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Show 1010 Schneematt - Schnierlach. Schneematt, Hsr. Gde. Dagsburg. Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L.i. 13 E. 3 Hsr. - Schon 1721, als zur Grafschaft Dagsburg gehörig, unter dem Namen Schncethal und Schneethalmatt erwähnt. Schneematt, Hsr. (Gde. Engenthal, Ka. Wasselnheim, Kr. Molsheim, G.-E.). Früher AO., jetzt Theil des HO. der Gde. Engenthal. Schneeschmelz, franz. Royeux im Weilerthale, Hau t-du-Rouhu oder Le gros Champ genannt, B. ca. 825 m, auf der Bezirksgrenze von Ober- und Unter- Elsass, nordwestl. Deutsch-Rumbach. Ka. Markirch. TP. auf der östlichen Abdachung bei 804,6 m. Schneethal, Wir. 'Gden. Engenthal [69 Hsr] und Wangenburg [4 Hsr.|, Ka. Wasselnheim, Kr. Molsheim, U.-E.). 433 E. 73 Hsr. Im 18. Jhdt. entstanden und noch 1742 zusammen Schnee wolflingerthal genannt, führen ihren Namen vom Schneeberg, an dessen Fuss sie liegen. Schneethalbach s. Mossig 5. Schneewölflingerthal s. Schneethal und Wolfsthal. Schnegelsberg, Rebhügel,340 m, nördl.Türkheim bei Colmar. zwischen demLetzenberg und Eichberg, [am Schne-gelberg 1475, am Snegelozberg 1496; Schnee kels-b u r g. | Schneidergraben s. 111 88. Schneidershütte, verschw. Hs. (Gde. Klein-Rosseln, Ka. u. Kr. Forbach, L.). 1888 niedergerissen. Schneiderthalbach s. Breusch 21. Schneiget s. a. Vorder-Schneiget. Schneiget. Wir. (Gde. Stossweier, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.. 70 E. 11 Hsr. - de Sneiten 13. Jhdt., Schneiten 18. Jhdt. Schnellenbühl s. Oberschnellenbühl. Schnellenbühl, Hfe. 'Gden. Schlettstadt [3 Hsr.] u. Mussig [1 Hs.], Ka. u. Kr. Schlettstadt, U.-E.). 14 E. 4 Hsr. Der Ort trägt den Namen von den Herren von Sncller (Snel-lones:, welche im 13. Jhdt. das Schultheissenamt in Schlettstadt inne hatten. Im 15. Jhdt. war der Hof Seh. im Besitze der Rathsamhausen. Diese verkauften ihn 144o an den Schlettstadter Bürger Hans Züricher. 1500 kam er, gleichfalls durch Kauf, an die von Hattstatt, und diese veräusserten ihn 1501 an den Bischof von Strassburg, der dort eine Zollstätte errichtete. 1618 schenkte Bischof Leopold den Hof den Jesuiten von Schlettstadt, 1621 auch den Zoll. Nach Ausweisung der Jesuiten aus Frankreich (1764) liel Seh. wieder ans Bisthum und wurde 1791 als Nationalgut versteigert. Heute im Besitz der Familie Murphy. Dazu gehört eine Ignatiuskapelle, 1683 von den Jesuiten erbaut. Schnellenmühle, Hs. (Gde. u. Ka. Wasselnheim Kr. Molsheim, U.-E.). 6 E. 1 Hs. Soll seit Anfang des 19. Jhdts. bestehen. Schnellenmühle, M. (Gde. Saaraltdorf, Ka. Finstingen, Kr. Saarburg, L.i. S. Schneymühle (Schnellenmühle). Schnellenmühle, verschw. Kugelm. (Gde. Ingenheim, Ka. Hoch leiden, Ldkr. Strassburg, U.-E.). 1887 abgebrannt. Schnellenmühle (Schiessrain) Gde. Niederehn-heim, Ka. Oberehnheim, Kr. Erstein, U.-E.). Frühere Bezeichnung des AO. Mittelmühle derselben Gde. Schnellgalgen schmaler Bergrücken, 918,4 m, die westliche Fortsetzung des breiten Plateaus der Seelburg 's. d.), südöstl. Altweier, Ka. Markirch. Schnellgraben s. Vogelbach 2. Schnepfenbach s. Windsteinerbach 1. Schnepfenbacherweiher im Modergebiet, 2 km nordwestl. Stürzelbronn - 0,05 ha. Forellen-Fischerei. Eigenthum der Forstverwaltung. Zu- und Abfluss s. Windsteinerbach 1. Schnepfenmühle, Hs. (Gde. Mutterhausen, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.). 6 E. 1 Hs. 1845 erbaut. Schnepfenrieth, Sennh. (Gde. Metzeral, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). 1 Hs. Entstchungsjahr unbekannt. Schnepfenrieth, Sennh. (Gde. Sondernach, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). 