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Show Preischerweiher - Primatiale. 847 Rechte 1401' verletzt worden zu sein scheinen. 1576 kam Pr. im Erbgange an die de Merode und von Kerpen zu Illingen; 1597 wurde das Lehen getheilt zwischen den Erben von Soetern und Dessalles; letztere Familie war 1754 noch im Theilbesitze, während 1701 die de Ravier, 1740 de Chivot reversirten. 1789 war die Familie de la Salle im Besitze. Bremond, A., Monographie de la seigneurie de Preisch. Metz 187!». |cipr ] Preischerweiher im Moselgebiet, 1 km östl. Ewringen - 1 ha. Mühlenbetrieb. Privatbesitz. Abfls. S. Mosel 34. Prend-sur-1'Oeuil, Kopf, 1097 m, oberhalb der den Schwarzen See mit dem Weissen See verbindenden Forststrasse. Prerebois, Hfe. (Gde. Deutsch-Rumbach, Ka. Markirch, Kr. Rappoltsweiler. O.-E.). 18 E. 3 Hsr. Prcsrei-bois und Prö-Raibois 18. Jhdt. Pres-de-la-Barbe, Hs. (Gde. Urbeis, Ka. Weiler, Kr. Schlettstadt, U.-E.). 3 E. 1. Hs. 1865 entstanden. Pres-du-Bois. Hsr. (Gde. u. Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). Früher AO. der Gde. Schnierlach, jetzt zum AO. Froide-Fontaine derselben Gde. gehörig. Au pre du bois 1760. Pres-du-Bois, Sennh. (Gde. Urbeis, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 2 Hsr. Erbauungszeit unbekannt. Gehören zur Hilfspfarrei Pairis. Pres-du-Bois, Wir. (Gde. Urbeis, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler. O.-E.i. 61 E. 11 Hsr. Oestlich vom Schulzbach, gehört zur Hilfspfarrei Pairis. Entstehungszeit unbekannt. Pres-du-Pont, Zgl. etc. iGde. Corny, Ka. Gorze, Kr. Metz. L L Früher AO., jetzt Theil der Gde. Corny. Presbach s. Deutsche Nied 15. Preschamps, Wir. iGde. ITrbaeh, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.) 16 E. 5 Hsr. En preist ehamps, Aecker, Matten, 3 Zinspflichtige, 3 Häuser, 1 Scheuer, 1606; A pras champ 1712; Les preises ehamps mit 14 zerstreuten Häusern 1762. Herrschaft Rappoltstein. Presitelbach s. Breusch 15. Presmontbach s. Leber 18. Presteneck, verschw. Schi., s. Pfaffenheim (Ka. Rufach, Kr. Gehweilcr, O.-E.). Presures, Wir. (Gde. Urbeis, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 30 E. 5 Hsr. Matten au Prasureux 1653; APreysire, Scheuer 1662; Le Prezure, Matte 1760. Die Entstchungszeit des Weilers ist unbekannt. Preuschdorf, Df. (Ka. Wörth [1790-1802 Ka. Sulz u. W.J, Kr. Weissenburg, U.-E.) 713 E. 145 Hsr. (12 GRe.) - 180 m. - AG. Wörth a. d. Sauer (5,8); Hp. Surburg-Hölsch-loch (4,0). - Bruningouuilare 719; Bruningesdorph 824 ; ma. Brischdorf. - Die Gde. umfasst den HO. Pr. (703 E. 143 Hsr. und den AO. Brehmmühle. - P. Oeff. Fernsprechstelle. Ortseinn. StEBez. Wörth a. d. S. II. Armr. (s. 1838), _ Filiale der kath. Pfarrei in Diefenbach. Schutzheiliger hl. Adelphus. Prot. Pfarrei Augsb. Konf., s. 1805 zum Konsistorium Wörth (Inspektion Landau, später Weissenburg) gehörig. Filiale Lampertsloch. Simultankirche. Pr. wird schon 719 erwähnt: die Abtei Weissenburg hatte damals, sowie während des 8. und 9. Jhdts. sehr bedeutenden Besitz daselbst. Später erscheint Pr. als Reichslehen im Besitz der unterelsässischen Landgrafen. Diese verkauften es 1332 an die Herren von Lichtenberg, welche 1337 auch das im Pfandbesitz der Puller von Hohenburg befindliche Drittel des Ortes an sich lösten. 1480 kam Pr. durch Erbschaft an Bitsch-Zweibrücken, 1570 an Hanau- Lichtenberg, 1736 an Hessen-Darmstadt (Amt Wörth). - Die Kirche in Pr. wird schon 1079 erwähnt. 1193 Pfarrei und Primissariat. 13s7 war die Kirche der Abtei Königsbrück incorporirt, die auch die Zehnten besass. 