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Show Strassburg. 1077 liehe Zuschuss also 997250 M. Von diesem Zuschuss werden (seit 1876) 400000 M. vom Reiche getragen; so dass also das Reichsland einen Zuschuss von 597250 M. zu leisten hat. Von den Ausgaben entfallen 525200 M. auf die Besoldung der Professoren und Lehrer, 48810 M. auf die persönlichen Ausgaben für die Verwaltung der Universität, 112500M. auf die sachlichen Ausgaben, 385450 M. auf die Universitätsinstitute. Für Preisaufgaben sind 3300 M. zur Verfügung gestellt, für Unterstützungen an Studirende 9000 M., wozu noch 22 640 M. aus den Ergebnissen der Stipendien-und Preisstiftungen und der akademischen Krankenkasse kommen (die im Etat nicht erscheinenden Stipendien des Thomasstiftes, die mit wenigen Ausnahmen nach den Vorschlägen der Fakultäten an protestantische Studirende der Universität, mit Vorzugsrecht der Strassburger und der übrigen Elsässer, verliehen werden, haben im Verwaltungsjahr 1901102 15350 M. betragen). Bei den Einnahmen betragen die Gebühren für Immatrikulation und für die Abgangszeugnisse der Studirenden 14 400 M.; die Erträgnisse aus Stipendien- und Preisstiftungen, sowie aus der akademischen Krankenkasse wie schon erwähnt 22640 M., die Abonnementsbeiträge für die beiden Universitätslesezimmer 3600 M. Die Thomasstiftung leistet zu den Bcsoldungskosten der theologischen Fakultät einen Beitrag von 32900 M., und einen solchen von 500 M. zur Ergänzung und Unterhaltung des theologischen Seminars; ferner leistet die Stadt Strassburg zu den Kosten der Universitätspolikliniken, der Verwaltung der zoologischen und der geognostisch-paläontologischen Sammlung, sowie des botanischen Gartens zusammen einen Beitrag von 21020 M. - Von hervorragender Bedeutung endlich für die Universität sind ihre Beziehungen zum Bürgerspital. Hier verfügen die Universitätskliniken gegenwärtig über 5ö3 Krankenbetten und den Kranken ist - mit Ausnahme der Strassburger selbst - die freie W a h l der Krankenabtheilung entzogen; auch die nicht-klinischen Abtheilungen werden erforderlichenfalls zu Zwecken der medizinischen Staatsprüfungen zur Verfügung gestellt. Dabei bestreitet die Universität in denjenigen Kliniken, die gegenwärtig noch in Gebäuden des Spitals untergebracht sind, nur die Kosten des ärztlichen Personals, sowie die Heizungsund Beleuchtungskosten, bei den in eigenen Universitätsgebäuden befindlichen aber, die gleichfalls auf Rechnung des Spitals betrieben werden, die Kosten des ärztlichen Personals und die Mehrkosten, die dem Spital gegenüber der Verpflegung in den nicht-klinischen Abtheilungen erwachsen. Für diese Leistungen des Spitals zu Gunsten der Universität erhält es Subventionen von den drei Bezirken und von der Stadt Strassburg, zusammen 27 750 Mark. X. Statistik.1 1. Uebersicht über den Stand des Lehr- 1 Vgl. dazu: Anhang zu den amtlichen Jahresberichten von 1*79 und 1890, sodann