jhdt. bestehen. Weitersberg, ehem. Hf. (Gde. Gross-Hettingen, Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). Ein Hof dieses Namens in der Nähe von Diedenhofen wird 1491 als Lehensstück der Herrschaft Rüttgen erwähnt; 1612 wird die «Cense de Wellenberg • bezeichnet unter den nach Diedenhofen zuständigen Probsteiorten ; wird noch 1750 genannt. Er scheint identisch zu sein mit dem Weitershof, jetzt Hof Schaumburg (s. d.) der Gde. Gross-Hettingen. Weitershof s. Schaumburg, Hf. (Gde. Gross-Hettingen, Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost, L.i. Welteschbusch, verschw. Zgl. (Gde. Oetringen, Ka. Kattenhofen Kr. Diedenhofen-Ost, L.). Wurde 1885 baufällig und 1893 abgerissen. Weltringen, verschw. O. (Gde. Bühl. Ka. u. Kr. Saarburg, L ). Gehörte zum Amte Saarburg und lag zwischen Schneckenhusch und Saarburg, da, wo jetzt die Kapelle z. Ehr. des hl. Petrus steht. Es wird noch auf der Karte von Jaillot (1704) angegeben. 1050 bestätigte Papst Leo IX. der Abtei Hessen den Besitz eines Waldes in W . 1178 besass die Abtei Neuweiler im Elsass den Kirchensatz und die Zehnten von W . Das Schloss W , Stammsitz einer Ritter- Familie aus dem Hause Thicourt, soll um 1180 durch den j Bischof Bertram von Metz zerstört worden sein. Wahrscheinlich wurde das Dorf in den Kriegen des beginnenden 15. Jhdts. zerstört. Das Edelgeschlecht von W. wird im 12., 13. und 14. Jhdt. erwähnt. - Alte Pfarrei des Archipr. Saarburg. Zuerst 1178, dann 13bl und noch 1544 als Mutterkirche von Bühl und Niederweiler erwähnt, später nur noch Einsiedelei (vgl. St. Peter). Schutzheiliger der Kirche war ] wohl der hl. Petrus. Der Kirchensatz ging von der Abtei Neuweiler an die Deutschordenskomthurei Saarburg über. W e i wingen. Df. (Ka. Bolchen [1790-1802 Ka. Ottendorf], Kr. Bolchen, L.i. 250 E. 72 Hsr. (10 GRe.i - 240 m. - AG. Bolchen (9,5;; Bhf.Teterchen (3,7). - Wil wingen 1417; Velvingen 18. Jhdt.; Velving 1369. - Selbständige Gde. s. 1848, vorher AO. von Valmünster. - StEBez. Bolchen II. - Annexe der kath. Hilfspfarrei Valmünster. Die Protestanten gehören zur Pfarrei Augsb. Konf. in St. Avold. - Kleine Getreidemühle. W. war Bestandtheil der Herrschaft und Pfarrei Val- I münster (s. d.). Das Dorf wurde im 30jährigen Kriege vollständig zerstört. Gemein de wald (Oberförsterei Bolchen) 93 ha. Wendelberg, 315 m, nördl. über Bisten im Loch, Ka. u. Kr. Bolchen. Wendelhof, Wir. (Gde. Kreuzwald, Ka. Busendorf, Kr. Bolchen, L.i s. Gluckenhof. Wendelinsau s. Wanzenau. Wendelinskapelle, Kap. östl. von St. Johann bei I Zabern (Ka. u. Kr. Zabern, U.-E.). 1837/38 durch die Gde. St. Johann erbaut. Wendelinuskapelle, Kap. nordwestl. von Ottersweiler (Ka. Maursmünster. Kr. Zabern, U.-E.i. 1872 durch Beiträge von Mitgliedern der Pfarrei Ottersweiler erbaut. Doch hatte vorher schon eine Kapelle an der Stelle gestanden, die 143b erbaut worden war und zu welcher der Grund und Boden von dem Abte von Maursmünster, Kaspar von Stollhofen, geschenkt worden war. - Audigier, Chapelle St. Wendelin, pres Ottersweiler. (Bull, de la Soc. pour la cons. des mon. hist. d'Als. 2e s6r. 17, 1895, S. 63*-68*.) Wengelsbach, Df. (Gde. Niedersteinbach, Ka. u. Kr. Weissenburg, U.-E... 129 E. 26 Hsr. Soll gleichen Alters mit Niedersteinbach sein und wie dieses zur Herrschaft Flecken- Stein (Amt Fleckenstein) gehört haben. Kapelle d' s hl. Joseph, seit 1825 Filiale von Obersteinbach, vorher von Lembach. Wengelsbacher Jochhöhe, Einsattlung, 385 m, zwischen nördl. Maimont und südl. Götzenkopf (MB. Götzen- |