1570 wurde die Reformation eingeführt. Simultaneum 1693. Filiale der prot Pfarrei waren Lampertsloch und Mitschdorf. eine Zeit lang auch Görsdorf. Die Kirchenbücher gehen bis 1660 zurück. Die Katholiken von Pr. waren am Anfang des 18. Jhdts. nach Görsdorf, dann nach Diefenbach eingepfarrt. - Pr. liegt am Keltenwege von Selz über Sulz u. W . nach Niederbronn. Römische Funde. Der Glockenthurm ist noch aus romanischer Zeit, die Kirche dagegen neu. Gemeindewald (Oberförsterei Weissenburg) 206 ha. (Buche, Eiche, Hainbuche und Kiefer.) Alter Besitz der Gde. Preussenhübel, früher unhcwaldete, neuerdin;^ vom Vog -Club mit Anlagen versehene Höhe, nordöstl. Bitsch. Hier sollen 120 Preussen, die Opfer des am lo. \"\ . 1793 durch 1800 ausgewählte Leute der Armee des Herzogs von Braunschweig unternommenen, aber missglückten Handstreichs auf die Fcsiung Bitsch, begraben worden sein. (Irle, Die Festung Bitsch. Strassb. 1888. S. 20 ff.) Ein vom Vog.- Club errichtetes Denkmal, der Preussenstein», erinnert an dieses historische Ereigniss; dabei die 1895 gepflanzte Bis mareklinde». Preveauxbach s. Breusch 6. Preville, Wir. (Gde. Moulins b. Metz, Ka. u. Kr. Metz, ' L.). 23 E. 4 Hsr. - L a vieille Moselle 1786 - Pflegehaus ! der Schwestern vom hl. Vinzenz von Paula (für 16 Greisinnen, eröffnet 1892), auch Nähschule. - Ehemaliges Schloss, um die Mitte des 18. Jhdts. erbaut, soll bis zur Revolution Besitz der Familie de Bournon und Baudinet de Courcelles gewesen sein. Der Weiler ist erst zwischen 1817 und lss_' entstanden. Prevocourt, Df.(Ka.Delme[1790Ka.Morville a.d. Nied (Lucy), 1802 Ka. Nomeny, dann Ka. Delme], Kr. Chäteau- Salins, L.). 237 E. 67 Hsr. 10 GRe.i - 280 m. - AG. Delme (6,2); Bhf. Baudrecourt (9,4). _ Provecurt 1200; Pre-vostcourt 13o5; Proi ocourt 1484; ma. Prävoco. - Die Gde. umfasst den HO. Pr. (212 E. 65 Hsr.) und die AO. Menil und St. Johanneshof (der frühere AO. Tuilerie [Hs.] zählt jetzt zum HO.). - StEBez. Lucy. Armr. (s. 31. Okt. 1855; Grundbes. 0,3640 ha). Wasserltg. (s. 1866). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Delme (s. 1802), die Gden. Prevocourt und Hannocourt umfassend. Kirche des hl. Johannes des Täufers (24. Juni), 1S01 erbaut. - Geschäftssprache französisch - 3 Steinbrüche (zusammen 7 Arbeiter). Pr. gehörte zu der Baronie Viviers (s. d.). Es scheint früher Besitz der Trierischen Abteien St. Maximin und Mett- | lach gewesen zu sein (s. Tincry). 1395 wird das Dorf als zum Ban de Delme gehörig aufgeführt, wahrscheinlich nur zum Theil. Durch Vergleich zwischen dem Bisthum und Salm kam 1461 Pr. in den alleinigen Besitz der Herrschaft Viviers, was auch der Fall für die Güter St. Maximin und Mettlach wurde.- Pr. war vor 1802 Annexe der kath. Pfarrei Tincry. Kirche 1801 erbaut. - Merowingischer Grabfund. Prevottebaeh s. Seille 4. Priegel, W. iGde. Sigolsheim, Ka. Kaysersberg, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.i. 6 E. 1 Hs. Besteht seit Ende der vierziger Jahre des 19. Jhdts., war aber früher zeitweise unbewohnt. Die jetzige Wirthschaft besteht seit etwa 1880. Priesterweiher, im Saargebiet (268 m über dem Meere), 2,5 km nordöstl. Freiburg - 5 ha. Karpfen-Fischerei. Zeitweise abgelassen, aber nicht bebaut. Besitzer Graf von Turgot in Paris. Abfls. s. Stockweiher 4. Prille, Seille-Insel im Gebiete der Gden. Pournoy-la- Grasse, Fleury und Cuvry (Ka. Verny, Kr. Metz, L.). Gebildet durch die Abzweigung des Mühlarms. Flächeninhalt 150 ha, gehörte zur Herrschaft Pournoy-la-Grasse der Abtei Ste. Marie. Prille, Lls. (Gde. Scy, Ka. u. Kr. Metz, L.i. 2 E. 1 Hs. Früher Gue"pr a t tc i Name des früheren Besitzers) genannt. 1834 erbaut. Primatiale, Hf. (Gde. Vannecourt, Ka. u. Kr. Chäteau- Salins, L.). 1 Hs. U m die Mitte des 19. Jhdts. auf einer Rodung eines ehemaligen Waldes der Primatial-Kirche von Nancy erbaut. |