1 Hs. Ueber 100 Jahre alt. Schnepfenriethkopf, 12.53,7 m, Ausläufer des vom Lauchenkopf (s. d.) in nördl. Richtung ziehenden Bergrückens, südsüdwestl. Metzeral, im obern Fechtthal. [Schnepfenrieth 1775]. Schnerberg, bewaldeter Südhang, nordöstl. Dalem, Ka. Busendorf, Kr. Bolchen. Schnersheim, Df. (Ka. Truchtersheim [s. 1790], Ldkr. Strassburg, U.-E.). 441 E. 88 Hsr. (10 GRe.) -200 m. -AG. Truchtersheim (3,3); Strbst. Truchtersheim (3,6). - Snares-heim um 1120; Snersheim 1178; ma. Schnarsche. - Ortseinn. StEBez. Truchtersheim. Armr. (Gründungsjahr | unbekannt, vor 1870). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Truchtersheim (s. 1802). Schutzheiliger Inventio St. Stephani j (3. Aug.). Filiale Kleinfrankenheim. Die Protestanten gehören zur Pfarrei Hürtigheim. Ca. 1120 waren Kloster Sindeisberg und die Abtei Maursmünster in Seh. begütert. Das Dorf gehörte dem Metzer Bisthum (1306 vom Strassburger Bischof Johann vonDierpheim mit Mauern umgeben) und war als Lehen von Metz im 14. Jhdt. im Besitz der Herren von Geroldseck. Doch wird 1380 Hannemann von Mülnheim als weltlicher Herr von Seh. genannt. 1390 wurde es den Greiffenstein (erloschen ca. 1450) verliehen, in der 2. Hälfte des 1.5. Jhdts. den Marx von Eckwers-heim, 1596 dem Johann Porcelet, Herrn von Maillane. 1651 erscheint es als rcichsrittcrschaftlich und in den , Händen des Oberstlicutenants Wenckenstern und bald darauf des Barons Hennequin, welcher es 1662 an die Abtei Maursmünster verkaufte. Diese war noch Mitte des 18. Jhdts. im Besitz. Einen Dinghof zu Seh. verkaufte 1510 Graf Georg von Zweibrücken-Bitsch-Ochsenstein an Martin Sturm aus Strassburg. - Kirchlich gehörte Seh. zum Landkapitel Betbur. 1178 wird schon eine Kirche daselbst erwähnt. Ende des 13. und im 14. Jhdt. waren die Müllcnheim Kirchherren von Seh. Alte Pfarrei, deren Patronatsrecht der Abtei (später Stift) Neuweiler zustand. Im 17. und 18. Jhdt. hatte es Kleinfrankenhcim als Filiale. Schnetz, La s. Rochathof. Schneymühle (Schnellenmühle), M. (Gde. Saaraltdorf, Ka. Finstingen, Kr. Saarburg, L.). 14 E. 3 Hsr. 1693 erbaut durch Paulus Deutsch von Bettborn auf einem demselben von Walter von Lützelburg überlassenen Bauplatze. Nach der örtlichen Ueberlieferung soll die M. urspr. Bruch-furthmühlc geheissen haben, einmal abgebrannt sein und nach dem Wiederaufbau den Namen Schncllenmühle erhalten haben. Der Name Schneymühle ist jedoch urkundlich und noch jetzt offiziell. Schniedrich, verschw. Fsths. (Gde. u. Ka. Markolsheim, Kr. Schlettstadt, U.-E.). 1895 abgebrochen. Schnierlach, Dl. (Ka. gl. N. [1790-96 Ka. Kaysersberg), Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 2199 E. (Sterbfälle 27, lebende Geburten31,5 auf 1000). 372 Hsr. (18 GRe.) - A m Weissbach, 422 m - KrHO. Rappoltsweiler (21,5); Strbst. S. (0,6). - Sconerloch 12. Jhdt.; Schönerlach 1320; Schner-lach 1513; Schnierlach 1750; la Putraye 1340; 1 ai Poytroie (spr. la Pöträye) 1366; La Poutroie 1869, pat. Läpoutrai". - Die Gde. umfasst den HO. Sehn. (796 E. 103 Hsr.) und die AO. Altenbach, Bää, Bache-le-Loup, Bambois, Barischire.Basse, Basse-des-Buissons, Basse-du-Bois,Bermont, Bohle, Bonmore, Cammes, Chamont, Champs-de-la-Croix, Em-bcts, Embetsch6s, Faude, Faurupt (Starkenbach), ForOt.Fosse, Fourches, Froide-Fontaine, Froide-Goutte, Gasse, Goutte, Graine, Hachimette (Escheimer), Hambostures,Haute-Pierre, Haut-Pre, Hautschires, Hexenweiher, Kebespre, Kerrnode, Klein-Rappoltstein, Langenwasen (Grand-Trait), Limbach, Maison-Rouge, Merclles, Monge, Rain, Rain-de-1'Autel, Rossweg, JRouge-Malling, Scierie, Stoff, Sur-ie-Mont, Sur-le-Rain, |