H a u s m a n n , Die K. W . U. Str., ihre Entwicklung und ihre Bauten, S. 37 ff. (Statistik des Lehrkörpers), S. 43 ff. und Anhang II (Frequenz der Universität). körpers und der Studirenden in den Winterhalbjahren 1872/3, 1882/3,1892/3, 1898/99 und 1901/02 (bei den Professoren beziehen sich die Zahlen in runden Klammern auf die emeritierten, die in eckigen auf die Honorarprofessoren; bei den Privatdozenten giebt die Klammer die Zahl der Lektoren an): dl u 1-1 o £ IL) T3 - < 1-1 ci C - •g Ordentliche und Honorar- Professoren. Ausserordentliche Professoren. Privatdozenten und Lektoren. überhaupt. Gesammt-zahl der Studirenden. Darunter Elsass- Loth- Uebriges Deutsches Reich. Ausländer. 1872|73 1**2*3 Iso- .».-• 1898(99 1901 02 1*72 7:; 1882 811 1*0-03 1*0*00 1901 02 1*72 73 1882 83 1892 93 |vi l"üi 02 1*72 73 1882 83 1 g i- ' i.; 1898 99 1901 02 1*72 73 1882 83 1892 08 1898 99 1901 02 1*72 73 1**'.' 83 1892 93 1898 'i1' l'Mll Ol' 1872 73 1**2 83 1892 93 1 S' l.s ' i' 1 l'io| o-J 1872173 1882 83 1892 93 | SOS 00 l'MH HL' Theol. 6 8(') 70) 7 8 1 1 1 2 2 1 1 - 10 8 10 10 49 75 119 72 69 44 36 70 oo 1 - 4 36 4S 17 22 1 3 1 - 4 F acu11 ä t Jur. 9 HC) 1K1) 11(») 10, 1 Q 9 2 3 - 1 1 12 14 15 14 16 116 202 245 330 317 8 61 96 228 i <: 07 117 134 .SS 114 11 24 15 14 6 Med. 12 14(i) 14(2) 13(2) lb(*) • > lö 14 15 10 10 13 18 14 26 34 40 48 113 211 327 335 292 23 48 132 172 11" 73 123 166 123 125 17 40 29 40 IS Phil. 15 [i] „o(3> oil'') oo(2 ) -' r 31 *>[3] b 5(i) 3[i] 5(i) 2(1) 9(3) 13(3) 13'2) 3(31 23 33 39 39 38 69 160 119 141 220 19 41 43 68 1()4 41 108 66 63 89 9 11 10 10 2/ Math. Xat. 10 10 12 (S 11(») 10 4 5 7 8 13 1 5 8 7 7 15 20 27 L'o 30 43 1*0 159 197 235 20 52 79 114 120 14 10., 5* 65 86 0 .,., .,., 18 23 Sa. 52 65 65 65 63 lo 12 25 2'» 3* 3 26 33 35 36 71 103 123 129 142 390 828 969 1075 1133 114 1 K>Q 12' 1 637 (-1" 22» 490 472 356 43(. 47 100 77 82 78 Die vorstehenden Angaben über die Zahl der Studirenden sind den amtlichen Personalverzeichnissen entn o m m e n , beziehen sich also auf den jeweiligen Stand der Frequenz, wie er 4 bis 5 W o c h e n nach Beginn des Semesters festgestellt wird. 2. Spezielle Statistik für d a s W i n t e r h a l b j a h r 1898/99, nach d e m Stand von Mitte Dezember 1898. a) S t u d i e n f a c h u n d N a t i o n a l i t ä t ; dabei sind unter «Einheimische) solche Studirende verstanden, deren Väter schon im heutigen Reichsland geboren oder doch vor 1870 zu dauernder Niederlassung eingewandert sind, unter <-Ein-gewandert » diejenigen, deren Väter erst nach 1870 eingewandert sind. Einheimische Eingewanderte Altdeutsche Ausländer Sa. Theol. 41 14 18 73 Jur. 83i 143 92 14 332 Med. 102 50 118 41 311 Med. dent. 7 8 1 - 16 Phil. mit ! ohne Reifczeugniss 31 28 b3 0 4 4 12 134 10 Math. mit Reifezet 19 30 33 1* 100 Nat. ohne gniss 19 13 30 - 62 Pharm. 28 4 8 - 40 Sa. 332 294 367 85 1078 1 Darunter 4 ohne Reifezeugniss. |